Sonntag, 16. Januar 2011

gebet

Hier hab ich ein Gebet von Andrew Murray gefunden.


O mein Gott, von Herzen danke ich dir für deine wunderbare Gabe des innewohnenden Geistes, und demütig bitte ich dich: Bestätige es mir aufs neue, dass er in mir ist, und sein herrliches Werk in mir treibt.

Lehre mich hauptsächlich glauben, dass er es ist, der das göttliche Leben in mir zu wecken und zu vermehren vermag, dass er das Pfand und die Versicherung ist, dafür, dass ich wirklich zu einem Gott wohlgefälligen Leben gelangen kann.

Je mehr ich das wünsche, desto besser werde ich verstehen, dass er, der da der Geist desLebens in mir ist, in meinem Geist den Hunger nach dem Wort, als meiner Lebensnahrung wecken muss, dass er diese Speise in mir aufnehmen und mir einverleiben will, so dass sie in der Tat in mir zu Kraft und Leben werden kann.

Vergib mir, o mein Gott, dass ich so oft deine Worte, die doch Geist und Leben sind, mit meinen menschlichen Gedanken, mit meinem fleischlichen Sinne zu verstehen gesucht habe; ich habe es nur gar langsam gelernt, dass das Fleisch nichts nütze ist; aber jetzt ist es mein Wunsch, dies recht zu erkennen. O mein Vater, gib mir den Geist der Weisheit und verleihe mir die mächtigenWirkungen des Geistes, dass ich erkennen möge, wie tief geistlich ein jedes deiner Worte ist, und wie geistliche Sachen nur geistlich gerichtet werden können (1. Kor. 2,13).

Lehre mich doch, bei allem Umgang mit deinem Wort, das Fleisch und seinen Sinn zu verleugnen, dagegen in demütigem Glauben auf die innere Wirkung des heiligen Geistes zu warten, damit er das Wort lebendig mache. Möge darum alle meine Betrachtung deines Wortes, das ich im Gehorsam des Glaubens halten möchte, geschehen im Geist und in der Wahrheit, in Leben und Kraft. Amen.

1. Um ein Buch zu verstehen, muss der Leser der Sprache des Verfassers mächtig sein; in vielen Fällen muss er auch etwas von dem Geiste haben, der den Schreiber beseelte. Um die Heilige Schrift zu verstehen, bedürfen wir der Innewohnung des heiligen Geistes, der sie den heiligen Menschen Gottes eingab.

2. Das ewige Wort und der ewige Geist sind unzertrennlich. Wir sehen es bei dem schöpferischen Wort und dem schöpferischen Geist (1. Mose 1,2.3; Psalm 33,6), ebenso bei der Tat der Erlösung (Joh. 1,1-3.14.33) und bei dem geschriebenen Wort:

„Die Worte, die ich rede, sind Geist“, vergl. Auch 1. Thess. 1,5. Dasselbe müssen auch wir erfahren, wenn wir das Wort lesen und betrachten; so gewiss das von Gott eingeflößte Wort von außen an uns herandringt, so gewiss muss es dem von Gott eingeflößten Geist im Innern begegnen.

3. Das Wort ist der Same. Jedes Samenkorn hat einen lebendigen Keim, der aber eines ihm entsprechenden Bodens bedarf, um wachsen zu können. Das Wort hat göttliches Leben in sich; siehe zu, dass du das Wort darum nicht nur mit deinem natürlichen Verstand und Willen aufnimmst, sondern in dem neuen Geist, in dem der Geist Gottes wohnt.

4. Ich sehe immer besser ein, dass die Erfahrung der Kraft des Wortes Gottes von der lebendigen Gemeinschaft mit Jesu abhängt. Warum gibt es im Christenleben so oft Niederlagen statt Sieg? Weil die Wahrheit des Wortes festgehalten wird ohne Kraft des Geistes. Gott helfe uns, diese zwei Punkte zu glauben: Das Wort ist voll des Geistes und der Kraft Gottes und kann mächtiglich wirken; – in unsern Herzen wohnt derselbe Geist, durch den das Wort in lebendiger Kraft aufgenommen werden kann. Unser Leben muss bestehen in der Kraft des Geistes.


Samstag, 15. Januar 2011

Wir brauchen Realität

Aus einem Büchlein von Oswald Smith über Erweckung

«Ein anderes Evangelium ist in unseren Tagen sehr beliebt geworden, es scheint das Sündenbewusstsein und die Busse aus dem Heilsplan Gottes auszuschalten; es verlangt von dem Sünder nur eine intellektuelle Anerkennung der Tatsache seiner Schuld und Sündhaftigkeit und ebenso die intellektuelle Zustimmung zu der Tatsache, dass Christi Versöhnung genügt; hat er beides anerkannt, so wird ihm gesagt, dass er in Frieden gehen könne und sich der Gewissheit freuen dürfe, dass der Herr Jesus alles zwischen seiner Seele und Gott in Ordnung gebracht habe; so ruft man Friede, Friede, wo kein Friede ist. Oberflächliche und falsche Bekehrungen dieser Art mögen der Grund sein, dass so viele, die vorgeben gläubig zu sein, den Herrn verunehren; sie fallen oft sogar in Weltsinn und Sünde zurück. Wir müssen den ganzen Ratschluss Gottes verkündigen, ,durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde'. Wir müssen die Sünde fühlen, ehe wir sie bedauern können. Die Sünder müssen die Traurigkeit kennen, ehe sie getröstet werden können. Wahre Bekehrungen haben wir heute so nötig. Bekehrungen, wie man sie früher kannte, und wie man sie wieder erleben wird, wenn die Gemeinde ihre Gleichgültigkeit abschüttelt und die Kraft Gottes erfasst und die Macht, die früher wirksam war, wieder in Anspruch nimmt. Dann wird es so sein wie früher, dass Sünder heulen, weil der Schrecken des Herrn sie ergriffen hat.» - J. H. Lord

Würden wir daran denken, einen Arzt zu rufen, ehe wir krank sind? Zwingen wir die Menschen, die gesund und stark sind, zum Doktor zu eilen? Wird der Schwimmer, der sich im Wasser wohl fühlt, die Menschen, die am Ufer stehen, anflehen, ihm zu Hilfe zu kommen? Gewiss nicht! Aber wenn Krankheit kommt, so spüren wir sofort unsere Not, und wir rufen den Arzt. Wir wissen, dass wir ein Heilmittel brauchen. Wenn wir merken, dass wir unter die Oberfläche des Wassers sinken, und es wird uns klar, dass wir ertrinken, dann werden wir schnell um Hilfe rufen. Die Todesnot ist furchtbar, durch die wir gehen, wenn wir merken, dass wir sinken und wissen, dass wir untergehen und verloren sind, wenn uns nicht jemand rettet!

So ist es mit der Seele, die verloren ist. Wenn jemand von seinem verlorenen Zustand überführt ist, so wird er in der grossen Angst seines Herzens ausrufen: «Was muss ich tun, dass ich gerettet werde?» Da braucht es kein Drängen und kein Zwingen; Es ist für diesen Menschen eine Frage auf Leben und Tod, und er wird alles tun, um gerettet zu werden.

Ich rede also nicht von einem Evangelisationsfeldzug. Das ist sehr oft Menschenwerk, manchmal sogar ganz aus dem Menschen. Aber diese Erweckung ist etwas anderes; etwas Herrliches! Wahre Bekehrung ist ganz von Gott! Da ist kein Raum für menschliche Ehre. Wie ganz anders ist das oft bei Evangelisationen ! Grosse Erregung, äusserlich viel Freude, Berichte von vielen Bekehrungen, und dann ein winziges Resultat, eine Täuschung. Diese Art und Weise, ohne von Sünde überführt zu sein, wirkt einen Kopfglauben ohne Wiedergeburt, keine Erfahrung des ,von neuem geboren werden' - was für ein Hohn!

Der Mangel an Sündenbewusstsein führt zu unechten Erweckungen und ist die Ursache, dass der Heilige Geist Sein Werk nicht tun kann. Man kann wohl die Hand aufhalten oder eine Entscheidungskarte unterzeichnen, aber es ist etwas ganz anderes, gerettet zu werden. Die Seelen müssen eine klare und trennende Befreiung erfahren, wenn das Werk Bestand haben soll. Es ist schon möglich, dass man in der Erregung eines Feldzuges Hunderte von Bekehrungen verzeichnen kann, aber es ist etwas ganz anderes, wenn man nach fünf Jahren wiederkommt und sie noch vorfindet.

John Bunyan hat dies wohl verstanden, wenn er den Christen zeichnet mit der grossen Last der Sünde auf seinem Rücken und die Angst seiner Seele beschreibt, bis er seine Last am Fusse des Kreuzes los geworden ist.

Gott selbst hat den Wert Seines Wortes bezeichnet. Er nennt es ein «Feuer», einen «Hammer» und ein «Schwert». Das Feuer brennt; ein Schlag mit dem Hammer verletzt; und eine Verwundung mit dem Schwert schmerzt. Wenn Sein Wort in der Kraft der Salbung des Heiligen Geistes verkündigt wird, so wird es genau dieselben Resultate haben. Es wird wie Feuer brennen, es wird wie ein Hammer zerbrechen, und es wird durchdringen wie ein Schwert, und der Schmerz im Geist oder in der Seele wird ebenso tief und wirklich sein wie der körperliche Schmerz. Wenn es aber nicht so ist, so stimmt etwas nicht mit dem Boten oder mit der Botschaft.




Donnerstag, 13. Januar 2011

Forderung oder Verheißung?

Wie geh ich mit herausfordernden Botschaften um?
Hier noch einmal ein Link zu einem Auszug aus einem Buch von Torry.
Wie reagire ich auf solche Texte? nehme ich mir vor besser auf Gott zu hören? fasse ich den Vorsatz mich mehr hinzugeben? Treffe ich irgend welche Glaubensentscheidungen die ich dann doch nicht einhalte? Oder verändere ich ein klein wenig die Forderungen um sie mir erträglich zu machen?
Mann hört in diesem Zusammenhang oft den Begriff "Umkehr"
Wohin kehren wir um?
Von "etwas nicht tun, Zu etwas doch tun" ?
Ich glaube das nicht.
Ich glaube unsere Umkehr bezieht sich auf unseren unabhängigen Lebensstil.
Jeden Augenblich meines Lebens entscheide ich mich immer wieder mich bei meinem Vater zu bergen.
Ich vertraue Ihm.

Wenn ich zu wenig Feuer für Ihn habe,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich zuwenig Liebe zu Ihm habe,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich merke, daß meine Motive nicht rein sind,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wen ich sehe, daß ich Furcht habe vor der völligen Hingabe,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich mich fürchte vor den Schritten die ich tun soll,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich selber und andere Menschen über mich schlecht denken,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich selber und andere Menschen über mich gut denken,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn die Umstände mir sagen "Jetzt bist Du total verkehrt",- Ich berge mich in seiner Liebe.

Ich kehre um, von einem Lebensstil in dem ich mich auf mich selbst und auf meine Werke verlasse, zu einem Lebensstiel, in dem ich mich auf Jesus verlasse.
Auf das, was er am Kreuz getan hat, und auf das was er jetzt für mich tut.



Mein Kapitän

Im Sonnenlicht, das mich erhebt,

so hell, so warm, so endlos weit

dank´ ich dem Gott, der wirklich lebt,

für Jesus, Sieger allezeit

Das Schicksal liegt in seiner Hand;

mein Herz in froher Andacht schweigt.

Ich fürchte nicht was Los genannt,

das Haupt aus Ehrfurcht tief verneigt.

Im Jenseits, nach der Müh´, dem Weh

leb´ich mit Ihm! welch große Freud´!

Drum ängstigt mich kein Drohen je

in aller Zeit und Ewigkeit.

Das schmale Tor macht mich nicht bang:

Was Jesus tilgte, zählt nicht mehr.

Mein Schicksal liegt in seiner Hand,

mein Seelenkapitän ist er.




Das ist ein völlig anderes Lebensgefühl als folgendes Gedicht.

Infictus

Aus tiefster Nacht, die mich umgibt,

so schwarz, so schwer, so endlos weit,

dank`ich den Göttern, so`s sie gibt

für meine Unbesiegbarkeit

Wenn ich des Schicksals Spielball bin,

so klage ich mit keinem Schrei

Ich nehm´ des zufalls Schläge hin,

das Haupt voll Blut, doch hoch und frei.

im Jenseits, nach der Müh; dem Weh

liegt Ungewisses nur bereit,

doch ängstigt mich kein Drohen je

in aller Zeit und Ewigkeit.

Eng sei die Pforte, heißt´s und lang

der Strafen Zahl- was kümmert´s mich?

Mein Schicksal ligt in meiner Hand

mein Seelenkapitän bin ich`!



Mittwoch, 12. Januar 2011

Ein alter Artikel von mir.

Ich mache hier Werbung für ein sehr gutes Buch.


Befreiung

Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch von Torry
Der heilige Geist sein Wesen und Wirken.

Dieses Buch kann man im Herold Verlag kaufen
Wem es interessiert, dem kann ich es auch als pdf schicken.




Wenn es jemals einen Mann gab, der durch sein natürliches Temperament zum Predigen gänzlich ungeeignet war, so war ich es. Ich war ein ungewöhnlich schüchterner Junge, und es kam kaum vor, daß ein Fremder mit mir sprach, ohne daß ich bis zu den Haarwurzeln errötete. Wenn ich mit anderen Familiengliedern auf Besuch ging, konnte ich mich bei Tisch nicht satt essen, da ich unter Fremden immer schüchtern war. Von allen Qualen, die ich in der Schule erduldete, war die größte das Vortragen eines Stückes. Ich konnte es fast nicht ertragen, auf dem Podium zu stehen, wo mich alle Schüler anstarrten. Und selbst wenn ich zu Hause vor Vater und Mutter das Stück vortragen sollte, ehe ich zur Schule ging, so konnte ich es einfach vor meinen eigenen Eltern nicht aufsagen. Stellt euch so einen Mann als Prediger vor. Sogar noch, als ich im Yale-College studierte und in den Ferien nach Hause kam, meine Mutter Besuch hatte und mich ins Zimmer rufen ließ, konnte ich kein Wort sagen. Wenn der Besuch dann weg war, fragte mich meine Mutter:" Archie, warum hast du nichts zu Frau 5. oder Frau D. Gesagt?«ich antwortete dann: »Mutter, ich habe doch etwas gesagt«, worauf sie erwiderte: »Du hast nicht einen Laut von dir Gegeben.«ich dachte, ich hätte gesprochen, aber das Wort blieb mir im Halse stecken. Ich war so schüchtern, daß ich nicht einmal in einer Gebetsstunde den Mund auftat, bis ich dann ins theologische Seminar eintrat. Dann dachte ich, wenn ich Prediger werden wollte, müßte ich wenigstens in meiner eigenen Kirche in der Gebetsstunde sprechen können. Ich entschloß mich, es zu tun. Ich lernte ein Stück auswendig. Aber ich glaube, ich vergaß einen Teil davon, als ich an jenem Abend aufstand, um zu sprechen. Sobald die Versammlung eröffnet wurde, hielt ich mich an dem Sitz vor mir fest, zog mich daran hoch und klammerte mich daran, um nicht umzufallen. Ein Schauer nach dem andern überlief mich, und ich zitierte zitternd so viel von meinem kleinen Vers, wie ich davon behalten hatte, und ließ mich dann auf meinen Sitz fallen. Nach der Versammlung kam ein liebes altes Fräulein zu mir und sagte:»0 Herr Torrey, ich möchte Ihnen danken für das, was Sie heute abend sagten. Es tat mir so gut. Sie sprachen mit so viel Gefühl.«Gefühl? Das einzige Gefühl, das ich hatte, war dies, daß ich mich beinahe zu Tode fürchtete. Stellt euch solch einen Mann als Prediger vor.


Meine ersten Jahre im Amt waren eine Qual. Ich predigte dreimal an einem Tag. Ich lernte meine Predigten auswendig, stand auf und drehte so lange am obersten Knopf meines Jacketts, bis ich die Predigt herausgedreht hatte. Nach der dritten Predigt sank ich mit großer Erleichterung auf den Roßhaarsitz hinter dem Podium zurück, froh, daß das wieder für eine Woche überstanden war. Aber dann kam sofort der schreckliche Gedanke:»nun, morgen mußt du wieder mit der Vorbereitung für nächsten Sonntag anfangen.«welch eine Qual war das Leben!



Doch es kam ein glücklicher Tag, ein Tag, an dem der Gedanke, den ich euch klarzumachen versuche, Besitz von mir ergriff. Nämlich dies: Wenn ich aufstehe, um zu predigen, steht ein anderer bei mir, den die Leute nicht sehen. Er steht neben mir, und alle Verantwortung trägt Er, und ich brauche nur so weit wie möglich zurückzutreten und Ihn predigen zu lassen. Von diesem Tage an war das Predigen die Freude meines Lebens. Ich würde lieber predigen als essen. Manchmal, wenn ich zum Predigen aufstehe, ist mein Herz, ehe ich noch ein Wort sage, so erfüllt von dem Gedanken, daß Er bei mir steht, fähig und bereit, die ganze Versammlung in die Hand zu nehmen und zu tun, was getan werden muß, daß ich es kaum unterlassen kann, laut zu jubeln.


Torry lebte vor ca. 100Jahren Er war gegen das "Zungenreden" war aber( trotz dieser theologischen Schwäche*g*) ein großartiger Mann Gottes.

Montag, 10. Januar 2011

Anbetung

Hier einen Artikel von einem Mann, dessen Lehren ich sehr schätze.


Anbetung

Mir geht es an dieser Stelle nicht um die Art von Anbetung, wie du und ich sie seit Jahren aus der Gemeinde oder ähnlichen Veranstaltungen kennen, wenn wir begleitet von Instrumenten Lieder über Gott singen.

Schon seit langem verstehen wir den Unterschied von ungesalbten Professionellen im Musikdienst und gesalbten Unprofessionellen. (Was ist eigentlich mit gesalbten Professionellen?)

Wir kennen scheinbar den Unterschied zwischen Lobpreis, mit fetziger Musik die Größe Gottes zu besingen und zu proklamieren, und Anbetung, die ruhigere, besinnlichere Musik und persönlichere Texte einschließt.

Letzteres führt dann vielleicht schon zu Kontroversen, da wir es zwar gewohnt sind, über Gott zu singen, aber es verlernt haben, Ihn direkt anzusprechen und zu adressieren.

Ich will hier allerdings über etwas anderes sprechen - über persönliche Anbetung!

Als Jesus vom Teufel versucht wurde, ging es u. a. um die elementare Frage, wem die Anbetung gebührt.

8 Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit
9 und spricht zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst.
10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen."
(Mt 4, 8-10)

Die Antwort ist klar und deutlich:

- du sollst anbeten
- die Anbetung gebührt unserem Gott und IHM allein!

Anbetung, die uns dient und entertaint, ist vom Grundgedanken her bereits pervertiert.

Was bedeutet das Wort "anbeten"?

Das griechische Wort ist proskuneo und ist zusammengesetzt aus den Worten
pros = jemanden und
kuneo = küssen.

Anbetung ist also keinesfalls etwas Unpersönliches oder Oberflächliches. Anbetung drückt die intime Beziehung aus, die ein Mensch mit seinem Gott haben kann und soll.

Es geht also hier um unseren Teil an der Liebesbeziehung, nicht um die Liebe, die Gott uns gegenüber ausgedrückt hat.
Es geht um die Liebe, die wir Gott gegenüber ausdrücken.

In einem Zeitalter von "was kriege ich", bei dem sich alles um einen selbst dreht, ist es wichtig, zu schauen, was wir unserem Gott zu geben haben.

Du sagst vielleicht: "Meine Werke - ich gebe Gott meine Werke", aber wenn du die Bibel studierst, stellst du fest, dass du da Nichts zum Rühmen hast.

Betrachten wir einen Augenblick den Fluss der Liebe:

1. Gottes Liebe zu dir
2. Gottes Liebe durch dich
3. deine Liebe zu Gott

Deine Liebe zu Gott - persönliche Anbetung! Zeige Gott deine Liebe und Wertschätzung. Bevor ich dir genauer zeigen will, wie das geht, möchte ich noch einige Bibelstellen anschauen.

20 Unsere Väter haben auf diesem Berg angebetet, und ihr sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse.
21 Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg, noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden.
23 , da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.
25 Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß, daß der Messias kommt, der Christus genannt wird; wenn jener kommt, wird er uns alles verkündigen.
26 Jesus spricht zu ihr: Ich bin es, der mit dir redet.
(Joh 4, 20-26)

Es gibt keinen besonderen Ort mehr, um anzubeten, auch nicht den Tempel oder die Gemeinde. Wir sind unabhängig und können an jedem Ort anbeten.

Aussagen wie:

  • ich brauche jemanden, der mich in die Anbetung führt

  • ich kann nur mit guter Musik anbeten

  • wenn ein Kind quakt, bin ich sofort aus der Gegenwart Gottes heraus

zeigen unsere Unreife und Allüren.

Was machst du, wenn du im Gefängnis sitzt, ohne Bibel und Lobpreismusik?

23 Und als sie ihnen viele Schläge gegeben hatten, warfen sie sie ins Gefängnis und befahlen dem Kerkermeister, sie sicher zu verwahren.
24 Dieser warf sie, als er solchen Befehl empfangen hatte, in das innere Gefängnis und befestigte ihre Füße im Block.
25 Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobsangen Gott; und die Gefangenen hörten ihnen zu.
26 Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, so daß die Grundfesten des Gefängnisses erschüttert wurden; und sofort öffneten sich alle Türen, und aller Fesseln lösten sich.
(Apg 16,23-26)

Wir haben immer gedacht, "den Vater in Geist und Wahrheit anbeten" meint, wir müssen in Sprachen anbeten. Das ist allerdings, nimmt man weitere Bibelstellen über das Sprachengebet hinzu, nicht die wirkliche Betonung. Gemeint ist unser Geist.

Gott ist Geist und wir haben nach der neuen Geburt einen vollkommenen Geist in Seinem Bild. Unser Geist bezeugt, dass wir Kinder Gottes sind und so haben wir Zutritt zu Seinem Thron.

15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
16 Der Geist selbst bezeugt [zusammen] mit unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.

(Röm 8, 15+16)

"Abba, Vater" ist bereits die erste und liebende Anrede zu Gott.
"Abba", die ersten Worte eines Säuglings. Sofort nach unserer Bekehrung können und sollen wir Zeit in der Anbetung verbringen. Das erste, was uns über die Lippen geht, ist unsere Liebe zu "Papa".

Wichtig zu sehen ist: "Es kommt aber die Stunde und ist jetzt." Lasst uns also lernen, IHN anzubeten.

Ich kann mich noch gut an die Worte meiner Eltern erinnern, wenn ich auf ihr Rufen hin "ich komme gleich" sagte. Ein liebevolles "nein, jetzt und sofort" schallte zurück.

Wenn wir Gott anbeten, können wir IHN ansprechen als:

  • Gott (alle 3 Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist)

  • Vater (unseren Papa)

  • Jesus (unsere große Liebe)

  • Heiliger Geist (unseren Freund)

Es ist nicht verkehrt, den Heiligen Geist zu adressieren, allerdings spricht ER nicht von und aus sich selbst, sondern verherrlicht stets Jesus. Dies ist Seine Aufgabe.

Wenn wir im klassischen Sinne preisen und anbeten, befinden wir uns im Vorhof des Tempels. Wir benutzen vorgefasste Worte (Intellekt) und Musik (Gefühle). Oft ist das Drumherum wichtig. Sehe ich gut aus, treffe ich den Ton. Meine Seele könnte abwandern, ich denke bereits an den Braten zu Hause oder rege mich über meinen Bruder auf, der neben mir sitzt, während ich singe.

Vielleicht diene ich Gott nur mit den Lippen, jedoch nicht mit dem Herzen und kriege gar nicht mit, was ich da eigentlich singe. Ich singe "Jesus, ich liebe dich" und denke "kann dieser Kerl da, zwei Reihe vor mir, mal aufhören rumzuhampeln". Ganz zu schweigen von der Frage, ob ich zu Gott singe.

Wenn ich allerdings zu meinem König singe und IHN anbete, sollte es eines Königs würdig geschehen. Ein Freund nannte mal den Vergleich zu dem Protokoll oder den Benimmregeln für den Umgang mit Königen, hohen Regierungsbeamten fremder Länder oder Würdenträgern.
IHM gebührt unsere ganze Aufmerksamkeit.

Das Bild, welches Gott uns vermitteln will ist, dass die persönliche Anbetung vergleichbar ist mit dem Allerheiligsten. Du beginnst, IHN auch mit deiner Seele anzubeten.

Jesus, ich liebe dich und ich verehre dich. Ich bete dich an. Ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich - ich möchte Dir hundert mal sagen, wie sehr ich dich liebe.

Erlaube deiner Seele nicht, abzuwandern. Hole sie zurück und bete IHN weiter an. Hierbei geht es nicht um die Masse der Worte oder um Tempo, sondern um die Wertschätzung und Liebe, die du in jedes einzelne der Worte an deinen Gott hineinlegst. Hole die Seele dazu, und wenn du ihre ganze Aufmerksamkeit hast, fahre fort anzubeten.

Ja, am Anfang ist es schwer; deine Seele (deine Gedanken) schweifen ab, deine Gefühle sagen "ich spüre nichts" und dein Verstand meckert, ob dir denn keine neuen Worte einfallen und du schon wieder "ich liebe dich" sagen musst.

Wenn der Geist sich dann einklinkt, vergeht die Zeit wie im Flug. Anfänglich hast du vielleicht nach 5 Minuten eine trockene Zunge und weißt nicht mehr, was du sagen sollst. Doch dann wirst du süchtig danach, Gott deine Liebe auszudrücken. Seine Gegenwart kommt so schnell und intensiv, und ich versichere dir, Er genießt es, dir zuzuhören.

Bete IHN an, bis Er kommt und SEINE Gegenwart den Raum erfüllt. Bitte den Heiligen Geist, dich zu lehren, IHN anzubeten. Seine Aufgabe ist es schließlich, Jesus zu verherrlichen.

Du brauchst dafür keine Musik. Einfach nur du, der du Gott ehrlich sagt, wie sehr du Ihn liebst.

Wichtig ist es, ehrlich zu sein, denn Gott selbst ist ehrlich und wahr!
Ein ehrliches "Jesus, ich schätze dich" ist mehr wert als ein nicht gemeintes "ich liebe dich".

Du darfst dich wiederholen. Sag Ihm doch einige hundert Male, dass du Ihn liebst. Ich verrate dir etwas - ER hört es nicht oft genug und genießt es.

Anbetung bewirkt Gemeinschaft und produziert in deinem Leben einen Frieden, den du noch nie in einer solchen Qualität erlebt hast.

15 Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise.
16 Kauft die gelegene Zeit aus, denn die Tage sind böse.
17 Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.
18 Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geist,
19 indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt.
20 Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!

(Eph 5, 15-20)

Sei clever, nutze doch etwas von der Zeit, die du hast. Der Wille Gottes ist es, dass du voll wirst. Voll im Geist und nicht voll von Wein.

Warum ist dieses Bild gewählt. Wenn ein Mensch sich betrinkt, bestimmt der Alkohol sein ganzes Wesen. Zeit wird unwichtig - wichtig ist der nächste Schluck. Wir sollen uns berauschen mit Geist - hier geht es auch um unsere Sinne, nicht nur um geistlichen Segen -, es geht um Frieden und ein Durchtränktsein mit der Gegenwart Gottes.

Vers 19 lautet im Originaltext richtig:

19 indem ihr zu euch selbst in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt.

Das griechische Wort für reden bedeutet "anhaltend und wiederholend reden".

Dies zeigt uns:

  1. es ist ein Lebensstil

  2. gib nicht auf, nur weil du mal nichts fühlst

  3. sich zu wiederholen ist o.k.

Anbetung ist eine Form der Gemeinschaft zwischen dir und Gott.

Eine weitere Stelle zeigt noch etwas:

15 Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib; und seid dankbar.
16 Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig, mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade.
17 Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn.

(Kol 3, 15-17)

Gottes Friede soll in uns regieren. Was ist, wenn du bei jedem Angriff des Feindes mit Frieden reagieren kannst? Du wirst jemand, der nicht mehr besiegbar ist.

Vers 16 ist im Urtext zweigeteilt:

16a Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig,

Dazwischen steht ein klares und fettes Trennzeichen!

16b , mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade.

Gemeint ist an dieser Stelle nicht, dass wir uns gegenseitig vollsingen oder miteinander singen sollen.

  • Anbetung richtet sich nicht an meinen Bruder oder meine Schwester

  • "in unseren Herzen" - das Herz ist die Verbindung von meiner Seele und meinem Geist

  • "in Gnade" - diese Beziehung beruht nicht auf Werken, sondern auf Gnade

Was bedeuten diese Begriffe in Eph 5 / Kol 3?

Psalm (griech. psalmos)

(siehe die Psalmen im alten Testament)

  • Geschichte von der Rettung eines Menschen (z. B. Jesus am Kreuz und du)

  • Erinnerung an von Gott empfangene Wohltaten (Danksagung)

  • Schüttet das Herz eines Menschen vor Gott aus (Ehrlichkeit und Empfindung)

Loblied (griech. hymnos)

  • Besingen der Größe Gottes

  • Lied zur Ehre Gottes

  • Gott wird direkt angeredet, man lobt und verherrlicht IHN

Geistliches Lied (griech. pneumatikos=geistlich / griech. ode = Lied)

  • Singen

  • Bekennen

  • Preisen

All dies geistlich, zum Bereich Gottes gehörend.

Das Singen in der Versammlung ist super und hat einen hohen Stellenwert. Wir sollten nicht darauf verzichten. Es ist ein Segen, wenn das Lobpreisteam uns in Seine Gegenwart führt.

Dies ersetzt aber nicht die private Anbetung (auch wenn es uns im Gottesdienst einfacher erscheint).

Genieße diese intime Zeit mit deinem Gott. Verbringe Stunden damit, IHN anzubeten und zu lieben. Du kannst dies an jedem Ort und zu jeder Zeit tun.

Eine intime Zeit - Gott und du in einem Raum.

Dabei kann doch nur Gutes rauskommen!


Dienstag, 4. Januar 2011

Lobe den Herrn meine Seele

[Ps 103,1] Ein Psalm Davids. Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!
[Ps 103,2] Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat:
[Ps 103,3] der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen,
[Ps 103,4] der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit,
[Ps 103,5] der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.

Es ist gut, den Blick von sich selbst weg zu richten auf unseren Herrn.Es ist gut, sich im Gebet zuerst mit Gott zu beschäftigen.
Wer er ist, und wie sehr Er uns liebt.
Wir können uns 1. Kor 13 zur Hilfe nehmen.

Lies folgender maßen, Gottes Liebe zu mir......
Denke darüber nach, wie seine Liebe zu uns ist.
Ich denke, wenn unser Herz nicht hüpft, wenn wir sagen, daß Gott uns liebt, dann ist diese Wahrheit noch nicht richtig in unserem Herzen installiert. :-)

Montag, 3. Januar 2011

Das Wort Gottes

Ein alter Artikel von mir


Ist mein Schriftverständnis magisch?


Ich weiß nicht was man darunter versteht, wenn man von einem magischen Schriftverständnis spricht. Ist ein Same magisch? Ein Same ist ein Wunder. Ich lege einen kleinen Samen in feuchte Erde und es wächst eine Pflanze.

Ich empfehle den Artikel von Harald Sommerfeld zu lesen..


Wenn ich ein Wort Gottes in mein Herz hineinlasse, gibt der hl. Geist Offenbarungserkenntnis.

[Joh 8,31] Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; [Joh 8,32] und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.


Die Offenbarungserkenntnis wirkt Glauben. Und der Glaube ist der Sieg der die Welt überwunden hat..

Durch das Wort Gottes kann ich die Liebe Gottes erkennen.

[1Jo 4,16] Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.


Wenn das Wort Gottes in mir lebt, werden meine Gebete erhört.

[Joh 15,7] Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.


Das Wort Gottes enthält nicht nur Information, es enthält Leben.


[Joh 6,63] Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben;


Es gibt die Information, was wir tun sollen, das ist das Gesetz.

Dann gibt es das Leben, daß ich das was ich tun soll gerne tue und das es mir leicht fällt.


[1Jo 5,3] Denn dies ist die Liebe Gottes, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer. [1Jo 5,4] Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.


Das Wort Gottes schneidet auseinander, was von der alten und von der neuen Natur kommt. Man hört öfters: Ich kann nicht erkennen was von Gott ist, und was von mir kommt.

Das Wort hat eine selbstständige, in-sich-wohnende Kraft, nämlich die Kraft des Geistes und des Lebens.

So kann das Wort auseinanderschneiden und trennen, was von Gott kommt, und was von mir kommt.

[Hebr 4,12] Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;


Unsere Haltung zum Wort Gottes, bestimmt den Einfluß, den wir auf unsere Herzen haben.


[Spr 4,20] Mein Sohn, auf meine Worte achte, meinen Reden neige dein Ohr zu! [Spr 4,21] Laß sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens! [Spr 4,22] Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Heilung für ihr ganzes Fleisch. - [Spr 4,23] Mehr als alles, was man bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm die Quelle des Lebens. -


Was ist das Wort des Christus?

[Kol 3,16] Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade!


Ich möchte jedem der das liest bitten, sich die nächsten 1-2 Jahre mit diesem Vers zu beschäftigen.

Wenn wir nur eine theologische Antwort für unseren Verstand haben, befürchte ich, daß wir ein falsches Wort in uns leben lassen.

Ein Wort, das uns nicht befreit von unserer alten Natur,

Ein Wort, das uns nicht befreit von der Macht der Sünde,

Ein Wort, das uns nicht gesund macht und uns wohlergehen gibt,

Ein Wort, daß zwar unseren unerneuerten Verstand zufriedenstellt, unser Herz aber nicht wirklich hüpfen lässt..

Hüpft Dein Herz, wenn Du an das Wort denkst?

Oder fürchtest Du Dich, weil Du nicht vor dem Berg Zion stehst, sondern vor dem Berg Sinai. Hebr 12, 18-24


Durch das Wort werden falsche Lehren und Spekulationen aus unserem Hirn herausgewaschen. (Göttliche Hirnwäsche)


[Eph 5,26] um sie zu heiligen, reinigend durch das Wasserbad im Wort,

in alter