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Sonntag, 22. April 2012

Bedenkenswert

Hier eine Andacht von Andrew Wommack.



Finanzieller Wohlstand ist Teil des Erlösungswerks Jesu


2. Korinther 8,1-15



Denn ihr kennt ja die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.


2. Korinther 8,9


Dieser Vers könnte nicht klarer sein. Es ist Teil des Erlösungswerks Jesu, dass wir finanziell reich sind. Dennoch bestehen viele Christen darauf, dass es Gott gefällt, wenn seine Kinder in Armut bleiben. Viele Leute umgehen die offensichtliche Wahrheit dieses Verses damit, dass sie sagen, Jesus sei gekommen, um uns geistlich reich zu machen, nicht materiell. Der gesamte Kontext dieses Verses bezieht sich jedoch auf Geld. Jesus starb, um finanziellen Wohlstand für uns zu ermöglichen. Er würde uns genauso wenig arm machen, wir er uns zum sündigen bringen würde. Er starb, um uns sowohl von Sünde als auch von Armut zu befreien. Wir müssen die gleiche Haltung Armut gegenüber einnehmen, wie wir sie gegenüber Sünde haben.


Es steht außer Frage, dass viele Leute aus ihren Sünden gelernt haben. Leute waren am Ende und sind zusammengebrochen wegen ihres eigenen Ungehorsams. Aber bedeutet dies, dass der Herr sie in die Sünde geführt hat? Wollte Gott, dass sie Ehebruch begehen, um den Wert des ihnen von Gott gegebenen Ehepartners schätzen zu lernen? Definitiv nicht! Genauso können Leute vieles durch Armut lernen. Sie können lernen, Dinge wertzuschätzen, die man mit Geld nicht kaufen kann. Aber Armut an sich ist ein Killer. Wir sollten danach streben, Armut auf die gleiche Art und Weise zu überwinden, wie wir Sünde zu überwinden versuchen.


Gott hat Armut in die gleiche Kategorie eingeordnet wie Sünde und er hat dich davon erlöst. Darin solltest du mit ihm einer Meinung sein. Wenn du das noch nicht getan hast, dann fange heute damit an, dir den Wohlstand zunutze zu machen, den er durch das Erlösungswerk Jesu zur Verfügung gestellt hat. Setze deinen Glauben dadurch frei, indem du bekennst, dass Jesus arm wurde, damit du in jeder Hinsicht reich wirst.


Noch eine kleine Andacht von Tozer



A.W.Tozer
Erforsche die hohen Ziele der Errettung

Der Gott des Friedens ... vollende euch in allem Guten, damit ihr seinen Willen tut, indem er in uns schafft, was vor ihm wohlgefällig ist (Hebr 13,21).

Heutzutage scheint es in unseren Gemeinden eine große Menge bekennender Christen zu geben, deren einziges, erstaunliches Bekenntnis so lautet: »Ich danke Gott für Seinen Plan, Christus ans Kreuz zu schicken, damit ich nicht in die Hölle muss.«

Ich bin überzeugt, dass dies ein billiges, schwaches und missleitendes Christentum ist, welches die Leute davon abhält, aufzustehen und zu bekennen: »Wegen meiner Sünden stand ich in großer Schuld vor Gott, und Er sandte Seinen Sohn; und Der kam, um alle meine Schulden zu bezahlen.«

Ganz gewiss sind gläubige Männer und Frauen von der Höllenstrafe befreit; auch ist es wahr, dass unser Erlöser die ganze Schuld und Sündenlast bezahlt hat, die auf uns lag. Aber was sagt Gott über die Ziele, die Er damit verband, Jesus ans Kreuz und ins Grab gehen zu lassen? Was sagt Gott über die Bedeutung des Todes und der Auferstehung des gläubigen Christen?

Sicher kennen wir die Bibel gut genug, um darauf eine Antwort geben zu können: Gottes höchste Absicht bei der Erlösung sündiger Menschen war der Wunsch, dass wir Ihm erlauben, unser einst sündiges Leben, unsere gesamte Existenz, in das Bild Jesu Christi zu verwandeln!

Indem wir das anerkennen, müssen wir mit dem Apostel Paulus demütig bestätigen: »Ich bin mit Christus gekreuzigt, ... was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben ... an den Sohn Gottes.«



Montag, 27. Februar 2012

Von ganzem Herzen

A.Murray
Das ganze Herz

«Ich suche dich von ganzem Herzen» (Ps 119,10)

Beachten wir, wie oft der Psalmist das ganze Herz erwähnt. «Wohl denen, die Dich von ganzem Herzen suchen» (V. 2); «Unterweise mich, dass ich bewahre Dein Gesetz und halte es von ganzem Herzen» (V. 3 4); «Ich aber halte von ganzem Herzen Deine Befehle» (V. 69); «Ich rufe von ganzem Herzen» (V. 145). Beim Suchen Gottes, beim Beachten Seines Gesetzes und beim Schreien nach Hilfe ist immer das ganze Herz beteiligt.

Wenn wir einer weltlichen Sache zum Erfolg verhelfen wollen, setzen wir uns von ganzem Herzen dafür ein. Wie viel mehr erst benötigt dies der Dienst für den heiligen Gott. Ist Er es nicht viel mehr wert? Verlangt Seine erhabene Heiligkeit und die angeborene Abneigung unserer Herzen Ihm gegenüber nicht einen ungeteilten Dienst? Unsere Anbetung im Verborgenen muss von ganzem Herzen geschehen.

Und doch, wie wenig wird dies von den meisten Christen beachtet. Wenige erkennen, wie wichtig es ist, beim Beten und Lesen des Wortes Gottes, im Bemühen, Seinen Willen zu tun, fortwährend zu sagen: «Ich suche Dich von ganzem Herzen.» Lasst uns doch, wenn wir beten und uns bemühen, Gottes Wort zu verstehen und Seinen Befehlen zu gehorchen, immerfort sagen: «Es ist mein Verlangen, Gott von ganzem Herzen zu suchen, Ihm zu dienen und zu gefallen.»

«Ich suche Dich von ganzem Herzen.» Lieber Leser, nimm dir dies Wort zu Herzen. Denke darüber nach und bete darüber. Buchstabiere es so lange vor Gottes Angesicht, bis du den Eindruck hast, dass das, was du sagst, wirklich deiner Überzeugung entspricht, und du die Gewissheit hast, dass Gott dein Gebet erhört. Sprich jeden Morgen, wenn du dich Gott im Gebet nahst: «Ich suche Dich von ganzem Herzen.» Mit der Zeit wird in dir das Bedürfnis erwachen, in heiliger Stille auf Gott zu harren, damit Er dein ganzes Herz in Besitz nehmen kann. So wirst du lernen, Ihn von ganzem Herzen und mit allem Vermögen zu lieben.

Mittwoch, 9. November 2011

Bis daß der Tod uns scheidet. Über die Ehe

Andacht von Andrew Wommack

9. November


Ehescheidung ist nicht Gottes bester Plan


Markus 10,2-6



Und Pharisäer traten zu ihm und fragten ihn, ob ein Mann sich scheiden dürfe von seiner Frau; und sie versuchten ihn damit.

Markus 10,2


Die Pharisäer wollten nicht wirklich wissen, was Jesus über Scheidung dachte. Sie legten keinen Wert auf seine Meinung. Sie wollten ihn nur dazu verführen, sich in das große Streitthema ihrer Zeit - strikt konservative oder eher freizügige Ansichten über Ehescheidung - verstricken zu lassen. Dies war damals wie heute ein sehr gefühlsgeladenes Thema, und sie dachten, sie hätten Jesus nun in die Ecke gedrängt. Wie immer jedoch bewies Jesus, dass er ihnen mehr als gewachsen war, und er sagte ihnen wesentlich mehr als sie wissen wollten.


Die Pharisäer stellten nicht in Frage, ob Scheidung richtig wäre oder nicht; sie hielten das Recht, sich scheiden zu lassen, für selbstverständlich. Anstatt sich über akzeptable Gründe für eine Ehescheidung auszulassen, ging Jesus zur Wurzel des Problems und machte deutlich, dass Scheidung niemals Gottes Absicht war. Wenn sie die Bedeutung des Ein-Fleisch-Bundes zwischen Ehemann und -frau wirklich begriffen hätten, würden sie nicht nach einer Entschuldigung suchen, aus der Ehe herauszukommen. Dieser Ansatz brachte die Pharisäer zum Staunen und warf die Frage auf: „Warum hat Mose im Gesetz die Möglichkeit zur Ehescheidung gegeben?”


Jesus antwortete, dass die Ehescheidung zwar erlaubt aber niemals von Gott beabsichtigt war. Gott erlaubte etwas, das er hasste, wegen der Hartherzigkeit der Menschen. Dies galt ebenso für Polygamie und Sklaverei. Sobald jemand anfängt sich zu fragen: „Wie kann ich mich am besten scheiden lassen?” anstatt: „Wie kann ich diese Ehe retten?” ist sein Herz bereits verhärtet und es besteht eine tiefe Kluft in der Beziehung beider Partner.


Jesus kam, um dein verhärtetes Herz wegzunehmen und dir ein Herz der Barmherzigkeit zu geben. Lass also nicht zu, dass dein Herz in irgendeiner Form hart wird! Triff heute die Entscheidung - egal, ob du verheiratet bist oder nicht - dass Ehescheidung dein Feind ist, und Gottes Liebe und Barmherzigkeit werden dein Herz und deinen Verstand beherrschen. Dann wirst du in allen deinen Beziehungen nach Gottes bestem Plan leben.


Samstag, 5. November 2011

Freiheit


Sei frei gemacht!


Johannes 11,44



Und der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Grabtüchern umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch umbunden. Jesus spricht zu ihnen: Macht ihn frei und lasst ihn gehen!


Joh 11,44 (ELB)


Symbolisch gesehen ist Lazarus wie viele Christen. Die Bibel spricht davon, dass wir, wenn wir wiedergeboren werden, vom Tod in ein neues Leben hinüber wechseln. Wir bringen jedoch unsere Leichentücher (schlechte Gewohnheiten, negative Haltungen und falsche Vorstellungen) aus unserem alten Leben mit und müssen davon frei gemacht werden, um unser neues Leben in Christus in seiner Fülle genießen zu können. Dies erreichen wir durch Veränderung unseres Denkens.


Unsere Gefühle, Einstellungen und Taten sind eine Folge unserer Gedanken. Schenken wir unseren Problemen unsere ganze Aufmerksamkeit, stehen diese für uns im Mittelpunkt; denken wir stattdessen über das nach, was Gott bereits für uns getan hat, rücken wir die Lösung für unsere Probleme in den Mittelpunkt. Das, worüber wir nachdenken, wird uns bestimmen. Wir sind entweder durch negative Gedanken gebunden oder durch göttliche Gedanken frei gemacht. Denken wir über Deprimierendes nach, werden wir deprimiert sein. Denken wir an erfreuliche Dinge, werden wir erfreut sein. Denken wir über Krankheit nach, werden wir krank sein. Wenn wir denken: Durch seine Wunden bin ich geheilt, werden wir geheilt sein.


Göttliche Zufriedenheit ist nicht abhängig von Umständen, obwohl die Welt das glaubt. Es wird gesagt, dass sich Zufriedenheit einstellt, wenn die Situation stimmt. Deshalb haben viele Menschen Depressionen. Sie glauben nicht, dass sie positive Gefühle wie Frieden und Freude inmitten negativer Umstände aufrecht erhalten können. Die Bibel sagt uns jedoch, dass unsere Gefühle eine Folge unserer Denkweise sind. Wir können von unseren alten Leichentüchern frei gemacht werden, indem wir uns entschließen, über Dinge nachzusinnen, die liebenswert, wahrhaftig, lobenswert und so weiter sind (Phil 4,8). Wir reagieren mit unseren Gefühlen auf das, was wir denken.


Anstatt auf die vergänglichen, irdischen Umstände zu schauen, kannst du einfach dadurch, dass du deine Aufmerksamkeit auf die ewigen Segnungen und Wahrheiten Gottes konzentrierst, deinem Tag eine andere Wendung geben.


Mittwoch, 2. November 2011

Die Sache mit dem Bekenntnis

Ich meine hier mit "Bekenntnis" nicht das Bekenntnis unserer Schuld, sondern das Bekenntnis von Gottes Wort.
Hier eine Andacht von Andrew Wommack



Bekenne Gottes Wahrheit


Johannes 11,14



Daraufhin nun sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben.


Johannes 14,11


Zunächst sprach Jesus davon, dass Lazarus nur schlafen würde, dann aber sagte er ihnen frei heraus, dass Lazarus gestorben sei. Er tat dies, weil für die Jünger in ihrer fleischlichen Gesinnung Tod etwas Endgültiges war, Schlaf aber nicht. Als er sagte: „Lazarus ist gestorben”, schien diese Aussage in direktem Gegensatz zu stehen zu dem, was er eigentlich tun wollte, nämlich Lazarus vom Tod aufzuerwecken. In Vers 15 fügte er jedoch hinzu: „und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort gewesen bin, damit ihr glaubt”. Damit bezog er sich darauf, Lazarus vom Tod aufzuerwecken und verwandelte so eine negative Tatsache (den Tod von Lazarus) in ein positives Bekenntnis des Glaubens (die Auferweckung).


In dieser Angelegenheit hat es viel Verwirrung gegeben. Viele Menschen weigern sich einfach, Umstände anzuerkennen oder einfach nur davon zu reden, wenn diese im Gegensatz zu Gottes Verheißungen stehen. Ganz sicher ist es erstrebenswert, nicht ständig über unsere Probleme zu reden; das hat auch eine biblische Grundlage (2 Kön 4,20.26). In diesem Fall vermied es Jesus, für die Beschreibung von Lazarus' Zustand ein Wort zu gebrauchen, das den Herzen der Jünger Angst eingeflößt hätte, aber als sie ihn nicht verstanden hatten, legte er einfach die natürlichen Tatsachen dar.


Ein wahres, positives Bekenntnis leugnet die natürlichen Umstände nicht. Wir weigern uns lediglich, ihnen das letzte Wort zu überlassen! Stattdessen sprechen wir die geistliche, größere Wahrheit aus, so wie Jesus, und folgen damit seinem Beispiel. Es ist also nicht falsch, es einzugestehen, wenn man ein körperliches Problem, beispielsweise eine Krankheit hat, solange wir in ebensolchem oder noch größeren Maße die geistliche Wahrheit anerkennen, dass wir durch seine Wunden heil geworden sind (1 Petr 2,24).


Leugne nicht die Probleme, die du heute in deinem Leben hast, aber verweigere ihnen das Recht, weiterhin in deinem Leben zu existieren, indem du deinen Glauben an Gott und sein Wort bekennst.


Mittwoch, 19. Oktober 2011

Gottes Friede und unsere Sorgen

Andacht von Andrew Wommack




Gottes Frieden


Lukas 10,5 -6



Wo ihr aber in ein Haus hineingeht, da sprecht zuerst: Friede diesem Haus!


Lukas 10,5


Jesus sagt, dass seine Nachfolger Frieden mitbringen und Frieden zurücklassen, wo auch immer sie hingehen. Jeder Christ hat zuerst Frieden mit Gott durch Jesus Christus (Röm 5,1). Wenn wir einen Raum mit Menschen betreten, bringen wir den Frieden Gottes mit hinein, ganz gleich was vorher zwischen den Menschen vorgefallen ist. Wir bieten ihnen zumindest Frieden an durch unsere Gegenwart, unsere Worte und unsere Taten, unabhängig davon, ob sie ihn empfangen wollen oder nicht.


Frieden ist auch eine Frucht des Geistes Gottes, der ja in unserem Geist lebt und deshalb ist Frieden immer gegenwärtig in unserem Geist. Unser Verstand, unsere Gefühle und unser Körper können mitgerissen werden von der Unruhe dieser Welt, aber in unserem Innern können wir immer aus dem Frieden Gottes schöpfen. Petrus ermahnt uns, dass wir immer unsere Sorgen auf den Herrn werfen sollen (1 Petr 5,7), weil er wusste, dass Sorgen uns von einem Leben im Frieden Gottes abhalten würden. Wenn wir jedoch unsere Sorgen abgeben, dann fließt der Friede ungehindert von unserem Geist in unseren Verstand, unsere Gefühle und unseren Körper.


Viele Gläubige bitten Gott, dass er ihnen Frieden gibt, damit sie sich nicht mehr zu sorgen brauchen. Auf diese Weise funktioniert es nicht. Im Glauben werfen wir unsere Sorgen auf den Herrn, und erst danach wird der Friede in unseren Herzen und unserem ganzen Wesen freigesetzt. Christen, denen es am Frieden Gottes mangelt, haben ihre Sorgen noch nicht beim Herrn abgegeben.


Menschlicher Friede ist nur dann möglich, wenn es keine Probleme gibt. Gottes Friede jedoch ist unabhängig von Umständen. Er ist unendlich viel größer als jedes Problem, das dir heute begegnen könnte. Gott hat dir seinen übernatürlichen Frieden gegeben, damit du ihn genießen und an andere Menschen weitergeben kannst.


Dienstag, 18. Oktober 2011

Andacht Andrew Wommak



Gottes Liebe weitergeben


Lukas 10,1-2



Er sprach nun zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende.


Lukas 10,2


Es wird gemeinhin angenommen, dass ein Evangelist jemand ist, der eine Leidenschaft dafür hat, Menschen zum Herrn zu führen. Aber Evangelisten sind nicht die Einzigen mit dieser Berufung. Jeder Gläubige sollte eine Leidenschaft für Seelen haben. Wenn wir das Evangelium weitergeben, dann sprechen wir nicht lediglich von einer Theorie über Gott, sondern über das, was Gott, gemäß seinem Wort, tatsächlich für die Menschheit getan hat. Das bedeutendste Zeugnis für die Wahrheit ist die körperliche Auferstehung Jesu. Unser persönliches Zeugnis, dass Jesus real ist und in uns lebt, lässt die Theorie zur Wirklichkeit werden.


Die frühen Christen erlebten Jesu Liebe auf eine ganz persönliche und lebensverändernde Weise. Dies spornte sie - mehr als jede andere Generation von Christen seither - dazu an, die damals bekannte Welt mit dem Evangelium zu erreichen. Sie hatten nicht die Vorzüge unserer modernen Technik, doch sie hatten den Vorteil, völlig von der Liebe Christi erfüllt zu sein. Wenn wir die Liebe Christi erleben, dann werden wir von der Fülle Gottes erfüllt sein (Eph 3,19), was uns zu einem Zeugnis macht, dem die Welt nicht widerstehen kann (Joh 13,35).


Heute werden bestimmte Techniken der Evangelisation oder der geistlichen Kampfführung in den Vordergrund gestellt. Wir motivieren Leute durch Schuldgefühle oder drohende Strafe zum Evangelisieren. Unser Evangelisieren ist vielfach so tot und unproduktiv geworden wie das der Sekten, die an Türen klopfen und versuchen mit ihren Argumenten, den Leuten ihre Art zu denken aufzuzwingen.


Die frühen Christen hatten einen viel größeren Einfluss auf ihre Welt, weil sie von der Liebe Gottes erfüllt und motiviert waren. Das ist es, was wir heute in unseren Kirchen brauchen! Wenn wir mit Paulus sagen können, dass die Liebe Christi uns drängt, dann werden auch wir unsere Welt für den Herrn gewinnen.


Du kannst nicht weitergeben, was du nicht besitzt. Du musst die Liebe Christi selbst persönlich erfahren haben, bevor du versuchst, sie an andere weiterzugeben.


Dienstag, 6. September 2011

Andacht Andrew Wommack



6. September


Eingepackt in Gottes Liebe


Matthäus 24,1-13



Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.


Matthäus 24,12


Ich bin in Vietnam durch einige Prüfungen gegangen. Abgesehen von dem Druck, unter dem jeder Soldat im Krieg steht, hatte ich noch einen anderen Kampf auszutragen. Ich hatte immer in einem sehr geschützten Umfeld gelebt und auf einmal wurde ich mitten in eine Welt von Versuchungen und Sünde geworfen, von der ich nicht einmal wusste, dass sie existiert. Gesetzlosigkeit nahm wirklich überhand.


Obwohl meine äußeren Umstände zu jener Zeit auf dem absoluten Tiefpunkt waren, so war meine Liebe zu Jesus jedoch auf absolutem Höchststand. Das Übermaß der Gesetzlosigkeit muss unsere Liebe zu Jesus nicht abkühlen. Aufgrund der Entscheidungen, die ich traf, wurde ich näher zu Jesus gezogen. In jeder Situation entschied ich mich, ihm anstatt meinem Fleisch zu folgen.


Eines Nachts, ich hatte Wache vor dem Bunker, zitterte ich wegen der Kälte. Ich war bis auf die Knochen durchnässt und halb erfroren. Sobald meine Wache vorüber war, ging ich in den Bunker und, in eine Decke eingewickelt, fühlte ich, wie langsam die Wärme wieder in meine Glieder zurückkehrte. Das war ein wunderbares Gefühl, an das ich mich immer noch erinnern kann.


Ich erinnere mich auch daran, wie ich ein Gebet sprach. Ich verglich die Kälte mit der Sünde, die überall um mich herum stattfand. Ohne einen Schutz würde jedem kalt werden. Aber eingewickelt in der Liebe des Herrn, so wie diese Decke, die ich um mich geschlungen hatte, wusste ich, dass ich es schaffen könnte.


Wie nie zuvor bricht heutzutage die Gesetzlosigkeit als eine Kältewelle in unsere Gesellschaft ein. Ohne Schutz wird deine Liebe zum Herrn erkalten, aber das muss nicht geschehen. Du kannst dich passend für das Wetter kleiden. Ein bisschen mehr Zeit in den Armen des Herrn wird dein Herz so aufwärmen, dass deine Liebe nicht erkalten kann. Seine Liebe in dir wird sogar die verhärteten Herzen der Menschen um dich herum schmelzen lassen.


Montag, 4. Juli 2011

Befreiung von egoistische Selbstliebe

C.H.Spurgeon
"Gott lieben und seine Gebote halten"
1Jo 5,2.

Thomas Manton sagt: "Die Menschen lassen sich aus der Selbstliebe nicht herausschrecken; es muss eine andere mächtigere Liebe sein, welche sie davon abzieht; wie ein Nagel einen andern austreibt."

Dies ist wahre Philosophie. Liebe zu Gott allein kann die Liebe zur Sünde austreiben. Viele vergessen dies und fangen an, die alte Liebe herauszuziehen: eine sehr mühsame Aufgabe; unmöglich, in der Tat, mit solch armseligen Werkzeugen, wie wir sie besitzen. Sie martern den Körper und quälen die Seele, aber der alte Nagel der Selbstliebe ist eingerostet und will sich nicht bewegen. Sie könnten eher ihren ganzen Menschen zerstören, als die alten, tief gewurzelten Neigungen herausreißen; der Selbst-Nagel ist gut eingehämmert und umgebogen dazu, und was können wir tun?

Es ist wundervoll, zu sehen, wie die Liebe zu Christo die Selbstliebe aus ihrer Stätte vertreibt. Zuerst erschüttert und löst sie dieselbe; nach und nach treibt sie sie ein wenig von ihrem Platz und zuletzt ganz und gar hinaus. Das Ich wird erst etwas verleugnet, dann gezüchtigt und unterdrückt, und zuletzt wird es mit Christus gekreuzigt, so vollständig, dass der Mensch ein Vergnügen daran findet, gegen dasselbe zu kämpfen, und sich der Unterwerfung des Fleisches unter Leiden und Verlust rühmt.

O, gesegnete Hand Jesu, treibe den Nagel der göttlichen Liebe
hinein! Schlage hart, Herr. Bringe mit Gewalt das rostige
Eisen meiner Selbstsucht heraus. Lass kein Stückchen davon
bleiben. Liebe allein kann Liebe überwinden. Du selbst allein
kannst das Selbst in mir besiegen. Keine untergeordnete Kraft
wird genügen. Mein Gott, Du musst Deiner Gottheit Liebesmacht
entfalten, sonst wird mein böses Herz sich nie vom Selbst
trennen.

Sonntag, 19. Juni 2011

Von Andrew Wommack

19. Juni


Mühelose Frucht


Johannes 7,37-41



Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.


Johannes 7,38


Diese Ströme lebendigen Wassers beziehen sich auf den Heiligen Geist und die Dinge, die er im Leben eines Gläubigen hervorbringt. In Galater 5,22-23 steht: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.Diese Eigenschaften sollten aus uns fließen wie ein artesischer Brunnen. Es sollte keine Pumpe notwendig sein. Sie werden fließen, wenn wir unser Denken in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes bringen.


In Johannes 15 spricht Jesus davon, wie wir Frucht bringen, und sagt: Getrennt von mir könnt ihr nichts tun (Vers 5). Diese Frucht ist das Produkt des Heiligen Geistes und nicht unserer Anstrengungen. Trotzdem ist es aber auch eine Frucht unseres wiedergeborenen Geistes, denn in 1. Korinther 6,17 lesen wir: Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. Unser Geist ist immer dazu in der Lage, Frucht hervorzubringen, unabhängig davon, was uns unsere Gefühle sagen.


Weil viele Christen diese Wahrheit nicht verstehen, denken sie, es sei heuchlerisch, Freude auszudrücken, auch wenn man sich depressiv fühlt. Es ist aber nur unsere Seele, die depressiv wird. Unser Geist bringt immer die Frucht des Geistes hervor. Jemand, der versucht, im Geist zu leben, ist heuchlerisch, wenn er seinen seelischen Gefühlen erlaubt, seine geistlichen Empfindungen zu beherrschen. Diejenigen, die dies verstehen, haben die Wahl, sich entweder durch ihre Seele in Depressionen führen zu lassen oder es dem Heiligen Geist zu erlauben, in ihnen durch ihren wiedergeborenen Geist Freude und Frieden freizusetzen.


Deine Frucht ist nicht von dir geschaffen; sie kommt vom Heiligen Geist in dir. Es liegt nun an dir, sich ihm hinzugeben, damit er seine Gefühle durch dich zeigen kann, und nicht deine eigenen. Wenn du das heute tust, wirst du in Einheit mit ihm leben und Frucht hervorbringen!


Samstag, 11. Juni 2011

fasten

Hier eine Andacht von Andrew Wommack

11. Juni


Fasten treibt Unglauben aus


Markus 9,28-29



Und er sprach zu ihnen, diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Gebet und Fasten.


Markus 9,29


Durch Gebet und Fasten als solches werden keine Dämonen ausgetrieben. Wenn der Name Jesus und der Glaube an seinen Namen es nicht ausrichten können, dann wird es auch nicht durch Fasten und Gebet geschehen. Jesus meinte, dass Fasten und Gebet die einzigen Mittel sind, um diese Art des Unglaubens auszutreiben.


Unglauben durch Unwissenheit wird durch das einfache Erkennen der Wahrheit aus dem Wort Gottes verschwinden (Röm 10,17; 2 Petr 1,4). Doch der Unglaube, der die Jünger in diesem speziellen Fall behinderte, war eine natürliche Art von Unglauben. Sie hatten ihr ganzes Leben hindurch gelernt, nur das zu glauben, was sie mit ihren fünf Sinnen wahrnehmen konnten. Sie wurden durch dieses natürliche Wissen stärker geprägt als durch das Wort Gottes. Die einzige Möglichkeit, diesen Unglauben, der durch unsere Sinneswahrnehmung entsteht, zu überwinden, besteht darin, dass wir uns durch Fasten und Gebet weigern, unseren fünf Sinnen Folge zu leisten.


Fasten bewirkt viele Dinge. Eins der wichtigsten positiven Resultate ist, dass wir durch Fasten den Lüsten des Fleisches Widerstand leisten und somit der innere Mensch die Oberhand gewinnen kann. Das Fasten wurde schon immer als Mittel genutzt, um Gottes Gegenwart zu suchen, ohne sich von irgendetwas anderem ablenken zu lassen. Durch Fasten werden keine Dämonen ausgetrieben, sondern Unglauben! Fasten bringt großen Nutzen in jedem Bereich unseres christlichen Lebens - nicht nur bei der Austreibung von Dämonen.


Die wirkliche Kraft des Fastens liegt in der Demütigung durch Selbstverleugnung (Ps 35,13; Ps 69,10), die nur wirksam wird durch den vollständigen Verzicht auf Nahrung. Ein Teilfasten kann ebenfalls von Vorteil sein, ebenso ein Verzicht auf zeitraubende Aktivitäten und Vergnügungen. Da der Appetit auf Nahrung einer unserer stärksten Triebe ist, ist der Verzicht auf Nahrung der schnellste Weg, um das Ziel zu erreichen.


Wenn du noch niemals gefastet hast, bete dafür, es einmal zu tun. Bitte den Herrn, dir zu zeigen, wie, wofür und wie lange du fasten sollst. Das Fasten sollte ein wichtiger Bestandteil deines Lebens sein, um das Angesicht Gottes zu suchen.


Freitag, 10. Juni 2011

Lebendig gemacht

Andacht von Andrew Wommack




10. Juni


Lebendig für Gott


Matthäus 17,1-8; Markus 9,1-8; Lukas 9,28-36



Und er wurde vor ihnen verklärt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.


Matthäus 17,2


Es ist interessant, die Verklärung Jesu mit der des Mose zu vergleichen. Jesu Angesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Das übertraf definitiv das, was Mose erlebt hatte, und doch hörte sein Gesicht im Gegensatz zu Moses auf zu leuchten, als er vom Berg herunterstieg.


Moses Angesicht spiegelte die Herrlichkeit Gottes wider, aber Jesus war die Herrlichkeit Gottes (Joh 1,14; Hebr 1,3). Mose legte eine Decke auf sein Angesicht, um die Herrlichkeit Gottes zu bedecken (2 Mose 34,29-35), damit das Volk sich nicht fürchtete, sich ihm zu nahen. Jesu Körper war sein Schleier, der die wahre Herrlichkeit in ihm verdeckte. Während seiner Verklärung, zog er diesen körperlichen Schleier zurück und die Jünger erhaschten einen Blick auf die Herrlichkeit, die er bei dem Vater hatte, ehe die Welt war (Joh 17,5). Als Jesus starb, wurde der Schleier seines Körpers zerrissen, um uns unmittelbaren Zugang zu gewähren (Hebr 10,19-20).


Wir müssen dem Tod und der Auferstehung Christi gleichgemacht werden. Wir dürfen uns nicht nur darauf konzentrieren, der Sünde zu sterben und es dabei zu vernachlässigen oder für zweitrangig zu betrachten, für Gott lebendig zu sein. Oft wird angenommen, dass es automatisch dazu führe, für Gott zu leben, wenn wir der Sünde sterben. Das wäre genauso falsch, wie zu behaupten, dass unser natürlicher, körperlicher Tod automatisch eine körperliche Auferstehung zur Folge hat. Wir müssen für Gott lebendig sein, um der Sünde zu sterben.


Gott will, dass du heute für ihn lebst. Er will, dass du weißt, wer du in Christus bist, und dass du in dem Sieg lebst, den der auferstandene Christus tatsächlich durch dich lebt. Es gibt über hundert Schriftstellen, die davon sprechen, dass die Gegenwart des Herrn in dir lebt. Schlag die Bibel auf und sieh, was Gott über dich zu sagen hat!


Donnerstag, 26. Mai 2011

Gesegnet mit jedem Segen

Hier eine Andacht von Andrew Wommack


26. Mai


Wisse, was dein ist


Markus 7,17-23



Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord.


Markus 7,21


Diese Verse (21-23) sind ein weiterer Beweis dafür, dass unser Herz mehr umfasst, als nur unseren Geist. Sogar Christen haben immer noch Probleme mit Dingen wie Hochmut und Unvernunft, von denen Jesus sagt, dass sie aus dem Herzen kommen. Zweifellos kommen diese Dinge nicht aus unserem wiedergeborenen Geist; unser Herz muss also mehr als nur unser Geist sein.


Das Wort Geist wird auf verschiedene Weise in der Bibel gebraucht. Am häufigsten bezieht es sich entweder auf den Geist Gottes oder den des Menschen. Es bezeichnet entweder den Heiligen Geist oder den geistlichen Teil unseres dreiteiligen Wesens (1 Thess 5,23). Ebenso kann es aber auch Gesinnung bedeuten. In Epheser 1,17 betet Paulus, dass sich das, was in unserem Geist bereits Wahrheit ist, auch in unserer Gesinnung niederschlägt. Er betet, dass in unserer Seele freigesetzt wird, was in unserem Geist bereits vorhanden ist.


Das christliche Leben ist kein Versuch, mehr Glauben oder mehr Salbung zu bekommen oder näher in die Gegenwart Gottes zu gelangen. Diese Dinge haben wir bereits vollkommen erhalten. Wir brauchen lediglich eine Offenbarung dessen, was uns schon gehört. Das zu verstehen, befreit uns von einer Menge Frust und Zweifel. Es ist viel einfacher, etwas freizusetzen, was du bereits besitzt, als zu versuchen, etwas zu erlangen, was du noch nicht hast. Warum sollte jemand daran zweifeln, ob er das, was ihm schon gehört, auch wirklich entgegennehmen kann?


In Jesus bist du mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen gesegnet (Eph 1,3). Du musst dir also nur noch das zu eigen machen, was dir schon gehört. Das tust du, indem du dein Denken durch das Wort Gottes erneuerst. Sein Wort zeigt dir, wer du bist und was du hast. Sobald du weißt, was du schon hast, werden sich dein Geist und deine Seele in Übereinstimmung befinden und somit quasi per Mehrheitsbeschluss deinen Körper das Leben Gottes erfahren lassen, das Gott bereits in deinen Geist hineingelegt hat.


Mittwoch, 17. November 2010

Der Grund für unseren Mangel

Ich poste hier eine Andacht von Pastor Moderson.
Er lebte vor ca. 100 Jahren.

E.Modersohn
2Kor 9,8. Gott kann machen, dass allerlei Gnade unter
euch reichlich sei, dass ihr in allen Dingen volle Genüge habt.

Nach diesem Wort sind Gotteskinder Leute, die in allen Dingen volle Genüge haben. Steht es so bei dir? Ach, wie oft wirst auch du zu kurz gekommen sein! Wie oft wirst auch du keine volle Genüge gehabt haben! Der normale Zustand ist das nicht, das sagt uns dieses Wort und manches Wort der Schrift mit großer Bestimmtheit.

Gott kann machen, dass allerlei Gnade unter uns reichlich sei, dass wir in allen Dingen volle Genüge haben. Und wenn Gott das machen kann, dann will Er es auch. Das unterliegt keinem Zweifel. Er sehnt sich danach, allerlei Gnade, das heißt alle Arten von Gnade unter uns reichlich auszuteilen. Er hat Gnade zum Bekennen Seines Namens, Er hat Gnade zum Dulden, Gnade zum Leiden, Gnade zum Dienen, Gnade zum Tragen, Gnade zum Verkündigen Seiner Herrlichkeit und so fort. Er hat allerlei Gnade. Und Er geizt und kargt nicht mit Seiner Gnade, sondern Er gibt sie königlich und reichlich. Er gibt sie so reichlich, dass wir in allen Dingen volle Genüge haben. Das heißt: Wir sollen nie aus der Ruhe und aus der Fassung kommen, wir sollen allen Menschen gegenüber und in allen Lagen des Lebens immer das haben, was wir brauchen, die Geduld und die Freundlichkeit, die Sanftmut und die Entschiedenheit, die Kraft und den Trost, und alles, was wir brauchen in den verschiedenen Lagen, in die wir kommen.

Das kann Gott machen. Und doch hat es Augenblicke gegeben, wo du die Herrschaft über dich verlorst, wo du heftig und aufgeregt wurdest, wo der Zorn dich übermannte und bittere Worte deinem Munde entfuhren, die dir nachher leid taten. Doch gab es Tage, wo du deinen Stimmungen und Launen nachgingest und dir und anderen das Leben schwer machtest. Doch gab es Dinge, die dich beunruhigten, die dich erschreckten und dir den Schlaf raubten. Du hattest nicht den tiefen Frieden und die vollkommene Ruhe, die durch nichts aus der Fassung zu bringen sind. Wie kam das?

Hatte Gott dir Seine Gnade nicht geben wollen? Ganz gewiss. Aber du hattest vergessen, von Seiner Gnade Gebrauch zu machen. Anstatt zu Ihm zu kommen und zu nehmen, hattest du auf die Schwierigkeit deiner Lage geschaut, auf die Menschen, mit denen du es zu tun hattest, auf deine eigene Ohnmacht allen Anforderungen gegenüber - und da hattest du freilich keine volle Genüge. Mach von der allerlei Gnade Gebrauch, komm in allen Dingen und Lagen zum HErrn und nimm Gnade und gebrauche Seine Gnade, und du wirst so ein Mensch werden, der nicht immer zu kurz kommt und zurückbleibt, sondern der in allen Dingen volle Genüge hat.

Mittwoch, 10. November 2010

Errettet aus der Hand unserer Feinde

Noch eine alte Andacht von unseren Vätern des Glaubens.

A.Schlatter
Dass wir erlöst aus der Hand unserer Feinde ihm dienten ohne
Furcht unser Leben lang.
Lk 1,74.

Feinde haben ist ein bitteres Los, und Feinde hatte Israel, als Jesus geboren wurde, in Menge. Es war nicht unverschuldete Feindschaft; nun aber war sie mit allen ihren bitteren Folgen da. Durch die Völker flutete ein Strom von Hass, der auf die Judenschaft Verachtung türmte. In Jerusalem hatte der König eine Zwingburg mit hochragenden Türmen gebaut, sein Schutz vor dem im Volk gegen ihn tobenden Hass. Die Priesterschaft war in wild gegeneinander kämpfende Parteien zerrissen und die Spaltung entzweite das ganze Volk. So hatte jedermann Feinde in Menge. Was wendet die Not und befreit von den Feinden? "Wir sind erlöst aus der Hand unserer Feinde", jubelt Zacharias. Denn nun ist Christus bei uns. Die Schmach ist vergangen; Christus ist unsere Ehre. Der Hass ist ausgelöscht; wo Christus ist, stirbt der Hass. Das Rauben und Verderben hat ein Ende; wo Christus ist, verkriecht sich das in uns hausende Raubtier, das gierige und unersättliche, das plündern und morden will. Nun können wir Gott dienen ohne Furcht. Mit bebendem Herzen Gott dienen ist noch kein würdiger Gottesdienst. Die Furcht zwingt unseren Blick, dass er nach dem Feind spähe und auf die uns bedrohenden Gefahren achte. Wie sollen wir in solcher Lage Gott mit ganzem Herzen dienen, wie es fertig bringen, dass sein Dienst unseren Blick zu ihm emporhebt? Nun ist aber Christus da. Das macht unseren Blick von jedem Zwang los und das Herz von jeder Teilung frei. Nun beten wir Gott mit ganzem Herzen an. Die Furcht treibt in die Heimlichkeit; sie darf nicht laut reden; sonst erweckt sie den Widerspruch. Nun aber ist Christus da. Jetzt schallen unsere Lieder und wir preisen Gottes Namen laut.

Die gefährlichen Feinde, o Jesus, sind in mir selbst daheim.
Dein Werk ist es, dass ich dennoch ohne Furcht Gott dienen darf
mein Leben lang, ohne Furcht vor meinem Fall; denn du heilst:
ohne Furcht vor meiner Schuld; denn du versöhnst: ohne Furcht
vor meinen schwankenden Gedanken: denn du schaffst Glauben:
ohne Furcht vor meiner lieblosen Eigensucht: denn du erweckst
die Liebe. Ohne Furcht Gott dienen dürfen, Herr, das ist dein
Heilandswerk.
Amen.

Dienstag, 9. November 2010

Das Wort Gottes

Hier ist eine Andacht von Andrew Murray.
Sie ist ca. hundert Jahre alt.

A.Murray
Das Wort Gottes

«Das Wort Gottes ist lebendig und kräftig» (Hebr 4,12)

Ich empfinde es als eine große Hilfe, Gottes Wort in meinen Gebeten reichlich zu gebrauchen. Wenn der Heilige Geist mir ein bestimmtes Textwort einprägt, trage ich es zum Thron der Gnade und berufe mich auf die darin enthaltene Verheißung. Diese Gewohnheit stärkt unseren Glauben, ruft uns Gottes Verheißungen in Erinnerung und bringt uns in Übereinstimmung mit Gottes Willen. Auf diese Weise lernen wir, nach Gottes Willen zu beten und besser zu verstehen, dass wir nur dann eine Antwort erwarten dürfen, wenn unser Gebet im Einklang mit diesem Willen steht (1Jo 5,14).

Gebet gleicht dem Feuer. Ein Feuer brennt nur dann recht, wenn man ihm genügend guten Brennstoff zuführt. Dieser Brennstoff ist Gottes Wort, das nicht nur sorgfältig und betend studiert, sondern in unsere Herzen aufgenommen und im Alltag praktisch ausgelebt werden muss. Doch braucht es dazu das inspirierende und kraftvolle Wirken des Heiligen Geistes.

Betrachtungen dieser Art fördern unsere Einsicht in den Wert und die Kraft des Wortes Gottes als einen Samen ewigen Lebens. Wir alle kennen ja die Merkmale des Samens: In einem kleinen Samenkorn schlummert die Lebenskraft eines ganzen Baumes; wenn es in die Erde gelegt wird, wächst es und entwickelt sich zu einem mächtigen Baum.

Jedes Wort oder jede Verheißung Gottes ist wie ein Samenkorn, das göttliches Leben in sich trägt. Wenn ich es glaubend im Herzen bewege, es liebe und darüber nachsinne, so wird es langsam, aber sicher aufgehen und Früchte der Gerechtigkeit hervorbringen. Bedenke das, bis du die Gewissheit erlangt hast: Obwohl mir mein Herz kalt und tot erscheint, wird das Wort Gottes in mir die darin verheißene Voraussetzung wirken.

Der Heilige Geist bedient sich sowohl des Wortes als des Gebetes. Gebet ist der Ausdruck unserer menschlichen Bedürfnisse und Wünsche. Das Wort Gottes ist das Mittel, das uns der Heilige Geist als Wegweiser zu benützen empfiehlt, um Gottes Willen für uns zu erkennen. Es ist der Beweis für das geheimnisvolle Wirken des Heiligen Geistes in unseren Herzen, durch das Gott Seine Verheißungen erfüllt und uns das gibt, was wir ohne die Hilfe des Heiligen Geistes nicht empfangen könnten.


Montag, 12. April 2010

Andacht Kenteth Hagin

Gottes Wort für jeden Tag


Sein permanentes Heim


Er gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen, dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne (sich niederlasse, verweile und sein permanentes Heim einrichtet) und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid. Epheser 3:16,17 (Erweiterte Übersetzung)


Wie wohnt Christus jetzt in deinem Herzen und lässt sich nieder und richtet sein permanentes Zuhause ein? Durch deinen Glauben!

Das ist es, was Gott tun will: Sein permanentes Zuhause in deinem Herzen einrichten!

Aber oft haben ihm die Christen das nicht erlaubt! (Diese Schriftstelle war ja an wiedergeborene, geisterfüllte Christen gerichtet.)

Die Christen singen: »Komm hier vorbei ...«, was einschliesst, dass der Herr nicht hier ist, aber wenn wir ihn dazu bringen könnten, vorbeizuschauen, dann würde er etwas für uns tun. Und wir singen: »Strecke deine Hand aus und berühre den Herrn, wenn er vorbeikommt.«

All diese sentimentalen Gesänge basieren auf gefühlsmässiger Erkenntnis. Ich muss mich nicht ausstrecken, um den Herrn zu erreichen, denn er lebt in mir.

Oder: »Ach nur eine Berührung von dir ...«

Was will ich mit Berührungen, wenn der Heilige Geist selbst in mir lebt! Vertraue Gott, der schon in dir lebt! Lerne »Gott in mir«-gesinnt zu sein!


Bekenntnis: Ich werde in meinem Inneren gestärkt und mit mächtiger Kraft erfüllt durch den Heiligen Geist, der in mir lebt. Christus wohnt jetzt in mir.

Donnerstag, 12. November 2009

Lieber Vater

Nochmal Kenneth Hagin


26.Dez. Gottes Wort für jeden Tag


Unser Vater


...Denn euer Vater weiss, was ihr bedürfet, bevor ihr ihn bittet. Darum sollt ihr so beten: Unser Vater ...Matthäus 6:8,9


Sogar Israel. dem Gott eine Offenbarung von sich selbst gab, die so klar war, wie das bei geistlich toten Menschen möglich war, kannte Gott nicht wirklich. Sie nahmen nicht wahr, dass Gott sich im Fleisch offenbarte, als Jesus in ihrer Mitte war. (Unter dem Alten Testament war Gottes Gegenwart im Allerheiligsten verschlossen.)

So kam Jesus in eine harte Atmosphäre des Richtens hinein. Und die Juden seiner Zeit konnten ihn nicht verstehen. Er sprach von Gott als seinem Vater. Er erzählte, wie der Vater ihn liebt und für ihn sorgt. Das kam ihnen mystisch vor. Wo Jesus Gott als einen Vater der Liebe vorstellte, fiel das meistens auf taube Ohren. Und auch wir müssen zugeben, es kommt vor, wenn wir über Jesu Worte von der Liebe Gottes meditieren, dass sogar wiedergeborene Kinder Gottes Probleme haben, diese Seite von Gott wirklich zu erfassen.

Israel hat es nie verstanden. Sie begriffen nicht, worüber Jesus sprach. Es war neu für sie. Um die Wahrheit zu sagen: Es ist auch heute für viele Kirchenmitglieder neu. Sie wurden gelehrt, Gott zu fürchten und vor seinem Gericht Angst zu haben. Sie haben nie wirklich die Liebe Gottes gesehen, die Jesus offenbart hat.


Bekenntnis: Hiermit treffe ich die wichtige Entscheidung, die Liebe Gottes zu sehen und zu erkennen. Denn Jesus kam, um diese zu offenbaren. Ich will so lange über das meditieren, was Jesus von Gott offenbarte, bis ich meinen Vater- Gott wirklich kenne.



Mittwoch, 11. November 2009

Jesus mein Herr

Hier 3 Andachten von Kenneth Hagin.


15.Dez. Gottes Wort für jeden Tag


Zur Meditation


Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. Jesaja 9:6


Diese göttlichen Titel und Namen, die Jesus verliehen wurden, beweisen, dass Er dem Wesen nach göttlich und ein Mitglied der Gottheit ist.

IMMANUEL (Matthäus 1:23), GOTT (Johannes 1:1), HERR (Lukas 19:34), HERR ALLER HERREN (Apostelgeschichte 10:36), HERR DER HERRLICHKEIT (1. Korinther 2:8), WUNDERBARER RATGEBER, STARKER GOTf, VATER DER EWIGKEIT, FÜRST DES FRIEDENS (Jesaja 9:6), DER CHRISTUS DES HERRN (Lukas 2:26), SOHN GOTTES (Römer 1:4), MEIN SOHN (Johannes 3:16-18), DER EINGE- BORENE SOHN (Johannes 1:18), ALPHA UND OMEGA, ANFANG UND ENDE, DER ERSTE UND DER LETZTE (Offenbarung 22:13), DER SOHN DES HÖCHSTEN (Lukas 1:32), DAS BROT GOTTES (Johannes 6:33), DER HEILIGE GOTTES (Markus 1:24), DEIN HEILIGER SOHN JESUS (Apostelgeschichte 4:30), KÖNIG DER KÖNIGE UND HERR DER HERRN (Offenbarung 19:16), HERR UND ERLÖSER (2, Petrus 3:2), DAS WORT GOTTES (Offenbarung 19:13).


Bekenntnis: Jesus ist mein Herr. Mein Herr wird genannt: Immanuel, Gott, Herr aller Herrn, Herr der Herrlichkeit, wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst, Sohn Gottes, Alpha und Omega, der Anfang und das Ende, der Heilige Gottes, Herr und Retter, das Wort Gottes. Und er ist mein Herr! Kein Wunder, dass Satan (Sünde) mich nicht mehr beherrschen kann.


16.Dez. Gottes Wort für jeden Tag


Zum weiteren Nachsinnen


Denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen, indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes. Kolosser 1:19


Das Wort Gottes lehrt ganz klar. dass unser Erlöser Gott ist. Folgende göttlichen Ämter werden ihm zugeschrieben: SCHÖPFER (Kolosser 1:16), MITTLER (1. Timotheus 2:4,5), HAUPT DER GEMEINDE (Kolosser 1:16-24), ERLÖSER (2. Petrus 3:2). RICHTER (2. Timotheus 4:1), BEWAHRER (Hebräer 1:1-3), DER DAS LEBEN GIBT (Johannes 10:28), HERR UND CHRIST (Apostelgeschichte 2:36), AUFERSTEHUNG UND LEBEN (Johannes 11:25).

Dem Christus wird göttlicher Charakter zugeschrieben. GewÖhnliche Menschen sind ihrem Wesen nach Sünder. Aber Jesus Christus ist kein gewöhnlicher Mensch, er ist: VON GEBURT HEILIG (Lukas I:35), GERECHT (Jesaja 53:11), TREU, DIE WAHRHEIT, DAS RECHT, ARGLOS, SÜNDLOS, UNBEFLECKT, UNSCHULDIG, GOTT GEHORSAM, SEINEN IRDISCHEN ELTERN GEHORSAM, EIFRIG, SANFTMÜTIG, VON HERZEN DEMÜTIG, GNÄDIG, GEDULDIG, LANGMÜTIG, WOHLTÄTIG, MITLEIDIG, LIEBEND, SICH SELBST ERNIEDRIGEND (2. Korinther 8:9), GOTT VÖLLIG UNTERGEORDNET (Lukas 22:42), VERGEBEND (Lukas 23:34).


Bekenntnis: Danke, Vater, für Jesus Christus, der würdig ist. Danke, Gott, dass Er Schöpfer ist und aus der Herrlichkeit auf die Erde kam, um unser Mittler zu sein. Er ist das Haupt der Gemeinde, der Erlöser, Richter, der Bewahrer, der Leben gibt. Und danke, Gott, dieser Würdige ist mein Herr!



17.Dez. Gottes Wort für jeden Tag


Demut


Der in Gestalt Gottes war (Christus), und es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis um Tod, ja zum Tod am Kreuz. Philipper 2:6-8


Christus hat als Gott immer existiert. Aber er erniedrigte sich selbst und wurde zu einem Bundesknecht, in der Gestalt eines Menschen. Dies setzte ein besonderes Eingreifen Gottes voraus. Ein Wunder.

Zuerst nahm Gott Christus aus der Gottheit im Himmel und dann tat er ihn in den Leib einer Jungfrau, damit er Fleisch wurde in menschlicher Gestalt.

Darum spricht er, als er in die Welt kommt: »Schlachtopfer und Gaben hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet.« (Hebräer 10:5).

Gott bereitete einen Körper -einen speziellen Leib -für dieses Wesen, das der Sohn Gottes ist. Durch die Inkarnation wurde Christus ein Mensch.


Bekenntnis: Danke, Jesus, dass du dich selbst erniedrigt hast und Mensch wurdest. Das war unsere einzige Chance. Danke, dass du dich gedemütigt hast und bis zum Tode gehorsam warst, ja sogar zum Tod am Kreuz. Und danke, Vater, dass du ihn erhöht hast und ihm den Namen gegeben hast, der über alle Namen ist. In diesem Namen beugen sich meine Knie und meine Zunge bekennt, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. Er ist mein Herr! (Phitipper 2:9,10)

Montag, 6. Juli 2009

Andacht Kenteth Hagin

Eine Andacht


7.Mai Gottes Wort für jeden Tag


Beschuldige Gott nicht


... Wer mich sieht, der sieht den Vater! ... Glaubst du nicht, dass ich im Vater und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber; der in mir wohnt, der tut seine Werke. Johannes 14:9-10


Viele der Gesetze, die heute die Erde regieren, haben ihren Ursprung in der Sünde Adams, als der Fluch auf die Erde kam. Weil Menschen das nicht verstehen, machen sie Gott für Unfälle, Krankheit, den Tod von geliebten Menschen, Stürme, Katastrophen, Erdbeben, Fluten und vieles mehr verantwortlich. Sogar Versicherungspolicen - und das macht mich immer, wenn ich es sehe, ärgerlich - nennen diese Dinge »Taten Gottes«. Es sind keine Taten Gottes, sondern Taten des Teufels!

Um uns Menschen zu segnen, hat Jesus oft die Naturgesetze zur Seite geschoben. Wir haben von Jesus nicht gehört, dass er Stürme auf die Menschen gebracht hätte. Nein, Jesus hat die Stürme gestillt. Darum kann Gott den Sturm nicht gesandt haben. Jesus würde niemals widersprechen, wenn Gott etwas tut. Aber Jesus hat dem widerstanden, was der Teufel verursacht hat.

Wenn du Jesus handeln siehst, dann siehst du Gott handeln. Die Beschreibung Jesu von seinem Vater: »Wer mich sieht, der sieht den Vater,« macht es unmöglich, Lehrmeinungen zu akzeptieren, die behaupten, dass Krankheiten und Katastrophen von Gott kommen. Das Wesen und die Natur Gottes widerlegen solche Vorstellungen.


Bekenntnis: Gott ist die Liebe. Ich beschuldige nicht die Liebe für das, was der Teufel getan hat. Ich schaue auf Jesus und sehe die Liebe am Werk.