Montag, 31. Mai 2010

Das Wort des Christus

Was ist das Wort des Christus?

Ein alter Artikel von mir.

Wenn wir das verstanden haben werden wir verändert.

Sonntag, 30. Mai 2010

Die Botschaft die uns ändert

Was ist die hauptsächliche Botschaft des neuen Bundes?
Welche Sünden muß man immer wieder in den Predigten behandeln, damit die Kinder Gottes wissen, wie man sich benimmt?
Gibt uns die Bibel dazu Beispiele, an die wir uns halten sollen?
Ist die Bibel eine Gebrauchsanweisung, die man nur genau genug studieren muß?



Hier ein Artikel aus Hasos Römer 7



Bevor Mister “Ich” jetzt abwinkt und meint, von Gesetzlichkeit sei er wahrlich frei, antworte ich ihm: “Wir werden sehen.” Sollte sich doch ein Rest Gesetzlichkeit in ihm versteckt halten, wäre damit das Rätsel um sein widersprüchliches Leben weitgehend gelöst. Denn …


… die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. (Römer 6,14)


Das heißt im Umkehrschluss: In jedem Lebensbereich, in dem Mister “Ich” noch “gesetzlich” lebt, wird die Sünde über ihn herrschen. Ist Mister “Ich” jetzt interessiert, mehr über “Gesetz” und “Gesetzlichkeit” zu erfahren?



Romans VII: The Law (Definition)

Abgelegt unter: RomansVII — Haso @ 5:46


Was versteht Mister “Ich” unter dem Gesetz? Vermutlich hält er Christen für gesetzlich, die anderen Christen das Schweinefleisch verbieten und den Sabbat vorschreiben, weil es so bei Mose steht. Oder in seinen Augen ist es gesetzlich, Christen ein bestimmtes Outfit zu untersagen. (Haso der Naive hielt dies für eine fast ausgerottete Krankheit des Leibes Christi, bis ihn jüngst der Storch mit einem Beitrag über Frisuren eines besseren belehrte.) Doch damit ist das Thema Gesetzlichkeit bei weitem nicht erschöpft.


Das “Gesetz” hat - in der Gesellschaft und in der Religion - drei Merkmale. (1) Die Forderung: Menschen werden zu einem bestimmten Verhalten verpflichtet. (2) Die Sanktion: Ihnen wird für den Fall der Zuwiderhandlung eine Konsequenz angedroht. (3) Die Verurteilung: Wenn sie sich dennoch nicht an die Vorschrift halten, haben sie den Status eines Übertreters. Wo immer diese Merkmale sich finden, liegt “Gesetz” vor.

Bevor mich nun einer für Haso den Gesetzlosen hält, will ich kleingedruckt klarstellen, dass es im zivilen Leben der Menschen nicht ganz ohne Gesetz geht. Für Schule und Straßenverkehr ist das einsichtig. Selbst die Gemeinde, insoweit sie eine Form des zivilen Zusammenlebens von Menschen ist, kennt in der Regel Regeln. (Eine mögliche Form ihres “Gesetzes” ist das Vereinsrecht oder die Gemeindeordnung.) Das ändert aber nichts daran, dass Gott unsere eigentliche Beziehung zu ihm völlig gesetzfrei geplant hat (Römer 6,14; 7,4.6; 10,4; Galater 2,19; 3,13; 5,18; 1.Timotheus 1,9).

1. Die Forderung


Gesetzlichkeit macht aus dem christlichen Leben eine Anhäufung von Pflichten. Sie fordert von Christen, was sie zu tun (Gebote) und zu lassen (Verbote) haben. Es kommt nicht darauf an, ob das Geforderte falsch (Kopftuch für Frauen) oder richtig (keine üble Nachrede) ist. Das Vorliegen einer Forderung reicht aus, um ein “Gesetz” zu machen. Wenn Christen anderen vorschreiben, sie müssten jeden Tag 15 Minuten in der Bibel lesen, oder ihnen untersagen, bestimmte Filme anzuschauen, handelt es sich in beiden Fällen um Gesetz. “Alles ist erlaubt”, schreibt Paulus (1.Korinther 6,12; warum habe ich über diesen wunderbaren Satz noch nie eine Predigt gehört?). Dann ist nichts gefordert. Der Grund, warum Christen ihr Leben ändern, ist nicht, weil Gott oder Menschen es von ihnen erwarten. Sie werden ihr Leben ändern, aber aus viel besseren Gründen.


Eine Spezialform ist die dogmatische Gesetzlichkeit. Es ist nicht gesetzlich, Überzeugungen zu haben oder zu vertreten. Es ist aber hochgradig gesetzlich, solche Überzeugungen von anderen zu fordern oder sie ihnen aufzuzwingen. Überzeugungen lassen sich nicht verordnen.


A man, convinced against his will,

is of the same opinion still.


2. Die Sanktion


Wo Gesetzlichkeit vorliegt, wird die Verpflichtung durch Androhung (oder Befürchtung) unangenehmer Konsequenzen durchgesetzt. Das kann, aber muss nicht die Hölle sein. Aus kindlichen Tagen erinnere ich mich an den pädagogischen Hinweis, bestimmtes Verhalten mache “den lieben Heiland traurig”. Andere Konsequenzen können sein: Gott lässt den Übertreter mit dem Auto verunglücken, schickt ihm einen Hexenschuss, erhört seine Gebete nicht, ist auf ihn sauer oder geht vorübergehend auf Abstand. Schließlich gibt es noch den Liebesentzug oder die Verachtung durch andere Christen.

3. Die Verurteilung


Wenn einer trotzdem die Pflicht nicht erfüllt, steht er als Übertreter da. Er hat versagt. Er ist ein schlechter Christ. Er muss sich schuldig fühlen. Vielleicht wird Gott ihn am Ende verwerfen.


Verstehst du jetzt, warum ich gestern vermute habe, Mister “Ich”s Dilemma sei das Ergebnis von Gesetzlichkeit? Es sind nicht die “lieben Geschwister”, die ihn mit dem Gesetz drangsalieren, sondern er selbst. Er hält sich für zu allem möglichen verpflichtet, und er erhöht die Zahl der Pflichten durch eigene Vorsätze und Gelübde. Er hat Angst, dass Gott ihm zumindest den Segen kürzt, wenn er diese Pflichten nicht einzuhalten schafft. Und er fühlt sich jedesmal grottenschlecht, wenn es wieder nicht geklappt hat. Das soll das Evangelium sein? Das soll Gnade sein? Das ist Gesetz pur! So ist mein Gott nicht. Und so braucht Mister “Ich” nicht zu leben.


Samstag, 29. Mai 2010

Wahrheitsdusche

Noch einmal Johannes Hartl, ein überzeugter Katholischer Christ.

Sehr gute Predigt.

Wahrheitsdusche

Freitag, 28. Mai 2010

Grundbausteine

Es gibt ein paar Wahrheiten die ich immer wieder lese, die fest in meinem Herzen verankert sind und die immer wieder mein Herz hüpfen lassen.Da ist ein Artikel von Haso, den ich immer wieder lese.

Ich lebe nicht nach der Bibel ;-)


Hier ein Auszug


Die Bibel, das "Wort der Wahrheit", gleicht dem Samen, nicht der DNA-Sequenz. Sie beschreibt nicht nur das christliche Leben, sie bringt es hervor. Die Bibel ist nicht in erster Linie ein Studierbuch, sondern ein Same. Deshalb spricht Jakobus davon, dass wir durch dieses Wort "geboren" wurden. Wir haben nicht Konzepte, sondern Leben empfangen. Das Wort ist uns "eingepflanzt", nicht eingetrichtert worden. Gottes Wort lebt und bringt hervor.


Viele Menschen wissen das nicht. Sie studieren die Bibel wie eine DNA-Sequenz, wie eine Beschreibung des neuen Lebens. Am Ende wissen sie eine Menge darüber, wie ein Christ sein sollte. Aber sie sind nicht so. Sie mühen sich ab, ihre Einsichten umzusetzen. Sie versuchen, den Bauplan des christlichen Lebens nachzubauen. Aber die Ergebnisse sind unbefriedigend und nicht wirklich lebendig.


Anscheinend haben sie die Vorstellung, dass das Wort nur die Information enthält. Der Rest ist ihr Job. Und so plagen sie sich ab und versuchen, nach den Anweisungen der Schrift geistliches Leben zusammenzusetzen. Aber so läuft das nicht. Geistliches Leben ist kein Lego oder Mosaik. Geistliches Leben ist ein Organismus.


Die Bibel enthält nicht nur unsere geistliche Erbinformation. Sie enthält Kraft. Jakobus sagt: das Wort "hat die Macht, dich zu retten" (wörtlich: deine Seele zu retten = zu verändern). Wie der Same ist Gottes Wort gefüllt mit der Kraft des Lebens. Die Bibel beschreibt nicht nur, was für ein Mensch du werden sollst. Die Bibel macht dich zu diesem Menschen. Sie braucht nur den richtigen Acker, und schon wächst und blüht geistliches Leben. Am Ende steht die Frucht. Die Bibel hat die Kraft, all das hervorzubringen, wovon sie redet.


Deshalb habe ich aufgehört, nach der Bibel zu leben. Das schaffe ich gar nicht. Das fängt damit an, dass ich gar nicht alles im Auge behalten kann, was laut Bibel mein Leben kennzeichnen soll. Ich soll



  • glauben wie Abraham
  • demütig sein wie Mose
  • kämpfen wie Gideon
  • anbeten wie David
  • geduldig sein wie Hiob
  • beten wie Daniel
  • stark und mutig sein wie Josua
  • Gott vertrauen wie Hiskia


Ich soll



  • geistlich arm sein
  • sanftmütig sein
  • nach Gerechtigkeit hungern und dürsten
  • barmherzig sein
  • ein reines Herz haben
  • Frieden stiften
  • Verfolgung erleiden
  • mich selbst verleugnen
  • mein Kreuz auf mich nehmen


Ich soll



  • Salz sein
  • Licht sein
  • weise sein
  • hingegeben sein
  • brennend sein
  • zuversichtlich sein
  • heilig sein
  • ein Überwinder sein


Ich soll



  • Zeugnis geben
  • den Zehnten geben
  • Almosen geben
  • vergeben
  • nachgeben
  • wem sie gebührt, Ehre geben
  • keinen Anstoß geben
  • mein Leben geben
  • und wahrscheinlich noch mehr geben


Ich soll



  • Gott lieben
  • meinen Nächsten lieben
  • meinen Feind lieben
  • die Brüder lieben
  • die Schwestern lieben
  • die Gemeinde lieben
  • die Welt lieben
  • die Welt andererseits nicht lieben
  • das Leben und gute Tage lieben
  • ohne Geld und Ehre zu lieben


Das kann ich gar nicht alles im Auge behalten. Schließlich muss ich ja auch noch so profane Dinge tun wie Verkehrszeichen beachten, Post erledigen, Termine wahrnehmen und vieles mehr.


Von dem, was ich im Auge behalten kann, verstehe ich nicht alles. Und von dem, was ich verstehe, schaffe ich nicht alles. Ich lebe nicht nach der Bibel.


Nein - die Bibel lebt in mir! Gottes Wort hat angefangen, in mir zu leben. Nicht ich ändere mich, sondern das Wort ändert mich. Nicht gute Vorsätze bringen mich voran, sondern die Kraft des Lebens, das im Wort ist.

Dienstag, 25. Mai 2010

Prüfe Dich

In einem seiner Rundbriefe schrieb Andrew Wommack über heilige Kühe.
Falsche Lehrmeinungen, die das Wort Gottes ungültig machen. Ich bin jetzt über 30 Jahre Wiedergeboren und habe schon so einiges gehört. ;-)

Mir ist klar, daß einiger von dem was er in diesem Rundbrief sagt eine echte Herausforderung ist.
Es geht auch nicht darum Dinge einfach anzunehmen aus einem Zwang heraus.

Aber ich finde es gut, wenn man einmal diesen Lehrbrief durchliest, und herausfindet, was glaubt man, und was glaubt man nicht. über manche seiner Lehraussagen- (Die ich von anderen Glaubenslehrern gehört habe) - habe ich 20 Jahre vor Gott bewegt, ob sie wahr sind.

Für mich gibt es zu viele oberflächlich Diskussionen, wo jeder seine Meinung kundtut.

Ich persönlich habe mich mit den Lehren in diesem Rundbrief sehr lange auseinandergesetzt (und tue es zum 'Teil immer noch)

Hier der Rundbrief

Sonntag, 23. Mai 2010

Und wenn Gott nicht heilt?

Können wir von Katholiken lernen?? ;-)
Müßen wir den von Katholiken lernen, wo die doch so viele Fehler haben.
Vor vielen Jahren laß ich ein Buch über einem schwarzen Wissenschaftler George Carver.
Er wurde einmal von der Regierung gebeten einen Vortrag vor Farmern zu halten.
Einer der Farmer meinte
"Ist es mit unserem Land so weit gekommen, daß wir uns von Negern belehren lassen müßen."

Ich persönlich lerne auch von Katholiken.
(Aua, jetzt sitze ich wieder zwischen allen Stühlen ;-) )

Also jetzt die Predigt von einem Doktor der katholischen Theologie über Krankenheilung

Rechte Maustaste und downladen

Freitag, 21. Mai 2010

Nun lebe nicht mehr ich

Hier ein Ausschnitt aus einem Büchlein von Watchman Nee

II. Das Geheimnis des Christenlebens

Viele Christen haben diese drei Verse missverstanden, nicht so sehr Kolosser 3:4, dafür aber umso mehr Philipper 1:21 und Galater 2:20. Wenn Paulus im Philipperbrief sagt: „Zu leben ist für mich Christus“, so ist dies für ihn eine Tatsache, es ist seine Wirklichkeit.


Die Kinder Gottes unterliegen heute aber vielfach einem großen Missverständnis:

Sie betrachten das, was bereits Tatsache ist, als ein erst zu erreichendes Ziel. Sie denken, ein Christ habe sein Leben darauf auszurichten, bis er bei jenem „zu leben ist für mich Christus“ angelangt ist.

Danach strecken sie sich aus. Das ist ihr Ziel, dem ihr ganzes Bemühen und Hoffen gilt.

Ohne Christus kein Leben

Wenn Paulus bekennt: „Zu leben ist für mich Christus“, spricht er nicht etwa von einem Ziel, das er erst nach einer langen Reihe von Jahren voller Prüfungen und vom Herrn verordneter Lektionen erreichen konnte.

Nein, so hat er es nicht ausgedrückt. Vielmehr sagt er, dass das Leben, das er lebt, für ihn nichts anderes als Christus ist, und dass er ohne Christus überhaupt nicht leben kann.


Dies ist seine Wirklichkeit, nicht sein Ziel. Dies ist das Geheimnis seines Lebens, nicht seine Hoffnung. Zu leben ist für ihn nur Christus. Er lebt, doch nun nicht er, sondern Christus lebt in ihm.


Ein häufiges Missverständnis von Galater 2:20


Galater 2:20 ist einer der am häufigsten zitierten Verse. Wir sollten alle Neubekehrten ermutigen, ihn auswendig zu lernen und gut in Erinnerung zu behalten.

Danach sollten wir sie aber auch darauf aufmerksam machen, dass dieser Vers noch

häufiger missverstanden wird als Philipper 1:21.


In der Tat ist die Zahl der Christen, die sich Galater 2:20 zu ihrem Ziel bzw. zu ihrem Maßstab gemacht haben, dem sie nun gerecht werden wollen, noch um vieles größer. Sie sind mit viel Beten, Flehen, Sehnen und Hoffen vor dem Herrn, um doch einmal zu diesem Punkt zu gelangen:

„Ich lebe, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir.“


Ich möchte euch eine Frage stellen. Ist Galater 2:19-20 eine Hoffnung, die wir haben, ein Ziel, das wir erreichen sollen, und ein Maßstab, dem wir genügen müssen?

„Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir“, verstehen viele Menschen als ein Ziel, das sie eines Tages zu erreichen hoffen.


Sie haben nicht gesehen, dass dieses Wort uns den Weg Gottes zum Überwinden zeigt, dass hier also von einem Weg und nicht von einem Ziel die Rede ist. Nicht, dass ich etwas tun müsste, um zu leben oder lebendig zu werden, vielmehr ist es Christus,

der in mir lebt. Für viele Christen aber ist Galater 2:20 eine Hoffnung.

Jedes Mal, wenn sie diesen Vers lesen, werden sie mit neuer Hoffnung erfüllt.

Ich habe viele Menschen beten hören – und wenn ich mich recht erinnere, fasteten manche sogar dafür –, dass sie doch endlich mit Christus gekreuzigt würden und dass der Tag kommen möge, an dem nicht mehr ihr Selbst, sondern Christus in ihnen

lebe.

So ist Galater 2:20 für viele zu einem Ziel geworden, auf das sie ihre ganze Hoffnung ausrichten. Nach meiner Erfahrung aber, nach allem, was ich bis jetzt gesehen habe, könnte ich auch nicht einen einzigen Menschen nennen, der dieses Ziel seiner Hoffnung erreicht hätte.

Niemand hat es erreicht, weil es nämlich gar kein Ziel ist.

Wenn du es doch als ein Ziel betrachtest und dich abmühst, es zu erreichen, wirst du keinen Erfolg haben.

Dein Wunsch, mit Christus gekreuzigt zu werden, damit nicht mehr du lebst, sondern er in

dir, wird dir niemals die Gewissheit geben, ob und wann, in welchem Jahr und Monat es auch wirklich einmal mit dir geschieht oder wie lange du noch darauf hoffen musst; einfach deshalb, weil das, worauf du hoffst, längst geschehen ist.

Galater 2:20 ist nicht ein Ziel, das man sich setzen könnte, auch nicht ein höchster Maßstab, dem man irgendwann einmal gerecht werden würde, wenn man sich nur mit allen seinen Kräften darum bemühte.


Galater 2:20 ist ein Lebensgeheimnis.