Dienstag, 10. Januar 2012
Donnerstag, 5. Januar 2012
Wieder was katholisches
Gedicht Teresia von Avila (1515 - 1582)
Gebet des älter werdenden Menschen
O Gott, Du weisst besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde.
Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich von der grossen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich, nachdenklich aber nicht grüblerisch,
hilfreich aber nicht diktatorisch zu sein.
Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit erscheint es mir ja schade, sie nicht weiterzugeben - aber Du verstehst, o Gott, dass ich mir ein paar Freundinnen erhalten möchte.
Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen, zur Pointe zu gelangen.
Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden.
Sie nehmen zu - und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.
Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir die Krankheitsschilderungen anderer mit Freuden anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.
Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich. Ich möchte keine Heilige sein - mit ihnen lebt es sich so schwer -, aber eine alte Griesgrämin ist das Krönungswerk des Teufels.
Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken, und verleihe mir, o Gott, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.
Teresia von Avila (1515 - 1582)
Freitag, 3. Juni 2011
Wie Beten
6. Wie sollten wir beten?
Jesus sagt in Luk.11, 2-4, dass es DIESES ist, wie wir beten sollen. Diese Worte bedeuten nicht, dass alles wieder und wieder wiederholt wird, Ohne Denken und oder Leidenschaft, wie es sie in so vielen Kirchen gibt, aber sie sollten gebetet werden von beidem, dem Herzen und dem Verstand.
Beginne zu unserem Vater zu sprechen
Denke daran, dass unser Vater ein vollkommen liebender und fürsorglicher Vater ist, nicht wie so viele unserer irdischen Väter.
Ehre und Segne seinen Namen
Nimm die Zeit zur Anbetung und ehre ihn, bevor du irgendetwas anderes sagst. Sage Gott, wie sehr du ihn liebst und danke ihm für seine Liebe zu dir und zu deiner Familie und deinem Vaterland. Joh.4, 23.
Bitte, dass Sein Reich kommt
Ein Reich ist dort, wo ein König regiert, deshalb bitte um Gottes Führung, dann zu kommen, wenn sie in deinem eigenen Leben und Verstand, in der Familie und in der Nation notwendig ist.
Bitte dass Sein Wille getan wird
Gegen ungerechte Ereignisse in der Gesellschaft.
Bitte für dein tägliches Brot
Der Vater ist willig für uns zu sorgen.
Bitte Gott um die Vergebung deiner Sünden
Lass Jesus Blut dich von jeder Sünde reinigen.
Und nun, dass du vergibst
Anderen vergeben ist die Bedingung, deine eigene Vergebung zu empfangen.
Führe uns nicht - Aber führe uns wohin?
Bitte um Gottes Führung für dein Leben.
Bitte Gott dich vom Übel zu erlösen
Das lauert tief in dir, in der Familie und in solchen Dingen, wie Rauschgift und Kriege.
Lobpreise Ihn für Sein Reich und Seine Herrlichkeit
Eine liebevolle Gelegenheit für mehr Anbetung, Lobpreis und Worte des Glaubens. Siehe, wenn du so betest, wie die Zeit verfliegt.
Letzten Endes ist hier ein prachtvolles Gebetsgeheimnis. Jesus beendet seine Belehrung über das Gebet in Luk.11, 13, indem er uns erzählt, wie willig der Vater ist, uns den Heiligen Geist zu geben. Deshalb lade immer den Heiligen Geist ein, jederzeit unsere Gebetszeit zu leiten, allein oder gemeinsam, und siehe wie er Gebete aus euren Herzen und Lippen herauszieht. Stunden werden dann vergehen wie Minuten. Luk.11, 5-8; Eph.6, 18.
Dienstag, 8. Februar 2011
Nochmal über Gebet
Viele Worte im Gebet können manchmal Ausdruck für wenig Glauben sein. Man redet ellenlang drum herum, anstatt präzise auf den Punkt zu kommen.
Das heißt nun allerdings nicht, dass unsere Gebete immer kurz sind. Es gibt mehr zu entdecken im Gebet als die Fürbitte.
Jesus sagt in Matthäus 6, 7: „Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen.“ „Seid lieber kurz und präzise,“ meint Jesus, „denn ein endloser Redeschwall ist etwas für die Heiden.“
Aber vorher sagt Jesus: „Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließ deine Türe zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich.“ (Vers 6)
Das Beten hat zwei Phasen
Die erste ist die, in der du zum Vater gehst. Dafür brauchst du Zeit. Das dauert. Da musst du Gemeinschaft mit ihm haben. Da musst du sein Herz suchen, immer mehr mit ihm zusammenwachsen.
Und dann, das ist Phase zwei, gehst du raus, und der Vater steht hinter dir, und dann gibst du die kurzen, präzisen Anweisungen – und dann passiert was.
So hat es auch Jesus gemacht. Wir sehen das, als er in die Situation mit dem dämonisierten Jungen hinein kam, dem seine Jünger nicht hatten helfen können. Er führt ein kurzes Diagnosegespräch mit dem Vater, der Dämon fängt an zu wüten und Jesus sagt: „Schluss! Ruhe! Raus aus dem Jungen und nie wieder hinein!“
Der Dämon sträubt sich noch, wie ein Spieler, der gerade die rote Karte gesehen hat, aber dann geht er und das Kind ist fit und gesund.
Das ganze hatte eine Vorgeschichte. Die Nacht davor hatte Jesus auf einem Berg verbracht. Auf diesem Berg hat er gebetet, Zeit verbracht mit seinem Vater im Himmel. Das, was in dieser Nacht auf dem Berg passiert ist zeigt, wie Jesus gebetet hat, wenn er lange Gemeinschaft mit dem Vater hatte.
Er hat keine Gebetsliste mit auf den Berg geschleppt, um Punkt für Punkt durchzubeten, viele Worte darüber zu machen...
Stattdessen hat er intensiv den Heiligen Geist aufgenommen, sich in der Herrlichkeit Gottes ausfüllen lassen mit aller notwendigen Kraft und Freude. Jesus verstand es so meisterhaft, die Nähe des Vaters zu suchen, dass sein Gesicht anfing zu leuchten und seine Kleider weiß wurden.
Das kann die Folge sein, wenn man die Herrlichkeit Gottes in sich aufnimmt.
Jesus hat auch das Wort des Vaters empfangen, in diesem Fall hat der Vater durch Mose und Elia sein Wort ausgesprochen. Wir haben ja Mose und Elia in unserer Bibel, und noch vieles darüber hinaus. Jesus hat das auch oft getan, die Weisung des Vaters aus der Schrift zu holen und zu empfangen. So kann man den Willen des Vaters kennen lernen.
Das dritte: Der Vater sprach aus der Wolke: „Das ist mein lieber Sohn.“ Jesus hat sich neu lieben lassen von seinem Vater, hat sich das neu zusprechen lassen, dass er der liebe Sohn des Vaters war. Das hat ihm gut getan. Der Vater hat auch gesagt: „Den sollt ihr hören“, womit er noch einmal die Autorität bestätigt hat. Er hat bestätigt: „Du bist in meinem Namen auf der Erde und ich stehe zu dir und die Leute sollen dich hören. Wer sich gegen dich stellt, stellt sich gegen mich.“
Das hat Jesus in der Zeit des Gebetes getan und empfangen. Beten ist so schön, wenn man so betet. Das ist nicht langweilig, trocken, da schaut man nicht auf die Uhr, ob die Stunden wohl bald vorbei sein werden.
Wenn man Gottes Wort in sich aufnimmt, entdeckt, was er alles an guten Dingen uns zugedacht hat, wenn man in seiner Herrlichkeit verweilt und sie in sich aufnimmt, wenn man empfängt, dass der Vater einen lieb hat, dass er Autorität gegeben hat.
Dann kann man hinunter gehen ins Tal wie Jesus und so mit Bewusstsein der Autorität erfüllt sein, dass man einfach anordnet: „Schluss hier, du Dämon. Raus aus dem Jungen.“
Die Jünger kamen ja später und fragten, warum es bei ihnen nicht geklappt hatte. Sie wussten ja, dass die Autorität ihnen schon früher verliehen worden war. Jesus hatte sie ihnen gegeben: Autorität über alle Dämonen.
Jesus sagt ihnen, dass ihr Bewusstsein der Autorität in der Situation nicht stark genug war. Die Vorbereitung war mangelhaft. „Diese Art fährt nur aus durch Beten.“
Damit meinte er nicht, dass die Jünger hätten stundenlang mit diesem Jungen beten sollen. Er meint, dass ihnen die Stunden der Gemeinschaft mit dem Vater fehlten. Sie hätten sich neu die Autorität bestätigen lassen, sich lieben lassen, erfüllen lassen sollen. Wenn sie wie Jesus die Nacht in der Gegenwart Gottes verbracht hätten, wäre diese Autorität für sie genauso abrufbar gewesen.
Mittwoch, 2. Februar 2011
Wir brauchen mehr Gebet
Sonntag, 16. Januar 2011
gebet
Hier hab ich ein Gebet von Andrew Murray gefunden.
O mein Gott, von Herzen danke ich dir für deine wunderbare Gabe des innewohnenden Geistes, und demütig bitte ich dich: Bestätige es mir aufs neue, dass er in mir ist, und sein herrliches Werk in mir treibt.
Lehre mich hauptsächlich glauben, dass er es ist, der das göttliche Leben in mir zu wecken und zu vermehren vermag, dass er das Pfand und die Versicherung ist, dafür, dass ich wirklich zu einem Gott wohlgefälligen Leben gelangen kann.
Je mehr ich das wünsche, desto besser werde ich verstehen, dass er, der da der Geist desLebens in mir ist, in meinem Geist den Hunger nach dem Wort, als meiner Lebensnahrung wecken muss, dass er diese Speise in mir aufnehmen und mir einverleiben will, so dass sie in der Tat in mir zu Kraft und Leben werden kann.
Vergib mir, o mein Gott, dass ich so oft deine Worte, die doch Geist und Leben sind, mit meinen menschlichen Gedanken, mit meinem fleischlichen Sinne zu verstehen gesucht habe; ich habe es nur gar langsam gelernt, dass das Fleisch nichts nütze ist; aber jetzt ist es mein Wunsch, dies recht zu erkennen. O mein Vater, gib mir den Geist der Weisheit und verleihe mir die mächtigenWirkungen des Geistes, dass ich erkennen möge, wie tief geistlich ein jedes deiner Worte ist, und wie geistliche Sachen nur geistlich gerichtet werden können (1. Kor. 2,13).
Lehre mich doch, bei allem Umgang mit deinem Wort, das Fleisch und seinen Sinn zu verleugnen, dagegen in demütigem Glauben auf die innere Wirkung des heiligen Geistes zu warten, damit er das Wort lebendig mache. Möge darum alle meine Betrachtung deines Wortes, das ich im Gehorsam des Glaubens halten möchte, geschehen im Geist und in der Wahrheit, in Leben und Kraft. Amen.
1. Um ein Buch zu verstehen, muss der Leser der Sprache des Verfassers mächtig sein; in vielen Fällen muss er auch etwas von dem Geiste haben, der den Schreiber beseelte. Um die Heilige Schrift zu verstehen, bedürfen wir der Innewohnung des heiligen Geistes, der sie den heiligen Menschen Gottes eingab.
2. Das ewige Wort und der ewige Geist sind unzertrennlich. Wir sehen es bei dem schöpferischen Wort und dem schöpferischen Geist (1. Mose 1,2.3; Psalm 33,6), ebenso bei der Tat der Erlösung (Joh. 1,1-3.14.33) und bei dem geschriebenen Wort:
„Die Worte, die ich rede, sind Geist“, vergl. Auch 1. Thess. 1,5. Dasselbe müssen auch wir erfahren, wenn wir das Wort lesen und betrachten; so gewiss das von Gott eingeflößte Wort von außen an uns herandringt, so gewiss muss es dem von Gott eingeflößten Geist im Innern begegnen.
3. Das Wort ist der Same. Jedes Samenkorn hat einen lebendigen Keim, der aber eines ihm entsprechenden Bodens bedarf, um wachsen zu können. Das Wort hat göttliches Leben in sich; siehe zu, dass du das Wort darum nicht nur mit deinem natürlichen Verstand und Willen aufnimmst, sondern in dem neuen Geist, in dem der Geist Gottes wohnt.
4. Ich sehe immer besser ein, dass die Erfahrung der Kraft des Wortes Gottes von der lebendigen Gemeinschaft mit Jesu abhängt. Warum gibt es im Christenleben so oft Niederlagen statt Sieg? Weil die Wahrheit des Wortes festgehalten wird ohne Kraft des Geistes. Gott helfe uns, diese zwei Punkte zu glauben: Das Wort ist voll des Geistes und der Kraft Gottes und kann mächtiglich wirken; – in unsern Herzen wohnt derselbe Geist, durch den das Wort in lebendiger Kraft aufgenommen werden kann. Unser Leben muss bestehen in der Kraft des Geistes.
Sonntag, 8. August 2010
Beten - aber wie?
Donnerstag, 16. Juli 2009
Süße Meditation
Tiefe geistige Wahrheiten *g*
Meditation