Sonntag, 20. Mai 2012

Warum dienen wir Gott


  Andacht von Andrew Wommack



20. Mai

Lass dich von Gott lehren

Johannes 6,40-45


Es steht geschrieben in den Propheten: "Und sie werden alle von Gott gelehrt sein." Jeder nun, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.

Johannes 6,45

Die Propheten des Alten Testaments prophezeiten einen neuen Bund, bei dem wir alle von Gott gelehrt werden würden. Sie sprachen von einem Offenbarungswissen, das von innen kommt, aus unserem Geist. Unter dem alten Bund kommunizierte Gott mit seinem Volk nur durch den äußeren Menschen. Er tat das, weil nicht wiedergeborene Menschen die geistlichen Wahrheiten nicht erkennen konnten, die der Geist im neuen Bund offenbart (1 Kor 2,14).

Die Gläubigen des Alten Testaments waren wie Kinder in ihrer Fähigkeit, geistliche Wahrheiten zu erfassen. Es ist unmöglich, einem kleinen Kind geistliche Wahrheiten zu erklären, trotzdem muss es aber davon abgehalten werden, sich mit dem Bösen einzulassen. Deshalb lehrt das Wort Gottes Eltern, zur Erziehung die Rute zu benutzen (Spr 13,24; 19,18; 22,15). Ein Kind mag vielleicht nicht wissen, was es heißt, dem Teufel zu widerstehen. Wenn der Teufel es zum Stehlen verleiten will, sagt es jedoch aus Furcht vor der Rute: „Nein!” Ähnlich wurden die Heiligen des Alten Testaments aus Furcht vor dem Zorn und der Strafe Gottes von Sünde ferngehalten. Das gebot zwar der Sünde Einhalt, aber es verhinderte, dass sie die Güte und Liebe Gottes empfingen (1 Joh 4,18).

In Johannes 6,45 sprach Jesus vom neuen Bund, bei dem die Bestrafung für unsere Sünden auf ihn gelegt wurde. Du dienst Gott nicht mehr länger aus Furcht vor Strafe. Jetzt dienst du ihm aus Liebe, weil er den Geist seines Sohnes in dein Herz gesandt hat, um dich zu seinem Sohn oder seiner Tochter zu machen. Du dienst ihm, weil deine Natur umgewandelt wurde durch die neue Geburt. Du bist nun wie er. Lass dich heute vom Heiligen Geist in dir führen und lehren.


Samstag, 19. Mai 2012

In Christus

Hier eine Bibelarbeit  (Pdf) wer wir in Christus sind.
Es lohnt sich die Stellen betend durchzulesen und den hl, Geist zu bitten daß wir sie verstehen.
Wenn wir diese Wahrheiten in unser Herz aufnehmen wird unser Leben verwandelt. und wir werden mehr Gebetserhörungen erleben.


[Joh 15,7] Wenn ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, möget ihr bitten, was ihr wollt, so wird es euch widerfahren. [Joh 15,8] Dadurch wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringet und meine Jünger werdet.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Es geht auch anders

Habe ich bei Haso gefunden



Ich stoße immer wieder auf Pfarrer und Pastoren, die es 
persönlich nehmen, wenn Leute aus ihrer Gemeinde weggehen,
um sich einer anderen anzuschließen. Ganz anders verhielt sich
  Charles Simeon von Cambridge (einer der einflussreichsten Führer
 des anglikanischen Evangelikalismus im 18./19. Jahrhundert). 


"Als eine Reihe von Mitgliedern seine Kirche verließ und sich
 dem "dissenting" (freikirchlichen) Pastor John Stittle
 (der als brilliant, exzentrisch und sehr arm beschrieben wird) 
anschlossen, schickte Simeon diesem eine vierteljährliche 
finanzielle Unterstützung, die - so begründete er 
- für die pastorale Betreuung seiner "verstreuten Schafe"
 gedacht war. (David Smith, Transforming the World?, S. 16)"

Mittwoch, 16. Mai 2012

Was bedeutet Errettet sein?

Eine Andacht von Andrew Wommack


    

16. Mai

Errettung ist eine Beziehung

Markus 6,53-56
Und als sie aus dem Schiff traten, erkannten die Leute ihn sogleich.

Markus 6,54

Das Wort erkennen kann Verschiedenes bedeuten, angefangen bei mit den Sinnen oder dem Verstand wahrnehmen bis hin zu einer wesentlich tieferen Bedeutung, wie eine Person durch und durch kennen. Jemanden auf diese Art zu kennen, ist kein intellektuelles Begreifen, sondern eine ganz innige persönliche Erfahrung. Jesu Definition von ewigem Leben ist, Gott den Vater durch ihn - Jesus - zu erkennen. Es bedeutet, eine tiefe und persönliche Beziehung mit Gott dem Vater und Jesus dem Sohn zu haben. Unsere Errettung dreht sich allein um diese persönliche Beziehung.

Die Vergebung unserer Sünden ist nicht das Ziel der Errettung. Sie ist das Mittel, um das Ziel, nämlich eine innige persönliche Beziehung mit dem Vater, zu erreichen. Jesus starb, um für die Vergebung unserer Sünden zu bezahlen, weil nicht vergebene Sünden uns von einer engen Beziehung mit dem Vater abhalten würden. Sünde war eine Hürde, die zwischen Gott und uns stand. Jesus musste sie aus dem Weg räumen. Jeder, der die Errettung nur als das Vergeben von Sünden und als ein In-den-Himmel-Kommen ansieht, verpasst ewiges Leben mit Gott.

Die Schrift zeigt uns Errettung als den Weg, über den sündige Menschen wieder zu Frieden und Harmonie mit Gott zurückfinden können. Stattdessen wurde sie allzu oft nur als ein Entrinnen von den Problemen des Lebens und dem Höllengericht aufgefasst. Es ist möglich, mit dieser Auffassung wiedergeboren zu werden. Die Leute, die so errettet werden, sehen den Herrn nur als jemanden, der ihnen durch Krisenzeiten helfen kann. Sie erfahren niemals die tägliche Freude einer innigen persönlichen Beziehung mit ihm.

Jesus starb für dich, weil er dich liebt (Joh 3,16), eine Liebe, die sich nach einer innigen persönlichen Beziehung sehnt. Entdecke deine Beziehung zu ihm heute neu und erzähl dann deinen nicht gläubigen Freunden von ihm. Wahrscheinlich haben sie Religion satt und sind auch nicht mit dem zufrieden, was die Welt ihnen anbietet. Sage ihnen, dass du aus eigener Erfahrung weißt, dass nur eine persönliche Beziehung mit dem Vater ihnen das geben kann, was sie in diesem und im nächsten Leben brauchen.

Samstag, 12. Mai 2012

Adacht




12. Mai

Über Demut

Johannes 6,15


Als Jesus nun merkte, daß sie kommen würden und ihn ergreifen, um ihn zum König zu machen, entwich er wieder auf den Berg, er selbst allein.

Johannes 6,15

Jesus ist versucht worden in allem wie wir, doch ohne Sünde (Hebr 4,15). Er muss die Versuchung gespürt haben, sich der Menge hinzugeben und sich selbst zu erhöhen, aber er ist nicht darauf eingegangen. Er kam, um den Willen des Vaters und nicht seinen eigenen auszuführen (Joh 6,38). Deshalb hat er sich sofort von den Menschen entfernt und die ganze Nacht im Gebet mit seinem Vater verbracht. Anhaltendes Gebet ist ein wirksames Gegenmittel gegen die Versuchung von Stolz und Überheblichkeit und wird göttliche Demut in deinem Leben zur Folge haben.

In Galater 2,20 lehrt uns Paulus über das Sterben unseres Ichs; es ist hier sehr wichtig zu sehen, wie dieses Sterben stattfindet. Paulus schreibt, dass sein Ich durch das, was Jesus getan hat, gestorben ist. Dieses Sterben wurde für ihn dadurch real, dass er sich selbst für das hielt, was bereits durch Christus geschehen ist (Röm 6,11).

Einige Gläubige haben heutzutage diese Lehre vom Sich-selbst-Sterben so übertrieben, dass sie, anstatt von ihrem Selbst befreit zu sein, sich völlig auf sich konzentrieren. Sie denken die ganze Zeit nur an sich selbst. Obwohl sie sich selbst eigentlich erniedrigen, sind sie die ganze Zeit nur mit sich beschäftigt. Eine wirklich demütige Person ist Jesus-bezogen. Sich selbst zu sterben bedeutet nicht, sich zu hassen, sondern vielmehr Christus mehr zu lieben als sich selbst.

Falsche Religionen predigen Selbstverleugnung. Wir müssen nicht nur uns selbst sterben, sondern lebendig sein im Bezug auf Gott. Wenn wir uns darauf ausrichten, uns selbst zu verleugnen, ohne dass Christus in unserem Herzen regiert, führt das nur zu Gesetzlichkeit. Wahre Demut führt nicht dazu, dass wir uns selbst erniedrigen und uns und unsere eigenen Fähigkeiten hassen. Sie ist viel mehr das Bewusstsein, dass alles, was wir haben, ein Geschenk Gottes ist. Nur eine Person, die Gott anerkennt, kann wahre Demut zeigen.

Wenn du dich selbst heute in Jesus verlierst, kannst du genauso demütig sein wie er. Lass es dein einziges Verlangen sein, das zu tun, was er tun möchte. Lass ihn durch dich anderen dienen und achte auf das, was er sagt und fühlt. So wirst du dich ganz natürlich in seiner Demut bewegen.

Andacht




12. Mai

Über Demut

Johannes 6,15


Als Jesus nun merkte, daß sie kommen würden und ihn ergreifen, um ihn zum König zu machen, entwich er wieder auf den Berg, er selbst allein.

Johannes 6,15

Jesus ist versucht worden in allem wie wir, doch ohne Sünde (Hebr 4,15). Er muss die Versuchung gespürt haben, sich der Menge hinzugeben und sich selbst zu erhöhen, aber er ist nicht darauf eingegangen. Er kam, um den Willen des Vaters und nicht seinen eigenen auszuführen (Joh 6,38). Deshalb hat er sich sofort von den Menschen entfernt und die ganze Nacht im Gebet mit seinem Vater verbracht. Anhaltendes Gebet ist ein wirksames Gegenmittel gegen die Versuchung von Stolz und Überheblichkeit und wird göttliche Demut in deinem Leben zur Folge haben.

In Galater 2,20 lehrt uns Paulus über das Sterben unseres Ichs; es ist hier sehr wichtig zu sehen, wie dieses Sterben stattfindet. Paulus schreibt, dass sein Ich durch das, was Jesus getan hat, gestorben ist. Dieses Sterben wurde für ihn dadurch real, dass er sich selbst für das hielt, was bereits durch Christus geschehen ist (Röm 6,11).

Einige Gläubige haben heutzutage diese Lehre vom Sich-selbst-Sterben so übertrieben, dass sie, anstatt von ihrem Selbst befreit zu sein, sich völlig auf sich konzentrieren. Sie denken die ganze Zeit nur an sich selbst. Obwohl sie sich selbst eigentlich erniedrigen, sind sie die ganze Zeit nur mit sich beschäftigt. Eine wirklich demütige Person ist Jesus-bezogen. Sich selbst zu sterben bedeutet nicht, sich zu hassen, sondern vielmehr Christus mehr zu lieben als sich selbst.

Falsche Religionen predigen Selbstverleugnung. Wir müssen nicht nur uns selbst sterben, sondern lebendig sein im Bezug auf Gott. Wenn wir uns darauf ausrichten, uns selbst zu verleugnen, ohne dass Christus in unserem Herzen regiert, führt das nur zu Gesetzlichkeit. Wahre Demut führt nicht dazu, dass wir uns selbst erniedrigen und uns und unsere eigenen Fähigkeiten hassen. Sie ist viel mehr das Bewusstsein, dass alles, was wir haben, ein Geschenk Gottes ist. Nur eine Person, die Gott anerkennt, kann wahre Demut zeigen.

Wenn du dich selbst heute in Jesus verlierst, kannst du genauso demütig sein wie er. Lass es dein einziges Verlangen sein, das zu tun, was er tun möchte. Lass ihn durch dich anderen dienen und achte auf das, was er sagt und fühlt. So wirst du dich ganz natürlich in seiner Demut bewegen.

Dienstag, 8. Mai 2012