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Sonntag, 1. April 2012

Voll von Gott bleiben

Ein Rundbrief von Andrew Wommack

1

Rundbrief März 2012

Von Gott erfüllt bleiben

Liebe Freunde,

habt ihr schon einmal das Gefühl gehabt, dass ihr euch von Gott entfernt und dass die Freude und Liebe, die ihr einmal bei ihm erfahren habt, nicht mehr da ist? Wenn das bei dir der Fall ist, dann bist du nicht allein. Die meisten Christen empfinden, dass die Erfahrungen, die sie mit Gott haben, mit der Zeit weniger werden, und dass sie eine neue Berührung brauchen. Aber das ist nicht, was die Bibel lehrt.

Die Bibel sagt, Gott will uns niemals aufgeben noch uns verlassen (Hebr 13,5). Wenn das wahr ist – und es ist wahr –, wer hat sich dann wegbewegt? Als wiedergeborene Gläubige sind wir alle in der Lage, jeden Tag unseres Lebens in der Fülle Gottes zu leben. Gott schüttet beständig Liebe, Freude, Frieden, Offenbarungserkenntnis und jeden erdenklichen Segen aus. Aber wir können an einen Punkt gelangen, wo wir nicht mehr von ihm empfangen und uns so „fühlen“, als ob er sich entfernt hätte.

In Römer 1,21 lesen wir:

Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.

Diese Schriftstelle enthält vier unterschiedliche Elemente oder Schlüssel, die uns in die Fülle Gottes führen und uns beständig aus dieser Fülle heraus handeln lassen. In positiver Weise ausgedrückt können wir den Vers so lesen: Gott verherrlichen ..., dankbar sein ..., sich der Macht der Gedanken bewusst sein … und ein verständiges Herz haben … Wir haben die Vollmacht, jedes dieser Dinge in unserem Leben zu beeinflussen.

Gott verherrlichen

In vielen Stellen quer durch die Bibel ist das Wort preisen (groß machen) dasselbe Wort, dass als verherrlichen übersetzt wird. Deshalb können beide Wörter austauschbar verwendet werden. Preisen heißt also auch größer machen. 2 Wusstest du, dass du Gott größer machen kannst? Im Grunde genommen ist Gott natürlich der, der er ist, unabhängig davon, was man denkt. Aber wenn es um deine Wahrnehmung geht, kann er groß oder klein sein. Du hast es in der Hand, ihn in deinem Leben zu dem Einen oder zu dem anderen zu machen.

Die meisten von uns sind Meister darin geworden, Probleme aufzublähen und Gott und sein Wort dagegen klein werden zu lassen. Ich erinnere mich an eine Dame, die dachte, sie wäre schwanger, aber dann herausfand, dass sie stattdessen Krebs hatte. Die Ärzte sagten, ihre Gebärmutter müsste sofort entfernt werden. Sie sagten, sie hätte nur eine 50-prozentige Überlebenschance. Ohne Operation hätte sie nicht länger als zwei Wochen zu leben.

Sie kam weinend zu mir: „Andrew, hast du gehört, was die Ärzte gesagt haben?“ Nun, ich reagiere nicht immer auf diese Art und Weise, aber ich glaube, Gott führte mich, ihr so zu antworten, wie ich es tat. Ich begann zu lachen und verkündete: „Krebs ist kein Problem bei Gott. Die Lichter im Himmel werden dadurch nicht schwächer leuchten, wenn Gott die Kraft aufwendet, dich zu heilen! Es ist kein bisschen schwieriger, von Krebs geheilt zu werden, als von einer Erkältung.“

Ich begann damit, Gott zu preisen und zu verherrlichen. Ich machte den Herrn größer und den Krebs kleiner. Das Einzige, das den Krebs unüberwindbar zu machen schien, war der Wert, den sie dem beigemessen hat, was die Ärzte sagten. Diese bezeichneten sie als töricht, weil sie die Behandlung ablehnte und ließen sie unterschreiben, dass sie die Ärzte von jeglicher Verantwortung entbindet, sollte sie sterben. Doch die Frau beschloss, sich nicht unterkriegen zu lassen und Gott zu glauben. Es ist nun schon fast zwanzig Jahre her, seit sie die Operation ablehnte – und hat danach viele Kinder bekommen.

Welchen Dingen misst du Wert bei? Was ist für dich groß? Du kannst den Herrn preisen und ihn und sein Wort größer machen als jedes Problem, indem du ihn verherrlichst, lobst und ihm dankst. Finde eine Person, die im Wort beschrieben ist und in einer ähnlichen Situation wie deiner überwunden hat. Sinne über das Wort nach und mach es für dich realer als dein Problem! Du musst an einen Punkt gelangen, wo Gottes Wort für dich wahr ist und wo Gott größer ist als alle Umstände.

Alles ist möglich dem, der glaubt! (Mk 9,23).

Dankbarkeit

Paulus nennt Undankbarkeit als eines der Zeichen der Endzeit und zählt sie im gleichen Vers mit Habgier, Stolz, Gotteslästerung und Unheiligkeit auf (2 Tim 3,1-2). Nicht viele Leute würden bestreiten, dass wir in einer von Undankbarkeit geprägten Gesellschaft leben – und das, obwohl wir heute mehr Wohlstand und Chancen haben, als jede Generation vor uns. 3

Der zweite Schlüssel, um von Gott erfüllt zu bleiben, ist ein dankbares Herz. Gott zu verherrlichen, ihn zu preisen und ihm zu danken, das hängt alles zusammen – aber um Gott zu verherrlichen, musst du zuerst dankbar sein. Wenn du nun anfängst, ihm zu danken, erinnerst du dich selbst wieder daran, was er gesagt und getan hat und was ihn groß macht.

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat! (Ps 103,2).

Dankbar zu sein beinhaltet sowohl Demut als auch Erinnerungsvermögen. Demut ist das Verständnis, dass du diese Dinge nicht selbst zustande gebracht hast. Dann führt ein demütiges Erinnern immer zu Dankbarkeit. Deshalb ist es also wichtig, zurück zu schauen und sich die Siege der Vergangenheit vor Augen zu führen, um sich daran zu erinnern, wessen Kraft und Macht sie zustande gebracht hat.

Geht ein zu seinen Toren mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; dankt ihm, preist seinen Namen! Denn der Herr ist gut; seine Gnade währt ewiglich und seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht (Ps 100,4-5).

Jedes Mal wenn du versucht bist, wegen eines Problems zu meckern, lass es sein! Stattdessen tritt lieber in die Gegenwart Gottes ein und verbringe die nächsten zehn Minuten damit, ihm für seine Güte zu danken. Wenn du das wirklich tust, wirst du herausfinden, dass das natürliche Verlangen zu meckern einfach verschwindet und das Problem plötzlich viel kleiner wird, wenn du beginnst, es aus der richtigen Perspektive zu sehen.

Vorstellungskraft

Unsere Gedankenwelt hat viel mehr Bedeutung als es den meisten Leuten bewusst ist. Das hebräische Wort, das mit Gedankenwelt oder Vorstellungskraft übersetzt wurde, bedeutet wörtlich Empfängnis. Es ist unsere Vorstellungskraft, wo wir mit neuen Gedanken und Ideen schwanger werden. Ohne Vorstellungskraft wären Menschen sowohl geistlich als auch schöpferisch unfruchtbar.

Vor ein paar Jahren unternahm ich eine Reise nach Israel. Ich erinnere mich, wie wir im Tal Elah anhielten. Ich verließ den Bus und lief hinunter zu einem kleinen Bach. Ich hob fünf glatte Steine auf, genau wie David es einst getan hatte. Ich begann mir vorzustellen, wie es für David gewesen sein musste, als er vor Goliath stand. Die Geschichte wurde plötzlich lebendig.

Das Wort Gottes wird lebendig, wenn du dir in deinen Gedanken ausmalen kannst, worum es geht. Lass das Wort Gottes deine Gedanken bestimmen, indem du über Bibelstellen nachdenkst, und du wirst in Gottes Wort Dinge sehen, die du mit deinen natürlichen Augen nicht sehen kannst, sondern nur in deiner Vorstellungskraft. 4 Wenn die Bibel sagt, du bist geheilt, musst du über diese Wahrheit nachsinnen, bis du dich selbst als geheilt siehst. Die meisten Menschen lassen es zu, dass ihre Gedanken fruchtlos und leer bleiben und stimmen eher mit dem Bild überein, das die Ärzte entworfen haben, als mit dem Wort Gottes. Man hat ihnen gesagt, was geschehen würde, und sie stellen es sich in ihren Gedanken als Wahrheit vor.

Wenn es uns nicht gelingt, dankbar zu sein und Gott zu verherrlichen, bleiben unsere Gedanken automatisch fruchtlos und leer. Das bedeutet nicht, dass unsere Vorstellungskraft nicht funktioniert; es bedeutet nur, dass sie gegen uns arbeitet. Diejenigen von uns, die gemäß Römer 1,21 nichtige Gedanken haben, sind Pessimisten, die sich vorstellen zu scheitern statt Erfolg zu haben. Wir brauchen unsere Vorstellungskraft, um mit Gottes Wort übereinzustimmen und uns selbst so zu sehen, wie Gott uns sieht: fröhlich, gesund und erfolgreich.

Ein verständiges Herz

Die Schrift macht es sehr deutlich, dass die Haltung deines Herzens viel wichtiger ist als deine Taten.

Jesus sagt es folgendermaßen in Matthäus 23, 25-25: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt, inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit! Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr Äußeres rein werde!

Dem Herrn geht es mehr um dein Herz als um deine Taten.

Matthäus 12,35, Markus 7,21-23 und Sprüche 23,7 machen es sogar noch klarer: Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz des Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor.

Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.

Denn wie er in seinem Herzen denkt, so ist er. (Übersetzt nach dem Wortlaut der englischen King James-Bibel.)

Unser Herz bestimmt das, was wir sagen, und bestimmt auch das, was wir tun.

Alle diese bösen Dinge sind ein Produkt unseres Herzens. Das Gegenteil davon kann aber ebenso der Fall sein: Liebe, Freude, Frieden, Geduld und alle anderen Früchte des Geistes sind ebenfalls ein Produkt dessen, was unser Herz glaubt. 5 Warum reagiert unser Herz auf negative Art und Weise? Weil wir es zulassen, dass es von äußerlichen oder sichtbaren Dingen beherrscht wird, statt durch das Wort Gottes.

Dadurch wird unser Verständnis verfinstert und wir werden unempfänglich für Gott. Wir bewirken damit sogar, dass sich unsere Herzen verhärten. Das Wort verhärten, bedeutet nach einer Wörterbuchdefinition: kalt, unempfänglich, gefühllos und unnachgiebig werden.

Wenn dein Herz sich verhärtet oder unempfänglich für Gott ist, wird es automatisch empfänglich für die natürlichen Sinne und lässt sich von ihnen dominieren.

Also, was tun die meisten Leute, wenn sie erkennen, dass ihre Handlungen von ihrem Herzen bestimmt werden und diese ihnen und anderen Menschen Probleme bereiten? Sie sehen es als das Naheliegendste an, ihr Verhalten zu verändern. Sie versuchen ihr Handeln zu ändern ohne ihre Herzen zu verändern, was auf lange Sicht niemals funktioniert. Wenn Menschen ihr Verhalten ändern wollen, müssen sie ihre Herzen verändern. Sie müssen sichergehen, dass das Wort Gottes der dominierende Einfluss ist.

Wenn du diese vier Schlüssel in deinem Leben in die Tat umsetzt, wirst du nie wieder derselbe sein. Es wird die Art und Weise verändern, wie du über alles und jeden um dich herum denkst. Du wirst die Dinge aus Gottes Perspektive sehen.

Was ich hier geschrieben habe, ist nur ein Auszug aus meiner Lehre zu diesem Thema.

Mein Buch Discovering the Keys to Staying Full of God (Die Schlüssel, wie du beständig von Gott erfüllt bleiben kannst) wird dir ein vollständigeres Verständnis vermitteln. Ich habe auch einen begleitenden Studienführer herausgegeben, ein großartiges Hilfsmittel zum Einzel- oder Gruppenstudium. Hier lehre ich sehr ausführlich über dieses Thema. Leider ist dieses Material derzeit nur in englischer Sprache verfügbar. Bestellungen sind online über unsere Webseite www.awme.de möglich oder telefonisch in unserem deutschen Büro (Telefon 0 67 82 – 9 84 64 05).

In Liebe verbunden,

Andrew und Jamie

PS: Fast täglich lese ich das Gästebuch auf unserer Webseite. Menschen aus aller Welt posten ihre Berichte darüber, wie Gottes bedingungslose Liebe und Gnade ihr Leben verändert hat. Wenn du diese Berichte noch nie gelesen hast, nimm dir einmal Zeit dafür.

Diese veränderten Leben sind das unmittelbare Ergebnis deines treuen Gebens. Im Namen all dieser Menschen sagen Jamie und ich: DANKE SCHÖN!

Mittwoch, 9. November 2011

Bis daß der Tod uns scheidet. Über die Ehe

Andacht von Andrew Wommack

9. November


Ehescheidung ist nicht Gottes bester Plan


Markus 10,2-6



Und Pharisäer traten zu ihm und fragten ihn, ob ein Mann sich scheiden dürfe von seiner Frau; und sie versuchten ihn damit.

Markus 10,2


Die Pharisäer wollten nicht wirklich wissen, was Jesus über Scheidung dachte. Sie legten keinen Wert auf seine Meinung. Sie wollten ihn nur dazu verführen, sich in das große Streitthema ihrer Zeit - strikt konservative oder eher freizügige Ansichten über Ehescheidung - verstricken zu lassen. Dies war damals wie heute ein sehr gefühlsgeladenes Thema, und sie dachten, sie hätten Jesus nun in die Ecke gedrängt. Wie immer jedoch bewies Jesus, dass er ihnen mehr als gewachsen war, und er sagte ihnen wesentlich mehr als sie wissen wollten.


Die Pharisäer stellten nicht in Frage, ob Scheidung richtig wäre oder nicht; sie hielten das Recht, sich scheiden zu lassen, für selbstverständlich. Anstatt sich über akzeptable Gründe für eine Ehescheidung auszulassen, ging Jesus zur Wurzel des Problems und machte deutlich, dass Scheidung niemals Gottes Absicht war. Wenn sie die Bedeutung des Ein-Fleisch-Bundes zwischen Ehemann und -frau wirklich begriffen hätten, würden sie nicht nach einer Entschuldigung suchen, aus der Ehe herauszukommen. Dieser Ansatz brachte die Pharisäer zum Staunen und warf die Frage auf: „Warum hat Mose im Gesetz die Möglichkeit zur Ehescheidung gegeben?”


Jesus antwortete, dass die Ehescheidung zwar erlaubt aber niemals von Gott beabsichtigt war. Gott erlaubte etwas, das er hasste, wegen der Hartherzigkeit der Menschen. Dies galt ebenso für Polygamie und Sklaverei. Sobald jemand anfängt sich zu fragen: „Wie kann ich mich am besten scheiden lassen?” anstatt: „Wie kann ich diese Ehe retten?” ist sein Herz bereits verhärtet und es besteht eine tiefe Kluft in der Beziehung beider Partner.


Jesus kam, um dein verhärtetes Herz wegzunehmen und dir ein Herz der Barmherzigkeit zu geben. Lass also nicht zu, dass dein Herz in irgendeiner Form hart wird! Triff heute die Entscheidung - egal, ob du verheiratet bist oder nicht - dass Ehescheidung dein Feind ist, und Gottes Liebe und Barmherzigkeit werden dein Herz und deinen Verstand beherrschen. Dann wirst du in allen deinen Beziehungen nach Gottes bestem Plan leben.


Samstag, 5. November 2011

Freiheit


Sei frei gemacht!


Johannes 11,44



Und der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Grabtüchern umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch umbunden. Jesus spricht zu ihnen: Macht ihn frei und lasst ihn gehen!


Joh 11,44 (ELB)


Symbolisch gesehen ist Lazarus wie viele Christen. Die Bibel spricht davon, dass wir, wenn wir wiedergeboren werden, vom Tod in ein neues Leben hinüber wechseln. Wir bringen jedoch unsere Leichentücher (schlechte Gewohnheiten, negative Haltungen und falsche Vorstellungen) aus unserem alten Leben mit und müssen davon frei gemacht werden, um unser neues Leben in Christus in seiner Fülle genießen zu können. Dies erreichen wir durch Veränderung unseres Denkens.


Unsere Gefühle, Einstellungen und Taten sind eine Folge unserer Gedanken. Schenken wir unseren Problemen unsere ganze Aufmerksamkeit, stehen diese für uns im Mittelpunkt; denken wir stattdessen über das nach, was Gott bereits für uns getan hat, rücken wir die Lösung für unsere Probleme in den Mittelpunkt. Das, worüber wir nachdenken, wird uns bestimmen. Wir sind entweder durch negative Gedanken gebunden oder durch göttliche Gedanken frei gemacht. Denken wir über Deprimierendes nach, werden wir deprimiert sein. Denken wir an erfreuliche Dinge, werden wir erfreut sein. Denken wir über Krankheit nach, werden wir krank sein. Wenn wir denken: Durch seine Wunden bin ich geheilt, werden wir geheilt sein.


Göttliche Zufriedenheit ist nicht abhängig von Umständen, obwohl die Welt das glaubt. Es wird gesagt, dass sich Zufriedenheit einstellt, wenn die Situation stimmt. Deshalb haben viele Menschen Depressionen. Sie glauben nicht, dass sie positive Gefühle wie Frieden und Freude inmitten negativer Umstände aufrecht erhalten können. Die Bibel sagt uns jedoch, dass unsere Gefühle eine Folge unserer Denkweise sind. Wir können von unseren alten Leichentüchern frei gemacht werden, indem wir uns entschließen, über Dinge nachzusinnen, die liebenswert, wahrhaftig, lobenswert und so weiter sind (Phil 4,8). Wir reagieren mit unseren Gefühlen auf das, was wir denken.


Anstatt auf die vergänglichen, irdischen Umstände zu schauen, kannst du einfach dadurch, dass du deine Aufmerksamkeit auf die ewigen Segnungen und Wahrheiten Gottes konzentrierst, deinem Tag eine andere Wendung geben.


Mittwoch, 2. November 2011

Die Sache mit dem Bekenntnis

Ich meine hier mit "Bekenntnis" nicht das Bekenntnis unserer Schuld, sondern das Bekenntnis von Gottes Wort.
Hier eine Andacht von Andrew Wommack



Bekenne Gottes Wahrheit


Johannes 11,14



Daraufhin nun sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben.


Johannes 14,11


Zunächst sprach Jesus davon, dass Lazarus nur schlafen würde, dann aber sagte er ihnen frei heraus, dass Lazarus gestorben sei. Er tat dies, weil für die Jünger in ihrer fleischlichen Gesinnung Tod etwas Endgültiges war, Schlaf aber nicht. Als er sagte: „Lazarus ist gestorben”, schien diese Aussage in direktem Gegensatz zu stehen zu dem, was er eigentlich tun wollte, nämlich Lazarus vom Tod aufzuerwecken. In Vers 15 fügte er jedoch hinzu: „und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort gewesen bin, damit ihr glaubt”. Damit bezog er sich darauf, Lazarus vom Tod aufzuerwecken und verwandelte so eine negative Tatsache (den Tod von Lazarus) in ein positives Bekenntnis des Glaubens (die Auferweckung).


In dieser Angelegenheit hat es viel Verwirrung gegeben. Viele Menschen weigern sich einfach, Umstände anzuerkennen oder einfach nur davon zu reden, wenn diese im Gegensatz zu Gottes Verheißungen stehen. Ganz sicher ist es erstrebenswert, nicht ständig über unsere Probleme zu reden; das hat auch eine biblische Grundlage (2 Kön 4,20.26). In diesem Fall vermied es Jesus, für die Beschreibung von Lazarus' Zustand ein Wort zu gebrauchen, das den Herzen der Jünger Angst eingeflößt hätte, aber als sie ihn nicht verstanden hatten, legte er einfach die natürlichen Tatsachen dar.


Ein wahres, positives Bekenntnis leugnet die natürlichen Umstände nicht. Wir weigern uns lediglich, ihnen das letzte Wort zu überlassen! Stattdessen sprechen wir die geistliche, größere Wahrheit aus, so wie Jesus, und folgen damit seinem Beispiel. Es ist also nicht falsch, es einzugestehen, wenn man ein körperliches Problem, beispielsweise eine Krankheit hat, solange wir in ebensolchem oder noch größeren Maße die geistliche Wahrheit anerkennen, dass wir durch seine Wunden heil geworden sind (1 Petr 2,24).


Leugne nicht die Probleme, die du heute in deinem Leben hast, aber verweigere ihnen das Recht, weiterhin in deinem Leben zu existieren, indem du deinen Glauben an Gott und sein Wort bekennst.


Freitag, 30. September 2011

Veränderung durch Gottes Wort

Ein Kapitel aus einem Jüngerschaftskurs von Andrew Wommack

Stufe 1 – Lektion 12

DIE INTEGRITÄT VON GOTTES WORT

Von Andrew Wommack


Markus 4 ist ein gewaltiges Kapitel in Bezug auf die Integrität, die Gottes Wort hat – die Kraft, den Charakter und den Glauben darin. Es sind dort mindestens zehn Gleichnisse an einen Tag gelehrt worden. (Du musst Markus 4 mit Matthäus 13 und Lukas 8 vergleichen, um auf diese Zahl zu kommen.) Es war eine Anzahl von Gleichnissen, und eins davon war über den Sämann, der den Samen sät. In Markus 4,26 wird gesagt: „Mit dem Reiche Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen in die Erde wirft,Beachte, dass in Vers 14 gesagt wird, dass dieser Same das Wort Gottes ist. Gott will dich nicht wirklich Landwirtschaft lehren, sondern benutzt eine natürliche Sache, um eine geistliche Wahrheit zu illustrieren. Vers 27 sagt: „und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same sprießt hervor und wächst, er weiß selbst nicht, wie.“ Also ich glaube, dass das wichtig ist. Das besagt, dass der Mensch es nicht wirklich versteht. Er weiß nicht, wie dies passiert.

Manche Leute sagen: „Ich verstehe einfach nicht, was du sagen willst. Wie kann das Lesen von Gottes Wort mich wirklich ändern und verursachen, dass Gottes Leben in mir lebendig wird?“ Ich verstehe es auch nicht völlig, aber ich weiß, dass es funktioniert. Ich verstehe auch nicht, wie man einen winzigen Samen in die Erde legen kann und einen ganzen Getreidehalm erhält mit Getreideähren daran und hundertfache Vermehrung. Keiner versteht es völlig, aber es funktioniert. Und ich sage dir, dass dies auch funktioniert. Gottes Wort zu lesen, damit es anfängt, dich zu durchdringen, verändert deine Einstellung, deine Erfahrung und deine Wahrnehmung.

Vers 28 sagt: „Die Erde bringt von selbst Frucht hervor, …Die Erde ist so gemacht, dass sie Samen bebrütet, zum Keimen bringt und das Leben zur Entfaltung bringt. Dein Herz ist gemacht für Gottes Wort – wirklich. Gottes Wort wurde geschaffen, um in dein Herz gelegt zu werden. Einfach nur eine Bibel zu nehmen, sie geschlossen zu halten, sie auf deinen Couchtisch zu legen oder mit dir herum zu tragen, hat keinen Wert. Das bringt in deinem Leben keine Kraft zur Entfaltung. Du musst das Wort nehmen, es zu einem Samen machen und in dein Herz einpflanzen. Wenn du dies tust, ist dein Herz so gestaltet, dass es von selbst Frucht bringt. Dadurch wird sich automatisch ändern, wie die Dinge in deinem Leben laufen. Der Vers lautet weiter: „…zuerst den Halm, hernach die Ähre, dann den vollen Weizen in der Ähre.“ Damit wird unterstellt, dass es Etappen oder Schritte des Wachsens und Reifens gibt. Menschen kommen immer wieder zu mir und bringen zum Ausdruck, dass sie Gott für etwas wirklich Gutes glauben, gottesfürchtige Dinge, denen ich nur zustimmen kann. Aber wenn sie noch nie etwas getan haben, wenn sie noch nie eine Person zum Herrn geführt haben, dann kann ich garantieren, dass sie nicht einen Fernseh- oder Radiodienst innerhalb der nächsten paar Wochen haben werden.

Du musst die Dinge in Schritten tun. Es gibt Etappen, wie man von Gott empfängt. Und das wird in diesem Gleichnis illustriert. Zuallererst musst du anfangen, und dann kommt die Hoffnung, dann der Glaube, und dann werden Ergebnisse produziert. Der Weg zum Sieg besteht immer aus Schritten. Keiner kann von Null auf Tausend km/h in nur einem Augenblick beschleunigen. Auch wenn es sich um einen gottesfürchtigen Wunsch handeln mag, wird es auf diese Weise nicht funktionieren. Diese Schriftstelle zeigt, dass das Reich Gottes wie ein Same ist. Das Wort muss in dein Herz eingepflanzt werden, und Wachstum kommt in Etappen: zuerst der Halm, dann die Ähre, dann das reife Getreide an der Ähre. Der nächste Vers sagt: „Wenn aber die Frucht es zulässt, so schickt er sogleich die Sichel, denn die Ernte ist da.“ Es gibt Etappen, aber letztendlich kommt die Zeit der Frucht und der Reife.

Die Umsetzung dieser Lektion kommt in Vers 35: „Und an jenem Tag sagt er zu ihnen, als es Abend geworden war: Lasst uns zum jenseitigen Ufer übersetzen!Jesus hatte sie den ganzen Tag lang über die Kraft des Wortes gelehrt, wie das Wort gleich einem Samen ist, und wie es Gottes Leben in dein Leben entlässt. Er hatte sie wenigstens zehn Gleichnisse gelehrt, und jetzt gibt er ihnen einen Test. Er sagt zu ihnen: „In Ordnung, hier ist das Wort vom Herrn – lasst uns auf die andere Seite des Sees übersetzen.“ Er sagte nicht: „Lasst uns ins Boot steigen, die halbe Strecke über den See fahren und dann ertrinken“, sondern: „Lasst uns auf die andere Seite übersetzen.“ Dann stieg er ins Boot und legte sich schlafen. Die Geschichte ging weiter, dass ein großer Sturm aufkam und das Boot voller Wasser lief. Du musst bedenken, dass es sich hier nicht um ein Kajütboot handelte mit Schlafkojen unter Deck, wo Jesus im Trockenen gewesen wäre und nicht gewusst hätte, was geschah. Es war ein offenes Boot und Jesus schlief, im Wasser rumschwimmend. Das ist bedeutungsvoll, weil er wusste, was vor sich ging, aber trotzdem hat er versucht zu schlafen. Die Jünger wurden aufgebracht, gingen zu ihm und sagten: „Meister, macht es dir nichts aus, dass wir umkommen?“ Mit anderen Worten sagten sie: „Mach endlich was. Nimm dir einen Eimer und schöpfe Wasser! Rudere, tue irgendwas! Du trägst nichts zu unserem Wohl bei!“

Auch heute tun Menschen oft dasselbe mit Gott und sagen: „Gott, warum hast du nichts getan?“ Gott hat etwas getan. Er hat alles zur Verfügung gestellt, was wir brauchen, durch die stellvertretende Sühne des Herrn Jesus. Er hat sein Wort produziert und uns all diese Samen gegeben. Es ist unser Job, sie in unsere Herzen zu säen. Er hat uns die Bibel gegeben, und es ist unser Job, den Samen zu nehmen, in unsere Herzen zu legen und darüber zu meditieren bis er Leben spendet. Aber die Jünger wollten Jesus aufwecken und sagen: „Warum tust du nichts?“ Er stand auf, bedrohte den Wind und die Wellen, und es war Stille. Dann drehte er sich um und sagte zu seinen Jüngern: „Warum seid ihr furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?“ Er sagte nicht: „Hey, Jungs, es tut mir leid. Ich hätte etwas tun sollen.“ Nein, sein Teil war, sie das Wort zu lehren und ihnen ein Versprechen zu geben, und es war ihr Teil, das Wort zu nehmen und das Versprechen zu glauben. Gott hat alles zur Verfügung gestellt dadurch, dass Jesus auf die Erde gekommen ist. Er hat dir in Samenform mit dem Wort alles gegeben, was nötig ist, um in jedem Bereich deines Lebens erfolgreich zu sein. Alles, was du tun musst, ist die Samen des Wortes Gottes zu nehmen und sie in dein Herz einzupflanzen, indem du das Wort liest, darüber meditierst, daran denkst und es Wurzeln schlagen lässt in deinem Innern. Wenn du das tust, wirst du fähig werden, aufzustehen und die Stürme deines Lebens zu stillen.

Ich glaube, Gottes bester Wunsch für diese Jünger war, dass sie die Lehren, die sie an diesem Tag von Jesus erhalten hatten, nehmen und sagen würden: „Lasst uns hinüber auf die andere Seite fahren.“ Sie hätten sagen können: „Nach allem, was er uns heute gelehrt hat, war das ein Versprechen. Dies ist der Schöpfer des Universums, der gesagt hat, lasst uns auf die andere Seite fahren; nicht: lasst uns losfahren und auf halber Strecke ertrinken.“ Sie hätten das Wort nehmen können, es mit Glauben mixen und den Wind und die Wellen bedrohen können. Das ist, was Jesus meinte, als er sagte: „O ihr Kleingläubigen, warum habt ihr gezweifelt?“ Wisst ihr was? Wir müssen Gottes Wort glauben und danach handeln.


Jüngerschaftsfragen

1. Lies Matthäus 13,19. Wenn wir Gottes Wort nicht in unsere Herzen einpflanzen, was wird damit geschehen?

2. Lies Josua 1,8. Wann sollten wir über Gottes Wort meditieren/nachsinnen?

3. Lies Johannes 6,63. Nach diesem Vers ist Gottes Wort _______________

4. Lies Matthäus 4,4. Die Menschen sollten nicht allein von physischer Nahrung leben, sondern von __________________

5. Lies Epheser 6,17. Gottes Wort ist wie welche Waffe?

6. Kann ein Schwert dem Feind schaden?

7. Lies Römer 8,6. Wenn wir Gottes Wort den richtigen Platz in unserem Leben geben, werden wir _______________ haben.

8. Lies 2.Korinther 3,18. Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, ist wovon wir erfüllt werden. Worauf sollten wir unseren Fokus richten?


Bibelverse zu den Fragen

Matthäus 13,19 – „Sooft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, bei dem an den Weg gesät ist.“

Josua 1,8 – „Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben.“

Johannes 6,63 – „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.“

Matthäus 4,4 – „Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: «Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.»

Epheser 6,17 – „Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort!“

Römer 8,6 – „Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden

2.Korinther 3,18 – „Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.“


Antwortschlüssel

1. Lies Matthäus 13,19. Wenn wir Gottes Wort nicht in unsere Herzen einpflanzen, was wird damit geschehen?Der Böse wird es wegnehmen, so dass es nichts in unserem Leben produzieren kann.

2. Lies Josua 1,8. Wann sollten wir über Gottes Wort meditieren/nachsinnen? Tag und Nacht.

3. Lies Johannes 6,63. Nach diesem Vers ist Gottes Wort Geist und Leben.

4. Lies Matthäus 4,4. Die Menschen sollten nicht allein von physischer Nahrung leben, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund ausgeht.

5. Lies Epheser 6,17. Gottes Wort ist wie welche Waffe? Ein Schwert.

6. Kann ein Schwert dem Feind schaden? Ja.

7. Lies Römer 8,6. Wenn wir Gottes Wort den richtigen Platz in unserem Leben geben, werden wir: Leben und Frieden haben.

8. Lies 2.Korinther 3,18. Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, ist wovon wir erfüllt werden. Worauf sollten wir unseren Fokus richten? Auf den Herrn und seine Herrlichkeit.


Montag, 11. Juli 2011

Gute Lehre

Ich möchte hier eine Zeitschrift verlinken von Andrew Wommack.
Das Buch- Schärfer als ein zweischneidige Schwert- kann man als Faltblätter umsonst herunterladen.

Diese Buch wird im ersten Artikel der Zeitschrift erwähnt.
Ach der Jüngerschaftskurs von Don W. Krow und Andrew Wommack gibt es kostenlos zum herunterladen.

Sonntag, 19. Juni 2011

Von Andrew Wommack

19. Juni


Mühelose Frucht


Johannes 7,37-41



Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.


Johannes 7,38


Diese Ströme lebendigen Wassers beziehen sich auf den Heiligen Geist und die Dinge, die er im Leben eines Gläubigen hervorbringt. In Galater 5,22-23 steht: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.Diese Eigenschaften sollten aus uns fließen wie ein artesischer Brunnen. Es sollte keine Pumpe notwendig sein. Sie werden fließen, wenn wir unser Denken in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes bringen.


In Johannes 15 spricht Jesus davon, wie wir Frucht bringen, und sagt: Getrennt von mir könnt ihr nichts tun (Vers 5). Diese Frucht ist das Produkt des Heiligen Geistes und nicht unserer Anstrengungen. Trotzdem ist es aber auch eine Frucht unseres wiedergeborenen Geistes, denn in 1. Korinther 6,17 lesen wir: Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. Unser Geist ist immer dazu in der Lage, Frucht hervorzubringen, unabhängig davon, was uns unsere Gefühle sagen.


Weil viele Christen diese Wahrheit nicht verstehen, denken sie, es sei heuchlerisch, Freude auszudrücken, auch wenn man sich depressiv fühlt. Es ist aber nur unsere Seele, die depressiv wird. Unser Geist bringt immer die Frucht des Geistes hervor. Jemand, der versucht, im Geist zu leben, ist heuchlerisch, wenn er seinen seelischen Gefühlen erlaubt, seine geistlichen Empfindungen zu beherrschen. Diejenigen, die dies verstehen, haben die Wahl, sich entweder durch ihre Seele in Depressionen führen zu lassen oder es dem Heiligen Geist zu erlauben, in ihnen durch ihren wiedergeborenen Geist Freude und Frieden freizusetzen.


Deine Frucht ist nicht von dir geschaffen; sie kommt vom Heiligen Geist in dir. Es liegt nun an dir, sich ihm hinzugeben, damit er seine Gefühle durch dich zeigen kann, und nicht deine eigenen. Wenn du das heute tust, wirst du in Einheit mit ihm leben und Frucht hervorbringen!


Samstag, 11. Juni 2011

fasten

Hier eine Andacht von Andrew Wommack

11. Juni


Fasten treibt Unglauben aus


Markus 9,28-29



Und er sprach zu ihnen, diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Gebet und Fasten.


Markus 9,29


Durch Gebet und Fasten als solches werden keine Dämonen ausgetrieben. Wenn der Name Jesus und der Glaube an seinen Namen es nicht ausrichten können, dann wird es auch nicht durch Fasten und Gebet geschehen. Jesus meinte, dass Fasten und Gebet die einzigen Mittel sind, um diese Art des Unglaubens auszutreiben.


Unglauben durch Unwissenheit wird durch das einfache Erkennen der Wahrheit aus dem Wort Gottes verschwinden (Röm 10,17; 2 Petr 1,4). Doch der Unglaube, der die Jünger in diesem speziellen Fall behinderte, war eine natürliche Art von Unglauben. Sie hatten ihr ganzes Leben hindurch gelernt, nur das zu glauben, was sie mit ihren fünf Sinnen wahrnehmen konnten. Sie wurden durch dieses natürliche Wissen stärker geprägt als durch das Wort Gottes. Die einzige Möglichkeit, diesen Unglauben, der durch unsere Sinneswahrnehmung entsteht, zu überwinden, besteht darin, dass wir uns durch Fasten und Gebet weigern, unseren fünf Sinnen Folge zu leisten.


Fasten bewirkt viele Dinge. Eins der wichtigsten positiven Resultate ist, dass wir durch Fasten den Lüsten des Fleisches Widerstand leisten und somit der innere Mensch die Oberhand gewinnen kann. Das Fasten wurde schon immer als Mittel genutzt, um Gottes Gegenwart zu suchen, ohne sich von irgendetwas anderem ablenken zu lassen. Durch Fasten werden keine Dämonen ausgetrieben, sondern Unglauben! Fasten bringt großen Nutzen in jedem Bereich unseres christlichen Lebens - nicht nur bei der Austreibung von Dämonen.


Die wirkliche Kraft des Fastens liegt in der Demütigung durch Selbstverleugnung (Ps 35,13; Ps 69,10), die nur wirksam wird durch den vollständigen Verzicht auf Nahrung. Ein Teilfasten kann ebenfalls von Vorteil sein, ebenso ein Verzicht auf zeitraubende Aktivitäten und Vergnügungen. Da der Appetit auf Nahrung einer unserer stärksten Triebe ist, ist der Verzicht auf Nahrung der schnellste Weg, um das Ziel zu erreichen.


Wenn du noch niemals gefastet hast, bete dafür, es einmal zu tun. Bitte den Herrn, dir zu zeigen, wie, wofür und wie lange du fasten sollst. Das Fasten sollte ein wichtiger Bestandteil deines Lebens sein, um das Angesicht Gottes zu suchen.


Freitag, 10. Juni 2011

Lebendig gemacht

Andacht von Andrew Wommack




10. Juni


Lebendig für Gott


Matthäus 17,1-8; Markus 9,1-8; Lukas 9,28-36



Und er wurde vor ihnen verklärt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.


Matthäus 17,2


Es ist interessant, die Verklärung Jesu mit der des Mose zu vergleichen. Jesu Angesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Das übertraf definitiv das, was Mose erlebt hatte, und doch hörte sein Gesicht im Gegensatz zu Moses auf zu leuchten, als er vom Berg herunterstieg.


Moses Angesicht spiegelte die Herrlichkeit Gottes wider, aber Jesus war die Herrlichkeit Gottes (Joh 1,14; Hebr 1,3). Mose legte eine Decke auf sein Angesicht, um die Herrlichkeit Gottes zu bedecken (2 Mose 34,29-35), damit das Volk sich nicht fürchtete, sich ihm zu nahen. Jesu Körper war sein Schleier, der die wahre Herrlichkeit in ihm verdeckte. Während seiner Verklärung, zog er diesen körperlichen Schleier zurück und die Jünger erhaschten einen Blick auf die Herrlichkeit, die er bei dem Vater hatte, ehe die Welt war (Joh 17,5). Als Jesus starb, wurde der Schleier seines Körpers zerrissen, um uns unmittelbaren Zugang zu gewähren (Hebr 10,19-20).


Wir müssen dem Tod und der Auferstehung Christi gleichgemacht werden. Wir dürfen uns nicht nur darauf konzentrieren, der Sünde zu sterben und es dabei zu vernachlässigen oder für zweitrangig zu betrachten, für Gott lebendig zu sein. Oft wird angenommen, dass es automatisch dazu führe, für Gott zu leben, wenn wir der Sünde sterben. Das wäre genauso falsch, wie zu behaupten, dass unser natürlicher, körperlicher Tod automatisch eine körperliche Auferstehung zur Folge hat. Wir müssen für Gott lebendig sein, um der Sünde zu sterben.


Gott will, dass du heute für ihn lebst. Er will, dass du weißt, wer du in Christus bist, und dass du in dem Sieg lebst, den der auferstandene Christus tatsächlich durch dich lebt. Es gibt über hundert Schriftstellen, die davon sprechen, dass die Gegenwart des Herrn in dir lebt. Schlag die Bibel auf und sieh, was Gott über dich zu sagen hat!


Donnerstag, 9. Juni 2011

Jesus erfahren

Hier eine Andacht von Andrew Wommack




9. Juni


Die Macht einer Erfahrung


Johannes 9,1-28



Da antwortete jener und sprach: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht. Eines weiß ich: daß ich blind war und jetzt sehend bin!


Johannes 9,25


Als ich in Vietnam war, veranstaltete ich einen Bibelkreis mit ungefähr sieben oder acht Männern. Es lief gut, bis ein Mann auftauchte, der sich als Atheist ausgab. Er hatte in Princeton studiert, war sehr redegewandt und pflückte meine Worte regelrecht auseinander. Er ließ mich wie einen Idioten aussehen, weil ich an Gott glaubte. Die ganze Gruppe verließ mit ihm den Raum, während sie mich auslachten.


Dreißig Minuten später saß ich immer noch in dem Raum und wunderte mich, was ich hätte anders machen können, wenn jener Atheist noch einmal die Kapelle betreten würde. Ich betete, dass der Herr mir eine zweite Chance geben möge. Zu meinem großen Erstaunen kam er wirklich wieder und ich erlebte ein blaues Wunder: Er sagte mir, dass er das haben wollte, was ich hatte. Ich konnte es einfach nicht glauben.


Ich antwortete ihm: „Du hast alle meine Argumente widerlegt und hast mich zum Narren gehalten, und trotzdem willst du haben, was ich habe?” Er erklärte mir, dass sein ganzes Leben auf Argumenten und auf der Gewissheit, recht zu haben, basiert hatte. Wenn jemand seine Argumente so zerpflückt hätte, wie er meine, hätte er sich umgebracht. Aber er stellte fest, dass ich mehr als nur Argumente hatte. Ich hatte Glauben, der aus einer persönlichen Beziehung mit Gott herrührte. Das wollte er auch.


An diesem Tag habe ich aus erster Hand gelernt, dass ein Mensch mit seiner Erfahrung, die er gemacht hat, niemals einem Besserwisser unterlegen sein wird. Der Blinde, den Jesus geheilt hat, hatte keine theologische Ausbildung und trotzdem hatte er durch seine Erfahrung mit Jesus ein besseres Verständnis von Gott als die Pharisäer. Er wusste nicht alles, aber ihm konnte keiner das ausreden, was er wusste. Seine Überzeugung überführte all die Theologen, die dort waren.


Wenn du Gottes Liebe erfahren hast, bist du ein Experte. Vollkommen egal was für Beweise oder Argumente andere anführen werden, deine Beziehung zu Jesus ist ein besserer Wegweiser. Sei heute kühn und zeige anderen den Weg.


Donnerstag, 2. Juni 2011

Lebendige Gemeinde

Hier nochmal einen Auszug aus einem Jüngerschaftskurs . (Zur Zipdatei)

Ich führte in einer örtlichen Gemeinde hier in Colorado Springs den Jüngerschafts-/Evangelisationskurs durch. Wir bildeten Leute dieser Gemeinde im Gebrauch des Kurses aus, und dann übten wir das an ungläubigen Menschen. Innerhalb von sechs Wochen hatten wir zwanzig Bibelstudiengruppen auf diese Weise außerhalb der örtlichen Gemeinde etabliert. Über Monate hinweg arbeiteten wir mit den Menschen in diesen Bibelstudiengruppen. Der Pastor verwirrte mich eines Tages wirklich sehr, als er mich anrief und sagte: „Weißt du, die Bibel sagt ja, dass der Herr der Gemeinde täglich soundso viele hinzufügte, die gerettet werden sollten (Apg. 2,47). Warum sehen wir niemanden aus diesen Bibelstudiengruppen in unsere Gemeinde kommen?“

Als wir draußen bei den ungläubigen Menschen waren, wurden Leute gerettet, sie wurden zu Jüngern gemacht, und ihnen wurde auf diese Weise gedient. Aber was der Pastor wirklich sagen wollte, war: „Warum kommen sie nicht am Sonntagmorgen in die Versammlung in diesem Gebäude?“ Mein Konzept über die Gemeinde war damals auch ein bisschen wackelig. Und so machte es mir wirklich zu schaffen, was der Pastor gesagt hatte. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich dachte: Funktioniert der Jüngerschafts-/Evangelisationskurs? Erreichen wir wirklich das Leben der Menschen? Ich wusste, dass wir viele Menschen erreichten, aber es verwirrte mich, warum sie nicht am Sonntagmorgen zum Gottesdienst kamen.

Ganzen Artikel lesen

Sonntag, 29. Mai 2011

Guter Jüngerschaftsevangelisationskurs


Hier eine Kostprobe

Stufe 3 – Lektion 11

ICH BIN GELIEBT, ICH BIN SCHÖN

Von Don Krow


Eines Tages kam Michael in mein Büro, um mir eine sehr vertrauliche Information über einen seiner Mitschüler zu erzählen. Während einer meiner Unterrichtsstunden am Charis Bible College schien Patricia für sich Notizen auf einem Block zu machen. Ihre Notizen enthielten diese Erklärung: „Ich bin geliebt, ich bin schön“ usw. Patricia war die Art von Person, die sich immer auf eine Weise kleidete, die ihr Aufmerksamkeit einbrachte. Der wahre Grund, warum Patricia diese Worte formulierte, war die Tatsache, dass sie sich weder geliebt noch schön fühlte, sondern ungeliebt und abgelehnt.

Als Menschen haben wir alle dieselben Grundbedürfnisse – den Wunsch geliebt, akzeptiert und geschätzt zu sein, ebenso wie ein Selbstwertgefühl zu haben und zu wissen, dass unsere Beziehung mit Gott in Ordnung ist. Vieles in der Religion heutzutage macht, dass wir uns ungeliebt, ungeschätzt und unakzeptiert fühlen. Eine der größten Festungen, die Satan gegen Gläubige benutzt, ist das Gefühl der Schuld und Verdammnis, während er gleichzeitig dafür sorgt, dass wir uns durchaus geistlich darin fühlen.

Hier ist eine Frage: Wie viele von euch haben gehört, als ihr zuerst zu Jesus kamt, dass er euch nicht nur liebt, sondern dass er auch eure vollkommene Gerechtigkeit werden würde, wenn ihr ihn akzeptiert? In der Tat würde die Gerechtigkeit, die er liefert, alle Gerechtigkeit sein, die ihr jemals brauchen würdet (1.Kor. 1,30 sagt: „Aus ihm aber kommt es, dass ihr in Christus Jesus seid, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung). Dies ist die gute Botschaft des Evangeliums: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: «Der Gerechte wird infolge von Glauben leben»(Röm. 1,16-17). „Wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet(Röm. 4,5). Gott rief uns nicht, um Glauben an den Glauben oder Glauben für Dinge zu haben, sondern um ein zuversichtliches, verlassendes, abhängiges Vertrauen in ihn zu haben.

Gott kann dich nicht mehr lieben, als er es bereits tut. Er ist Liebe (1.Johannes 4,8). Aber du kannst es mehr empfangen, mehr fühlen und mehr erleben. Je mehr du es glaubst, umso mehr wirst du auch selbst Gott lieben. Die Schrift sagt: „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat(1.Johannes 4,19). Denke darüber nach, glaube es und empfange es!


Jüngerschaftsfragen

1. Lies Römer 8,38-39. Wovon war der Apostel Paulus überzeugt?

2. Als ich am Bible College war, hatte ich einen Professor, der Unterlagen austeilte, die besagten: „Rechtfertigung ist der richterliche Akt, durch den Gott jeden, der glaubt, für gerecht erklärt, nicht gerechtmacht.“ Als ich selbst die Schriften studierte, wurde ich davon überzeugt, dass Rechtfertigung eine Gabe der Gerechtigkeit ist, die mich in Gottes Augen gerecht macht. Lies Römer 5,19. Durch Jesus Christus Gehorsam (im Halten des Gesetzes und im Gehen ans Kreuz) werden viele: A. gerecht erklärt. B. als gerecht gedacht werden. C. gerecht gemacht.

3. Lies 2.Korinther 5,21. Gott hat Jesus Christus, der Sünde nicht kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir ________.

4. Lies Kolosser 1,21-22. Jesus Christus kam auf die Erde und starb für unsere Sünden. Dadurch können wir in Gottes Gegenwart stehen als Leute, die heilig, fehlerlos und unschuldig sind: A. in den Augen deines Ehepartners. B. in den Augen deiner Freunde. C. in Gottes Augen.

5. Lies Epheser 1,6. Wir werden Gott in aller Ewigkeit loben für seine Gnade, denn er hat uns ________ gemacht.

6. Lies Hebräer 10,14. Durch Jesus und sein Opfer am Kreuz wurden wir für wie lange vollkommen gemacht?A. Bis ich wieder sündige. B. Bis ich zur Kirche gehe. C. Für immer.

7. Lies Hebräer 10,15-17. In dem Neuen Bund verspricht Gott, unserer Sünden zu gedenken: A. jedes Mal, wenn wir eine begehen. B. wenn wir unseren Zehnten nicht geben. C. nie mehr.

8. Lies Römer 6,1-2. Gottes Gnade ist größer als all unsere Sünde. Sollten wir fortfahren zu sündigen, so dass Gottes Gnade in ihrer Größe gezeigt wird?

9. Lies Hebräer 9,12. Welche Art der Erlösung (Freiheit von der Strafe für unsere Sünden) hat Jesus für uns erlangt? A. Zeitweise Erlösung. B. Teilweise Erlösung. C. Ewige Erlösung.

10. Lies Römer 8,33. Nenne jemanden, der Anklage gegen Gottes Auserwählte erheben kann: ________.

11. Lies Römer 8,34. Nenne jemanden, der Gottes Volk verdammen (d.h. zur Verurteilung bringen) kann: ________.

12. Lies Römer 8,35. Nenne jemanden, der einen Christen von Gottes Liebe trennen kann: ________.

13. Lies Römer 8,31. Was ist die Schlussfolgerung aus dieser Lektion?


Bibelverse zu den Fragen

Römer 8,38-39 – „Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn.“

Römer 5,19 – „Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die vielen in die Stellung von Sündern versetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen in die Stellung von Gerechten versetzt werden.“

2.Korinther 5,21 – „Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.“

Kolosser 1,21-22 – „Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart nach der Gesinnung in den bösen Werken, 22 hat er aber nun versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen.“

Epheser 1,6 – „zu Lob seiner herrlichen Gnade, durch welche er uns hat angenehm gemacht in dem Geliebten.“

Hebräer 10,14 – „Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht.

Hebräer 10,15-17 – „Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist; denn nachdem er gesagt hat: 16«Dies ist der Bund, den ich für sie errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr, ich werde meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie auch in ihren Sinn schreiben»; 17 und: «Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.»

Römer 6,1-2 – „Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunehme ? 2 Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben?“

Hebräer 9,12 – „und nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen und hat uns eine ewige Erlösung erworben.“

Römer 8,33 – „Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt.“

Römer 8,34 – „Wer ist, der verdamme? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.“

Römer 8,35 – „Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi ? Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?“

Römer 8,31 – „Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns?“


Antwortschlüssel

1. Lies Römer 8,38-39. Wovon war der Apostel Paulus überzeugt? Er war überzeugt, dass uns nichts trennen kann von Gottes Liebe – nicht Leben oder Tod, gute oder böse Engel, Dinge der Gegenwart oder Zukunft, Kräfte von oben oder unten. Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes, die wir durch Christus Jesus unseren Herrn erfahren haben.

2. Als ich am Bible College war, hatte ich einen Professor, der Unterlagen austeilte, die besagten: „Rechtfertigung ist der richterliche Akt, durch den Gott jeden, der glaubt, für gerecht erklärt, nicht gerechtmacht.“ Als ich selbst die Schriften studierte, wurde ich davon überzeugt, dass Rechtfertigung eine Gabe der Gerechtigkeit ist, die mich in Gottes Augen gerecht macht. Lies Römer 5,19. Durch Jesus Christus Gehorsam (im Halten des Gesetzes und im Gehen ans Kreuz) werden viele: C. gerecht gemacht.

3. Lies 2.Korinther 5,21. Gott hat Jesus Christus, der Sünde nicht kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wirzur Gerechtigkeit Gottes würden in Christus.

4. Lies Kolosser 1,21-22. Jesus Christus kam auf die Erde und starb für unsere Sünden. Dadurch können wir in Gottes Gegenwart stehen als Leute, die heilig, fehlerlos und unschuldig sind: C. in Gottes Augen.

5. Lies Epheser 1,6. Wir werden Gott in aller Ewigkeit loben für seine Gnade, denn er hat uns angenehm in dem Geliebten (das ist Christus) gemacht.

6. Lies Hebräer 10,14. Durch Jesus und sein Opfer am Kreuz wurden wir für wie lange vollkommen gemacht?C. Für immer.

7. Lies Hebräer 10,15-17. In dem Neuen Bund verspricht Gott, unserer Sünden zu gedenken: C. nie mehr.

8. Lies Römer 6,1-2. Gottes Gnade ist größer als all unsere Sünde. Sollten wir fortfahren zu sündigen, so dass Gottes Gnade in ihrer Größe gezeigt wird? Nein! Das sei ferne!

9. Lies Hebräer 9,12. Welche Art der Erlösung (Freiheit von der Strafe für unsere Sünden) hat Jesus für uns erlangt? C. Ewige Erlösung

10. Lies Römer 8,33. Nenne jemanden, der Anklage gegen Gottes Auserwählte erheben kann: Es gibt niemanden.

11. Lies Römer 8,34. Nenne jemanden, der Gottes Volk verdammen (d.h. zur Verurteilung bringen) kann: Es gibt niemanden.

12. Lies Römer 8,35. Nenne jemanden, der einen Christen von Gottes Liebe trennen kann: Es gibt niemanden.

13. Lies Römer 8,31. Was ist die Schlussfolgerung aus dieser Lektion? Dass Gott für uns ist und niemand gegen uns sein kann.




Copyright © 2004, Don W. Krow

Erlaubnis zur Vervielfältigung oder Reproduktion für Jüngerschaftszwecke wird gewährt unter

der Bedingung, dass die Verteilung kostenlos erfolgt.