Mittwoch, 22. September 2010

Ein Buch daß mich prägte, wie kein anderes.

Eigentlich müßte ich jetzt die Bibel schreiben, ich weiß das! :-)
Ich meine natürlich neben der Bibel.
Ein Lehrbuch.
Ein Lehrbuch daß eine Frau geschrieben hat. Ihr Mann war auch Bibellehrer, wurde aber bei weitem nicht so berühmt wie seine Frau.

Die Frau heißt Hannah Whitall Smith.
Das Buch heißt:
Auch wenn ich über manche Aussagen des Buches heute (nach 30 Jahren) noch nachdenke und nicht genau weiß ob ich sie genauso glaube. hat mich das Buch eine Festigkeit im Gluben gegeben , wie kein anderes.
Ich hab es ein paar mal verschenkt, lese es selber immer wieder und denke daß es eines der besten Bücher auf dem christlichen Markt ist.

3 Kommentare:

mipu-mipu hat gesagt…

:-) war meine August Lektüre, Herausfordernd und sehr gut! Habe vorgestern erst wieder ein Kapitel gelesen ... ist zwar nicht so alt wie die Bibel, aber doch älter als das was bei uns so als aktuell gilt ;)

Bento hat gesagt…

jaja - dem Hungrigen ist es völlig egal, ob der Fahrer einen Führerschein hat, Hauptsache die Nahrungsmittel kommen bei ihm an - deswegen bin ich ja auch Landwirt geworden... ;-D

Helmut, ich nehme mal schwer an, dass du diesen Artikel nicht rein "zufällig" nach deinem vorigen geportet hast - daher noch eine Anmerkung:

Gerne wird mit dem Hinweis auf die "Begabung" oder die "Frucht" argumentiert - das heißt allerdings das Pferd von hinten aufzuzäumen.
Niemand käme z.B. auf die Idee es gutzuheißen, wenn ein Mann seine "Begabung" zur Befruchtung aller Weiblichkeit ausserhalb der göttlichen Ordnung (Ehe) ausüben würde und dann noch darauf verweist, was für eine Menge toller Kinder er da unehelich gezeugt habe und er doch so dem Auftrag Gottes die Erde zu bevölkern sehr effektiv nachgekommen sei...

ich denke hier wird sehr schön deutlich, dass wir die "Fähigkeiten und Begabungen" nicht vor die Ordnungen Gottes stellen dürfen - das gilt im natürlichen genauso wie im geistlichen Bereich.

Segen

Helmut privat hat gesagt…

Irgendwie ist der Kommentar von berlijc nur im E-mail bei mir angekommen

Ich kopier ihn jetzt heir rein



berlinjc hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Ein Buch daß mich prägte, wie kein anderes." hinterlassen:

Das Wort Gottes lehrt, dass Frauen lehren sollen:
- Reife Frauen die jüngeren Frauen
- Frauen ihre Kinder
- Ehepaare (damit auch Frauen) andere Gläubige (Aquila & Priscilla).

Strittig ist also nur die Frage, ob Frauen auch in der Versammlung der gesamten Ortsgemeinde lehren dürfen, wenn Männer zugegen sind (ab wann ist ein Mann ein Mann?).

Man könnte zunächst sagen, dass es eine allgemeine Weisung Jesu gibt, wonach jeder lehren können sollte: Mt 28,18 ff. ("Lehrt sie alles zu behalten...").

Dann ist die Frage, ob diese Generalvollmacht auch den Frauen in den Versammlungen gilt.

Dagegen stehen könnten insbesondere
a) 1. Kor 14,34 ff.
b) 1. Tim 2,11 ff.

a) hat die Spannung zu 1. Kor 11,5 (Paulus geht davon aus, dass Frauen in den Versammlungen prophetisch reden und beten).
Folge: Kein absolutes Schweigegebot.
Zudem: Nach 1.Kor 14,31 dient auch das prophetische Reden dem Lehren (andere lernen dadurch).
Wenn Frauen also in den Versammlungen prophetisch reden dürfen und somit auch lehren, dann muss mit 1. Kor 14, 34 ff. was anderes gemeint sein.

b) sticht hervor mit dem "herrschen" über den Mann. Ein altgriechisches Wort, das nur einmal im NT auftaucht - nämlich hier. Dieses Wort hat damit zu tun, dass jemand versucht, Dominanz auszuüben und andere damit zu erniedrigen. Dagegen wendet sich Paulus vehemment. Auch der nachfolgende Kontext (V. 13 ff.) deutet stark darauf hin, dass sich Paulus nicht grundsätzlich gegen das Lehren durch Frauen wendet, sondern dagegen, dass Frauen versuchen, über Männer zu dominieren. Dies wiederum passt zum kulturellen Hintergrund in Ephesus.

Ich halte es daher für vertretbar, dass die Generalvollmacht Jesu aus Mt 28,18 ff. das Maßgebliche ist und die Stellen in 1. Kor 14 und 1. Tim 2 in besondere Situationen hinein gesprochen sind (1. Kor: Frauen, die ständig dazwischenplappern / 1. Tim 2: Frauen, die herrschen wollen).

Gott ist mit Euch (und mir)!



Von berlinjc am 22. September 2010 17:10 unter helmut privat eingestellt.