Freitag, 28. September 2012

Über die Ehe

Vor vielen Jahren mal gefunden.


Frage an den Technischen Kundendienst:
Letztes Jahr habe ich ein Upgrade von Freundin 1.0 aufEhefrau 1.0 durchgeführt und bemerkt, daß das neue Programm eine unerwartete Kinderverarbeitung begann, die viel Speicherplatz und wertvolle Ressourcen verbrauchte. Dieses Phänomen ist in der Produktinformation nicht erwähnt. Zusätzlich installiert sich Ehefrau 1.0 in alle anderen Programme und wird bei jedem Systemstart aktiv, wobei es alle anderen Aktivitäten des Systems überwacht. Anwendungen wie Skatabend 10.3 und Kneipentour 2.5 funktionieren nicht mehr; sie führen jedesmal zum Systemabsturz. Es gelingt mir nicht, Ehefrau 1.0 von meinem System zu entfernen. Ich denke darüber nach, zu Freundin 1.0 zurückzukehren, aber die De-Installation klappt bei diesem Programm nicht. Können Sie mir helfen?
Jonathan Powell

Lieber Jonathan Powell,
Dies ist ein weitverbreitetes Problem, über das sich viele Männer beschweren, das jedoch auf ein grundlegendes Mißverständnis zurückzuführen ist. Viele installieren das Upgrade von Freundin 1.0 auf Ehefrau 1.0 in der irrigen Auffassung, Ehefrau 1.0 sei ein "Utilities & Entertainment" - Programm.
Ehefrau 1.0 ist jedoch ein Betriebssystem und wurde von seinem Schöpfer dazu bestimmt, alles zu kontrollieren. Warnung: Versuchen Sie nicht, das Programm nach der Installation zu deinstallieren, zu löschen oder vom System zu entfernen. Das kann katastrophale Folgen haben. Es kann zur Zerstörung Ihrer Festplatte oder bzw. und Ihres Diskettenlaufwerks führen. Der Versuch, Ehefrau 1.0 zu entfernen, zerstört wertvolle Systemressourcen. Sie können nicht zu Freundin 1.0 zurückkehren, weil Ehefrau 1.0 dafür nicht bestimmt worden ist. Man hat versucht, Freundin 2.0 oder Ehefrau 2.0 zu installieren, aber man hat schlußendlich mehr Probleme damit gehabt als mit dem ursprünglichen System. Lesen Sie dazu bitte, was in Ihrem Handbuch steht unter "Warnungen: Alimente/ Unterhaltszahlungen für Kinder". Man hat auch versucht, Freundin 1.0 im Hintergrund laufen zu lassen, während Ehefrau 1.0 läuft. Früher oder später entdeckt Ehefrau 1.0 Freundin 1.0, und es kommt zu einem Systemkonflikt; dies kann zu einem irreparablem Systemabsturz führen. Manche Anwender haben versucht, ähnliche Produkte herunterzuladen wie Partnertausch oder OneNiteStand. Dabei haben sie sich oft einen Virus eingefangen. Ich empfehle Ihnen, Ehefrau 1.0 zu behalten und zu versuchen, mit dem Problem fertigzuwerden.
Da ich selbst auch Ehefrau 1.0 installiert habe, empfehle ich Ihnen, im Handbuch den ganzen Abschnitt über Allgemeine Schutzverletzungen (ASV) zu lesen. Sie müssen die Verantwortung übernehmen für alle Fehler und Probleme, die auftauchen können. Die beste Vorgehensweise ist, den "Entschuldigung"-Knopf zu drücken und danach den Reset-Schalter, sobald das System hängenbleibt. Das System läuft problemlos, solange Sie die Schuld für alle ASVs übernehmen. Ehefrau 1.0 ist ein großartiges Programm, aber es benötigt sehr viel Wartung.
Was Sie tun können, damit Ehefrau 1.0 besser läuft:
  • Setzen Sie einmal monatlich Dienstprogramme wie ZLF (Zärtliche, liebevolle Fürsorge) und FLEUROP ein
  • Benutzen Sie häufig Communicator 5.0
Technischer Kundendienst
(von: Fonda Moore)

Sonntag, 23. September 2012

Bibelstudienhilfe


Wer bin ich?

Wer bin ich laut der Bibel in Christus, was ist an mir geschehen und was besitze ich im Glauben?

Römerbrief:

Kapitel 1:
Ich bin ein Berufener.
Ich bin ein Heiliger.
Ich bin ein Geliebter Gottes.
Kapitel 5:
Ich bin gerechtfertigt aus Glauben.
Ich habe Frieden mit Gott.
Ich habe die Liebe Gottes in meinem Herzen.
Ich habe den Heiligen Geist.
Ich bin durch sein Blut gerechtfertigt und werde nun vor dem Zorn gerettet.
Ich wurde mit Gott versöhnt durch den Tod seines Sohnes.
Ich werde, da ich versöhnt bin durch sein Leben geretttet.
Ich habe die Versöhnung empfangen.
Ich herrsche im Leben.
Kapitel 6:
Ich bin der Sünde gestorben.
Ich bin auf seinen Tod getauft.
Ich bin mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod.
Ich wandle in der Neuheit des Lebens.
Ich bin verwachsen mit der Gleichheit seines Todes.
Ich werde auch verwachsen sein mit seiner Auferstehung.
Mein alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der Leib der Sünde abgetan sei, daß ich der Sünde
nicht mehr diene.
Ich bin freigesprochen von der Sünde, weil ich gestorben bin.
Ich werde mit Christus leben, weil ich auch mit ihm gestorben bin.
Ich halte mich der Sünde für tot, Gott aber lebend.
Ich bin nicht mehr unter der Herrschaft der Sünde, weil ich nicht mehr unter Gesetz, sondern unter
Gnade bin.
Ich bin dem gehorsam, dem ich mich zur Verfügung stelle.
Ich war Sklave der Sünde, bin aber von Herzen gehorsam geworden.
Ich bin frei gemacht von der Sünde, Sklave der Gerechtigkeit geworden.
Ich bin von der Sünde frei gemacht und Gottes Sklave geworden, deshalb habe ich Frucht zur
Heiligkeit, als Ende aber ewiges Leben.
Kapitel 7:
Ich bin dem Gesetz getötet worden durch den Leib Christi, um Jesu Eigentum zu werden, damit ich
Gott Frucht bringe.
Ich bin von dem Gesetz losgemacht, da ich dem gestorben bin, worin ich festgehalten wurde, so
dass ich dem Neuen Gesetz des Geistes diene und nicht in dem Alten des Buchstaben.
Ich diene nun selbst mit der Vernunft/dem Denken dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem
Gesetz der Sünde.
Kapitel 8:
Ich bin nicht mehr unter Verdammnis.
Ich bin durch das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus freigemacht vom Gesetz der
Sünde und des Todes.
Ich bin im Geist, weil Gottes Geist in mir wohnt.
Ich habe einen Leib der tot wegen der Sünde ist, aber einen Geist des Lebens wegen der
Gerechtigkeit.
Ich habe einen Geist in mir, der meinen sterblichen Leib lebendig machen wird.
Ich habe einen Geist der Sohnschaft empfangen, in dem ich rufe: "Abba, Vater!"
Ich bin ein Kind Gottes.
Ich bin ein Erbe Gottes und ein Miterbe Christi.
Ich bin auf Hoffnung hin erettet worden.
Ich weiß, dass denen die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken.
Ich bin erkannt, vorherbestimmt, berufen, gerechtfertigt und verherrlicht.
Ich bekomme von Gott alles geschenkt.
Ich bin in allem mehr als Überwinder durch den, der mich geliebt hat.
Ich kann durch niemand und nichts von der Liebe Gottes geschieden werden.
Kapitel 10:
Ich bin errettet, weil Jesus als Herrn bekenne und in meinem Herzen glaube, dass Gott ihn aus den
Toten auferweckt hat.
Ich werde nicht zuschanden, weil ich an ihn glaube.
Ich bin errettet, weil ich den Namen des Herrn angerufen habe.
Kapitel 14:
Ich lebe und sterbe dem Herrn.

Hebräerbrief:

Kapitel 4:
Ich gehe in die Ruhe ein.
Ich habe einen großen Hohepriester, der Mitleid hat mit meinen Schwachheiten.
Kapitel 6:
Gott ist nicht ungerecht mein Werk zu vergessen, und die Liebe, die ich zu seinem Namen bewiesen
habe.
Ich habe einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht.
Kapitel 9:
Ich habe eine ewige Erlösung.
Das Blut des Christus, reinigt meine Gewissen von toten Werken, damit ich dem lebendigen Gott
diene.
Kapitel 10:
Ich bin geheiligt.
Ich habe Freimütigkeit zum Eintritt in das Heiligtum
Kapitel 12:
Ich habe im Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs Blut widerstanden.
Kapitel 13:
Gott gibt mich nicht auf und verläßt mich nicht.

Epheserbrief

Kapitel 1:
Ich bin gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt.
Ich bin auserwählt.
Ich bin vorherbestimmt zur Sohnschaft durch Jesus Christus.
Ich bin begnadigt.
Ich habe die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen.
Ich habe das Geheimnis seines Willens erkannt.
Ich habe ein Erbteil erlangt, der ich vorherbestimmt war nach seinem Willen.
Ich bin versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheissung.
Ich bin zu einer Hoffnung berufen.
Ich bin mit einem Erbe erfüllt.
Ich bin mit einer Kraft erfüllt, die an mir wirkt.
Kapitel 2:
Ich bin auferweckt worden, mit Christus lebendig gemacht.
Ich bin durch Gnade erettet.
Ich bin mit auferweckt und sitze mit in der Himmelswelt.
Ich bin sein Gebilde geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit ich in ihnen
wandeln soll.
Ich bin, der ich einst fern war, durch das Blut nahe geworden.
Ich habe Frieden.
Ich habe Zugang zum Vater
Ich bin Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenosse.
Ich bin aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten.
Ich werde mitaufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist.
Kapitel 3:
Ich habe Freimütigkeit und Zugang in Zuversicht durch den Glauben an ihn.
Kapitel 4:
Mir ist die Gnade nach dem Maß der Gnade Christi gegeben worden.
Kapitel 5:
Ich bin Licht.

Philipperbrief:

Kapitel 3:
Ich habe ein Bürgerrecht im Himmel.
Ich vermag alles in dem, der mich kräftigt.
Ich bekomme alle meine Bedürfnisse erfüllt.

Kolosser-Brief:

Kapitel 1:
Ich habe eine Hoffnung, die im Himmel für mich aufbewahrt ist.
Ich bin gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit.
Ich bin fähig gemacht zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht.
Ich bin errettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe.
Ich habe die Erlösung, die Vergebung der Sünden.
Ich bin versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, damit ich heilig und tadellos und
unsträflich vor ihm hingestellt werde.
Kapitel 2:
Ich bin zur Fülle gebracht.
Ich bin beschnitten.
Ich bin mitbegraben, mitauferweckt und mit lebendig gemacht indem Gott alle Vergehungen
vergeben hat.
Ich habe keinen Schuldschein mehr, der gegen mich gerichtet ist.
Ich bin mit Christus den Elementen der Welt gestorben.
Kapitel 3:
Ich bin gestorben und mein Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
Ich bin dazu berufen, daß der Friede Christi in meinem Herzen regiere.

Galaterbrief:

Kapitel 2:
Ich habe Freiheit.
Ich bin in Christus gerechtfertigt.
Ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe.
Ich lebe nicht mehr, sondern Christus lebt in mir.
Kapitel 3:
Ich bin losgekauft vom Fluch des Gesetzes.
Ich bin nicht mehr unter einem Zuchtmeister.
Ich bin ein Sohn Gottes.
Ich habe Christus angezogen, weil ich auf Jesus getauft wurde.
Kapitel 4:
Ich bin ein Sohn Gottes, deshalb sandte Gott seinen Geist in mein Herz, der ruft: Abba, Vater!
Ich bin nicht mehr Sklave, sondern Sohn und damit auch Erbe durch Gott.
Ich habe Gott erkannt, vielmehr ich bin von Gott erkannt worden.
Kapitel 5:
Ich bin für die Freiheit freigemacht.
Ich bin zur Freiheit berufen worden.
Ich habe das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

1. Johannesbrief

Kapitel 2:
Ich habe Sündenvergebung.
Ich habe den Bösen überwunden.
Ich bin stark, weil das Wort Gottes in mir bleibt und ich den Bösen überwunden habe.
Ich habe die Salbung von dem Heiligen und das Wissen.
Ich kenne die Wahrheit und weiß, dass keine Lüge aus der Wahrheit ist.
Ich habe die Salbung bleibend in mir und ich habe nicht nötig, dass mich jemand belehrt.
Kapitel 3:
Ich bin ein Kind Gottes.
Ich tue keine Sünde, denn sein Same bleibt in mir und ich kann nicht sündigen, weil ich aus geboren
bin.
Ich bin aus dem Tod in das Leben übergegangen, weil ich die Brüder liebe.
Kapitel 4:
Ich bin aus Gott und habe die Welt überwunden.
Ich habe erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu mir hat.
Ich habe Freimütigkeit am Tag des Gerichts, denn wie er ist, bin auch ich in dieser Welt.
Ich liebe, weil er mich zuerst geliebt hat.
Kapitel 5:
Ich bin aus Gott geboren und liebe Jesus Christus.
Ich habe Glauben, der die Welt überwunden hat.
Ich habe das Zeugnis in mir.
Ich habe das ewige Leben.
Ich sündige nicht, bin von Gott bewahrt und der Böse tastet mich nicht an.
Ich habe Verständnis bekommen, damit ich den Wahrhaftigen erkenne.

2. Timotheusbrief

Kapitel 1:
Ich habe einen Geist der Kraft, Liebe und Zucht empfangen, nicht der Furcht.
Ich bin errettet und berufen mit einem heiligen Ruf.
Ich werde verfolgt werden.
Titusbrief
Kapitel 2:
Ich werde von der Gnade unterwiesen.
Ich bin reichlich mit Heiligem Geist erfüllt.
Ich bin gerechtfertigt durch seine Gnade, Erbe nach der Hoffnung des ewigen Lebens.

Judasbrief

Kapitel 1:
Ich bin in Gott dem Vater geliebt.

1. Petrusbrief

Kapitel 1:
Ich bin wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung zu einem unvergänglichen und unbefleckten
und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für mich.
Ich juble in der Versuchung.
Ich liebe Jesus und glaube an ihn.
Ich juble über Jesus in unaussprechlicher und verherrlichter Freude.
Ich bin nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber und Gold erlöst worden, sondern mit dem
kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und Flecken.
Ich habe meine Seele durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe
gereinigt.
Ich bin wiedergeboren aus unvergänglichem Samen durch das lebendige und bleibende Wort
Gottes.
Kapitel 2:
Ich gehöre zu einem auserwählten Geschlecht, einem königlichem Priestertum, einer heiligen
Nation, einem Volk zum Besitztum.
Ich bin den Sünden abgestorben und lebe der Gerechtigkeit.
Ich bin geheilt.

2. Petrusbrief

Kapitel 1:
Ich habe alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt bekommen.
Ich habe die größten und kostbarsten Verheissungen geschenkt bekommen, damit ich durch sie
Teilhaber der göttlichen Natur werde.

1. Korintherbrief

Kapitel 1:
Ich bin reich gemacht worden, in allem Wort und aller Erkenntnis.
Ich habe an keiner Gnadengabe Mangel.
Ich werden von Gott gefestigt bis ans Ende.
Ich habe Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligkeit und Erlösung.
Ich habe den Geist Gottes in mir, damit ich erkenne, welche Dinge mir von Gott geschenkt sind.
Ich habe Christi Sinn.
Ich bin Gottes Tempel und Geist Gottes wohnt in mir.
Ich bin abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt.
Ich kann alles tun, aber nicht alles nützt mir.
Ich bin ein Glied Christi.
Ich bin ein Geist mit Gott.
Ich bin um einen Preis erkauft worden.
Ich habe einen Psalm, eine Lehre, eine Offenbarung, eine Sprachenrede, eine Auslegung, wenn ich
mit den anderen zusammenkomme.
Ich habe den Sieg.

2. Korintherbrief

Kapitel 1:
Ich werde von Gott in aller Bedrängnis getröstet.
Ich bin gefestigt und gesalbt.
Ich bin versiegelt und habe den Unterpfand des Geistes in meinem Herzen.
Ich stehe durch den Glauben.
Ich erkenne Satans Gedanken.
Ich werde allzeit im Triumphzug umhergeführt und der Geruch seiner Erkenntnis wird an jedem Ort
durch mich offenbart.
Ich bin ein Wohlgeruch Christi unter denen, die errettet werden und unter denen die verlorengehen.
Kapitel 3:
Ich bin ein Brief Christi geschrieben mit dem Geist Christi.
Ich bin tüchtig gemacht.
Ich bin tüchtig gemacht zum Diener des neuen Bundes.
Ich schaue mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werde so verwandelt in
dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
Ich ermatte nicht, weil ich diesen Dienst habe, weil ich Erbarmen gefunden habe.
Kapitel 4:
Ich habe den Lichtglanz Christi in meinem Herzen.
Ich habe einen Schatz in einem irdenen Gefäss.
Ich bin bedrängt, aber nicht erdrückt, sehe keinen Ausweg, bin aber nicht ohne Ausweg, bin
verfolgt, aber nicht verlassen, niedergeworfen, aber nicht vernichtet.
Ich werde ständig dem Tod überliefert, damit das Leben Jesu an meinem Leib offenbart werde.
Ich habe den Geist des Glaubens.
Ich ermatte nicht, weil mein innerer Mensch von Tag zu Tag erneuert wird.
Kapitel 5:
Ich habe ein Haus von Gott im Himmel.
Ich bin allezeit guten Mutes.
Ich wandle im Glauben nicht im Schauen.
Ich habe die Liebe Christi in mir, die mich drängt.
Ich bin eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.
Ich bin versöhnt mit Gott.
Ich habe den Dienst der Versöhnung empfangen.
Ich bin ein Gesandter an Christi Statt.
Ich bin die Gerechtigkeit Gottes, weil Gott Jesus für mich zur Sünde gemacht hat.
Kapitel 6:
Ich bin ein Tempel des lebendigen Gottes
Ich bin mit Trost erfüllt, ich bin überreich an Freude bei all unserer Bedrängnis.
© unbekannt

Freitag, 21. September 2012

Ein großes Übungsfeld

Andacht 



    

21. Septmeber

Schlechten Umgang vermeiden

1. Korinther 15,32-34

Laßt euch nicht irreführen: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten!

1. Korinther 15,33

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass es einfacher ist, Gewicht zuzunehmen als abzunehmen? Es ist auch einfacher, Dinge zu zerstören, als sie aufzubauen, krank zu werden, als gesund zu bleiben, und eine Beziehung zu zerstören, als sie aufrechtzuerhalten. Es scheint so, dass alles, was wir uns wünschen, schwerer zu bekommen ist als das, was wir lieber vermeiden würden. In gleicher Weise geschieht es mit dem, was wir hören.

Werte und Überzeugungen, die über eine lange Zeit gereift sind, können leicht mit nur ein paar Worten zerstört werden. Viele von uns haben es sicherlich schon erlebt, dass wir unsere Begeisterung für eine Sache plötzlich verloren haben, nur weil eine andere Person ein paar missbilligende Worte geäußert hat. Unsere eigenen Worte sind wichtig, aber genauso wichtig sind die Worte einer jeden anderen Person, die wir hören. Um im Reich Gottes zu bestehen, müssen wir nicht nur darauf achten, was wir sagen, sondern ebenfalls darauf, was wir hören.

Heutzutage sind Christen den negativen Worten der Welt ausgesetzt wie niemals zuvor. Wenn irgendwo etwas Schlimmes auf der Welt passiert, empfangen wir diese Worte bereits Sekunden später dort, wo wir sind, in unseren Häusern und Autos. Manche Menschen hören zu ihrer Unterhaltung sogar Lieder, die die Sorgen und Nöte der Menschheit beklagen. Trotzdem haben diese Worte Kraft - eine zerstörerische Kraft. Sie können uns deprimieren oder Angst einjagen. Das ist nicht das, was wir brauchen, denn schließlich sollten wir Menschen des Glaubens und der Hoffnung sein.

Achte einmal auf die Worte, die du heute hörst. Brauchst du das wirklich, was du hörst und siehst? Wähle das Leben statt den Tod (5 Mose 30,19). Wenn du ein Wort hörst, das deinen Glauben nicht auferbaut und dich nicht zu Jesus zieht, dann weise es zurück und wende dich in deinen Gedanken Gottes Wort zu und sei fröhlich.


Dienstag, 18. September 2012

Andacht

Von Andrew Wommack

    

18. September

Eine Herzenssache

Johannes 7,21-24

Mose hat euch die Beschneidung gegeben (nicht daß sie von Mose kommt, sondern von den Vätern), und ihr beschneidet den Menschen am Sabbat.

Johannes 7,22

Der Bund der Beschneidung wurde Abram in 1 Mose 17,9-14 gegeben. Gott sagte, dass jeder Mann getötet werden sollte, der dieses Zeichen des Bundes nicht an seinem Fleisch trägt. Daran sieht man, welche Bedeutung der Beschneidungshandlung beigemessen wurde. Paulus schreibt in Römer 4,3-13, dass Abraham durch Glaube gerechtfertigt wurde, noch bevor er beschnitten war. Abrams Glaube an Gott und seine Verheißungen retteten ihn mindestens 13 Jahre bevor Gott ihm die Beschneidung befahl.

Im Laufe der Jahrhunderte richteten die Juden, wenn es um Errettung ging, ihr Augenmerk immer mehr auf den äußeren Akt der Beschneidung, statt auf eine innere Haltung des Glaubens. Dies war ein ständiger Streitpunkt zwischen Jesus und den religiösen Führern. Sie betonten die äußeren Taten, die der Herr befohlen hatte, und ließen dabei die innere Herzenshaltung völlig außer Acht. Jesus sagte, dass die Werke eines Menschen sich zwangsläufig verändern, wenn er sein Herz reinigen würde.

Der Zustand des Fleisches ist nicht das Wesentliche. Es spielt keine Rolle, ob das Fleisch beschnitten ist oder nicht. Es ist der Zustand des Herzens, der für Gott von Bedeutung ist. Heutzutage ist Beschneidung nicht mehr das Thema, aber wir versteifen uns auf Lehrmeinungen über die Wassertaufe, Mitgliedschaft in einer Kirchengemeinde und andere äußere Handlungen, von denen manche Prediger unsere Errettung abhängig machen wollen.

Gott verlangt lediglich deinen Glauben an seine Liebe, die durch das Kreuz und die Auferstehung Jesu geoffenbart wurde. Das reicht aus, um gerechtfertigt zu werden. Religiöse Rituale bedeuten gar nichts, wenn es um Errettung geht. Du kannst dich heute darüber freuen, dass alleine dein Glaube an Jesus Christus als deinen Herrn und Erlöser bei Gott zählt.

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Dienstag, 12. Juni 2012

Die Bibel, keine Gebrauchsanweisung!

Was ist die Bibel für uns?
HaSo hat dafür eine sehr gute Erklärung in seiner Römer7 Reihe.
Ich möchte da noch einen 4. Punkt hinzufügen Die Bibel liefert eine Gesamtschau von Gottes Plan für das menschliche Leben.
Man lernt also nicht nur ein Musikinstrument, sondern man bekommt auch gezeigt wie ein fertiges Orchester aussieht.




Romans VII: The Word
Abgelegt unter: RomansVII — Haso @ 11:20

Freiheit ist ein hohes Gut. “Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!” (Galater 5,1). Es hat Jesus etwas gekostet, uns von religiöser Pflichterfüllung zu befreien. Nur in Freiheit ist Liebe und Nachfolge möglich. Davon war in den letzten Tagen genug die Rede, und dem einen oder der anderen scheint es gut getan zu haben.

Diese Freiheit gilt es, sich nicht wieder rauben zu lassen. “Steht fest”, schreibt Paulus. Offensichtlich gibt es Kräfte, die uns die Freiheit streitig machen wollen. Hier wird sich der weitere Weg von Mister “Ich” entscheiden. Wird er den Mut haben, sich keine frommen Lasten mehr aufladen zu lassen? Oder ist diese Freiheit nicht doch zu schön bzw. zu “einfach”, um wahr zu sein?

Kann es wirklich sein”, mag Mister “Ich” sich fragen, “dass Gott mich zu nichts mehr verpflichtet? Dass ich völlig frei bin? Warum stehen dann so viele Anweisungen in der Bibel? Warum möchte Jesus, das wir seine Gebote halten? Warum höre ich in so vielen Predigten Aufforderungen, wie ich als Christ zu leben habe?” Gute Fragen. Es gibt darauf gute Antworten.

Eine Schlüsselaussage im Neuen Testament lautet:

Er hat den Schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen und seine Forderungen, die uns anklagten, aufgehoben. Er hat ihn dadurch getilgt, daß er ihn an das Kreuz geheftet hat. (Kolosser 2,14)

Jesus hat durch sein Kreuz in jedem Bereich unseres Lebens neue Tatsachen geschaffen. Das Kreuz legt sogar neu fest, was die Bibel ist. “Vor Christus” war sie (soweit es sie schon gab) ein Buch voller “Forderungen”. Diese Forderungen verpflichteten den Menschen und klagten ihn an, wenn er sie nicht einhielt. Damit ist jetzt Schluss. Die Bibel ist seit Christus nicht länger ein Gesetzbuch. “Was muss ich tun? Was darf ich tun?”, sind keine angemessenen Fragen mehr.

Wofür ist die Bibel dann da? Unter anderem für folgende drei Punkte:

1. Die Bibel führt uns (als Evangelium) in die Freiheit, zu der Jesus uns befreit hat.
2. Die Bibel ist der Same, der selber in uns Neues hervorbringt, anstatt Neues von uns zu fordern. Darüber habe ich unter dem Titel Ich lebe nicht nach der Bibel ausführlich geschrieben.
3. Wenn wir entdeckt haben, dass wir verändert werden wollen, hilft die Bibel uns dabei. Sie ist das Lehrbuch des neuen Lebens.

Den Unterschied zwischen der Bibel als Gesetzbuch und der Bibel als Lehrbuch macht folgender (hinkender) Vergleich deutlich. Mister “Ich” hat zwei Entscheidungen getroffen. Er will Auto fahren, und er will Klavier spielen. Beide Entscheidungen hat er freiwillig getroffen. Bei der ersten ist damit die Freiheit auch schon wieder beendet. Um Auto zu fahren, muss er zunächst den Führerschein machen. Er lernt die Straßenverkehrsordnung kennen, ein “Gesetzbuch”, dem er in Zukunft unterliegen wird. Jede einzelne zukünftige Fahrt wird durch eine Vielzahl von Ge- und Verboten geregelt sein.

Anders ist es mit dem Klavierspiel. Mister “Ich” kann sofort anfangen, und er darf spielen, was er will. Nicht alles hört sich gut an. Aber er lernt ja auch erst. Bald besorgt er sich ein Lehrbuch und sucht sich einen guten Lehrer. Er wird immer besser. Und es macht ihm Spaß, denn er lernt, weil er will.

Beide Bücher enthalten Anweisungen. In der Straßenverkehrsordnung sind sie verpflichtend. Im Lehrbuch nicht. Wenn man eine Vorschrift des Gesetzbuches nicht einhält, ist man ein Übertreter. (Ich bin noch nie für eine eingehaltene Geschwindigkeitsbegrenzung gelobt, aber schon manchmal für eine übertretene zur Kasse gebeten worden.) Durch jede Übung aus dem Lehrbuch, die man bewältigt, wird man hingegen “fortgeschrittener”. Man geht von einem Erfolgserlebnis zum anderen. Der Genuss nimmt zu.

Man wird nicht bestraft für Musikstücke, die man noch nicht spielen kann. Fehler beim Üben sind keine Übertretungen, sondern ein Hinweis darauf, dass man gerade neues Terrain einnimmt. Man muss nicht alles üben und spielen. Der eine liebt Klassik und ist ein Notist. Er wird sich bald an Sonaten versuchen. Der andere wird sich nach Erwerb einer gewissen Grundtechnik ans improvisierte Spiel wagen und ganz andere Sachen zum Klingen bringen. Beides ist in Ordnung.

Dafür, dass Mister “Ich” ein vernünftiger Autofahrer wird, sorgt der Zwang der Straßenverkehrsordnung. Was sorgt dafür, dass Mister “Ich” ein passabler Klavierspieler wird? Er ist begabt und gewillt. Das ist Garantie genug. (Wenn Eltern ihn in jungen Jahren ohne Begabung und Ehrgeiz gezwungen hätten, hätte aller Zwang aus ihm nur einen Schänder der Tasten gemacht.)

Die Bibel ist Mister “Ich”s Lehrbuch, nicht sein Gesetzbuch. Gott hat ihm die Musikalität und Willigkeit des Himmels ins Herz gelegt. (Jeder darüber hinausgehende Zwang hilft ihm nicht, sondern schadet ihm.) Nachdem Mister “Ich” den Drang zu einem neuen Leben in sich vorgefunden hat, erkennt er, dass ihm kostenlos ein Lehrbuch (die Bibel) und ein genialer Lehrer (der Heilige Geist) zur Verfügung stehen. Das, was religiöse Leute als fromme Verpflichtungen ansehen, die man anderen auferlegen muss, erkennt Mister “Ich” als Übungsaufgaben, die ihn zu dem befähigen, was er wirklich will.

Er ist nicht ein Übertreter, wenn er nicht alle diese Aufgaben gleich schafft. (Ich kenne keinen Menschen persönlich, der schon einen Toten auferweckt hat, obwohl das eine klare Anweisung der Schrift ist.) Er hat jedesmal ein Erfolgserlebnis, wenn ihm etwas gelungen ist, was er bis dahin nicht geschafft hat. Er muss sich nicht mit allem gleichzeitig befassen, was in der Bibel steht. Die eine Aufgabe, die sein Lehrer ihm für heute oder die nächsten Tage empfiehlt, wird ihn voranbringen.

So wie der Klavierspieler (Klassik oder Jazz-Improvisation) wird er sich vielleicht “spezialisieren”. Der eine wendet sich mit missionalem Lebensstil seiner Stadt zu, der andere wählt die Stille und Zurückgezogenheit, um dort Gott zu suchen. Beide haben das Recht, ihrem Herzen zu folgen. Keiner von beiden hat das Recht, diese Lebensweise dem anderen aufzudrängen - auch nicht mit Bibelstellen, die sich für beide Lebensentwürfe finden. Die Bibel ist eben kein Gesetzbuch, sondern ein Lehrbuch.

Es gibt keinen Zwang für Mister “Ich”. Er muss nur seinem Herzen folgen. Die Bibel und der Heilige Geist helfen ihm dabei. Das hat er jetzt verstanden. Wenn er in Zukunft in der Bibel eine Befehlsform findet oder Begriffe wie “Gebot” und “Gehorsam”, weiß er: Das sind Übungsaufgaben - manche für jetzt, manche für später, manche überhaupt nicht für mich. Sie stornieren nicht meine Freiheit. Ich folge Jesus nach, weil ich es will. Und ich bin dankbar für diese Aufgaben, weil sie mir dabei helfen.



Montag, 11. Juni 2012

Ackerfeld

Von Pastor Storch


[3] Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach: Siehe,
der Sämann ging aus zu säen.
[4] Und indem er säte, fiel etliches an den Weg, und die Vögel
kamen und fraßen es auf.
[5] Anderes aber fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde
hatte; und es ging alsbald auf, weil es nicht tiefe Erde hatte;
[6] als aber die Sonne aufging, ward es verbrannt; und weil es keine
Wurzel hatte, verdorrte es.
[7] Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf
und erstickten es.
[8] Anderes aber fiel auf gutes Erdreich und brachte Frucht, etliches
hundertfältig, etliches sechzigfältig und etliches dreißigfältig.
[...]
[19] So oft jemand das Wort vom Reiche hört und nicht versteht, so
kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist. Das ist
der, bei welchem es an den Weg gestreut war.
[20] Auf den felsigen Boden gestreut aber ist es bei dem, welcher das Wort hört und alsbald mit
Freuden aufnimmt;
[21] er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch. Wenn nun Trübsal oder Verfolgung
entsteht um des Wortes willen, so nimmt er alsbald Anstoß.
[22] Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem, welcher das Wort hört; aber die Sorge um das
Zeitliche und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.
[23] Auf das gute Erdreich gesät aber ist es bei dem, welcher das Wort hört und versteht; der bringt
dann auch Frucht, einer hundertfältig, ein anderer sechzigfältig, ein dritter dreißigfältig. – Matthäus 13
ähnlich auch in Markus 4 und Lukas 8
Eine ärgerliche Geschichte!
Für mich als Prediger ist das eine sehr ärgerliche Geschichte. Selbst bei bester Vorbereitung und aller
Kraft des Heiligen Geistes ist es offensichtlich nicht möglich, jeden der eine Predigt hört wirklich zu
erreichen. „Der Glaube kommt aus der Predigt“, sagt Paulus. Ja, aber offenbar liegt noch einiges
zwischen dem blossen Hören und der Frucht, die eine Predigt bringen kann.
Die Jünger haben das nur zu gut gewusst. Vielleicht war das auch der Grund, warum Jesus die
Geschichte überhaupt erzählt hat. Jesus und die zwölf Freunde waren schon eine Weile unterwegs,
und das Schicksal der Gruppe war wechselhaft.
Die Gottesdienste waren zwar brechend voll, aber der innere Kreis wuchs einfach nicht. Mal waren
mehr Leute in Jesu Gefolge und mal weniger. Leider steht nirgendwo, wie Jesus auf seine
Predigtthemen gekommen ist. Aber ich vermute, dass die Frage einfach nahe lag, warum so viele
Menschen die Botschaft hörten, einige auch darauf ansprangen, viele die Kraft Gottes erlebten, aber
dennoch nicht alle zu motivierten Jüngern wurden. Vielleicht war es gerade diese Frage, die Jesus zu
dieser Predigt bewogen hat.
Auch heute haben wir es beim menschlichen Herzen noch immer mit einem vierfachen Ackerfeld zu
tun, und nicht nur für die Prediger ist dieses Gleichnis nützlich, sondern auch für die Predigthörer.
Warum bewirkt das Wort Gottes so wenig bei mir? Wie kann ich effektiver im Umgang mit Gottes Wort
wachsen?
Hier geht es nicht nur um drei verschiedene Menschenschläge und ihren ganz eigenen Umgang mit
Predigten; hier geht es ausserdem um drei Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit Gottes
Wort Frucht bringen kann in unserem Leben, und darum, wie wir so leben können, dass wir 30-, 60-
und 100fache Frucht bringen können.


Voraussetzung 1: verstehen – der Weg
So oft jemand das Wort vom Reiche hört und nicht versteht, so kommt der Böse und raubt das, was in
sein Herz gesät ist. Das ist der, bei welchem es an den Weg gestreut war.- Matthäus 13,19
Es ist möglich, Worte zu hören, aber nicht zu verstehen. Das Evangelium ist an sich nicht schwierig,
es ist keine besondere Intelligenz nötig, um Gottes Wort zu verstehen. Aber Jesus spricht hier auch
nicht von Intelligenz, die hatten seine Zuhörer damals wie heute auf jeden Fall genug. Es geht darum,
das Wort Gottes nicht nur mit dem Kopf zu verstehen und für wahr zu halten, sondern mit dem Herzen
zu verstehen – angesprochen zu sein.
Als Saulus auf dem Weg nach Damaskus war, hatte er eine mächtige Begegnung mit Gott: ein Licht
strahlte heller als die Sonne, und Gott rief ihn mit hörbarer Stimme. Auch seine Begleiter hörten die
Stimme (Apostelgeschichte 9,7), aber sie haben Jesus nicht kennengelernt.
Die Jünger haben sehr häufig nicht verstanden, was Jesus ihnen sagen wollte, und haben einfach
immer wieder nachgefragt. Das Wort Gottes war ihnen zu wichtig, um es an sich vorbeigehen zu
lassen.
Wenn Du das Gefühl hast, dass das Wort Gottes Dich gar nicht erreicht, nimm Dir Zeit, Gott zu fragen
und ihn zu bitten, es Dir noch einmal zu sagen und zu erklären.
In vielen Gemeinden gibt es nach der Predigt Gebetsteile oder stille Minuten, manchmal werden auch
noch ein paar Lieder am Ende gesungen. All das sind Möglichkeiten, noch einmal einen Schritt auf
Gott zuzugehen und die Predigt nachklingen zu lassen.
Man merkt, wenn man von Gottes Wort angesprochen ist. Als der auferstandene Jesus einigen
Jüngern begegnete und ihnen die Bibel auslegte, sagten sie: Brannte nicht unser Herz in uns, da er
mit uns redete auf dem Weg, als er uns die Schrift öffnete? - Lukas 24,32
Das Wort Gottes beginnt Frucht in unserem Leben zu bringen, wenn es in unseren Herzen und
Köpfen brennt.
Voraussetzung 2: vertreten – der Fels
Auf den felsigen Boden gestreut aber ist es bei dem, welcher das Wort hört und alsbald mit Freuden
aufnimmt; er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch. Wenn nun Trübsal oder
Verfolgung entsteht um des Wortes willen, so nimmt er alsbald Anstoß. – Matthäus 13, 20-21
Die zweite Voraussetzung für Frucht ist, zu dem verstandenen Wort Gottes zu stehen. Oft ist das
erheblich schwerer als es klingt. Anstoss nehmen heisst, sich von dem Wort wieder abzuwenden um
der Menschen willen.
Das Wort Gottes kann nicht Wurzeln schlagen, wenn wir nicht stabil genug sind, auch gegen die
Meinung anderer dazu zu stehen. Manche Menschen sind in sich ohne Wurzeln und hängen immer ihr
Fähnchen nach dem Wind. Eine Predigt versetzt sie in helle Begeisterung, aber wenn sie wieder
zuhause sind oder in der Schule oder auf der Arbeit, wenden sie sich genauso schnell wieder von
Jesus ab, wie sie sich gerade noch zu ihm hingewendet haben.
In einem solchen Menschen kann sich das Wort nicht entfalten, denn es dauert seine Zeit, bis aus
dem Samen die Frucht hervorkommt. Frucht kommt durch Glauben und Geduld (Hebräer 6,12). Diese
Zeit müssen wir Gottes Wort geben und nicht zwischendurch wegen der Menschen um uns herum
wieder aufgeben.
Im Johannesevangelium sagt Jesus über die Pharisäer, dass sie nicht zum Glauben kommen können,
weil sie voneinander Ehre suchen (5,44). Wenn wir in den Augen der anderen Leute toll sein wollen
und dafür das ausser acht lassen, was Gott will, ist das ein Hindernis für das Wachsen der göttlichen
Saat in unserem Leben.
Voraussetzung 3: verdauen – die Dornen
Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem, welcher das Wort hört; aber die Sorge um das Zeitliche
und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht. – Matthäus 13,22
Sorgen sind Gedanken, um die wir uns ständig im Kreis herum drehen und die dadurch jede
Beschäftigung mit Gott verhindern. Man kann seine Kapzität eben nur einmal einsetzen. Entweder für
Gott und das Wachstum im Verständnis seines Wortes oder eben in Gedanken an etwas anderes.
Das Wort braucht aber nicht nur Zeit zum Wachsen, es braucht auch Pflege.


Jeder, der einen Garten hat, weiss wie schwer es ist Pflanzen ordentlich wachsen zu lassen.
Manchmal muss man die kleinen Pflänzchen an Stöcke binden, oft muss man wässern, düngen usw.
Ebenso ist es mit Gottes Wort. Man muss sich damit beschäftigen, darauf herumkauen, es in
Gedanken bewegen.
Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rate der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch
sitzt, da die Spötter sitzen; sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und in seinem Gesetze
forscht Tag und Nacht. - Psalm 1,1-2
Forschen bedeutet hier so etwas wie angestrengtes Nachdenken. Das hebräische Wort kann auch mit
„murmeln“ übersetzt werden, also ein so tiefes Nachdenken und Meditieren über Gottes Wort, dass
man anfängt, laut zu denken und in Gedanken vor sich hin zu reden.
Es geht also letztlich darum, sich das Wort Gottes anzueignen, dabei zu bleiben und es immer tiefer in
sich eindringen zu lassen.
Wachstum ist immer ein langsamer Prozess, wird aber durch Frucht belohnt. Die Frucht des Wortes
Gottes ist ein Leben, das in der Kraft Gottes verändert wird und Jesus ausstrahlt. Es gibt sicherlich
nichts, was erstrebenswerter ist als Christusähnlichkeit und Gottesnähe. Die Mühe lohnt sich also.
___________
Impressum
© bitte kopieren und weitergeben. copyright wird generell nicht erhoben.
Der Holzschnitt ist von Fritz von Büren: http://fritzvonbueren.ch/
verantwortlich für den Inhalt: storch. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
? Bibelzitate nach der 1951er Schlachterübersetzung
? mehr Theologie der Jesus Freaks Remscheid im Internet: www.theologie.jfrs.de
 zu diesem Handout gibt es eine Predigtkassette. Auch als mp3 im Internet
Jesus Freaks Remscheid - your local underground church
storch

Samstag, 9. Juni 2012

Magisches Schriftverständnis?


Ein älterer Artikel von mir
Ist mein Schriftverständnis magisch?
Ich weiß nicht was man darunter versteht, wenn man von einem magischen Schriftverständnis spricht. Ist ein Same magisch? Ein Same ist ein Wunder. Ich lege einen kleinen Samen in feuchte Erde und es wächst eine Pflanze.
Ich empfehle den Artikel von Harald Sommerfeld zu lesen..

Wenn ich ein Wort Gottes in mein Herz hineinlasse, gibt der hl. Geist Offenbarungserkenntnis.
[Joh 8,31] Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; [Joh 8,32] und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Die Offenbarungserkenntnis wirkt Glauben. Und der Glaube ist der Sieg der die Welt überwunden hat..
Durch das Wort Gottes kann ich die Liebe Gottes erkennen.
[1Jo 4,16] Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

Wenn das Wort Gottes in mir lebt, werden meine Gebete erhört.
[Joh 15,7] Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.

Das Wort Gottes enthält nicht nur Information, es enthält Leben.

[Joh 6,63] Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben;

Es gibt die Information, was wir tun sollen, das ist das Gesetz.
Dann gibt es das Leben, daß ich das was ich tun soll gerne tue und das es mir leicht fällt.

[1Jo 5,3] Denn dies ist die Liebe Gottes, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer. [1Jo 5,4] Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.

Das Wort Gottes schneidet auseinander, was von der alten und von der neuen Natur kommt. Man hört öfters: Ich kann nicht erkennen was von Gott ist, und was von mir kommt.
Das Wort hat eine selbstständige, in-sich-wohnende Kraft, nämlich die Kraft des Geistes und des Lebens.
So kann das Wort auseinanderschneiden und trennen, was von Gott kommt, und was von mir kommt.
[Hebr 4,12] Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;

Unsere Haltung zum Wort Gottes, bestimmt den Einfluß, den wir auf unsere Herzen haben.

[Spr 4,20] Mein Sohn, auf meine Worte achte, meinen Reden neige dein Ohr zu! [Spr 4,21] Laß sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens! [Spr 4,22] Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Heilung für ihr ganzes Fleisch. - [Spr 4,23] Mehr als alles, was man bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm die Quelle des Lebens. -

Was ist das Wort des Christus?
[Kol 3,16] Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade!

Ich möchte jedem der das liest bitten, sich die nächsten 1-2 Jahre mit diesem Vers zu beschäftigen.
Wenn wir nur eine theologische Antwort für unseren Verstand haben, befürchte ich, daß wir ein falsches Wort in uns leben lassen.
Ein Wort, das uns nicht befreit von unserer alten Natur,
Ein Wort, das uns nicht befreit von der Macht der Sünde,
Ein Wort, das uns nicht gesund macht und uns Wohlergehen gibt,
Ein Wort, daß zwar unseren unerneuerten Verstand zufriedenstellt, unser Herz aber nicht wirklich hüpfen lässt..
Hüpft Dein Herz, wenn Du an das Wort denkst?
Oder fürchtest Du Dich weil Du nicht vor dem Berg Zion stehst, sondern vor dem Berg Sinai. Hebr 12, 18-24

Durch das Wort werden falsche Lehren und Spekulationen aus unserem Hirn herausgewaschen. (Göttliche Hirnwäsche)

[Eph 5,26] um sie zu heiligen, reinigend durch das Wasserbad im Wort,