Samstag, 30. April 2011

Unsere Stellung in Christus



Hervorragende Predigt aus einer freien evangelischen Gemeinde.


Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Predigt.


Paulus wußte, daß er vor seiner Begegnung mit Jesus eine andere Identität hatte als danach.


In Epheser 2,1-3 wird die Natur beschrieben, die wir alle hatten, bevor wir Jesus begegneten:
1 Auch ihr habt an diesem Leben teil. In der Vergangenheit wart ihr tot; denn ihr wart Gott ungehorsam und habt gesündigt. 2 Ihr habt nach der Art dieser Welt gelebt und euch jener Geistesmacht unterworfen, die ihr Reich zwischen Himmel und Erde hat und von dort her ihre Herrschaft über diese Welt ausübt. Sie wirkt noch jetzt als Geist der Verführung in den Menschen, die sich Gott nicht unterstellen.
3 So wie sie haben wir alle früher gelebt. Wir haben uns von unseren selbstsüchtigen Wünschen leiten lassen und getan, was unsere Triebe und Sinne verlangten. Darum waren wir wie alle anderen Menschen nach unserer ganzen Wesensart dem Strafgericht Gottes verfallen.“
Wir waren also "Kinder des Zorns von Natur", tot in unserer Sünde, Untertanen von Satans Macht, und lebten nur zur Erfüllung unserer eigenen Wünsche und Triebe. Das ist der Zustand aller Nichtchristen bis heute.


In 2. Petr. 1,3+4 beschreibt der Begriff unsere Natur, nachdem wir Christus in unser Leben aufgenommen haben: Ja, so ist es: Gott in seiner Macht hat uns alles geschenkt, was wir zu einem Leben in wahrer Frömmigkeit brauchen. Er hat es dadurch getan, dass er uns Jesus Christus erkennen ließ, ihn, der uns in seiner Herrlichkeit und Kraft berufen hat.
4 Durch ihn haben wir wertvolle, unüberbietbare Zusagen erhalten: Wir sollen der Vernichtung entrinnen, der diese Welt durch ihre Leidenschaften verfallen ist, und an der göttlichen Unsterblichkeit teilhaben."


Bei der Neugeburt oder Wiedergeburt (wobei Neugeburt besser das ausdrückt, was da passiert!) wurde nicht einfach eine neue Natur zu dem alten Ich dazugefügt; du wurdest eine neue Person! (Ungläubiges Köpfeschütteln?)


Errettung ist Verwandlung, nicht Hinzufügung. Errettung bedeutet nicht einfach, dass Gott deine Sünden vergibt und dir bei deinem Tod einen Paß für den Himmel ausstellt. Errettung bedeutet Erneuerung. Gott verwandelte dich aus Finsternis zum Licht, vom Sünder zum Heiligen. Etwas ist ganz neu an dir, das vorher nicht da war.

Freitag, 29. April 2011

Gerecht sein

Hier etwas aus einem katholischen Andachtsbuch.
Zuerst einmal möchte ich sagen daß ich sehr wenige Katholiken kenne, die über Ihre Stellung in Christus bescheid wissen.
Ich bin sehr dankbar für die Väter des Glaubens seit der Reformation.
Ich möchte noch einmal betonen, daß ich von ganzem Herzen evangelisch gesinnt bin.
Aber ich glaube, daß es katholische Christen gibt, die Jesus lieben, und von Ihnen lerne ich immer wieder viel gutes.

Hier etwas von Franz von Sales

    Gerecht und vernünftig sein.

    Wir sind Menschen nur durch die Vernunft, und doch gibt es selten wirklich vernünftige Menschen,1 weil die Eigenliebe gewöhnlich unsere Vernunft trübt und uns in tausenderlei kleine aber gefährliche Ungerechtigkeiten und Schlechtigkeiten hineintreibt, die wie die kleinen Füchse des Hohen Liedes den Weinberg verwüsten (vgl. Hld 2,15). Weil sie so klein sind, achtet man ihrer nicht, wegen ihrer großen Zahl aber richten sie viel Schaden an.

    Ist das etwa nicht schlecht und unvernünftig, was ich dir nun sagen werde? Den Nächsten klagen wir wegen des kleinsten Vergehens an, uns selbst aber entschuldigen wir auch bei schweren Verfehlungen; wir wollen recht teuer verkaufen und billig einkaufen; für die anderen soll die strenge Gerechtigkeit gelten, für uns aber Barmherzigkeit und Nachsicht; unsere Worte soll man stets gut aufnehmen, wir dagegen sind empfindlich gegen das kleinste Wort der anderen und regen uns darüber auf.

    Wir möchten, daß andere uns ihr Eigentum gegen Bezahlung überlassen. Haben sie nicht mehr Recht, ihr Eigentum zu behalten und wir unser Geld? Wir sind ihnen gram, daß sie sich nicht unseren Wünschen fügen; haben sie nicht mehr Recht, über uns ungehalten zu sein, daß wir sie belästigen?

    Neigen wir sehr zu einer Übung, dann achten wir alles andere für gering und kritisieren alles, was nicht nach unserem Geschmack ist. Können wir einen unserer Untergebenen nicht leiden oder haben wir irgendetwas gegen ihn, dann kann er uns nichts recht machen und wir finden alles schlecht, was er tut; wir finden kein Ende, ihn zu tadeln, und nörgeln immer an ihm herum. Haben wir aber an einem sinnliches Gefallen, dann mag er tun was immer, wir wissen es stets zu entschuldigen. Es gibt Eltern, die durchaus tugendhafte Kinder nur deshalb nicht ausstehen können, weil sie einen körperlichen Fehler haben; dagegen sind manchmal ungezogene Kinder die Lieblinge der Eltern nur wegen ihrer körperlichen Reize.

    Wir ziehen immer die Reichen den Armen vor, obwohl sie weder besser noch tugendhafter sind; ja wir bevorzugen jene, die besser gekleidet sind. Wir fordern schroff unser Recht, erwarten aber, daß die anderen höflich vorgehen, wenn sie zu ihrem Recht kommen wollen. Wir sind kleinlich auf unseren Rang bedacht, wollen aber, daß die anderen demütig und herablassend seien. Wir klagen gleich über den Nächsten, wollen aber nicht, daß man sich über uns beklage. Was wir für andere tun, scheint uns immer zu viel, was andere für uns tun, zählt in unseren Augen nicht. Mit einem Wort, wir gleichen den Wachteln von Paphlagonien, die zwei Herzen haben: wir haben ein mildes, nachsichtiges und höfliches Herz für uns, gegen die anderen aber ein hartes, strenges und unerbittliches.

    Wir haben zweierlei Gewicht: eines, um unsere eigenen Interessen möglichst vorteilhaft, und ein zweites, um jene des Nächsten möglichst unvorteilhaft zu bestimmen. ³Trügerische Lippen reden mit Herz und Herz'', sagt die Heilige Schrift (Ps 12,3); d. h. sie haben zwei Herzen. Zweierlei Gewicht haben, ein schweres beim Kaufen, ein leichtes beim Verkaufen, ist vor Gott ein Greuel (vgl. Dtn 25,13; Spr 20,10).

    Sei also gleichmäßig gerecht in all deinem Tun. Versetze dich immer in die Lage deines Mitmenschen und ihn an deine Stelle, dann wirst du richtig urteilen. Wenn du kaufst, stelle dir vor, du seist der Verkäufer, wenn du verkaufst, du seist der Käufer, dann wirst du immer gerecht kaufen und verkaufen. Ungerechtigkeiten dieser Art sind klein, sie verpflichten uns nicht zur Rückgabe, denn wir bestehen ja nur auf strenger Gerechtigkeit, soweit es für uns günstig ist. Wir sind aber doch verpflichtet, uns zu bessern, denn das sind große Fehler gegen die Vernunft und die Liebe. Schließlich täuscht man sich dabei selbst, denn man verliert nichts, wenn man hochherzig, freundlich und zuvorkommend ist.

    Prüfe darum oft dein Herz, ob es gegen den Nächsten so gesinnt ist, wie du es von ihm erwartest, wenn du an seiner Stelle wärest, dann handelst du gewiß vernünftig. Trajan wurde einmal von seinen Vertrauten getadelt, daß er als Kaiser nach ihrer Meinung mit jedermann zu vertraulich sei. ³Soll ich nicht als Kaiser gegen meine Untergebenen so sein'', antwortete er, ³wie ich ihn mir wünschte, wenn ich selbst Untergebener wäre?''

Mittwoch, 27. April 2011

Kirchengeschichte vor Luther

Was wissen wir evangelischen von der Kirche bevor Luther kam?
Ein sehr interresanter Vortrag aus dem Gebetshaus Augsburg.

Dienstag, 26. April 2011

Ein toller Vers

Hier etwas zum Nachsinnen und auf der Zunge zergehen zu lassen.

[Phil 4,4] Freuet euch im Herrn allezeit; und abermal sage ich: Freuet euch!
[Phil 4,5] Eure Sanftmut lasset alle Menschen erfahren! Der Herr ist nahe!
[Phil 4,6] Sorget um nichts; sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.
[Phil 4,7] Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus!
[Phil 4,8] Im übrigen, meine Brüder, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was liebenswert, was wohllautend, was irgend eine Tugend oder ein Lob ist, dem denket nach;

Samstag, 23. April 2011

Voll von Gott bleiben

Über das Thema diese Rundbriefes, gibt es eine Predigtreihe auf Deutsch mit ca. 7 Stunden.
Sehr empehlenswehrt

Hier der Rundbrief im pdf-Format



Rundbrief April 2008

Voll von Gott bleiben

Hast du in deiner Beziehung zu Gott schon einmal das Gefühl gehabt, dass ihr euch voneinander entfernt habt und dass die Liebe und die Freude, die du mit Ihm einmal erlebt hast, verblasst sind? Wenn das so ist, dann bist du nicht der Einzige. Die meisten Christen haben das Gefühl, dass die Erfahrungen, die sie mit Gott machen, mit der Zeit abflachen und dass sie eine neue Berührung brauchen. Aber sollte das so sein?

In der Bibel heißt es, dass Gott uns nicht versäumen noch verlassen wird (Hebr 13,5). Wenn das wahr ist, und es ist wahr, wer hat sich also dann von wem entfernt? Als wiedergeborene Gläubige sind wir alle in der Lage, jeden Tag unseres Lebens in der Fülle Gottes zu leben. Gott verströmt unablässig Seine Liebe, Seine Freude, seinen Frieden, Sein Offenbarungswissen und jeden anderen Segen. Aber wir können an einen Punkt kommen, wo wir nichts mehr empfangen und „uns so fühlen“, als habe Sich Gott ganz allmählich entfernt.

In Römer 1,21 heißt es:

„...weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.“

Diese Schriftstelle enthält vier verschiedene Elemente oder Schlüssel, die uns in die Fülle Gottes hineinführen und uns beständig in ihr operieren lassen können. Positiv ausgedrückt, sind es folgende Punkte: Verherrliche Gott, bringe Ihm Dank dar, erkenne die Kraft deiner Überlegungen und habe ein gutes Herz! Du hast die Macht, jeden dieser Bereiche in deinem Leben zu kontrollieren.

Verherrliche Gott

Das Wort „verherrlichen“ wird in vielen anderen Bibelstellen auch mit „erheben“ übersetzt. Deshalb können die Wörter „verherrlichen“ und „erheben“ miteinander ausgetauscht werden. „Erheben“ bedeutet „erhöhen“ oder „größer machen“.

Wusstest du schon, dass du Gott größer machen kannst?Formal betrachtet, ist Gott natürlich der, der Er ist, unabhängig davon, was du denkst; doch in deiner Wahrnehmung kann Er entweder groß oder klein sein. Du hast die Macht, Gott in deinem Leben entweder klein oder groß sein zu lassen.

Die meisten von uns sind Meister darin, unsere Probleme groß und Gott und Sein Wort klein zu machen. Ich erinnere mich noch gut an eine Frau, die glaubte, schwanger zu sein, aber dann feststellte, dass sie stattdessen Krebs hatte. Die Ärzte erklärten ihr, dass ihre Gebärmutter umgehend entfernt werden müsste, dass ihre Überlebenschancen nur fünfzig Prozent betrügen und sie ohne Operation nur noch zwei Wochen zu leben hätte.

Weinend kam sie zu mir und sagte: „Andrew, hast du gehört, was sie gesagt haben?“ Normalerweise antworte ich nicht immer so, wie ich es damals tat, aber ich glaube, dass Gott mich dazu inspirierte. Ich fing an zu lachen und meinte nur: „Krebs ist für Gott überhaupt kein Problem! Im Himmel werden die Lichter nicht gleich ausgehen, wenn der Herr Seine Macht gebraucht und dich heilt! Es ist nicht schwerer, von Krebs geheilt zu werden, als von einem Schnupfen!“

Ich begann, Gott zu erheben und zu verherrlichen. Ich machte den Herrn größer und den Krebs kleiner. Das Einzige, was den Krebs unüberwindbar machte, war der Wert, den die junge Frau den Aussagen der Ärzte noch beimaß. Sie hatten sie als dumm bezeichnet, weil sie eine Behandlung ablehnte, und Erklärungen unterschreiben lassen, mit denen die Frau, ,falls’ sie sterben sollte, die Ärzte von jeglicher Verantwortung entband. Doch sie hatte sich entschlossen, sich durchzusetzen und Gott zu glauben. Es ist nun schon bald zwanzig Jahre her, dass sie diese Operation ablehnte – und sie hat inzwischen mehrere Kinder bekommen.

Was ist für dich wertvoll? Was ist für dich groß? Du kannst den Herrn erheben und Ihn und Sein Wort größer machen als jedes Problem. Mach das dadurch, dass du Ihn verherrlichst, preist und Ihm dankst! Such dir in der Bibel eine Person, die mit einer ähnlichen Situation fertig wurde. Meditiere über das Wort und lass es realer für dich werden als das Problem. Du musst an einen Platz kommen, wo Gottes Wort wahr und Er größer ist als jede Situation.

„Dem Glaubenden ist alles möglich.“ (Markus 9,23)

Dankbarkeit

Paulus führt Undankbarkeit als eines der Kennzeichen für die Endzeit an und erwähnt sie im Zusammenhang mit Geldliebe, Hochmut, Lästerung und Unheiligkeit (2Tim 3,1-2). Kaum jemand würde bestreiten, dass wir in einer Gesellschaft undankbarer Menschen leben, und das, obwohl wir heute mehr Wohlstand und Chancen besitzen als jede andere Generation zuvor.

Der zweite Schlüssel, um voll von Gott zu bleiben, ist ein dankbares Herz. Gott zu verherrlichen, Ihn zu erheben und Ihm zu danken, hängen alle miteinander zusammen, aber um Gott zu verherrlichen, muss man dankbar sein. Wenn du Ihm dankst, rufst du dir das, was Er gesagt und getan hat, ins Gedächtnis, und das macht Gott groß.

„Preise den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten!“ (Psalm 103,2)

Dankbar zu sein, bezieht sowohl Demut als auch unsere Erinnerung mit ein. Demut ist das Verständnis, dass du Dinge nicht „allein“ zustande gebracht hast. Wenn du dich demütig an die guten Dinge erinnerst, die Er für dich getan hat, wird das immer Dankbarkeit hervorbringen. Es ist also wichtig, zurückzublicken und deine Siege Revue passieren zu lassen und dich daran zu erinnern, durch wessen Macht sie zustand kamen.

„Zieht ein in seine Tore mit Dank, in seine Vorhöfe mit Lobgesang! Preist ihn, dankt seinem Namen! Denn gut ist der Herr. Seine Gnade ist ewig und seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht.“ (Psalm 100,4-5)

Widerstehe jedes Mal, wenn du in Versuchung gerätst, dich über ein Problem zu beklagen und beschweren. Zieh stattdessen in Gottes Gegenwart ein und bring zehn Minuten damit zu, Ihm für Seine Güte zu danken. Wenn du das machst, wirst du feststellen, dass das natürliche Verlangen, sich zu beschweren, nachlässt und dein Problem schrumpft, wenn du es aus der richtigen Perspektive betrachtest.

Überlegungen

Unsere Überlegungen, d.h. gedanklichen Vorstellungen, sind viel wichtiger, als den meisten Menschen bewusst ist. Das Hebräische Wort, das im Alten Testament mit „Überlegung“ übersetzt wird, bedeutet wörtlich unter anderem auch „Empfängnis“. Über Überlegungen oder gedankliche Vorstellungen empfangen wir neue Ideen. Ohne sie werden wir geistlich und schöpferisch unfruchtbar.

Vor einigen Jahren machte ich eine Reise nach Israel. Ich erinnere mich noch an einen Aufenthalt im Terebinthental. Ich verließ den Bus und ging zu dem kleinen Fluss hinab. Dort hob ich fünf glatte Steine auf, ganz so wie David damals. Ich stellte mir dann vor, wie David wohl empfunden haben musste, als er Goliath gegenüberstand. Dadurch wurde die Geschichte für mich lebendig.

Das Wort Gottes wird lebendig, wenn man sich das, worüber es spricht, vorstellen kann. Lass das Wort Gottes deine Vorstellungen kontrollieren, indem du über Schriftstellen nachdenkst, und du wirst Dinge in der Bibel sehen, die du mit deinen körperlichen Augen nicht wahrnehmen kannst. Du wirst sie in deinem Innern sehen...in deinen Gedankenvorstellungen – deiner Fantasie.

Wenn die Bibel davon spricht, dass du geheilt bist, musst du über diese Wahrheit solange meditieren, bis du dich selbst geheilt siehst. Die meisten Menschen erlauben ihren Überlegungen, in „Torheit zu verfallen“ und mehr mit den Bildern übereinzustimmen, die Mediziner sich ausmalen, als mit dem Wort Gottes. Ärzte erzählen ihnen, was geschehen wird, und sie stellen es sich dann als die Wahrheit vor.

Wenn wir es versäumen, Gott dankbar zu sein und Ihn zu verherrlichen, dann verfallen wir in unseren Überlegungen automatisch in Torheit, d.h. unsere gedanklichen Vorstellungen werden nichtig. Das bedeutet nicht, dass unsere Vorstellungen, nicht mehr arbeiten, sondern dass sie anfangen, gegen uns zu arbeiten. Ein Mensch mit törichten Überlegungen oder nichtigen Vorstellungen ist ein Pessimist, jemand, der sich Versagen statt Erfolg vorstellt. Wir müssen unsere Vorstellungskraft dazu benutzen, mit Gottes Wort übereinzustimmen und uns so zu sehen, wie Gott uns sieht: glücklich, gesund und wohlhabend.

Ein gutes Herz

Die Bibel macht sehr deutlich, dass deine Herzenshaltung wesentlich wichtiger ist als dein Handeln.

Jesus drückte es in Mt 23,25-26 folgendermaßen aus:

„Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, inwendig aber sind sie voller Raub und Unenthaltsamkeit! Blinder Pharisäer! Reinige zuerst das Inwendige des Bechers, damit auch sein Auswendiges rein werde.“

Der Herr ist mehr um dein Herz besorgt als um dein Handeln.

Matthäus 12,35, Markus 7,21-23 und Sprüche 23,7 machen es sogar noch deutlicher:

„Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz Böses hervor. (Mt 12,35)

„Denn von innen aus dem Herzen der Menschen kommen die bösen Gedanken hervor: Unzucht, Dieberei, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut, Torheit; all diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen den Menschen.“ (Mk 7,21-23)

„Denn wie einer[, der] in seiner Seele berechnet, so ist er.“ (Spr 23,7; Fußnote „Elberfelder Bibel“; Klammern vom Übersetzer)

Dein Herz kontrolliert das, was du sagst, genauso wie das, was du tust. Jedes der oben erwähnten Phänomene ist ein Produkt unseres Herzens. Doch ihr Gegenteil kann genauso gut wahr sein. Liebe, Freude, Friede, Langmut und alles, was die Frucht des Geistes sonst noch ausmacht, sind ebenfalls Produkte dessen, was dein Herz glaubt. Der Grund, warum dein Herz negativ reagiert, liegt darin, dass du ihm gestattest, durch äußerliche oder materielle Dinge beeinflusst zu werden, statt durch das Wort Gottes.

Dann ist unser Verstand verfinstert, und wir werden für Gott unsensibel. Tatsächlich veranlassen wir selber unsere Herz dazu, sich zu verhärten. Das Wort „verhärten“ bedeutet laut Wörterbuch: „kalt, unsensibel, gefühllos und unnachgiebig werden“. Wenn sich unser Herz Gott gegenüber verhärtet oder unsensibel wird, dann wird es automatisch für unsere körperlichen Sinne sensibel, von ihnen beherrscht und kontrolliert.

Was tun die meisten Menschen, wenn sie begreifen, dass ihr Handeln, das ja von ihrem Herzen kontrolliert wird, für sie und andere Probleme verursacht? Sie greifen zur Verhaltensmodifikation und versuchen lediglich, ihre Handlungen und nicht ihr Herz zu verändern, und das funktioniert auf lange Sicht nie. Wenn du willst, dass sich dein Verhalten ändert, dann musst du dein Herz verändern. Stell deshalb sicher, dass das Wort der vorherrschende Einfluss für dich ist.

Wenn du diese vier Schlüssel in deinem Leben in die Praxis umsetzt, dann wirst du nie mehr derselbe sein. Es wird deine Denkweise in Bezug auf jeden und alles in deiner Umgebung verändern. Es wird dir eine „Gottes–Perspektive“ verleihen.

Was ich hier geschrieben habe, ist lediglich ein Auszug aus einer Lehrserie zu diesem Thema. Gerade ist mein neues Buch mit dem TitelDiscover the Keys to Staying Full of God erschienen. Dazu ergänzend habe ich ein begleitendes Studienbuch herausgegeben, das ein großartiges Hilfsmittel sowohl für ein individuelles als auch für ein Gruppenstudium darstellt. In den beiden Büchern vertiefe ich dieses Thema. Die Lehre ist ebenfalls auf Audiokassette, CD oder DVD erhältlich. Du kannst sie auf unserer Webseite www.awme.net, über unser Beratungstelefon unter der Nummer: +44(0)1922 473300 oder schriftlich unter nachstehender Adresse bestellen:Andrew Wommack Ministries Europe, P.O. Box 4392, Walsall, WS1 9AR, England

P.S. Ich lese beinahe täglich im „Guest Book“ auf unserer Webseite. Menschen aus aller Welt hinterlassen dort ihre Zeugnisse und Kommentare darüber, wie die Botschaft von Gottes bedingungsloser Liebe und Gnade ihr Leben verändert hat. Falls du diese persönlichen Berichte dort noch nie gelesen hast, nimm dir einmal die Zeit dazu. Diese veränderten Menschenleben sind das direkte Ergebnis deiner treuen Gaben. Im Namen dieser Menschen wollen Jamie und ich dir hier ausdrücklich danken!


Wir lieben euch,

Andrew und Jamie

Freitag, 22. April 2011

Ich bin erlöst

Hier ein Rundbrief von Andrew Wommack

Ich werde gleich zu Beginn dieses Briefes eine Bombe zünden: Sünde ist für Gott kein Thema mehr; wir sind erlöst!
Diese Feststellung wird bei dir entweder Jubel, einen Schock oder Verwirrung auslösen. Meine Aussage ist äußerst radikal, aber eins weiß ich sicher – ich kann sie mit dem Wort Gottes belegen.
Die meisten Menschen hören die Botschaft, dass Sünde unsere Beziehung zu Gott und unsere Gemeinschaft mit Ihm kaputt macht. Die strengste Variante besagter Lehre stellt fest, dass man jedes Mal, wenn man sündigt, seine Errettung verliert („abfällt“), und zwar so lange, bis man die Sünde bekannt hat. Andere wiederum glauben, dass unsere ewige Errettung, wenn wir sündigen, nach wie vor noch sicher ist, wir jedoch die Gemeinschaft mit Ihm einbüßen, und bei Ihm weder Erhörung für unsere Gebete finden, noch von Ihm gebraucht werden können.
Da wir alle sündigen, ist das wirklich keine gute Nachricht (Röm 3,23 und 1Jo 1,8).

Mittwoch, 20. April 2011

Was der Teufel von Jesus lernte

[Mt 4,5] Darauf nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels
[Mt 4,6] und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab! Denn es steht geschrieben: «Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt.»
[Mt 4,7] Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.»

Man kann jede Verheißung abteiben mit dem Satz: wiederum steht geschrieben.

Was meine ich mit abtreiben?
Es gibt Lügenworte und Worte der Wahrheit.


[Jes 59,13] Brechen mit dem HERRN und verleugnen und zurückweichen von unserem Gott, reden von Unterdrückung und Abfall, mit Lügenworten schwanger werden und aus dem Herzen sprechen.

Wir können mit Lügenworte schwanger werden oder mit Worten der Wahrheit.

Immer wenn Gott der Vater eine Verheißung in unser Herz pflanzt kommt ein Bibelfachmann mit dem Wort:
Wiederum steht geschrieben.

Wie kann man denn erkennen, ob wir dem Teufel wiederstehen mit dem Wort: Wiederum steht geschrieben. oder ob der Teufel dabei ist eine Verheißung in unserem Herzen zu töten und abzutreiben?

Ich will da keine schnelle Antwort geben.

Wir müßen den Vater kennen.

[Jes 50,4] Der Herr, HERR, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich erkenne, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt Morgen für Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger .

Fortsetzung kommt