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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Über Glauben

Glaube ist wenn das Lebendige Wort durch den heiligen Geist tief in unser Herz verwurzelt ist und wenn alle zweifelden Überlegungen durch das Wort Gottes, das der hl. Geist gebraucht, (Hebr. 4)
wirkungslos gemacht werden.
Ich glaube daß dieser Prozess ein ganzes Leben lang geht.
Ich kann die Geschwister nicht verstehen, die mir sagen daß sie glauben.
Ich persönlich glaube nicht, daß das Wort Gottes in mir sein Werk schon getan hat.
Aber ich glaube, daß er am Werk ist.

Schlampig instalieren

Zuerst muß ich sagen, daß ich mich nicht sehr gut auskenne mit Computer. Mein Einstig begann mit Window 95. Ein Freund von mir brachte mir das wichtigste bei. Die Fachleute unter meinen Lesern mögen mich entschuldigen, wenn manche meiner Darstellung etwas vereinfacht ist.

Damals lernte ich ein paar Sachen über die Registry. Sie ist der Teil in dem alle Installationen, und alle Grundeistellungen aufgezeichnet werden. Alle neue Systemveränderte Vorgänge müßen durch die Registry abgesegnet werden.

So weit So gut.

Wenn ich ein Programm deinstalliere, wird es oft nur oberflächlich entfernt. In der Registry bleiben immer noch Spuren zurück..
Wenn ich dann ein neues Programm installieren will kann es passieren, daß es von einem alten Progamm gestört wird, daß ich in Wirklichkeit schon lange entfernt habe.
Es ist nur noch in den Aufzeichnungen der Registry vorhanden.


So ähnlich geht es mit unserem Denken über Gott.
Wir versuchen Aussagen über Gott zu glauben und sind uns nicht bewußt, daß tief in unserem Inneren Einstellungen vorhanden sind, die das "neue Programm" nicht sauber laufen lassen.

Wie kann man diese Einstellungen entfernen?
All zu schnell hält man sich für einen Fachmann und pfuscht selber daran herum. Auch gibt es genug selbsternannte Fachleute, die sich an deiner Seele zu schaffen machen.

Doch Gott selber hat uns etwas in die Hand gegeben, was unsere Einstellungen in Ordnung bringt.
12 Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam. Es ist schärfer als das schärfste Schwert und durchdringt unsere innersten Gedanken und Wünsche. Es deckt auf, wer wir wirklich sind, und macht unser Herz vor Gott offenbar.
13 Nichts in der ganzen Schöpfung ist vor ihm verborgen. Alles ist nackt und bloß vor den Augen Gottes, dem wir für alles Rechenschaft ablegen müssen.


Ich glaube, daß das Wort Gottes nicht nur oberflächliche Veränderung hervorbringt, sondern tief in unserem Inneren Einstellungen verändert.

Manchmal ist es wichtig, daß wir eine Botschaft monatelang auf unser Inneres einwirken lassen.
Wenn mich eine Botschaft (Ich weiß kein besseres Wort) anspricht , höre ich sie m ir immer wieder an.
Ich bete darüber, Ich les die Bibelstellen nach Ich trage sie im Herzen herum Ich höre sie auf dem Mp3-player, ich schreibe darüber im Blog.

und ganz wichtig:

Ich diskutiere nicht mit anderen darüber, die andere Programme laufen haben, ;-)

Viele Programme werden nur oberflächlich und schlampig installiert und wir wundern uns, warum sie nicht richtig laufen.
Man hört dann immer wieder:
Ich glaube doch. ;-)

Montag, 22. August 2011

Das Geschenk des Kreuzes

Hier zum Orginal

Ist eine sehr gute Bibelarbeit über das Kreuz

Montag, 25. Juli 2011

Gottes wunderbare Wege

Der folgend Text ist von diesem Artikel,


Er ist nicht von mir

Die unerkannte herrliche Qualität Deiner Wege

Jesaja 55:9 Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Deine Wege sind so viel erhabener, edler und unvorstellbar kostbarer als alles, was es hier auf der Erde gibt, lieber Vater. Deine Gedanken, Absichten und Dein Wille sind so überragend und unbegreiflich höher, feiner und wunderbarer als alles, was Menschen denken und auch mir selber einfallen könnte.


Ich selber kann Deine Wege weder erkennen noch kann ich sie aus mir selbst heraus gehen:

Jeremia 10:23 Ich habe erkannt, HERR, dass der Weg des Menschen nicht in seiner Macht steht und dass es keinem, der geht, gegeben ist, seinen Schritt zu lenken.

Es ist mir nicht möglich aus mir selbst heraus Deine Wege zu erkennen, Herr und ich kann auch nicht in eigener Kraft auf ihnen gehen. Und dennoch ist es Dein Wille, dass ich auf ihnen gefunden werde und mit Dir auf ihnen wandle.

Solange ich selber versuche den richtigen Weg zu erkennen oder ihn in eigener Kraft zu gehen, wird sich nie Dein wunderbarer mir zugedachter Weg entfalten. Denn Dein Weg für mich ist einfach so viel höher als der Himmel höher ist als die Erde.

Du möchtest, dass ich bereit bin mir von Dir Deinen erhabenen, überragenden und unvorstellbar kostbaren Willen zeigen zu lassen. Dein Wunsch ist es, dass ich mich von Dir auf diesem Weg führen, leiten und tragen lasse.

Ich darf mir dies von Dir schenken lassen, anstatt dass ich selber meinen Weg wähle und versuche ihn in eigener Kraft und Bemühung zu gehen.

Und dann wird sich diese überragende Qualität und Kostbarkeit Deines Willens erfüllen und ich werde erleben, wie herrlich Deine Wege sind und was für eine große Freude ich an ihnen haben kann.


Sonntag, 24. Juli 2011

Wissen

Das habe ich im Internet auf dieser Seite gefunden

Immer in Gottes Gegenwart indem sein Wort uns größter Schatz wird

3. Wenn die Vorstufe Wissen zum Hindernis für die Hauptstufen wird

Bezüglich der Frage, warum das Wort Gottes in meinem Leben für so wenig erlebte Realität sorgte, führte mich der Herr in ein Bibelstudium um zwischen Wissen und Erkenntnis unterscheiden zu lernen.

In unserer Zeit wird der Bereich des Wissens auf einen eigenen Thron gestellt: „Wissen ist Macht“ Francis Bacon

Eine Investition in Wissen bringt immer

noch die besten Zinsen!“ - Benjamin Franklin

Spiegel-Leser wissen mehr“

Der Ansammlung von Wissen wird in der Ausbildung ein vorrangiger Stellenwert beigemessen.

In diesem Zusammenhang provoziert das Ergebnis der Gemeindewachstumsstudie von Christian A. Schwarz, der 34.300 Menschen in 1188 Gemeinden in 32 Ländern und 5 Kontinenten aus den verschiedensten Konfessionen befragte und herausfand, dass die Gemeinden mit den best ausgebildeten, akademisch studierten Leitern – also mit dem meisten angesammelten Wissen – genau jene Gemeinden sind, die am wenigsten wachsen.

Die Vermutung liegt nahe, dass mit umfangreichem Wissen die Gefahr größer ist auf der gedanklich-intellektuellen Ebene quasi für ein verstandes-orientiertes „Ersatzerleben“ zu sorgen anstelle echten spirituellen Suchens, Findens und Gottes-Erlebens.

Man kann an ein und dem selben Sonntag in zwei Gemeinden gehen: in der einen bringt ein akademisch herausragend gebildeter Theologe eine Predigt, die einen dialektischen Ohrenschmaus voller beeindruckender Logik und eloquent geführter Argumentation darstellt, die im Alltag dann aber doch nur sehr geringe Auswirkungen und Hilfestellungen aufweist.

Anschließend besucht man eine Gemeinde, in der die Argumentation des Vortragenden zwar an allen Enden und Ecken die Logik oder sogar das sichere biblische Fundament vermissen lassen, aber dennoch zieht es viele Menschen dorthin, weil die Anbetungszeit besonders schön ist oder weil es jeden Sonntag einen Segnungsteil gibt, wo man nach vorne gehen kann, um für sich beten und sich die Hände auflegen zu lassen.

Ist das fehlende Wissen im letzten Fall denn wirklich besser als das akademische Wissen im ersten Fall ?

Dies kann nicht der Fall sein: Wissen kann nicht falsch sein, es kann ihm nur eine falsche Bedeutung zugewiesen werden, die dazu führt, dass es zum Ersatz und Hindernis für das Eigentliche wird.

Um die Rolle des Wissens zu verstehen und wie es zum Hindernis werden kann, müssen wir uns die einzelnen Stufen ansehen, die ein konkretes Wort Gottes im Leben eines Menschen durchlaufen möchte.

Konkret zeigt uns das Wort Gottes drei Stufen, die das Wort Gottes durchlaufen möchte. Von diesen drei Stufen ist Wissen nur die erste Stufe und erst die letzte Stufe ist das wirkliche Erleben einer göttlichen Wahrheit und Segnung.

Mein Eindruck – bei mir selbst und auch bei anderen ist – dass wir uns oft vorwiegend nur auf der Ebene des Wissens bewegen, weshalb es dann auch nicht verwunderlich ist, dass das Erleben der göttlichen Segnungen so gering ausfällt.

Wir müssen erkennen, dass reines Wissen von göttlichen Wahrheiten quasi nur wie eine „Ansichtskarte“ ist, die uns jemand aus einem wunderschönen Urlaubsland schickt.

Wir erhalten die Karte, schauen uns die herrlichen, abgebildeten Fotos, Stimmungen und Freuden des schönen Landes an. In unserer Seele entwickelt sich Freude (genaugenommen: Vorfreude), wohlige Sehnsucht und leise Hoffnung. Unsere innere Stimmung verbessert sich und unser Wünschen bekommt konkretere Inhalte.

Vielleicht fangen wir sogar an für etwas Konkretes zu beten.

Doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir immer noch im reinen „Ansichtskarten“-Stadium sind, das nicht zum direkten Erleben befähigt.

Niemand kann von einer erhaltenen Ansichtskarte direkt in das Erleben und Genießen des betreffenden Landes wechseln.

Bisweilen bleiben wir Christen in diesem beständigen „Ansichtskarten“-Stadium.

Jeden Sonntag bekommen wir von einem Prediger (oder einem christlichen Buch, oder durch Gespräche mit anderen Gläubigen in einem Hauskreis) eine neue Ansichtskarte und freuen uns erneut über eine Verheißung Gottes.

Doch Ansichtskarten können keine erlebte Realität verschaffen. Sie sind nur Einladungen sich aufzumachen, das beschriebene Land selbst zu bereisen.

Natürlich verschafft auch der Erhalt der Ansichtskarten etwas Freude und innere Erleichterung und Stimmungsverbesserung.

Doch manchmal sind wir Christen eher „Ansichtskarten“-Sammler und wir versuchen rein durch das Sammeln dieser Ansichtskarten unser Leben in den Griff und in den Segen Gottes zu bekommen.

Umfangreich gebildete Bibellehrer können eine wahre „Schatzkammer“ von diesen Ansichtskarten sein – und ihre Ansichtskarten sind meist auch größer, detaillierter und farbenintensiver als die von anderen.

Dennoch: solange wir uns im reinen Ansichtskarten-Stadium bewegen, erreichen wir so gut wie keine beständige Dimension des Erlebens von Gottes Gegenwart, dem Hören seiner Stimme, dem Erfülltwerden mit seiner Liebe und dem Erhalt seiner übernatürlichen Segnungen.


Dienstag, 25. Januar 2011

Fleisch oder Geist

Hier ein Artikel, den ich schon mal gepostet hab.

Übrigens, die Posts die ich öfters poste, lese ich auch immer wieder. :-)

Fleisch oder Geist

Hier ein kleiner Auszug von einem Artikel von Michael Stadler.

Fleisch ist nicht unsere alte Natur, denn die ist mit Christus begraben, sondern eine angewöhnte Lebensstrategie, bei der mein Blick – meist unwissentlich - hauptsächlich auf mich selbst und meinen Dienst für Gott gerichtet ist (auch wenn das gut aussieht und erfolgreich sein mag), wobei ich von meinen eigenen Quellen lebe (Erbe, Ausbildung, Intelligenz, Stellung, Aussehen, Fähigkeiten usw.).

Dabei will ich meist Gutes, Sünde vermeiden, mit dem Leben gut umgehen, Probleme lösen, meine Bedürfnisse befriedigen, Gott gefallen, und versuche meine Umgebung und Umstände dahingehend zu kontrollieren. Ich handle letztlich eigenmächtig und poliere mein (falsches) Selbst, mein falsches Ich, auf. Doch das (negative) Fleisch kann nicht über das (fromme) Fleisch gebändigt werden. Viele denken bei der Auflistung der Werke des Fleisches und der Früchte des Geistes in Galater 5, dass es hier um eine Liste von Dingen geht, die man vermeiden, und eine Liste von guten Eigenschaften, die man in sich hervorbringen sollte.

Aber das stimmt nicht. Jede der beiden Listen ist ein Spiegel, der uns dabei hilft, zu sehen, ob wir ein geisterfülltes Leben führen oder nicht, ob wir vom Baum des Lebens gegessen haben oder vom Baum der Erkenntnis (vgl. Lk 6,43-45).

Die Lösung besteht nicht darin, den Blick auf unser Verhalten zu richten, sondern auf unsere Identität (wer wir sind in Christus). Weg von allem Äußerlichen, hin zur inneren Wahrheit! Das ist anfangs schwierig und braucht viel Übung.
Nach dem neutestamentlichen Menschenbild besteht der Mensch aus Leib, Seele und Geist (1 Thess 5,23; Hebr 4,12). Die drei Zeiten unserer Erlösung (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; vgl. Röm 5,6-11; Phil 1,6; 1 Petr 1,3ff) entsprechen den drei Aspekten unseres Menschseins.

Unser Geist wurde bereits vollkommen erlöst, geheiligt und gerecht gemacht (Hebr 10,14; Kol 1,22; 2,10a; 2.Kor 5,21; Eph 4,24), unsere unbeständige Seele (Wille, Verstand, Gefühle) erfährt das gerade jetzt einmal mehr, wenn ich es im Glauben ergreife (1 Petr 1,9) und unser Körper
wird erlöst werden am Tag Christi (Röm 8,23f; 13,11; 1 Thess 5,8). Die Sünde wohnt bezeichnenderweise in unserem Körper (Röm 6,12; 7,17.20.23f; 8,3) und beeinflusst stark unsere Seele.
Doch unsere wahre Identität, also das, wer wir sind in Christus, beruht auf unserem Geist, auf Geburt (Joh 3,6), nicht auf dem, was wir tun, denken oder fühlen. Im Geist sind wir bereits ewig und vollendet erlöst (2 Kor 4,18). Das, was uns zutiefst ausmacht, ist unser Geist.
Wir sind ein Geist in einem Körper und haben eine Seele. In Wahrheit sind wir Heilige, Auserwählte und Königskinder. Sünde bedeutet demnach, dass wir unsere Würde vergessen und wieder auf der Müllhalde spielen. Wie ein Schmetterling, der eine Lüge glaubt und wieder wie eine Raupe im Staub kriecht. Indem wir die Wahrheit in unserem Geist glauben, werden die Täuschungen unserer Seele und unseres Körpers entlarvt und Gott benützt unsere Seele und unseren Körper für sich (selbst die Persönlichkeitszüge, die wir an uns nicht mögen). In Christus tun wir das Gute nicht mehr, weil wir müssen, sondern weil wir es wollen, weil uns das Leben und die Liebe Christi, die durch uns fließt, dazu drängt.
Gerade indem wir nicht die Gebote vor Augen haben, sondern Christus, unseren Geliebten, erfüllen wir die Gebote (2 Kor 3,18). Gott gab sein Leben für uns, um sein Leben an uns zu geben, damit er sein Leben durch uns leben kann (Röm 5,10). Damit ist nicht Existieren gemeint (griech. Bios=Leben), sondern tiefe, dynamische, erfüllende Lebendigkeit (griech. Zoe=Leben).

Weg vom Selbst-Bewusstsein, hin zum Christus-in-mir-Bewusstsein! Das ist das Geheimnis: „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“ (Kol 1,27)!

Der ganze Artikel

Samstag, 22. Januar 2011

Die Welt überwinden

Noch einmal Watchman Nee.


Auch unser Hoffen auf die Kraft des Herrn hat immer nur unser Versagen zur Folge

Manche bestehen nun darauf, die Schrift habe uns doch gesagt: „Alles vermag ich in dem, der mich stark macht“ (Phil. 4:13). Sie bekennen freimütig: „Ich selbst habe keine Kraft“, und dann erklären sie: „Aber ich bitte den Herrn, dass er mir Kraft gibt und mich mächtig macht. So viele Dinge muss ich tun, so viele Gebote der Schrift muss ich halten, und in allem soll ich dem Beispiel des Herrn folgen.

Aber es fehlt mir die Kraft dazu. Was soll ich also tun? Ich will den Herrn bitten, dass

er mich mächtig macht, denn wenn er mir seine Kraft verleiht, dann vermag ich alles.“ So hoffen und bitten viele Menschen Tag für Tag aufs Neue,

der Herr möge sie doch mächtig machen, damit sie dies alles vollbringen können.


Es ist nicht falsch, darauf zu bestehen, dass uns der Herr seine Kraft verleiht, aber wir brauchen noch etwas anderes. Wenn uns diese Grundlage fehlt, werden wir keine Kraft bekommen, auch wenn wir sie noch so sehr vom Herrn erhoffen.


Wir können täglich mit der Bitte um Kraft vor den Herrn kommen, aber er wird sie nicht immer erhören. Manchmal zwar tut er es, oft aber auch nicht.

Es stimmt durchaus, dass wir alles vermögen, wenn uns der Herr die Kraft dazu gibt; andererseits aber fühlen wir uns außerstande, auch nur die kleinste Sache zu bewältigen, wenn er sie uns nicht gibt.

Das ist der Grund, warum wir immer wieder versagen. Zwar sollen wir um Kraft bitten,

doch wenn wir dies als ein selbständiges, aus seinem Zusammenhang gerissenes Gebot und als eine Methode betrachten, werden wir erleben müssen,

dass nichts dabei herauskommt.

Auch wenn wir die Kraft bekommen, brauchen wir doch nocheine Versorgung anderer Art, das heißt, der Herr muss uns zuvor noch etwas anderes geben.

Erst dann werden wir alles vermögen. Wenn du nur um Kraft bittest, wirst du feststellen, dass du sehr oft eben keine Kraft bekommst und dann auch nichts tun kannst.


Ich glaube, dass jeder Neubekehrte diese beiden Dinge sehr klar vor Augen haben sollte: Er muss sehen, dass es nichts nützt, wenn wir lediglich nachahmen, und es ebenso wenig nützt, wenn wir nur von der Kraft des Herrn abhängig sind.

Wenn wir uns davon abhängig machen, dass wir jeweils bei Bedarf von ihm Kraft bekommen, werden wir nichts erreichen und auch sein Leben nicht zum Ausdruck bringen können.

Wir älteren Brüder können das bezeugen. All die vielen, die immer wieder versuchen, den Herrn nachzuahmen, werden immer wieder versagen.

Und nicht anders geht es denen, die ihn täglich um seine Kraft bitten, denn wenn sie diese Kraft einmal nicht finden, versagen auch sie prompt.


Freitag, 21. Januar 2011

Ist es schwer als Christ zu leben?

Ich möchte hier aus einem kleinen Büchlein von watchman Nee zitieren.


Für viele ist Christsein eine große Anstrengung

Neubekehrte schlagen sich oft mit vielerlei Problemen herum. Wenn man sie lehrt, dass sie ein gutes christliches Leben führen müssen, um ein gutes Zeugnis für den Herrn zu sein, dass sie die Welt nicht lieben und den Versuchungen widerstehen sollen und außerdem zu leiden und das Kreuz zu tragen haben, dass sie den Willen Gottes

suchen sollen und lernen, ihm zu gehorchen usw.,

dann kann es nicht ausbleiben, dass sie ein solches Leben höchst anstrengend fi nden.


Viele Gläubige halten es in der Tat für eine mühselige, ja sogar außerordentlich anstrengende Angelegenheit, ein Christenleben zu führen; müssen sie sich doch täglich abmühen, viel seufzen und sich anstrengen, um dann doch zu versagen, und dem

Herrn dadurch manche Unehre bereiten, obwohl sie eigentlich ein gutes Zeugnis für ihn sein sollten.


Ich sage euch, viele sind in ihrem Christsein müde geworden, und es ist nur natürlich, wenn sich in ihnen schließlich das Gefühl festsetzt, das Christenleben sei wirklich eine Last.

Viele wollen ehrlichen Herzens die Sünde von sich weisen, aber es fehlt ihnen die Kraft dazu und folglich haben sie auch keinen Frieden in sich.

Oder sie wollen geduldig sein und vermögen es durchaus nicht, sondern brausen stets von neuem auf, so dass sie immer mit einem schlechten Gewissen herumlaufen.


Zu lieben fehlt ihnen die Kraft, und hassen hält sie in größtem Unfrieden.

Welch eine Mühsal, Christ zu sein! Es geht ihnen wie einem, der mit zentnerschweren Säcken auf dem Rücken einen Berg erklimmen will und es doch nie schafft.

Eine wahre Sisyphusarbeit! So bekennt manch einer seufzend: „Als ich noch ungläubig

war, trug ich schwer an der Last meiner Sünden. Nachdem ich nun aber gläubig geworden

bin, trage ich fast noch schwerer an der Last meiner Heiligkeit.“


Nur Christus kann Christ sein – nicht ich

Unter solchen Bedingungen wäre es vollkommen unsinnig, die Menschen lehren zu wollen, Christ zu sein. Der Mensch ist für ein solches Leben schlechthin ungeeignet.


Weil uns aber das Wort des Herrn sagt, dass nicht mehr wir es sind, die leben, sondern Christus, der in uns lebt, sind es infolgedessen auch nicht wir, die Christ sein müssen.


Das ist das Geheimnis des Christenlebens.

Nicht ich kann Christ sein, sondern allein der Christus in mir. Wenn du Christ sein müsstest, dann wäre das eine unsägliche Mühe und eine bittere Sache, Geduld und Liebe aufzubringen, Sanftmut und Demut zu üben, Leid zu tragen und das Kreuz auf dich zu nehmen.

Wenn es aber Christus ist – und dazu lebt er in dir –, dann ist Geduld und Liebe üben, ja sogar Leiden und Kreuz tragen, nur Freude.


Sehr gute Predigt von Hartwig Henkel zu diesem Thema


Donnerstag, 13. Januar 2011

Forderung oder Verheißung?

Wie geh ich mit herausfordernden Botschaften um?
Hier noch einmal ein Link zu einem Auszug aus einem Buch von Torry.
Wie reagire ich auf solche Texte? nehme ich mir vor besser auf Gott zu hören? fasse ich den Vorsatz mich mehr hinzugeben? Treffe ich irgend welche Glaubensentscheidungen die ich dann doch nicht einhalte? Oder verändere ich ein klein wenig die Forderungen um sie mir erträglich zu machen?
Mann hört in diesem Zusammenhang oft den Begriff "Umkehr"
Wohin kehren wir um?
Von "etwas nicht tun, Zu etwas doch tun" ?
Ich glaube das nicht.
Ich glaube unsere Umkehr bezieht sich auf unseren unabhängigen Lebensstil.
Jeden Augenblich meines Lebens entscheide ich mich immer wieder mich bei meinem Vater zu bergen.
Ich vertraue Ihm.

Wenn ich zu wenig Feuer für Ihn habe,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich zuwenig Liebe zu Ihm habe,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich merke, daß meine Motive nicht rein sind,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wen ich sehe, daß ich Furcht habe vor der völligen Hingabe,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich mich fürchte vor den Schritten die ich tun soll,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich selber und andere Menschen über mich schlecht denken,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich selber und andere Menschen über mich gut denken,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn die Umstände mir sagen "Jetzt bist Du total verkehrt",- Ich berge mich in seiner Liebe.

Ich kehre um, von einem Lebensstil in dem ich mich auf mich selbst und auf meine Werke verlasse, zu einem Lebensstiel, in dem ich mich auf Jesus verlasse.
Auf das, was er am Kreuz getan hat, und auf das was er jetzt für mich tut.



Mein Kapitän

Im Sonnenlicht, das mich erhebt,

so hell, so warm, so endlos weit

dank´ ich dem Gott, der wirklich lebt,

für Jesus, Sieger allezeit

Das Schicksal liegt in seiner Hand;

mein Herz in froher Andacht schweigt.

Ich fürchte nicht was Los genannt,

das Haupt aus Ehrfurcht tief verneigt.

Im Jenseits, nach der Müh´, dem Weh

leb´ich mit Ihm! welch große Freud´!

Drum ängstigt mich kein Drohen je

in aller Zeit und Ewigkeit.

Das schmale Tor macht mich nicht bang:

Was Jesus tilgte, zählt nicht mehr.

Mein Schicksal liegt in seiner Hand,

mein Seelenkapitän ist er.




Das ist ein völlig anderes Lebensgefühl als folgendes Gedicht.

Infictus

Aus tiefster Nacht, die mich umgibt,

so schwarz, so schwer, so endlos weit,

dank`ich den Göttern, so`s sie gibt

für meine Unbesiegbarkeit

Wenn ich des Schicksals Spielball bin,

so klage ich mit keinem Schrei

Ich nehm´ des zufalls Schläge hin,

das Haupt voll Blut, doch hoch und frei.

im Jenseits, nach der Müh; dem Weh

liegt Ungewisses nur bereit,

doch ängstigt mich kein Drohen je

in aller Zeit und Ewigkeit.

Eng sei die Pforte, heißt´s und lang

der Strafen Zahl- was kümmert´s mich?

Mein Schicksal ligt in meiner Hand

mein Seelenkapitän bin ich`!



Samstag, 4. Dezember 2010

Erlösung- Frei vom Gesetz

Was mir in den letzten jahren besonders wichtig geworden ist ist die Befreiung vom Gesetz.

Es gäbe da ganz viel zu sagen aber ich will erst einmal einen Artikel von Haso posten
Er ist aus Haso`s Römer 7



Romans VII: The Law (Definition)

Abgelegt unter: RomansVII — Haso @ 5:46


Was versteht Mister “Ich” unter dem Gesetz? Vermutlich hält er Christen für gesetzlich, die anderen Christen das Schweinefleisch verbieten und den Sabbat vorschreiben, weil es so bei Mose steht. Oder in seinen Augen ist es gesetzlich, Christen ein bestimmtes Outfit zu untersagen. (Haso der Naive hielt dies für eine fast ausgerottete Krankheit des Leibes Christi, bis ihn jüngst der Storch mit einem Beitrag über Frisuren eines besseren belehrte.) Doch damit ist das Thema Gesetzlichkeit bei weitem nicht erschöpft.


Das “Gesetz” hat - in der Gesellschaft und in der Religion - drei Merkmale. (1) Die Forderung: Menschen werden zu einem bestimmten Verhalten verpflichtet. (2) Die Sanktion: Ihnen wird für den Fall der Zuwiderhandlung eine Konsequenz angedroht. (3) Die Verurteilung: Wenn sie sich dennoch nicht an die Vorschrift halten, haben sie den Status eines Übertreters. Wo immer diese Merkmale sich finden, liegt “Gesetz” vor.

Bevor mich nun einer für Haso den Gesetzlosen hält, will ich kleingedruckt klarstellen, dass es im zivilen Leben der Menschen nicht ganz ohne Gesetz geht. Für Schule und Straßenverkehr ist das einsichtig. Selbst die Gemeinde, insoweit sie eine Form des zivilen Zusammenlebens von Menschen ist, kennt in der Regel Regeln. (Eine mögliche Form ihres “Gesetzes” ist das Vereinsrecht oder die Gemeindeordnung.) Das ändert aber nichts daran, dass Gott unsere eigentliche Beziehung zu ihm völlig gesetzfrei geplant hat (Römer 6,14; 7,4.6; 10,4; Galater 2,19; 3,13; 5,18; 1.Timotheus 1,9).

1. Die Forderung


Gesetzlichkeit macht aus dem christlichen Leben eine Anhäufung von Pflichten. Sie fordert von Christen, was sie zu tun (Gebote) und zu lassen (Verbote) haben. Es kommt nicht darauf an, ob das Geforderte falsch (Kopftuch für Frauen) oder richtig (keine üble Nachrede) ist. Das Vorliegen einer Forderung reicht aus, um ein “Gesetz” zu machen. Wenn Christen anderen vorschreiben, sie müssten jeden Tag 15 Minuten in der Bibel lesen, oder ihnen untersagen, bestimmte Filme anzuschauen, handelt es sich in beiden Fällen um Gesetz. “Alles ist erlaubt”, schreibt Paulus (1.Korinther 6,12; warum habe ich über diesen wunderbaren Satz noch nie eine Predigt gehört?). Dann ist nichts gefordert. Der Grund, warum Christen ihr Leben ändern, ist nicht, weil Gott oder Menschen es von ihnen erwarten. Sie werden ihr Leben ändern, aber aus viel besseren Gründen.


Eine Spezialform ist die dogmatische Gesetzlichkeit. Es ist nicht gesetzlich, Überzeugungen zu haben oder zu vertreten. Es ist aber hochgradig gesetzlich, solche Überzeugungen von anderen zu fordern oder sie ihnen aufzuzwingen. Überzeugungen lassen sich nicht verordnen.


A man, convinced against his will,

is of the same opinion still.


2. Die Sanktion


Wo Gesetzlichkeit vorliegt, wird die Verpflichtung durch Androhung (oder Befürchtung) unangenehmer Konsequenzen durchgesetzt. Das kann, aber muss nicht die Hölle sein. Aus kindlichen Tagen erinnere ich mich an den pädagogischen Hinweis, bestimmtes Verhalten mache “den lieben Heiland traurig”. Andere Konsequenzen können sein: Gott lässt den Übertreter mit dem Auto verunglücken, schickt ihm einen Hexenschuss, erhört seine Gebete nicht, ist auf ihn sauer oder geht vorübergehend auf Abstand. Schließlich gibt es noch den Liebesentzug oder die Verachtung durch andere Christen.

3. Die Verurteilung


Wenn einer trotzdem die Pflicht nicht erfüllt, steht er als Übertreter da. Er hat versagt. Er ist ein schlechter Christ. Er muss sich schuldig fühlen. Vielleicht wird Gott ihn am Ende verwerfen.


Verstehst du jetzt, warum ich gestern vermute habe, Mister “Ich”s Dilemma sei das Ergebnis von Gesetzlichkeit? Es sind nicht die “lieben Geschwister”, die ihn mit dem Gesetz drangsalieren, sondern er selbst. Er hält sich für zu allem möglichen verpflichtet, und er erhöht die Zahl der Pflichten durch eigene Vorsätze und Gelübde. Er hat Angst, dass Gott ihm zumindest den Segen kürzt, wenn er diese Pflichten nicht einzuhalten schafft. Und er fühlt sich jedesmal grottenschlecht, wenn es wieder nicht geklappt hat. Das soll das Evangelium sein? Das soll Gnade sein? Das ist Gesetz pur! So ist mein Gott nicht. Und so braucht Mister “Ich” nicht zu leben.



Dienstag, 30. November 2010

Aspekte der Erlösung

Eine Andacht von Tozer

A.W.Tozer
Sündige Menschen können nun eins mit Gott werden



... durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet (2Petr 1,4).

Dies ist die alles abschließende und umfassende Botschaft des Neuen Testaments: Durch die Versöhnung in Jesu Blut können sündige Menschen eins mit Gott werden!

Gott wohnt im Menschen! Das ist Christentum in seiner höchsten Ausformung, und selbst die größeren Herrlichkeiten des zukünftigen Zeitalters werden im Grunde die Vereinigung der Seele mit Gott nur immer vollkommener erfahren lassen.

Gott wohnt im Menschen! Das ist eigentlich das Christentum, und niemand hat die Kraft des christlichen Glaubens wirklich erfahren, bevor ihm dies nicht zu lebendiger Realität geworden ist.

Alles andere sind Vorstufen dahin! Die Menschwerdung Christi, Versöhnung, Rechtfertigung, Wiedergeburt - was sind sie alle anderes als das vorbereitende Wirken Gottes, damit Er in der erlösten Seele Wohnung machen kann? Der Mensch, der dem Herzen Gottes entlaufen ist, kehrt durch die Erlösung in das Herz Gottes zurück!

Gott, der aus dem Herzen der Menschen wegen der Sünde gewichen ist, kommt an Seinen alten Wohnort zurück. Nachdem Er Seine Feinde ausgetrieben hat, macht Er den Ort seiner Füße wieder herrlich!

Das sichtbare Feuer am Pfingsttage hat für die Kirche eine tiefe und sanfte Bedeutung; denn es verkündet allen Zeitaltern, dass dadurch die Männer und Frauen, auf denen es erschien, etwas Besonderes waren. Das Zeichen des Feuers war das Zeichen der Göttlichkeit, und die es erhielten, waren für alle Zeit ein auserwähltes Volk, Söhne und Töchter Gottes.

Samstag, 27. November 2010

Ich bin erlöst Teil 2

Nocheinmal der Punkt aus unseren Glaubensgrundlagen

7. Das Leben mit den Verheissungen.

Es ist der Wille Gottes, dass der ganze Mensch - Geist, Seele und Leib - gesegnet ist. Jesus Christus hat jeden Menschen von Armut, Krankheit und Sünde freigekauft. (Diese Tatsache schliesst Anfechtung nicht aus!) (Mat.6,33; Joh.10,10; Röm.8,32; Gal.3,13; Eph.1,3; Phil.4,19; 1.Pet.2,24; 3.Joh.2.) Die Verheissungen des Wortes Gottes, die sich auf das Erlösungswerk Jesu stützen, werden aus Gottes Hand der Gnade, durch den persönlichen Glauben in Anspruch genommen. (Mark.11,24; Joh.15,7; 2.Kor.1,20; 1.Joh.5,14-15).

Ich würde die Dinge die am Kreuz geschehen sind nicht unbedingt als Verheisungen bezeichnen sondern als Erlösungstatsachen.
Eine Verheißung ist ein Versprechen, daß Gott etwas tuen wird.
Eine Erlösungstatsache ist etwas, das Gott schon getan hat, was aber noch nicht in unserer Realität voll sichtbar ist.
Nemen wir z.b. den Samen von einem Baum.
Eigentlich ist der Same keine Veheißung, daß Gott einen Baum erschaffen wird.
Im gewissen Sinne ist der Same ein Baum im Zip.format.
( Ich denke die meisten, die das hier lesen verstehen so viel vom Computer, daß ich nichts dazu sagen brauche.)
Als Jesus am Kreuz starb geschah etwas gewaltiges.
Die Welt wurde mit Gott versöhnt.
Der Tod wurde besiegt.
in den Wunden Jesu wurden wir geheilt.
Die Tür zum Haus Gottes wurde geöffnet. (Eph 2 19)
All diese gewaltigen Dinge, die am Kreuz passiert sind, finden wir in seinem Wort.

Kommen wir nocheinmal zurück zu unserem Baum. Der ganze Baum befindet sich in einer gewissen Weise im Samenkorn. Der Same ist nicht nur ein Versprechen, daß Gott einen Baum schaffen wird.


[Eph 1,3] Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus,

Dieses Wort ist kein Versprechen, es ist eine Erlösungstatsache.

Ich werde noch darüber schreiben wie wir diesen Baum jetzt zum wachsen kriegen ;-)

Samstag, 20. November 2010

Einfache Wahrheit

Die Wahrheit aus dem folgenden Artikel hat mein Leben verändert.
Es geht nicht über Nacht und es ist ein Progrmm fürs ganze Leben.


In Christus haben wir...

Nr.3 Januar 2004

Im 2. Korintherbrief 5 Vers 17-18 heisst es: "Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden."

Was hat sich nun durch die neue Geburt verändert? Dein Geist wurde vollkommen neu gemacht, er hat jetzt die Natur, das Wesen, das Leben Gottes. Du bist aus Gott geboren. Gott ist jetzt dein Vater, und du bist ein Kind von ihm.

Es gibt auf dieser Welt zwei Familien oder Reiche. Das Reich Gottes und das Reich der Finsternis. Jesus sagte: "Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist", (Johannes 3,3+6).

Aus dem Fleisch geboren zu sein meint deine natürliche Geburt als Baby. So bist du in diese Welt gekommen. Es ist der einzige Weg, um in diese Welt zu kommen, deine Mutter hat dich geboren. Die neue Geburt deines Geistes ist auch der einzige Weg, um in das Reich Gottes zu kommen. Durch die neue Geburt bist du nun in Christus. Das heißt, wenn es im neuen Testament, in den Briefen, heisst: " In ihm sind wir... In ihm haben wir...", redet das davon, was dir gehört, weil du in Christus bist.Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus, wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe, und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten.

In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich gegeben hat in aller Weisheit und Einsicht.Epheser 1,3-8Diese wunderbaren Verse wollen wir uns genauer ansehen, denn sie beschreiben einen grossen Teil von dem, was uns durch die neue Geburt gehört; was wir bekommen haben durch das Opfer von Jesus Christus unserem Erlöser. Wir sind nun in IHM, in Christus.In IHM haben wir die Erlösung (Eph. 1,7)Jesus hat mit seinem Blut den Preis bezahlt, darum sind wir erlöst.

Wir sind erlöst, freigekauft von der Herrschaft des Teufels und gehören jetzt zum Reich Gottes. Wir sind erlöst vom ewigen Tod und haben jetzt ewiges Leben, das Leben Gottes. Wir sind erlöst vom Fluch des Gesetzes: Erlöst von Krankheit, erlöst von Mangel, erlöst von Misserfolgen. Der Segen Abrahams gehört uns: Gesundheit, Versorgung, Erfolg gehören dir in Jesus Christus deinem Retter und Befreier.In IHM haben wir die Sohnschaft (Eph. 1,5 / Röm. 8,15 / 2. Kor. 6,18)

Wir gehören nun zu einer neuen Familie, der Familie Gottes, zum Reich Gottes. Gott ist jetzt unser Vater, denn es heisst: "So viele Jesus aufnehmen, denen gibt er das Recht, Kinder Gottes zu werden " (Joh. 1,12).In IHM sind wir gesegnet.Wir sind gesegnet. Alles was wir je brauchen hier auf der Erde oder in der Beziehung zu Gott unserem Vater, ist da, (2. Petr. 1,3).

Es ist alles schon für uns da, aber wir müssen es nehmen, indem wir es glauben im Herzen und bekennen mit dem Mund. Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont sondern ihn für uns gegeben, weil er uns liebt; mit Jesus wird er uns auch alles andere schenken (Röm. 8,32). Wir sind gesegnet in Christus Jesus unserem Herrn als Erben Gottes und Miterben Christi.In IHM sind wir heilig und tadellos (1. Kor. 3,17 / 1. Kor. 1,30)Wir sind heilig in IHM. Heilig bedeutet: Ausgesondert, ausgewählt für Gott in Jesus.

In unserem Geist sind wir vollkommen und tadellos geschaffen, nicht aus uns, sondern aus Gott. Du bist nicht ein Sünder, der Vergebung empfangen hat, sondern du bist jetzt in Christus eine neue Schöpfung, die Natur, das Wesen Gottes ist in dir als ein Geschenk von Gott. Du warst ein Sünder und hattest die Natur des Teufels, aber jetzt in Christus, bist du neu erschaffen in deinem Geist, ein Teilhaber der göttlichen Natur.

Natürlich bist du nicht Gott, aber du hast sein Wesen in dir. Durch die neue Geburt wurde dein Geist neu geschaffen; in einem Augenblick vom geistlichen Tod zum ewigen Leben, zu einer neuen Schöpfung. Nicht dein Aussehen, nicht dein Denken, Du denkst immer noch gleich, du siehst auch immer noch gleich aus, aber in deinem Geist, deinem inneren Menschen, dem Teil des Menschen der mit Gott Gemeinschaft hat wurdest du neu gemacht, zur Gerechtigkeit Gottes. Gott ist Geist (Joh. 4,24) und der Mensch wurde in seinem Bild geschaffen, also ist der Mensch Geist, er hat eine Seele und lebt in einem Körper (1.Thess. 5, 23).

Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.2. Korinther 5,21 Jesus kannte Sünde nicht, er war vollkommen sündlos, aber er hat unsere Sünde, an unserer Stelle, auf sich genommen, er wurde am Kreuz zur Sünde gemacht.

Warum, was war das Ziel, der Zweck? Damit wir, du und ich, zu Gottes Gerechtigkeit werden in Christus Jesus. Wie bekommt man nun Gottes Gerechtigkeit?Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben ( Römer 3,22).

Glaubst du an Jesus Christus, hast du ihn als deinen Herrn bekannt?Wenn du in deinem Herzen glaubst, dass Gott Jesus aus den Toten auferweckt hat und mit deinem Mund Jesus als deinen Herrn bekennst, wirst du von neuem geboren (Röm. 10,9). Dann hast du Gottes Gerechtigkeit bekommen, du kannst in seine Gegenwart kommen, ohne dass du dich weniger wertvoll fühlen musst, oder dass du meinst, du kannst Gott nicht genügen.

In Christus bist du vollkommen gerecht vor Gott und hast Zutritt zu seinem Thron der Gnade - jederzeit - um Barmherzigkeit und rechtzeitige Hilfe zu bekommen (Hebr. 4,16). Das Blut Jesu hat dich reingewaschen, du bist nun in einer richtigen Beziehung mit Gott.In IHM sind wir eins mit Gott (Joh. 17,2)Im 1. Korintherbrief 6,17 heisst es: „Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm“.

Gott hat den Menschen nach seinem Bild geschaffen. Adam hatte Gemeinschaft mit Gott. Aber durch den Sündenfall kam Trennung oder geistlicher Tod. Sie hatten die Gemeinschaft mit Gott verloren, das Eins-Sein mit ihm. Aber Jesus Christus ist gekommen und hat diese Einheit wieder hergestellt. Wir haben wieder Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater. Wir haben den Geist Christi. Wir haben den Geist Gottes in uns, wir sind zu Teilhabern von Gottes Wesen geworden und in die Gemeinschaft mit Christus gerufen.

Eins mit Gott und eins untereinander, weil wir alle zum gleichen Leib gehören, dem Leib Christi. „Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden.....“(1. Kor.12,3). Damit ist nicht die Wassertaufe gemeint, sondern die neue Geburt. Der Heilige Geist hat dich in den Leib Christi hineingetauft. Das griechische Wort für taufen ist baptizo und bedeutet eintauchen, untertauchen, taufen.

Der grössere wohnt in mir. Ich bin der Tempel des lebendigen Gottes ( 1. Kor. 6,1)Mein Leib ist jetzt der Tempel des Heiligen Geistes, ich gehöre nicht mehr mir selber sondern Gott. Jetzt wohnt der Grössere in mir durch den Heiligen Geist. Er ist grösser als jedes Problem, jede Herausforderung, grösser und mächtiger als alles andere und er wohnt in mir (1. Joh. 4,4).Im 5. Mose 30 Vers 11-14 heisst es:„ Denn dies alles ist nicht zu wunderbar für dich. Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest: Wer wird für uns in den Himmel hinaufsteigen und es uns holen? Und es ist nicht am anderen Ende des Meeres, dass du sagen müsstest: Wer wird für uns auf die andere Seite des Meeres hinüberfahren und es uns holen? Sondern ganz nahe ist dir das Wort, in deinem Mund und in deinem Herzen, um es zu tun .“

Dies alles ist nicht zu schön um wahr zu sein, oder zu weit weg als dass du es haben könntest. Nein, es ist ganz nahe bei dir. Du kannst es nehmen, wenn du durch das Wort Gottes hörst, was du in Christus geworden bist und hast.Nimm es, empfange es jetzt. Es ist nicht schwer. Glaube es im Herzen und bekenne mit dem Mund.

So ziehst du den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen worden ist (Eph 4,24). Es wird für dich zur Realität, was du in Christus bist.Bekennen bedeutet: Du sagst, was du in Christus geworden bist, was das Wort Gottes über dich sagt, mit deinem Mund, und nur so wird es für dich zur Wirklichkeit werden.Lebe darin und bekenne täglich was du in IHM, in Christus geworden bist.Nun fange an, dein Denken über dich zu ändern und sage, was das Wort Gottes von dir sagt, was du nun in Christus Jesus bist (Eph. 4,23-24):

„Ich bin in Christus eine neue Schöpfung, das Leben Gottes ist in mir, ich bin erlöst aus dem Reich der Finsternis und gehöre zum Reich Gottes. Ich bin aus Gott geboren, Gott ist mein Vater, ich bin erlöst vom Fluch des Gesetzes, Segen gehört mir, Sieg gehört mir, ich bin gerechtgemacht in Christus meinem Herrn. In ihm bin ich zur Fülle gebracht, in ihm bin ich frei, ihn ihm bin ich ein Überwinder“.

Anita Letzerich-Suhr

Mittwoch, 10. November 2010

Täter des Worts

[Jak 1,21] Deshalb legt ab alle Unsauberkeit und das Übermaß der Schlechtigkeit, und nehmt das eingepflanzte Wort mit Sanftmut auf, das eure Seelen zu erretten vermag!
[Jak 1,22] Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen!
[Jak 1,23] Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel betrachtet.
[Jak 1,24] Denn er hat sich selbst betrachtet und ist weggegangen, und er hat sogleich vergessen, wie er beschaffen war.
[Jak 1,25] Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat und dabei geblieben ist, indem er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird in seinem Tun glückselig sein.

21 Darum leget ab alle Unsauberkeit und was zu viel und also böse ist, und nehmet mit Sanftmut das eingepflanzte Wort an, welches kann eure Seelen selig machen (retten).

22 Seid aber Täter des Worts und nicht nur Zuhörer, die sich selbst betrügen.

23 Denn so jemand ist ein Zuhörer des Worts und nicht ein Täter, so ist dieser gleich einem Mann, der sein natürliches Angesicht im Spiegel betrachtete;

24 denn er betrachtete sich und ging davon und vergaß bald, wie er beschaffen war.

25 Wer aber hineingeschaut hat in das vollkommene Gesetz, (nämlich) der Freiheit, und (darin) beharrt, dieser, da er nicht ein vergeßlicher Zuhörer geworden ist, sondern ein wirklicher Täter, dieser wird selig in seinem Tun sein.

Ich verstehe diese Verse so.
Vers 21Empfangt das in euch eingepflanzte Wort mit Sanftmut.
Vers 22 Hört aber nicht nur kurz und oberflächlich, sondern hört so lange bis das Wort Glauben in euch wirkt.
-(Röm.10,17 Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft und die Verkündigung aus dem Wort von Christus.)-
Wenn Ihr dann glaubt, dann wird der Glaube Werke haben.

Vers22b+ 23
Denn wen jemand nur kurz und oberflächlich hört und nicht so lange hört, bis das Wort Glaube und Tat hervorbringt, der betrügt sich selbst und ist wie ein Mensch der nur kurz in den Spiegel schaut, weggeht und vergisst wie er in Wirklichkeit aussieht.

Vers 24 Er hat zwar gesehen wie er wirklich aussieht, ging aber in sein natürliches Leben und vergas wie er aussah.


Samstag, 6. November 2010

Das Wort Gottes

Eines der wunderbarsten Geschenke die ich von Gott bekam war, daß ich erkannte wie Großartig und Gewaltig das Wort Gottes ist.
Es ist keine Gebrauchsanweisung, sondern es ist Leben.
Der Artikel von Haso erklärt das sehr gut.


Ich lebe nicht nach der Bibel

Was siehst du hier?

Richtig. Beides sind Baupläne von Pflanzen. Bei dem linken Bild handelt es sich um den Samen des Ackergauchheil (Anagallis arvensis). In ihm ist das gesamte Erbgut (Genom) dieser Pflanze gespeichert.

Rechts dagegen siehst du die Erbgut-Analyse (DNA-Sequenz), die Biologen von einer anderen Pflanze gemacht haben. Hast du sie erkannt? Ja, es ist der Asparagus officinalis, von Laien auch “Gemüsespargel” genannt. Genau genommen ist es nur ein winzig kleiner Ausschnitt seines Genoms. Aber mein Speicherplatz ist begrenzt – und deine Geduld sicher auch.

Jetzt habe ich noch eine Frage. Was siehst du hier?

“Eine Bibel natürlich.” Aber das war noch nicht die eigentliche Frage. Die kommt jetzt: Welchem der beiden Bilder von vorhin gleicht die Bibel mehr? “Dem rechten, das sieht doch jeder. Ein Buchstabe neben dem anderen.” Wirklich?

Ich will dir erklären, warum ich das anders sehe und warum ich aufgehört habe, nach der Bibel zu leben.

Ich lebe nicht nach der Bibel

Gottes Wort hat Power, mehr als alles andere im Universum. Klar, denn durch dieses Wort ist das All entstanden. Am Anfang sprach Gott: “Bang.” Vielleicht auch “Big Bang.” Und ein Universum wurde geboren. Die einen meinen, dass Gott sehr schnell gesprochen hat. Die anderen meinen, er habe gaaaaanz langsam gesprochen. Ich lasse das offen. Gott kann total fix sein. Er kann sich auch furchtbar viel Zeit lassen. Denke darüber, wie du willst. Ich werde mit dir nicht streiten.

Auf jeden Fall sprach Gott mit unvorstellbarer Kraft. Seine Worte brachten alles hervor, was existiert. Himmel und Erde, Land und Meer, Fauna und Flora. Hier ein Auszug aus dem Protokoll:

Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es. Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, daß es gut war. (Genesis 1,11-12; Einheitsübersetzung)

Nun ist Gott jemand, der denkt, bevor er spricht. (Das ist nachahmenswert.) Bevor Gott anfing, die Welt in Existenz zu sprechen, existierte die Welt in seinen Gedanken. (Theologen nennen das den “Ratschluss Gottes”, den er “vor Grundlegung der Welt” gefasst hatte.) Der Bauplan für jede Pflanze war in Gottes Gedanken bereits vorhanden, ehe der erste Halm auf dieser Erde wuchs und die erste Blüte aufging. Dann sprach Gott, und seine Gedanken wurden sichtbar – bunt und vielfältig.

Zu diesen Gedanken gehörte auch eine geniale Erfindung: der Same. Ein Samenkorn ist eigentlich nichts anderes als ein aufgezeichnetes Wort Gottes. Wie Gott sich eine Pflanze gedacht hatte, so sprach er sie, und so wurde sie. Alle diese Informationen sind jetzt in ihrem Samen enthalten.

Gottes gesamter Bauplan für den Ackergauchheil ist in diesem Samen gespeichert – auf molekularer Grundlage. Deshalb sage ich, der Same ist ein aufgezeichnetes Wort Gottes. Forscher sind dabei, solche Worte Gottes zu entschlüsseln. Sie nennen es Erbgut oder Genom. Für den Speisespargel sieht ein kleines Stück davon so aus:

Hier sind die Informationen nicht mehr durch Moleküle aufgeschrieben, sondern durch Buchstaben (man nennt das eine DNA-Sequenz). Aber es sind dieselben Informationen, die in Gottes Gedanken waren, bevor er sprach. Und es sind dieselben Informationen, die in einem Samenkorn stecken.

Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen einem Samenkorn und solchen DNA-Sequenzen. Samenkörner enthalten nicht nur die Informationen über eine Pflanze. Sie enthalten auch die Kraft ihres Lebens.

Mit DNA-Sequenzen kann man viel anfangen. Man kann Pflanzen und ihren Samen erforschen und sogar verändern. Aber man kann weder Samen noch Pflanze hervorbringen. Drucke die gesamten Erbinformationen des Spargels aus und pflanze sie in einen Acker, es wird nichts wachsen. Baue sie mit Nanotechnik nach, es wird nichts leben.

Ganz anders steht es mit dem Samen. Wirf ihn in einen Acker, und er bringt seine Art hervor. In ihm ist die Kraft des Lebens, die Kraft des Wortes Gottes. Lass dich durch seine Winzigkeit nicht täuschen. Ein Same ist ein kraftvolles Ding. Er wirkt so schwach. Du kannst ihn zwischen zwei Fingern zerquetschen. Aber wenn du ihn einpflanzt, bringt er einen Baum hervor, aus dessen Holz du einen Baseball-Schläger fertigen kannst, der deine Finger zerquetscht. Wenn der Wind den Samen in einen kleinen Felsspalt weht, musst du nur lange genug warten, um zu sehen, wie die Wachstumskraft der Wurzel den Felsen sprengt.

Die “neue” Schöpfung

Pflanzen sind, wie du weißt, nicht das einzige, was Gott geschaffen hat. Aber immer findest du dieses Prinzip: Gott hat gedacht. Gott hat gesprochen. Das Gedachte wurde.

Das gilt auch für die “neue” Schöpfung. Die “alte” ist ja nicht mehr im Originalzustand. Und anstatt sie notdürftig zu flicken, hat Gott sich gedacht: “Ich mache lieber etwas Neues.” Nicht irgendwann einmal, sondern hier und heute, mitten in der “gefallenen” Schöpfung, fange ich an, etwas ganz anderes hervorzubringen.

Bei der Erschaffung des neuen Universums geht Gott übrigens in umgekehrter Reihenfolge vor. Diesmal fängt er nicht mit der Umwelt an und hört mit dem Menschen auf, wie beim ersten Mal. Diesmal fängt er mit dem Menschen an.

Die “neue” Schöpfung beginnt mit “neuen Menschen”, zum Beispiel mit dir. Und – du kannst es dir schon denken – Gott hat wieder gesprochen:

Aus freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir gleichsam die Erstlingsfrucht seiner Schöpfung seien. Denkt daran, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch soll schnell bereit sein zu hören, aber zurückhaltend im Reden und nicht schnell zum Zorn bereit; denn im Zorn tut der Mensch nicht das, was vor Gott recht ist. Darum legt alles Schmutzige und Böse ab, seid sanftmütig und nehmt euch das Wort zu Herzen, das in euch eingepflanzt worden ist und das die Macht hat, euch zu retten. (Jakobus 1,18-21; Einheitsübersetzung)

Die Bibel, das “Wort der Wahrheit”, gleicht dem Samen, nicht der DNA-Sequenz. Sie beschreibt nicht nur das christliche Leben, sie bringt es hervor. Die Bibel ist nicht in erster Linie ein Studierbuch, sondern ein Same. Deshalb spricht Jakobus davon, dass wir durch dieses Wort “geboren” wurden. Wir haben nicht Konzepte, sondern Leben empfangen. Das Wort ist uns “eingepflanzt”, nicht eingetrichtert worden. Gottes Wort lebt und bringt hervor.

Viele Menschen wissen das nicht. Sie studieren die Bibel wie eine DNA-Sequenz, wie eine Beschreibung des neuen Lebens. Am Ende wissen sie eine Menge darüber, wie ein Christ sein sollte. Aber sie sind nicht so. Sie mühen sich ab, ihre Einsichten umzusetzen. Sie versuchen, den Bauplan des christlichen Lebens nachzubauen. Aber die Ergebnisse sind unbefriedigend und nicht wirklich lebendig.

Anscheinend haben sie die Vorstellung, dass das Wort nur die Information enthält. Der Rest ist ihr Job. Und so plagen sie sich ab und versuchen, nach den Anweisungen der Schrift geistliches Leben zusammenzusetzen. Aber so läuft das nicht. Geistliches Leben ist kein Lego oder Mosaik. Geistliches Leben ist ein Organismus.

Die Bibel enthält nicht nur unsere geistliche Erbinformation. Sie enthält Kraft. Jakobus sagt: das Wort “hat die Macht, dich zu retten” (wörtlich: deine Seele zu retten = zu verändern). Wie der Same ist Gottes Wort gefüllt mit der Kraft des Lebens. Die Bibel beschreibt nicht nur, was für ein Mensch du werden sollst. Die Bibel macht dich zu diesem Menschen. Sie braucht nur den richtigen Acker, und schon wächst und blüht geistliches Leben. Am Ende steht die Frucht. Die Bibel hat die Kraft, all das hervorzubringen, wovon sie redet.

Deshalb habe ich aufgehört, nach der Bibel zu leben. Das schaffe ich gar nicht. Das fängt damit an, dass ich gar nicht alles im Auge behalten kann, was laut Bibel mein Leben kennzeichnen soll. Ich soll

  • glauben wie Abraham
  • demütig sein wie Mose
  • kämpfen wie Gideon
  • anbeten wie David
  • geduldig sein wie Hiob
  • beten wie Daniel
  • stark und mutig sein wie Josua
  • Gott vertrauen wie Hiskia

Ich soll

  • geistlich arm sein
  • sanftmütig sein
  • nach Gerechtigkeit hungern und dürsten
  • barmherzig sein
  • ein reines Herz haben
  • Frieden stiften
  • Verfolgung erleiden
  • mich selbst verleugnen
  • mein Kreuz auf mich nehmen

Ich soll

  • Salz sein
  • Licht sein
  • weise sein
  • hingegeben sein
  • brennend sein
  • zuversichtlich sein
  • heilig sein
  • ein Überwinder sein

Ich soll

  • Zeugnis geben
  • den Zehnten geben
  • Almosen geben
  • vergeben
  • nachgeben
  • wem sie gebührt, Ehre geben
  • keinen Anstoß geben
  • mein Leben geben
  • und wahrscheinlich noch mehr geben

Ich soll

  • Gott lieben
  • meinen Nächsten lieben
  • meinen Feind lieben
  • die Brüder lieben
  • die Schwestern lieben
  • die Gemeinde lieben
  • die Welt lieben
  • die Welt andererseits nicht lieben
  • das Leben und gute Tage lieben
  • ohne Geld und Ehre zu lieben

Das kann ich gar nicht alles im Auge behalten. Schließlich muss ich ja auch noch so profane Dinge tun wie Verkehrszeichen beachten, Post erledigen, Termine wahrnehmen und vieles mehr.

Von dem, was ich im Auge behalten kann, verstehe ich nicht alles. Und von dem, was ich verstehe, schaffe ich nicht alles. Ich lebe nicht nach der Bibel.

Nein – die Bibel lebt in mir! Gottes Wort hat angefangen, in mir zu leben. Nicht ich ändere mich, sondern das Wort ändert mich. Nicht gute Vorsätze bringen mich voran, sondern die Kraft des Lebens, das im Wort ist.

Gib der Bibel ihren Acker

Damit die Bibel das für dich tut, braucht sie – wie ein Same – nur eins: einen Acker. Dieser Acker ist nicht mein Kopf. Es ist mein Herz. Ich habe ihr mein Herz als Acker zur Verfügung gestellt. Und ich erlebe ihre Kraft. Sie bringt Neues hervor.

Wenn ein Same seinen Acker gefunden hat, macht er alles von selbst. Er keimt, schlägt Wurzeln. Er braucht nur Zeit. Gottes Wort braucht nur Zeit, dann bringt es Wunder hervor. Es ist immer noch die stärkste Kraft im Universum. Du musst es nicht tun. Das Wort tut es in dir, wenn du ihm dein Herz zuwendest.

Mein Sohn, achte auf meine Worte, neige dein Ohr meiner Rede zu! Lass sie nicht aus den Augen, bewahre sie tief im Herzen! Denn Leben bringen sie dem, der sie findet, und Gesundheit seinem ganzen Leib. Mehr als alles hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus. (Sprüche 4,20-23; Einheitsübersetzung).

Jesus sagte “zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien” (Johannes 8,30-31; Einheitsübersetzung).

Beachte: die Wahrheit befreit dich. In dieser Aussage bist du nicht das Subjekt (der Handelnde). Die Wahrheit ist es. Du bist das Objekt (der, an dem etwas geschieht). Lass dir vom Wort Gutes tun. Hör auf Jakobus und nimm das Wort sanftmütig (ohne Widerspruch) an. Es ist schon in dich gepflanzt. Es hat Kraft. Es rettet deine Seele. Es tut dir gut.

Damit das Wort in deinem Herzen Wurzeln schlägt, ist vor allem eins wichtig: das Hören. Deshalb rät Jakobus dir, damit sehr fix zu sein. Glaube kommt aus dem Hören, und vieles andere auch. Der beste Weg zum Hören ist, dir das Wort selber laut vorzulesen. Sei sicher, dein Herz hat Ohren.

Es ist überhaupt kein Problem, wenn du in der Bibel etwas noch nicht verstehst. Oder wenn du dich dadurch überfordert fühlst. Oder wenn du dich daran reibst und dir manches nicht passt. Das sind alles nur Reaktionen deiner Seele, deines Verstandes, deines Willens. Dein neues Leben steckt viel tiefer in dir, in deinem Geist, deinem Herzen. Sprich einfach weiter, was du nicht verstehst, nicht willst, nicht magst. Tief in dir passiert etwas.

Und dann kommt eines Tages die Erleuchtung. Auf einmal kommt es dir vor, als werde ein Vorhang weggezogen. Du siehst es. Du erkennst es. Das Fragezeichen ist weg. Deine Missverständnisse und damit auch deine Bedenken werden ausgeräumt. In dir wird etwas freigesetzt. Das Leben, das im Samen ist, bricht sich Bahn.

Lass uns noch etwas weiterlesen bei Jakobus:

“Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen! Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel betrachtet. Denn er hat sich selbst betrachtet und ist weggegangen, und er hat sogleich vergessen, wie er beschaffen war. Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat und dabei geblieben ist, indem er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird in seinem Tun glückselig sein” (1,22-25; Elberfelder).

Vielleicht denkt der eine oder andere jetzt: “Da siehst du, dass du Unrecht hast. Das Wort ist super. Aber der Täter sind immer noch wir, nicht die Bibel.” Warte ab. Ich behaupte, diese Verse gehören zu den am meisten missverstandenen Worten der Bibel. Also ran an ein bisschen Auslegung.

Schlüsselbegriff dieses Abschnitts ist der “Spiegel”. Das ist ein anderes Bild für Gottes Wort. Jetzt kenne ich deinen Spiegel nicht, aber wenn ich morgens ins Badezimmer gehe, zeigt mir mein Spiegel nie, wie ich sein sollte. Er zeigt mir immer, wie ich bin. Wie mein Spiegel, so meine Bibel. Ich lese sie nicht, um herauszufinden, wer ich sein sollte. Ich lese sie, um herauszufinden, wer ich bin.

Dieses Spiegelbild sagt mir ungemein zu. Mir gefällt, was ich da über mich entdecke. Ich bin “die Gerechtigkeit Gottes” (2.Korinther 5,21). Das heißt, Gott findet mich voll in Ordnung. Ich bin eine “neue Kreatur” (2.Korinther 5,17). Das war in meinem Fall auch unbedingt nötig. In der Bibel sehe ich, dass das Alte vorbei ist, ein für allemal. (Ohne die Bibel wäre mir das gar nicht so klar. Sehe ich nicht manchmal noch ganz schön alt aus? Aber die Bibel sagt mir: Das ist nur der Schnee von gestern, der noch nicht ganz getaut ist. Das zählt eigentlich nicht mehr.)

Ich schaue weiter in den Spiegel. Er zeigt mir, dass ich ein Sohn Gottes bin. Jemand, der mit Jesus eins geworden ist. Sein Leben fließt ständig in mich hinein. Cool.

Jetzt erinnere ich dich an etwas, was wir vorhin bei Jakobus gelesen haben. Du sollst dir das Wort “sanftmütig” zu Herzen nehmen. Sanftmütig bedeutet: ohne Gegenwehr, ohne Widerspruch. Viele Christen, die ich kenne, reden schlecht von sich, wie von einem Wesen voller Defizite. Das ist nicht Sanftmut. Gott redet in seinem Wort gut von dir. Höre auf, dich dagegen zu wehren, dass du durch Jesus okay bist. Nimm es an, dass Gott dich super findet. Sei sanftmütig. Sprich nicht anders als Gott.

Diese Sanftmut fällt manchem schwer. Er findet in sich Gefühle von Minderwertigkeit, Ablehnung. Er erinnert sich an Versäumnisse und Fehler. Daraus formt er sich sein Bild von sich selbst. “Ich weiß doch, wie schlecht ich bin”, denkt er. “Du weißt nicht, wie gut du bist”, sage ich. Was meinst du, warum Gott dir diesen Spiegel gegeben hat. Wenn du aus deinen Gefühlen oder Erinnerungen ablesen könntest, wie du in seinen Augen aussiehst, hätte er sich diesen Spiegel schenken können.

Zurück zum Samen. Wenn ein Landwirt seinen Acker besät, weiß er, dass der Same unter der Oberfläche aufgeht, bevor die Pflanze die Erde durchstößt. Für deine laienhaften Augen ist es nur ein schmutziges Stück Land, dunkle braune Erde. Für den Bauern ist es ein Acker voller Weizen. Er weiß, was er gesät hat.

Wenn dann die grünen Blattspitzen sichtbar werden, ist für dich nicht erkennbar, was da wächst: Unkraut, Gras, Getreide – keine Ahnung. Der Landwirt sagt dir: das ist Weizen, auch wenn vieles noch zu fehlen scheint, was du mit Weizen verbindest. Er weiß, was er gesät hat. Er weiß, was die Saat hervorbringt.

Gott weiß auch, was er in dein Herz gesät hat. Selbst das, was noch nicht sichtbar durchgebrochen ist, hat schon gekeimt. Er sieht schon in dir, was du noch nicht siehst. Deshalb gibt er dir seinen Spiegel, damit du nicht mehr besorgt bist und schlecht von dir denkst. Nimm “sanftmütig” an, was Gott über dich sagt. Dann bringt sein Same in deinem Herzen alles ans Tageslicht, was tief in dir schon von Gott geboren ist.

Jetzt können wir verstehen, was es heißt, ein Täter des Wortes zu sein. Wir sollen so ausgiebig in den Spiegel des Wortes schauen, dass wir im Alltag nicht vergessen, wer wir sind. Und dann leben wir einfach als das, was wir sind.

Auf eine Formulierung von Jakobus möchte ich dich noch hinweisen: “Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat …” Ich würde das heute so ausdrücken: “Schau so lange in das Wort, bis es in dir etwas freisetzt.” Wenn dir das Wort noch wie ein Appell von draußen vorkommt, zu dem du dich mühsam durchringst, ist dieser Punkt noch nicht erreicht. Dann bist du nicht ein Täter des Wortes, sondern ein Täter religiöser Überzeugungen. Das Wort steckt erst wie eine DNA-Sequenz in deinem Kopf, ist noch nicht wie ein Same in deinem Herzen aufgegangen. Alles, was du so tust, tust DU, mit deiner eigenen Kraft.

Mach dir nichts draus. Das ist vorübergehende Normalität. Schau einfach weiter, bis etwas in deinem Herzen “Bang” sagt. Bis eine Kraft in dir dich freisetzt. Dann ist es das Wort, das handelt, das hervorbringt. So hat Gott es gemeint.

Fotos: Ackergauchweil © 2005 Derek Lilly (Jusben@morgueFile)
Fotos: Bibel © 2005 Gerson Robles (gershom@stock.xchng)


Freitag, 8. Oktober 2010

Tu Buße

Ändere Dein Denken--über Erweckung!


Ich glaube an Erweckung, aber ein bisschen anders als früher.

Hier noch eine sehr gute Predigt von Haso über Erweckung

Montag, 5. Juli 2010

Im Geist wandeln

Hab ich bei den Jesus Freaks gefunden.


Leben im Geist

( Wandeln im Geist)

Leben im Geist ist direkt mit unserem Alltags-Lebensstil verbunden. Es ist unsere einzige Chance wahre Veränderung für unseren Charakter zu bekommen.

Gal.5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.

Die „Lust des Fleisches“ ist Ausdruck unserer sündigen Natur, d.h. Alles was wir ohne Gott sind. Sie wirkt ganz automatisch in uns und beeinflusst negativ unser Leben und das unserer Mitmenschen. Das Problem an der Sünde ist, dass sie Lust produziert. Gehorsam ist nicht eine Sache der mangelnden Erkenntnis, sondern der mangelnden Motivation!!!

Gottes Lösung ist nicht ein Katalog an Ver- und Geboten, die wir Mühsam und akribisch Einhalten müssen, sondern ein (von ihm gewirktes) vollständiges Umkrempeln unseres Lebensstils. Er bewirkt eine neue Lust in uns durch seine Liebe, Bestätigung und Kraft. Gottes Art gegen das Böse vorzugehen ist nicht es zu zerstören, sondern uns etwas völlig Neues zu geben.

Gal.5,18 Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, so dass ihr nicht das tut, was ihr wollt.

Solange unsere alte Natur gegen unseren Geist angeht sind wir nicht fähig zu tun was wir wollen.

Mt.26,41 Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

Die Sünde hat einen Mechanismus in sich, sich selbst aufrechtzuerhalten und zu multiplizieren. Leben im Geist bedeutet für uns dass wir zum ersten mal nicht mehr Teil dieses Problems sondern Teil der Lösung (Teil von Gottes Antwort) sind. Jetzt wird das Böse mit Gutem überwunden.

Das Leben im Geist hat viel mit unserer Reaktion auf unsere jeweilige Situation zu tun. Wir müssen lernen auf eine andere Art und Weise zu reagieren und erkennen dass wir keine Opfer der Umstände sind. Paulus sagt er kennt niemanden mehr dem Fleische nach. (2.Kor.5,16)

Wir hingegen kennen uns zu sehr dem Fleische nach!!! Damit die neue Natur in uns Raum finden kann brauchen wir ein klares Konzept wer wir dem Geiste nach sind z.B. Röm.6,17 Das sind Geschenke die Gott in uns hineingelegt hat. Sie müssen noch nicht unbedingt sichtbar sein, aber im Glauben anerkannt werden.

1.Kor.15,57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!



Die Grundlage für das neue Leben ist ein völliges Vertrauen auf das Wort Gottes. Wir nehmen es an, unabhängig ob wir es so erlebt haben, oder nicht. Denn nur was du erkennst und glaubst wirst du auch erleben. Probleme kommen meist alle gleichzeitig und da ist es wichtig sich ein Beispiel an unseren Vorbildern in der ganzen Schrift zu nehmen:

2.Kor.7,4 Ich bin mit Trost erfüllt, ich fließe über von Freude bei all unserer Bedrängnis.

2.Kor.4,8f. Wir werden überall bedrängt, aber nicht erdrückt; wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung; wir werden verfolgt, aber nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um;

Entscheidend ist unsere Sichtweise und damit auch unsere Reaktion:

2.Kor.4,17f. Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare;

Wir sind NICHT dazu berufen zu leiden. Leiden wird nicht etwas Herrliches in uns hervorbringen. Das würde bedeuten dass der Teufel an unserer Heiligung arbeitet.

Wir sind jedoch verantwortlich für unser Leben und für unsere Reaktionen, Gedanken und Gefühle!!! Dabei hilft es nichts, bestimmte Verhaltensweisen auf Automatismen zu schieben, die uns „unter Kontrolle“ haben.

1.Joh.5,3f. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

Die neue Natur ist so gebaut, dass sie den Standards des Wortes entsprechen kann. Es ist kein krampfartiges Einhalten von Regeln, sondern kommt ganz natürlich aus uns hervor. Nun stellt sich natürlich die Frage: Wie kann ich dieser neuen Natur Raum geben?

Zuerst ist es natürlich wichtig zu erkennen und zu glauben was Gott in und hineingelegt hat.(s.Teil3+4) Doch mindestens genauso wichtig ist dass wir beginnen einen Lebensstil zu führen in dem der Heilige Geist uns dienen kann.

Suche nicht nach Gefühlen, sondern erfahre die Gefühle als Resultat deines Glaubenslebens. Dabei ist es wichtig, dass es eine permanente Erfahrung wird, bei der wir unsere Kraft von Gott bekommen. Warte nicht darauf dass endlich Gefühle kommen, oder gehen, lass dich von Gottes Wahrheit bestimmen. Die Gefühle sind nur Resultate bestimmter Denk- und Handlungsweisen.


Rö.5,17 Denn wenn infolge der Übertretung des Einen der Tod zur Herrschaft kam durch den Einen, wieviel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!

Wenn wir nicht unsere Gedanken und Gefühle unter Kontrolle nehmen, werden wir niemals ein siegreiches Überwinderleben führen. Alles wird anstrengend werden und das geistige Leben kommt zum erliegen.


2.Kor.13,13 Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.


Damit ist nicht eine „dogmatische“ Gemeinschaft gemeint, sondern eine echte Beziehung. In diese Beziehung kommen wir, wenn wir dem Heiligen Geist in unserem Leben Raum geben. Dazu müssen wir wissen, wie das Wesen des Heilige Geistes ist und wo er sich wohl fühlt. Wir müssen eine Entscheidung treffen und uns danach ausstrecken und ihn dann regelmäßig erleben.

*Der Heilige Geist ist ein Geist der Wahrheit. Das heisst wir übernehmen was die Schrift über uns zu sagen hat und nennen auch Sünde beim Namen. Gott wird und niemals bedrohlich und ablehnend gegenüberstehen, aber er wird uns Dinge zeigen, die wir in unserem Leben ändern müssen. (s. Gerechtigkeit Gottes)


*Der Heilige Geist ist ein Geist der Gnade und der Vergebung.


1.Joh.1,9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Wann immer wir gesündigt haben, dürfen wir die Gnade Christi in Anspruch nehmen. Das gleiche gilt aber natürlich auch für die Menschen die an UNS gesündigt haben. Wir können nicht für uns Gnade nehmen und dann nicht weitergeben. Das wird unser ganzes Leben zerstören.

Gal.5,4 Ihr seid losgetrennt von Christus, die ihr durchs Gesetz gerecht werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen!


*Der Heilige Geist ist ein Geist, der gekommen ist um Jesus zu verherrlichen. Wenn wir uns entscheiden dasselbe zu tun und ein Leben der Anbetung zu führen, wird ihm Raum gegeben und er kann uns mit Kraft, Liebe und Zuversicht erfüllen.

Im Epheserbrief finden wir eine konkrete Beschreibung des Lebens im Geist:


Eph.5,15ff. Sehet nun zu, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die gelegene Zeit auskaufend, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht töricht, sondern verständig, was der Wille des Herrn sei. Und berauschet euch nicht mit Wein, in welchem Ausschweifung ist, sondern werdet mit dem Geiste erfüllt, redend zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern, singend und spielend dem Herrn in eurem Herzen, danksagend allezeit für alles dem Gott und Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus, einander unterwürfig in der Furcht Christi.


Achte darauf was du tust! Nicht was du fühlst. Gott möchte nicht dass du durch ein tiefes Tal gehst (seelisch gesehen). Wo Schwierigkeiten auftreten sollen wir es Paulus nachmachen.(2.Kor.7,4) Finde heraus wo du vom Weg abgekommen bist.


Es ist ein sehr wichtiges Konzept, dass wir nur immer eine Sache von ganzem Herzen tun können. Entscheiden wir uns dafür Gott anzubeten, dann müssen wir AUTOMATISCH all unsere Wut und Bitterkeit fallen lassen. Gott die Ehre zu geben ist die beste Therapie gegen Rebellion. Keine Wunde ist so tief, dass wir uns nicht abwenden und Gott preisen können.

Wir sollen immer wieder voll des Geistes werden. Der Heilige Geist freut sich über jede Situation in der er uns dienen kann, denn er liebt uns mehr als wir selbst uns lieben. Aus diesen Begegnungen heraus wird unser ganzer Charakter und unser Leben nachhaltig und von Grund auf verändert

Eph.4,30f. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung! Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit. Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

Achte darauf dass du den Heiligen Geist nicht betrübst, indem du ihm keinen Raum lässt Dir zu helfen, sondern werde (und bleibe) immer voll des Heiligen Geistes.