Mittwoch, 27. Juli 2011

Fortsetzung Glaube

Ein Ausschnitt aus diesem Buch.

Ein Freund von mir setzte in den 80-er Jahren eine Annonce in eine deutsche Zeitung: Schwer krank – Jesus kann Sie heilen !

Da das Thema biblische Heilung in den 80-Jahren des vorigen Jahrhunderts den meisten Menschen völlig unbekannt war, hielten natürlich die Leser des Inserats meinen Freund für einen Spinner. Und in der Tat meldeten sich nur wenige Menschen – kaum ein Dutzend – bei ihm und auch das nur, weil sie alle so schwer krank waren, dass es medizinisch für sie keine Hilfe mehr bei den Ärzten gab.

Mein Freund verpflichtete diese Menschen, dass sie jeden Tag zu ihm kommen und gemeinsam mit ihm 1 bis 2 Stunden Gottes Wort zum Thema Heilung anhörten; (natürlich kostenlos). Er sagte den Menschen, dass Gottes Wort gemäß Sprüche 4:20-22, 12:18, Psalm 107:20 ... Medizin und Heilung für sie ist.

Und wie man Medizin täglich einnehmen müsste, so müsse man auch Gottes Wort jeden Tag hören. Das Interessante ist, dass von diesen schwer kranken Menschen niemand länger als ein Monat zu meinem Freund kam und alle vollständig von Gott geheilt worden sind.

Einige Verse vor dem in Römer 10:17 genannten Prinzip des Empfangens von Glaubens durch Gottes Wort, finden wir den gesamten Prozess beschrieben: Römer 10:8

Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen. Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen,

9 dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen* und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet** werden wirst.

10 Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil***.

das griechische Wort HOMOLOGEO bedeutet „das Selbe sagen wie jemand anderer“ und meint dass wir dasselbe sagen wie Gott in seinem Wort ** das griechische Wort SOZO bedeutet heil werden, ganz gemacht werden, gesund gemacht werden, in das Heil Gottes gebracht werden, umfassende Erlösung geschenkt bekommen

*** das griechische Wort SOTERIA bedeutet real erlebtes Heil, Erlösung, Bewahrung, Befreiung, Sicherheit, Heilung und Gesundheit

Die Passage hier in Römer 10 spricht nicht nur von der anfänglichen Errettung bei der Bekehrung eines Gläubigen – also nicht nur von der Vergebung der Sünde und dem Erhalt ewigen Lebens – sondern meint das gesamte Heil Gottes, da die Wörter hier für Heil und gerettet werden Gottes umfassenden Heilsplan beschreiben.

Wir wissen, dass Gottes Wort sehr exakt ist bei der Wahl der Wörter und ihrer Reihenfolge.

Entsprechend erhalten wir durch die Reihenfolge von Gottes Wort zuerst in unserem Mund und dann in unserem Herzen bereits den Hinweis, dass Gottes Wort zuerst in unseren Mund kommen soll und es über unseren Mund dann auch in unserem Herzen groß und lebendig wird.

Dies ist genau dieselbe Beschreibung des Wunders, das wir zuvor in Römer 10:17 entdeckt haben, dass Gottes Glauben durch das Hören seines Wortes in unsere Herzen kommt und darin wächst.

Vers 9 spricht davon, dass wir vor allem über Jesu herausragende Position und Herrschaft sprechen sollen und von seiner Errettung durch sein Kreuz und seine Auferstehung.

Zudem wiederholt Vers 9 die Reihenfolge, dass die Worte Gottes in unserem Mund sein sollen und dass sie zu Glauben in unserem Herzen führen. Das griechische Wort hier für Bekennen bedeutet, dass man dasselbe sagt wie jemand anderer.

Wir wissen, dass Gottes Wort nicht kraftlose Worthülsen sind, Luk.1:37, sondern Geist und Leben enthält, Joh.6:63 und wir sehen hier, dass wenn wir dasselbe sagen wie Gott und damit zugleich sein Wort ja auch hören, dass genau dadurch sein Glaube auf uns abfärbt und unsere Herzen zu erfüllen beginnt.

Das Ganze ist so einfach und unkompliziert, dass man sich fragt, warum die Gläubigen so wenig in dieser Dimension leben und so wenig Gott erlauben, dass sein Glaube durch sein Wort auf sie abfärbt.

Das Sämanngleichnis (Mt.13, Mk.4, Lk.8) gibt uns nähere Details zu diesem Prozess und hilft uns zu verstehen, warum so wenige Christen diesem Wunder des göttlichen Glaubenstransfers Raum geben.

Jesus selbst ist der Sämann und Ursprung des Saatgutes. Sein Wort ist das Saatgut und der Ackerboden sind die Herzen der Menschen.

Nun ist es ein Prinzip des Säens, dass das Saatgut für einige Zeit im Boden verschwindet und recht unspektakulär und von außen erst mal noch nicht sichtbar seine Wirksamkeit entfaltet.

Es verschwindet im Boden und entwickelt zwar sofort seine Lebendigkeit – aber dies alles geschieht anfänglich unsichtbar und verborgen im Erdreich.

Um zu wachsen und die im Boden enthaltenen Nährstoffe erschließen zu können, braucht ein Same nur eines: Wasser.

Die Bibel ist hier sehr genau und spricht genau davon, WAS dieses Wasser ist, das den Samen von Gottes Wort in den Herzen der Menschen wachsen und den Glauben in ihren Herzen zunehmen lässt:

Jesaja 55:10-11

Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie sprießen lässt, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden, 11 so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird bewirken, was mir gefällt, und ausführen, wozu ich es gesandt habe.

Schon im Alten Testament beschreibt Gott das Wunder völlig gleich wie im Sämanngleichnis oder wie durch Paulus im Römerbrief: Gottes Wort ist nicht nur der Same, sondern zugleich auch das für seine Keimung und für sein Wachstum notwendige Wasser.

Für die praktische Umsetzung bedeutet dies, dass wenn wir eine Verheißung aus Gottes Wort regelmäßig, am besten täglich bewegen, so beginnt das Ganze – wie so oft in Gottes Reich – erst mal wenig beeindruckend. Der Same verschwindet und entfaltet bei weiterem Begießen seine Wirksamkeit erst mal eher unsichtbar.

Aber schon nach wenigen Wochen sprießt der erste grüne Keimling und wir können erleben, wie das von uns gesprochene Wort in uns wirksam wird.

Es ist anfangs nur ein Ahnen, dass etwas Gutes auf uns bei Gott wartet. Wenn wir Gottes Wort aussprechen, ist der Heilige Geist bei uns und entfaltet vor unserem geistigen Auge verschiedene Zusammenhänge und Segensaspekte. Es kommt dann eine erste Vorfreude auf und das mögliche Wirken Gottes wird immer vorstellbarer. Dies ist der Moment, wo der Keimling zum ersten Mal sichtbar wird.

Es wäre noch zu früh zu versuchen mit einem so frisch entstandenen Keimling große Wundertaten zu bewirken. Er wird noch weitere Wochen, oft sogar Monate benötigen, in denen wir ihn regelmäßig pflegen, begießen und wo wir weiterhin Gottes Wort aussprechen und hören.

Nur wenige Menschen setzen das Sämanngleichnis so um, dass sie bereit sind die Monate von der Aussaat bis zur völligen Reife und Frucht zu warten und sie in diesen Monaten der betreffenden Segenswahrheit die nötige Pflege durch das regelmäßige Bewässern – das ist das Aussprechen und Hören von Gottes Wort – gewähren.

Dabei entfaltet das Wort schon nach wenigen Wochen reale erlebbare Segensdimensionen. Es stimmt zwar, dass man meist noch nicht das ganze Wunder z.B. einer kompletten körperlichen Heilung erlebt. Aber schon die ganze Zeit über geschehen göttliche Wunder – wobei das kostbarste Wunder der Erhalt und das Wachstum von göttlichem Glauben in unserem Herzen ist.

Denn wie viel kostbarer ist es durch göttlichen Glauben in einen Lebensstil von göttlicher Heilung (für sich wie auch für andere) hineinzuwachsen, als nur mal schnell zu irgendeiner Gebetsveranstaltung zu fahren und durch den Glauben und die Heilungsgabe eines anderen Menschen geheilt zu werden.

Dienstag, 26. Juli 2011

Über Glauben

Wieder ein Ausschnitt aus dem Buch

Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren Glauben mit uns empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus

Der Hauptgrund für den Mangel an körperlichen und seelischen Heilungen, an Befreiungen und Wundern in den Herzen der Menschen und an realen Erlebnissen mit Gottes Gegenwart und seiner Herrlichkeit besteht meiner Meinung nach darin, dass die Christen in eigenem, seelischen Glauben agieren, statt sich das Wunder schenken zu lassen, dass sie sich im Glauben Gottes bewegen dürfen.

Seelischer Glaube hat seinen Ursprung in der Seele, vor allem im Verstand: man kennt z.B. die Bibelstellen, die davon reden, dass Jesus vor 2000 Jahren jeden Menschen geheilt hat, der zu ihm kam und ihn um Heilung bat. Man hat gehört oder vielleicht sogar schon selbst einmal erlebt, dass Gott auch heute noch heilen kann.

Wenn dann die nächste gesundheitliche Herausforderung auf einen zukommt, wirft man sich mit all seinem eigenen, seelischen Glauben in den Kampf und versucht angestrengt in diesem eigenen Glauben etwas zu ergreifen.

Doch viel zu kraftlos ist dieser Glaube um echte geistige Widerstände zu überwinden und viel zu leicht kann dieser Glaube durch anfänglich scheinbar ausbleibende Gebetserhörungen ausgebremst werden.

Gott hatte nie die Absicht, dass wir in eigener Glaubensanstrengung unterwegs sein und uns abmühen sollten. Es war immer Gottes Wille, dass wir seinem Glauben erlauben, dass er auf uns abfärbt und wir IN SEINEM GLAUBEN siegreich sind.

Wie nun können wir Gottes Glauben empfangen und erleben, dass sein Glaube auf uns abfärbt ?

Vom Natürlichen her kennen wir es am ehesten von einer guten christlichen Konferenz, wo man auferbaut wird durch die vielen positiven Impulse und von der allgemeinen Begeisterung auch selber angesteckt wird.

Auch bei nur einer einzelnen Glaubens-vollen Predigt können wir erleben, wie ein gewisses Maß an Glauben von der vortragenden Person auf uns abfärbt.

Der Glaube kommt dann durch das gehörte Wort in uns hinein.

Dieses Prinzip der Übertragung der Überzeugung und des Glaubens einer begeisterten Person auf ihre Zuhörer funktioniert auch hervorragend in rein weltlichen Bereichen:

Wahlveranstaltungstrainer, Marketing-Experten, Personal Coacher und NLPTrainer geben ihren Kunden einen ganzen „Regenbogen“ von Überzeugungstechniken, mit denen ihr Glaube, ihre Vision und ihre Begeisterung auf andere übertragen werden können.

Im Zentrum steht dabei immer das gesprochene Wort, bei dem man spürt, wie der Sprecher von Herzen dahinter steht und er davon überzeugt ist. Diese Trainer haben nichts Neues erfunden, sondern eigentlich nur Gottes ursprüngliche Methode kopiert.


Denn um Gottes Glauben zu empfangen, geht es um genau denselben Prozess, dass man die Worte einer glaubensvollen Person hört. In unserem Fall ist Gott diese glaubende Person und wir hören Gottes Wort: Römer 10:17

Also ist der Glaube aus dem Hören*, das Hören aber durch das Wort Christi.

Viele Übersetzungen verwenden hier das Wort Verkündigung oder Predigt, aber das griechische Wort AKOE bedeutet wörtlich das Hören bzw. das Gehörte.

Es würde den Rahmen sprengen, wenn wir nun an Hand vieler Schriftstellen das Wunder beschreiben, wie Gottes Glaube durch sein Wort, das wir hören, auf uns abfärbt.

Da der Prozess des Hörens von Gottes Wort so „unspektakulär“ beginnt, sind nur wenige Menschen mit diesem Wunder vertraut, wie schon nach wenigen Wochen, wenn man die selbe biblische Wahrheit jeden Tag HÖRT – vielleicht sogar nur 10, 15 Minuten jeden Tag – Gottes Glaube uns zu erfüllen beginnt.

Wir morgens fortgesetzt

Montag, 25. Juli 2011

Gottes wunderbare Wege

Der folgend Text ist von diesem Artikel,


Er ist nicht von mir

Die unerkannte herrliche Qualität Deiner Wege

Jesaja 55:9 Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Deine Wege sind so viel erhabener, edler und unvorstellbar kostbarer als alles, was es hier auf der Erde gibt, lieber Vater. Deine Gedanken, Absichten und Dein Wille sind so überragend und unbegreiflich höher, feiner und wunderbarer als alles, was Menschen denken und auch mir selber einfallen könnte.


Ich selber kann Deine Wege weder erkennen noch kann ich sie aus mir selbst heraus gehen:

Jeremia 10:23 Ich habe erkannt, HERR, dass der Weg des Menschen nicht in seiner Macht steht und dass es keinem, der geht, gegeben ist, seinen Schritt zu lenken.

Es ist mir nicht möglich aus mir selbst heraus Deine Wege zu erkennen, Herr und ich kann auch nicht in eigener Kraft auf ihnen gehen. Und dennoch ist es Dein Wille, dass ich auf ihnen gefunden werde und mit Dir auf ihnen wandle.

Solange ich selber versuche den richtigen Weg zu erkennen oder ihn in eigener Kraft zu gehen, wird sich nie Dein wunderbarer mir zugedachter Weg entfalten. Denn Dein Weg für mich ist einfach so viel höher als der Himmel höher ist als die Erde.

Du möchtest, dass ich bereit bin mir von Dir Deinen erhabenen, überragenden und unvorstellbar kostbaren Willen zeigen zu lassen. Dein Wunsch ist es, dass ich mich von Dir auf diesem Weg führen, leiten und tragen lasse.

Ich darf mir dies von Dir schenken lassen, anstatt dass ich selber meinen Weg wähle und versuche ihn in eigener Kraft und Bemühung zu gehen.

Und dann wird sich diese überragende Qualität und Kostbarkeit Deines Willens erfüllen und ich werde erleben, wie herrlich Deine Wege sind und was für eine große Freude ich an ihnen haben kann.


Sonntag, 24. Juli 2011

Wissen

Das habe ich im Internet auf dieser Seite gefunden

Immer in Gottes Gegenwart indem sein Wort uns größter Schatz wird

3. Wenn die Vorstufe Wissen zum Hindernis für die Hauptstufen wird

Bezüglich der Frage, warum das Wort Gottes in meinem Leben für so wenig erlebte Realität sorgte, führte mich der Herr in ein Bibelstudium um zwischen Wissen und Erkenntnis unterscheiden zu lernen.

In unserer Zeit wird der Bereich des Wissens auf einen eigenen Thron gestellt: „Wissen ist Macht“ Francis Bacon

Eine Investition in Wissen bringt immer

noch die besten Zinsen!“ - Benjamin Franklin

Spiegel-Leser wissen mehr“

Der Ansammlung von Wissen wird in der Ausbildung ein vorrangiger Stellenwert beigemessen.

In diesem Zusammenhang provoziert das Ergebnis der Gemeindewachstumsstudie von Christian A. Schwarz, der 34.300 Menschen in 1188 Gemeinden in 32 Ländern und 5 Kontinenten aus den verschiedensten Konfessionen befragte und herausfand, dass die Gemeinden mit den best ausgebildeten, akademisch studierten Leitern – also mit dem meisten angesammelten Wissen – genau jene Gemeinden sind, die am wenigsten wachsen.

Die Vermutung liegt nahe, dass mit umfangreichem Wissen die Gefahr größer ist auf der gedanklich-intellektuellen Ebene quasi für ein verstandes-orientiertes „Ersatzerleben“ zu sorgen anstelle echten spirituellen Suchens, Findens und Gottes-Erlebens.

Man kann an ein und dem selben Sonntag in zwei Gemeinden gehen: in der einen bringt ein akademisch herausragend gebildeter Theologe eine Predigt, die einen dialektischen Ohrenschmaus voller beeindruckender Logik und eloquent geführter Argumentation darstellt, die im Alltag dann aber doch nur sehr geringe Auswirkungen und Hilfestellungen aufweist.

Anschließend besucht man eine Gemeinde, in der die Argumentation des Vortragenden zwar an allen Enden und Ecken die Logik oder sogar das sichere biblische Fundament vermissen lassen, aber dennoch zieht es viele Menschen dorthin, weil die Anbetungszeit besonders schön ist oder weil es jeden Sonntag einen Segnungsteil gibt, wo man nach vorne gehen kann, um für sich beten und sich die Hände auflegen zu lassen.

Ist das fehlende Wissen im letzten Fall denn wirklich besser als das akademische Wissen im ersten Fall ?

Dies kann nicht der Fall sein: Wissen kann nicht falsch sein, es kann ihm nur eine falsche Bedeutung zugewiesen werden, die dazu führt, dass es zum Ersatz und Hindernis für das Eigentliche wird.

Um die Rolle des Wissens zu verstehen und wie es zum Hindernis werden kann, müssen wir uns die einzelnen Stufen ansehen, die ein konkretes Wort Gottes im Leben eines Menschen durchlaufen möchte.

Konkret zeigt uns das Wort Gottes drei Stufen, die das Wort Gottes durchlaufen möchte. Von diesen drei Stufen ist Wissen nur die erste Stufe und erst die letzte Stufe ist das wirkliche Erleben einer göttlichen Wahrheit und Segnung.

Mein Eindruck – bei mir selbst und auch bei anderen ist – dass wir uns oft vorwiegend nur auf der Ebene des Wissens bewegen, weshalb es dann auch nicht verwunderlich ist, dass das Erleben der göttlichen Segnungen so gering ausfällt.

Wir müssen erkennen, dass reines Wissen von göttlichen Wahrheiten quasi nur wie eine „Ansichtskarte“ ist, die uns jemand aus einem wunderschönen Urlaubsland schickt.

Wir erhalten die Karte, schauen uns die herrlichen, abgebildeten Fotos, Stimmungen und Freuden des schönen Landes an. In unserer Seele entwickelt sich Freude (genaugenommen: Vorfreude), wohlige Sehnsucht und leise Hoffnung. Unsere innere Stimmung verbessert sich und unser Wünschen bekommt konkretere Inhalte.

Vielleicht fangen wir sogar an für etwas Konkretes zu beten.

Doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir immer noch im reinen „Ansichtskarten“-Stadium sind, das nicht zum direkten Erleben befähigt.

Niemand kann von einer erhaltenen Ansichtskarte direkt in das Erleben und Genießen des betreffenden Landes wechseln.

Bisweilen bleiben wir Christen in diesem beständigen „Ansichtskarten“-Stadium.

Jeden Sonntag bekommen wir von einem Prediger (oder einem christlichen Buch, oder durch Gespräche mit anderen Gläubigen in einem Hauskreis) eine neue Ansichtskarte und freuen uns erneut über eine Verheißung Gottes.

Doch Ansichtskarten können keine erlebte Realität verschaffen. Sie sind nur Einladungen sich aufzumachen, das beschriebene Land selbst zu bereisen.

Natürlich verschafft auch der Erhalt der Ansichtskarten etwas Freude und innere Erleichterung und Stimmungsverbesserung.

Doch manchmal sind wir Christen eher „Ansichtskarten“-Sammler und wir versuchen rein durch das Sammeln dieser Ansichtskarten unser Leben in den Griff und in den Segen Gottes zu bekommen.

Umfangreich gebildete Bibellehrer können eine wahre „Schatzkammer“ von diesen Ansichtskarten sein – und ihre Ansichtskarten sind meist auch größer, detaillierter und farbenintensiver als die von anderen.

Dennoch: solange wir uns im reinen Ansichtskarten-Stadium bewegen, erreichen wir so gut wie keine beständige Dimension des Erlebens von Gottes Gegenwart, dem Hören seiner Stimme, dem Erfülltwerden mit seiner Liebe und dem Erhalt seiner übernatürlichen Segnungen.


Donnerstag, 21. Juli 2011

Ein alter Artikel

Ich stöbere öfters in meinen alten EinträgenDa endecke ich alte Wahrheiten immer ganz neu.
Eie in diesem Artikel.

Ich bin Schwanger!!!

(Ich bin ein Mann und 50 Jahre alt. :-))

Wie kann ich dann schwanger sein)
Menschen die Gott nicht kennen sind mit Lügenworte schwanger. Jes 59,13.
Hier darf man, ja hier muß man abtreiben. Manchmal ist es sogar ein operativer und schmerzhafter Eingriff. Lügen die sich in unser Herz eingenistet haben, wachsen schnell zu Monster heran und richten großen Schaden an, wenn sie zur Welt kommen.
Aber
da gibt es die göttliche Wahrheit.
Jesus liebt uns.
Er hat die Welt versöhnt,
Er hat uns neu gemacht.
In den Wunden Jesu sind wir geheilt.
Wir können seine Schafe werden, die seine Stimme hören.
Seine Gebote sind nicht schwer.
Alles was aus Gott geboren ist überwindet die Welt.
Er hat uns gesegnet mit jedem geistlichen Segen.
Ich bin schwanger, mit göttlichem Samen.
Ich werde nicht abtreiben,
Ich lasse den Samen wachsen!!!!!!!!!

Kein Theologe, kann mir einreden,
"Dieses Kind wir behindert zur Welt kommen, sie müßen es unbedingt entfernen lassen" ;-) *g*



Ich glaube daß das Wort Gotte ein lebendiger Same ist der Frucht bringt wenn wir Ihn in unsererm Herzen empfangen haben und es nicht zulassen, daß er abgetrieben wird.

Hier eine sehr gute Predigt aus der katholisch charsimatischen Gemeindeerneuerung

[Spr 4,20] Mein Sohn, auf meine Worte achte, meinen Reden neige dein Ohr zu! [Spr 4,21] Laß sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens! [Spr 4,22] Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Heilung für ihr ganzes Fleisch. - [Spr 4,23] Mehr als alles, was man bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm die Quelle des Lebens. -


Mittwoch, 20. Juli 2011

Ich habe eine neue Adresse

Ja, ich habe den Wohnort gewechselt

Diesen Satz hab ich bei Kenneth Hagin gefunden.

Nein, wir sind nicht nur begnadigte Sünder. Nein, wir sind keine armen, strauchelnden, gerade eben zurechkommenden Gemeindeglieder. Wir leben nicht im letzten Häuserblock in der Arme- Sünder-Straße neben der Murr-und-Jammer-Allee. Das ist nicht unsere Adresse.

Wir sind eine neue Schöpfung, geschaffen durch Gott in Christus Jesus mit dem Leben und der Natur Gottes in unserem Geist. Wir sind Kinder Gottes, Söhne und Erben Gottes. Miterben mit Jesus Christus.

Dienstag, 12. Juli 2011

Worauf es ankommt

Hier eine Andacht von Andrew Wommack



12. Juli


Entscheidend ist, wen du kennst


Johannes 9,28-30



Da antwortete der Mensch und sprach zu ihnen: Das ist doch verwunderlich, daß ihr nicht wißt, woher er ist, und er hat doch meine Augen geöffnet.


Johannes 9,30


Die Taten eines Menschen sind die „Feuerprobe”, um zu beweisen, ob er von Gott beauftragt ist oder nicht. Jesu Taten waren so übernatürlich und so hundertprozentig im Einklang mit Gottes Wort, dass damit eigentlich alle Bedenken, ob er wirklich von Gott gesandt worden ist, überflüssig geworden sind. Bei dieser Begebenheit, wie auch in Markus 7,13, hatten die Pharisäer und manche Gesetzeslehrer jedoch ihre eigenen Traditionen über Gottes Wort gestellt und dadurch Gottes Wort in ihrem Leben wirkungslos gemacht. Heute handeln Theologen manchmal genauso und sind dann die Letzten, die bereit sind, eine Bewegung, die Gott ins Leben ruft, anzuerkennen, wenn diese ihre überlieferten Lehrmeinungen infrage stellt. Das einfache Volk jedoch hörte ihm mit Freuden zu (Mk 12,37).


In geistlichen Dingen ist es möglich, so viel theologisches Wissen anzuhäufen, dass es mehr Schaden anrichtet als Gutes hervorbringt. Es ist durchaus möglich, eine theologische Debatte zu gewinnen und doch den Kampf um das Herz einer Person zu verlieren, denn die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut (1 Kor 8,1). Argumentationen über theologische Ansichten lenken oft von viel wichtigeren Dingen ab. Es gibt zwar keinen Lohn für Unwissenheit, aber Liebe ist dennoch dem Wissen haushoch überlegen. ... die größte aber von diesen ist die Liebe (1 Kor 13,13).


Lass dich heute von deinem Wissensdurst nicht von einer persönlichen Beziehung mit Gott ablenken. Was du weißt, ist viel weniger wichtig, als wen du kennst, insbesondere wenn es um Gott geht! Das wichtigste Ziel in deinem Leben muss es sein, Gott zu lieben und eine enge, persönliche Beziehung zu ihm zu haben.