Mittwoch, 28. April 2010

Geöffnete Augen

Eine alte Predigt von mir. (ca. 8 Jahre alt)

Offenbarungserkenntnis




[Eph 1,17] daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst.


Wir haben das letzte mal von all den Wahrheiten gehört, die wir in Jesus sind.

Man kann diese Dinge alle wissen,

und trotzdem;

Sie beeinflußen unser Leben nur in geringem Maße.

Woran liegt das?

Diese Dinge müßen lebendig sein in uns.


1.Wir brauchen Offenbarung

Schauen wir uns mal in der Bibel die Geschichte von den Jüngern in Ephesus an.


[Apg 19,7] Es waren aber insgesamt etwa zwölf Männer. [Apg 19,8] Er ging aber in die Synagoge und sprach freimütig drei Monate lang, indem er sich unterredete und sie von den Dingen des Reiches Gottes überzeugte. [Apg 19,9] Als aber einige sich verhärteten und ungehorsam blieben und vor der Menge schlecht redeten von dem Weg, trennte er sich von ihnen und sonderte die Jünger ab und unterredete sich täglich in der Schule des Tyrannus. [Apg 19,10] Dies aber geschah zwei Jahre lang, so daß alle, die in Asien wohnten, sowohl Juden als auch Griechen, das Wort des Herrn hörten. [Apg 19,11] Und ungewöhnliche Wunderwerke tat Gott durch die Hände des Paulus, [Apg 19,12] so daß man sogar Schweißtücher oder Schurze von seinem Leib weg auf die Kranken legte und die Krankheiten von ihnen wichen und die bösen Geister ausfuhren.


Hier war die erste 2jährige Bibelschule mit Zeichen und Wunder und alles was dazugehört.

Die Epheser hatten viel gute Lehre aus 1. Hand.

Nicht nur Theorie, sondern auch Aktion, und praktische Anschauung.


Und trotzdem betet Paulus, daß sie Offenbarungserkenntnis bekommen.

Es geht nicht um Wissen allein.

Ich denke, daß wir noch nie eine Zeit hatten, in der so viel Wissen im Leib Christi war wie heute.

Und doch haben wir nicht die Erkenntnis, die uns zu Christen macht wie der Herr uns haben möchte.


2.Was bewirkt Offenbarung


Viele Bibelstellen wissen wir, aber wir haben keine Offenbarung darüber.

Offenbarung bekommen wir, wenn wir erleuchtete Augen des Herzens haben.

Wenn wir Gottes Verheißungen mit erleuchteten Herzensaugen betrachten werden wir uns ganz toll freuen.

[Ps 119,162] Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.


Wie Notwendig haben wir das Gebet, das David gebetet hat.

[Ps 119,18] Öffne meine Augen, daß ich erblicke die Wunder in deinem Gesetz!

Wir sollen uns danach ausstecken das Wort mit geöffneten Herzensaugen zu sehen.

Es geht mehr als um Wissen.

Wenn Du mit erleuchteten Augen des Herzens das Wort liest. Kannst Du eine Begegnung mit der Weisheit haben.

Dann hast Du eine Begegnung, mit jemand, der dich in die Schatzkammern Gottes hineinführt.

Haben wir die Stimme der Weisheit schon gehört?

Spr 8

Es geht nicht nur darum eine gute systematische Lehre von Gott zu haben.

Das hat auch seinen Platz.

Aber wir müßen das Wort lieben und der hl. Geist will uns Begeisterung schenken für das Wort

Hier nun ein paar Beispiele wo wir Offenbarung brauchen.


Wenn wir mit der Weisheit zusammen Gottes Wort betrachten werden wir die Furcht Gottes finden.

[Spr 8,13] Die Furcht des HERRN , Böses zu hassen. Hochmut und Stolz und bösen Wandel und einen ränkevollen Mund, hasse ich.



Wir werden Lieben was Gott liebt,und hassen was Gott hasst. Ist das nicht das was wir brauchen?


Teilhaber der Göttlichen Natur


Mit Jesus gestorben.


3.Wie bekommen wir Offenbarung?

Durch Umgang mit dem Wort Gottes und mit Jesus.

Komm mit seinem Wort in seine Gegenwart.

Wir dürfen uns nicht zufrieden geben mit Wissen über Gott.

Eine Veheißung zu kennen bedeutet nicht, daß wir sie mit geöffneten Herzensaugen gesehen haben.

Ich möchte hier das kleine Büchlein von Hartwig empfehlen


Der Segen des Nachsinnens über das Wort Gottes


Ich möchte noch den Unterschied zwischen einer Herzensoffenbarung und einer Lehre verstehen mit einem Bild erklären.


Wenn wir biblisch Lehre hören, und wenn wir sie annehmen, dann ist das so, als ob wir Holz für den Altar sammeln.

Es ist gut einen schönen Holzvorrat zu haben.

Aber die einzelnen Wahrheiten müßen in unser Herz.

Wir dürfen erleben, wie wir so ein Stück Lehre nehmen.

Ich bin gesegnet mit jedem geistigen Segen

Am Anfang ist es interessant, und man spürt schon, daß es Wärme geben müßte.

Wer muß noch Holz machen für den Winter? Aber noch brennt es nicht. Geben wir uns nicht zufrieden mit guter solider Lehre

Selbst wenn das Holz gut ausgetrocknet ist gut gelagert, dann brennt es immer noch nicht.

Wir müßen es auf den Altar unseres Herzens legen, und so lange in der Gegenwart Gottes bleiben bis er Feuer sendet.

Noch ein kleiner Tipp

Mit Stellen die man auswendig gelernt hat kann man überall das Holz auf den Altar legen und vor Gott warten, daß er Feuer sendet.

Dienstag, 27. April 2010

Verheißungsorientiert leben

20 positive Glaubenssätze, die dir wirklich weiterhelfen

  • Teil 1

Warum sollte ich sagen, ich kann nicht, wenn doch die Bibel sagt, ich kann alles durch den, der mich mächtig macht, Christus?

Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.
Philipper 4,13

  • Teil 2

Warum sollte ich an irgendetwas Mangel haben, wenn ich doch weiß, daß Gott all meinen Mangel ausfüllt nach seinem Reichtum in der Herrlichkeit in Jesus Christus?

Mein Gott aber wird alles, wessen ihr bedürft, erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.
Philipper 4,19

  • Teil 3

Warum sollte ich mich fürchten, wenn die Bibel doch sagt, daß Gott mir nicht einen Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit gegeben hat?

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.
2.Timotheus 1,7

  • Teil 4

Warum sollte ich zu wenig Glauben haben um meiner Berufung getreu zu leben, wenn doch Gott mir ein gewisses Maß an Glauben ausgeteilt hat?

Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
Römer 12,3

  • Teil 5

Warum sollte ich schwach sein, wenn die Bibel sagt, daß der Herr die Kraft meines Lebens ist und daß ich Stärke zeigen und Handeln kann, weil ich Gott kenne?

Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken?
Psalm 27,1

Aber das Volk, das seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen und entsprechend handeln.
Daniel 11,32

  • Teil 6

Warum sollte ich Satan über mein Leben herrschen lassen, wenn er, der in mir ist, größer ist als der, der in der Welt ist?

Ihr seid aus Gott, Kinder, und habt sie überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist.
1.Johannes 4,4

  • Teil 7

Warum sollte ich Niederlagen akzeptieren, wenn die Schrift sagt, dass Gott mir allezeit Sieg gibt?

Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart!
2.Korinther 2,14

  • Teil 8

Warum sollte es mir an Weisheit fehlen, wenn Christus mir von Gott zur Weisheit gemacht ist und Gott mir reichlich Weisheit gibt, wenn ich Ihn darum bitte?

Aus ihm aber kommt es, dass ihr in Christus Jesus seid, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung
1.Korinther 1,30

Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden.
Jakobus 1,5

  • Teil 9

Warum sollte ich niedergedrückt sein, wenn ich mir Gottes Güte, Treue und Barmherzigkeit ins Bewußtsein rufen und Hoffnung haben kann?

Doch dies will ich mir in den Sinn zurückrufen, darauf will ich hoffen: Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue. Mein Anteil ist der HERR, sagt meine Seele, darum will ich auf ihn hoffen.
Klagelieder 3,21-24

  • Teil 10

Warum sollte ich mir Sorgen machen, wenn ich doch alle meine Sorgen auf Jesus Christus werfen kann, der für mich sorgt?

…indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch.
1.Petrus 5,7

  • Teil 11

Warum sollte ich in Gebundenheit leben, wenn ich weiß, daß die Freiheit herrscht, wo der Geist Gottes ist?

Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht. Steht nun fest und laßt euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!
Galater 5,1

  • Teil 12

Warum sollte ich mich verurteilt fühlen, wenn die Bibel sagt, daß es für die in Christus Jesus keine Verdammnis gibt?

Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Römer 8,1

  • Teil 13

Warum sollte ich mich einsam fühlen, wenn Jesus sagt, er ist bei mir und er wird mich nie verlassen oder vergessen?

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
Matthäus 28,20

Denn er hat gesagt: »Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen«
Hebräer 13,5

  • Teil 14

Warum sollte ich mich für verflucht oder einen Pechvogel halten, wenn Christus mich von dem Fluch des Gesetzes erlöst hat, damit ich seinen Geist empfange?

Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist – denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt! « –, damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen komme, damit wir die Verheißung des Geistes durch den Glauben empfingen.
Galater 3,13-14

  • Teil 15

Warum sollte ich unzufrieden sein, wenn ich wie Paulus, lernen kann, in jeder Lage zufrieden zu sein?

Nicht, dass ich es des Mangels wegen sage, denn ich habe gelernt, mich darin zu begnügen, worin ich bin.
Philipper 4,11

  • Teil 16

Warum sollte ich mich wertlos fühlen, wenn Jesus für mich zur Sünde gemacht wurde, damit ich in ihm Gottes Gerechtigkeit würde?

Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.
2.Korinther 5,21

  • Teil 17

Warum sollte ich unter Verfolgungswahn leiden, wenn ich doch weiß, daß niemand wirklich gegen mich sein kann, wenn Gott für mich ist?

Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns?
Römer 8,31

  • Teil 18

Warum sollte ich verwirrt sein, wenn Gott der Urheber des Friedens ist und mir Erkenntnisse schenkt durch seinen innewohnenden Geist?

Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind.
1.Korinther 2,12

Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.
1.Korinther 14,33

  • Teil 19

Warum sollte ich mich als Versager fühlen, wenn ich in allem weit überwinde durch den, der mich geliebt hat, Christus?

Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.
Römer 8,37

  • Teil 20

Warum sollte ich mich von dem täglichen Kleinkram niederdrücken lassen, wenn ich Mut daraus schöpfen kann, dass Jesus die Welt und ihre Probleme überwunden hat?

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.
Johannes 16,33

Aus „Neues Leben, neue Identität“ von Neil T. Anderson, Logos Verlag, ISBN 3-927767-39-5

Sonntag, 25. April 2010

Geistliche Kriegsführung

Hier ein Post, den ich Anfang des Jahres gepostet habe.

Nochmal ein Ausschnitt aus dem Büchlein "Sitze Wandle Stehe" von Watchman Nee .

Gottes Wort gegen seinen und unseren Feind lautet: «Stehe». «Ziehet die volle Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die listigen Anläufe des Teufels zu bestehen vermögt». (Eph.6,11)

Das griechische Wort für stehen mit der Präposition «gegen» in Vers 11 bedeutet «das Feld behaupten». In diesem Befehl Gottes ist eine köstliche Wahrheit verborgen. Das ist kein Befehl, in fremdes Territorium einzudringen. In der modernen Kriegsführung wäre dies der Befehl zum Einmarsch. So ziehen Armeen in fremde Länder ein, um sie zu besetzen und zu unterwerfen. Das ist nicht, was Gott von uns will. Wir haben zu stehen, nicht zu marschieren.

Das Wort «stehe» bedeutet, dass der umstrittene Boden in Wirklichkeit Gott gehört — und damit auch uns. Wir brauchen nicht erst zu kämpfen, um darauf Fuß zu fassen.

Fast alle im Epheserbrief erwähnten Waffen sind reine Verteidigungswaffen. Selbst das Schwert kann sowohl für die Verteidigung als auch für den Angriff verwendet werden. Der

Unterschied zwischen Verteidigungs- und Angriffskrieg liegt darin, dass uns im ersten das Feld gehört, wir brauchen es nur zu halten, während wir es im letzteren erobern müssen.

Das ist genau der

Unterschied zwischen der Kriegsführung des Herrn und der unsrigen. Sein Kampf war Angriff, der unsere ist im wesentlichen Verteidigung. Der Herr kämpfte mit Satan, um ihn zu besiegen.

Durch das Kreuz trug er den Kampf bis an die Schwelle der Hölle, um Gefangene wegzuführen (Eph. 4,8-9). Wir dagegen kämpfen nur noch gegen den Satan, um den Sieg, den der Herr errungen hat, festzuhalten und zu vertiefen. Durch die Auferstehung hat Gott seinen Sohn als Sieger über das ganze Reich der Finsternis ausgerufen, und Christus hat den gewonnenen Boden uns übergeben.

Wir brauchen nicht darum zu kämpfen. Wir haben ihn nur noch gegen jeden Angreifer zu behaupten.

Wenn du kämpfst, um den Sieg zu erringen, hast du die Schlacht von Anfang an verloren. Angenommen der Feind versuche, dich zu Hause oder im Geschäft zu überfallen. Die Schwierigkeiten mehren sich ständig und wollen dich überwältigen. Missverständnisse entstehen, und du kommst in eine Situation, mit der du weder fertig wirst, noch ihr entrinnen kannst. Du betest und fastest, du kämpfst und widerstehst während Tagen, aber es ändert sich nichts. Warum nur?

Du versuchst den Sieg zu erringen und hast damit das Gebiet, das schon dir gehört, dem Feind überlassen. Der Sieg liegt noch irgendwo in weiter Ferne vor dir und du erreichst ihn nicht. Ich befand mich einmal selbst in der genau gleichen Situation. Da erinnerte mich Gott an das Wort in 2. Thess. 2,8 über den Menschen der Sünde, den der Herr Jesus

«durch den Hauch seines Mundes wegraffen wird.»

Nun wurde mir plötzlich bewusst, dass ja schon ein Hauch meines Herrn genügt, um den Feind zu erledigen, während ich einen Orkan in Bewegung zu bringen suchte! Wurde denn der Satan nicht ein für alle Mal besiegt? Dann ist ja auch dieser Sieg bereits errungen. Nur wer sitzt, kann auch stehen. Unsere Kraft zu stehen und zu wandeln liegt darin, dass wir uns zuerst mit Christus gesetzt haben. Aus dieser Position erhält der Christ im Wandel und im Kampf seine Kraft. Wer nicht vor Gott sitzt, kann nicht hoffen, vor dem Feind bestehen zu können.

Es ist Satan nicht unbedingt darum zu tun, uns zur Sünde zu verleiten. Er wird versuchen, uns aus der Siegesstellung herauszulocken, in die der Herr uns gestellt hat. Durch unseren Verstand oder unsere Gefühle greift er unser Ruhen in Christus und unseren Wandel im Geiste an. Aber für jede Stelle seines Angriffs stehen Verteidigungswaffen zur Verfügung — der Helm, der Panzer, der Gürtel, die Schuhe, — und über allem steht der Grossschild des Glaubens, um die feurigen Pfeile des Feindes auszulöschen. Der Glaube sagt: «Christus ist erhöht. Durch seine Gnade sind wir erlöst!

Wir haben Zugang zu ihm; Christus wohnt durch seinen Geist in uns!» (Vergl. Eph. 1,20; 2,8; 3,12.17).

Weil der Sieg sein ist, gehört er auch uns. Wenn wir nur nicht versuchten, den Sieg selber zu erringen, sondern einfach an ihm festhielten, so würden wir erleben, wie der Feind fliehen muss! Wir brauchen den Herrn nicht darum zu bitten, uns zur Überwindung des Feindes tüchtig zu machen, oder uns das Vertrauen in ihn zu schenken, wir brauchen ihm nur zu danken, dass er dies bereits getan hat — ER IST SIEGER. Es ist alles eine Sache des Glaubens an ihn.

Wenn wir wirklich dem Herrn glauben, bringen wir nicht viele Bitten vor ihn, sondern wir loben ihn viel mehr. Je einfacher und klarer unser Glaube an ihn ist, umso weniger werden wir in solchen Situationen beten; wir werden ihn viel mehr preisen und ihm danken.

Ich kann daher nur wiederholen, dass wir in Christus schon Sieger sind. Ist es angesichts dieser Tatsache nicht offensichtlich, dass, wenn wir lediglich um den Sieg bitten — es sei denn, dass das Gebet mit Lobpreis durchsetzt ist — wir die Niederlage direkt besiegeln, da wir damit die einzige, siegversprechende Ausgangslage verlassen?

Erlebt ihr vielleicht auch Niederlagen? Lebt ihr in der Hoffnung, eines Tages doch stark genug zu sein, den Sieg zu erringen? Dann kann ich für euch nur bitten, wie Paulus für die Epheser, dass Gott euch die Augen aufs neue öffnen möge, euch mit ihm sitzend zu sehen, den Gott selbst sitzen ließ, und zwar «hocherhaben über jede Herrschaft und Gewalt, über jede Macht und Hoheit, überhaupt über jeden Namen, der nicht nur in dieser, sondern auch in der zukünftigen Weltzeit genannt wird» (Eph. 1,20- 21).

Wenngleich die Schwierigkeiten um dich weiter bestehen und der Löwe so laut brüllt wie zuvor, so brauchst du doch nicht länger auf den Sieg zu hoffen. In Jesus Christus bist du Sieger.


Freitag, 23. April 2010

Gottes Wort meditieren

Hier ist nochmal ein älterer Post von mir.
Ich lese diese Dinge selber immer wieder und lasse mein Herz davon berühren.
Ich habe es mir angewöhnt, das Wort Gottes laut vor mich hinzusprechen.
Ich lass das Wort nicht von meinem Munde weichen.

Einen sehr guten Gedanken habe ich bei Rick Warren gefunden.



"Meditation

Sie können zwar nicht den ganzen Tag über in seinem Wort lesen, aber sie können immer wieder im Laufe des Tages darüber nachdenken.
Sie können sich Bibelverse ins Gedächtnis rufen, die sie gelesen oder auswendig gelernt haben, und sie immer wieder in Gedanken wiederholen.
Meditation wird oft als irgendein schwieriges, mysteriöses Ritual missverstanden, das von zurückgezogenen Mönchen und Mystikern praktiziert wird.
Doch Meditation ist einfach zielgerichtetes Denken, - eine Fähigkeit, die jeder lernen und an jedem Ort einsetzen kann.
Wenn Sie ein Problem immer wieder im Kopf herumwälzen, nennt man das “sich Sorgen machen”.
Wenn Sie immer wieder über Gottes Wort nachdenken, nennt man das “Meditation”.

Wenn sie wissen, wie man sich Sorgen macht, dann wissen Sie auch, wie man meditiert.
Sie müssen Ihre Aufmerksamkeit nur noch von Ihren Problemen zu Gottes Wort verlagern.
Je mehr Sie über Gottes Wort nachdenken, desto weniger werden Sie sich Sorgen."

Hier ist noch ein altes Pedigtkonzept von mir über das Sprechen von Gottes Wort.

Wir wollen uns wieder die Jakobusstelle anschauen.
Jak 3,2 Denn wir fehlen alle viel; wenn jemand in der Rede nicht fehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.
Jak 3,3 Siehe, den Pferden legen wir die Zäume ins Maul, damit sie uns gehorchen, und so lenken wir ihren ganzen Leib.
Jak 3,4 Siehe, auch die Schiffe, so groß sie sind und so rauhe Winde sie auch treiben mögen, werden von einem ganz kleinen Steuerruder gelenkt, wohin die feste Hand des Steuermannes es haben will.

1. Bringt es etwas. wenn wir Gottes Verheißungen immer wieder aussprechen?
Können wir mit unserem Reden, die Haltung unseres Herzens beeinflussen?
Ps 45,2 Es wallt mein Herz von gutem Wort. Sagen will ich meine Gedichte dem König! Meine Zunge sei der Griffel eines geschickten Schreibers!

Spr 3,1 Mein Sohn, meine Weisung vergiß nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote!
Spr 3,2 Denn Länge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden mehren sie dir.
Spr 3,3 Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf deines Herzens Tafel!
Spr 3,4 Und finde Gunst und feine Klugheit in den Augen Gottes und der Menschen!
Spr 3,5 Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Ein wichtiger Weg um die Gebote Gottes in unsere Herzen zu schreiben ist es Gottes Wort mit unserem Mund zu sagen.
Es ist eine machtvolle Gewohnheit Gottes Wort auszusprechen.
5Mo 6,6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein.
5Mo 6,7 Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst.


Während wir Gottes Wort sprechen und mit unserem Herzen hören sind folgende Gebete hilfreich.
Ps 119,18 Öffne meine Augen, damit ich schaue die Wunder aus deinem Gesetz.

Ps 19,15 Laß die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser!

Jes 55,11 so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird bewirken, was mir gefällt, und ausführen, wozu ich es gesandt habe.

2. Was passiert, wenn wir diesen Weg gehen?

Spr 4,10 Höre, mein Sohn, und nimm meine Worte an, dann werden dir zahlreich die Lebensjahre!
Spr 4,11 Im Weg der Weisheit unterweise ich dich, lasse dich gehen auf geraden Bahnen.
Spr 4,12 Wenn du gehst, wird dein Schreiten nicht beengt sein, und wenn du läufst, wirst du nicht stürzen.
Spr 4,20 Mein Sohn, auf meine Worte achte, meinen Reden neige dein Ohr zu!
Spr 4,21 Laß sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens!
Spr 4,22 Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Heilung für ihr ganzes Fleisch. -

3. Warum fällt es uns so schwer Verheißungsworte vor uns hinzusprechen?
a. Unwissenheit über den Feind. Wir haben einen Feind, der uns das Wort rauben will.
b. Unwissenheit über die Wirkunsweise des Wortes. Wir erkennen nicht die Macht, die darin liegt, wenn Gottes Wort in unserem Herzen den Prozes des Wachstums durchmacht.

Jes 55,10 Denn wie der Regen fällt und vom Himmel der Schnee und nicht dahin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt, sie befruchtet und sie sprießen läßt, daß sie dem Sämann Samen gibt und Brot dem Essenden,
Jes 55,11 so wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird bewirken, was mir gefällt, und ausführen, wozu ich es gesandt habe.

Montag, 19. April 2010

Leben im Sieg

Ich glaube, daß es gut ist mache Schriften öfters zu lesen darüber zu beten , sich die Punkte ganz klar zu machen in denen man anders denkt , noch einmal alles zu lesen.
Ich werde irgendwann einmal ein paar Gedanken zu meinem Dienstgaben-verständnis mitteilen.



Folgender Text ist ein Teil von einem Artikel von Michael Stadler.


Wenn wir denken, dass das, was wir für Gott tun, die Grundlage unserer Beziehung zu ihm sei, dann irren wir. Sobald wir Gnade verstehen, suchen wir Gott selbst in inniger Liebe und Hingabe. Daraus fließen Dienst und gute Werke ganz einfach, natürlich, selbstverständlich und fröhlich. Wir können aus uns nichts für Gott tun. Nur Gott kann etwas für sich selbst tun, nur Gott ist für Gott genug, drunter läuft’s nicht! Nur Gott kann sich verstehen, nur Gott kann (dreieinig) Gemeinschaft mit sich haben. Aber in seiner Gnade nimmt er uns in diesen Kreislauf hinein, offenbart sich, inspiriert uns, lässt uns an all dem teilhaben, indem er sein Leben in uns hinein ergießt und dieses dann durch uns wieder hinaus- und zu ihm zurückfließen lässt.

Die völlige Einheit, Hingabe, Abhängigkeit und Gehorsamsbeziehung, die Jesus mit dem Vater lebte, war nicht einmalig gedacht, sondern als Beispiel für jeden seiner Nachfolger, als Modell für uns! Gott, der Vater will über den Hl. Geist ebenso durch dich reden, beten und wirken, wie er es durch Jesus tat.
Wir sind genauso gesandt wie Jesus es war und sollen die gleichen Werke wie Jesus vollbringen (vgl. Joh 20,21ff; Mk 2,5ff; Joh 14,12). Denn Jesus wirkte auf Erden nicht in seiner Göttlichkeit, sondern ausschließlich in seiner Menschlichkeit (vgl. Phil 2,5-7). Die Ausrede „Ich bin doch nicht Jesus!“ klingt fromm, ist aber blanker Ungehorsam, Unglaube und falsche Demut.

Jesus tat nicht ein Werk für Gott, der Vater tat jedes Werk selbst durch ihn (Lk 5,17b; Joh 5,19.30; Apg 2,22) und will dasselbe auch durch uns tun. Jesus lebte das Leben eines anderen, das Leben des Vaters, und auch wir sollen das Leben Gottes in uns zulassen und zum Ausdruck bringen. Es geht nicht darum, (biblische) Prinzipien zu erfüllen oder für Jesus zu leben. Das klingt zwar edel, ist aber ein subtiles, gesetzliches Missverständnis.

Gehorsam bedeutet, Jesus in uns aktiv zu vertrauen, den Willen Gottes für uns zu erfüllen. Es geht um Beziehung, nicht um Bemühen, um Lobpreis, nicht um Leistung, um Vertrauen, nicht um unser Versuchen, um Ruhen in ihm, nicht um Rackern. Nicht unsere Begabung zählt hier, sondern seine. Nie sind wir für Gott zu schwach, sondern eher zu stark in unserem Eigenwillen.

Unser Motiv mag stimmen, aber die Methode funktioniert nicht. Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht.
Oft verstehen wir dies erst, wenn wir mit unserem eigenen Bemühen ans Ende von uns selbst gekommen sind, jedes Vertrauen auf unsere eigene Fähigkeit aufgeben (vgl. 2.Kor 12,9; Phil 3,3b) und Christus ganz und gar als unsere Fähigkeit und unser Leben erkennen und bewusst anerkennen (vgl. Mt 16,25; 2.Kor 3,5; Phil 1,21; Kol 3,4a).

Wenn wir dem Verlangen, unser Leben selbst im Griff zu haben, nicht ständig absagen,
verhindern wir das Leben Christi in uns. Sieg in Christus können wir selbst nicht erreichen,
wir können diesen nur empfangen.
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Sonntag, 18. April 2010

Geöffnete Augen

[Eph 1,15] Deshalb höre auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht auf,

[Eph 1,16] für euch zu danken, und ich gedenke eurer in meinen Gebeten,

Unsere Gebete dürfen mit Danksagung durchsetzt sein.
[Eph 1,17] daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst.
Hoffnung für alle übersetzt:
Ihn, den Gott unseres Herrn Jesus Christus, den Vater, dem alle Herrlichkeit gehört, bitte ich darum, euch Weisheit zu geben, daß ihr ihn immer besser erkennt und er euch zeigt, was sein Wille ist.

[Eph 1,18] Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen


Ich denke, daß es nicht richtig ist, wenn wir die Hoffnung unserer Berufung und unsere Erbschaft, nur in die Zukunft verlegen.

Im folgenden Vers ist sicher vor allem unser jetziges Leben gemeint.
[1Kor 1,9] Gott ist treu, durch den ihr berufen worden seid in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.

[1Petr 2,9] Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat;
Wir sollen jetzt in seinem Licht leben.

im folgende Vers ist von der Ewigkeit die Rede.

[1Petr 5,10] Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus, er selbst wird , die ihr eine kurze Zeit gelitten habt, vollkommen machen, stärken, kräftigen, gründen.
Der zweite Teil des Verses gilt wieder für die jetzige Zeit


[Eph 1,19] und was die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke.
[Eph 1,20] Die hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat,

Hoffnung für alle(Epheser 1,19-20 - Hoffnung für alle)
*19 Ihr sollt erfahren, wie unermeßlich groß die Kraft ist, mit der Gott in uns, den Glaubenden, wirkt. Ist es doch dieselbe Kraft, *20 mit der er Christus von den Toten auferweckte und ihm den Ehrenplatz zu seiner Rechten gab!
Ich glaube wir sollten diesen Vers immer wieder beten.
Wenn wir diese Wahrheit wirklich verstehen, werden wir Sieg über Sünde (Zielverfehlung) und Krankheit haben.



[Eph 1,21] über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen genannt werden wird.

Freitag, 16. April 2010

Ich lebe nicht nach der Bibel

Es gibt ein paar Lektionen, die man im Reich Gottes unbedingt gelernt haben sollte.
Folgende Wahrheit, die haso im folgenden Artikel erklärt ist eine davon.

Ich denke, daß es sich hier entscheidet, wer einen gesetzlichen Weg geht, und eine Plage für sich und andere ist, oder wer in Beziehung mit Jesus lebt.

Hier der Artikel.