Montag, 2. Januar 2012

Heilung ist nicht wichtig

Orginal


Wird Heilung von einigen Christen nicht viel zu sehr überbetont?


Es finden oft Heilungsgottesdienste statt und gerade in charismatischen Kreisen wird körperliche Heilung sehr stark betont. Ist das richtig, wird Heilung hier nicht ZU stark überbetont und viel zu sehr überwertet wird ?

Ist Heilung heute noch wichtig?


Wenn ich über Heilung predige, mache ich gerne eine kleine, nicht repräsentative Umfrage, wo ich die Leute die in irgendeiner Form an einer Krankheit leiden, bitte aufzuzeigen. Es ist erstaunlich wie viele Leute hier Probleme haben und seien uns nur irgendwelche kleinen Zipperlein wie Allergien, Brille, Rückenschmerzen oder dergleichen. Meist zeigen 70 - 80% der anwesenden Leute auf. Weit mehr als zwei Drittel der Menschen haben gesundheitliche Probleme.
Wohlgemerkt: Ich rede hier nicht von Timbuktu oder irgendwelchen Entwicklungsländern tief im Amazons, sondern vom modernen, westlichen Deutschland mit zeitgemäßer, medizinischer Versorgung. Okay ich bewege ich mich eher in christlichen Kreisen, aber ich glaube jetzt nicht, dass Christen jetzt grundsätzlich irgendwie wehleidiger sind, als andere Menschen.
Aber auch in einer repräsentativen Umfrage nach den Wünschen der Deutschen[1] rangierte die Gesundheit mit großem Abstand an erster Stelle.
Wir stellen also fest, dass Gesundheit für die Menschen auch heute noch eine sehr wichtige und zentrale Sache ist. Niemand wünscht sich krank zu sein. Jeder will gesund sein. Bei vielen, selbst eher trivialen Krankheiten wie Tinitus oder Migräne sind Ärzte schlicht und ergreifend oft machtlos - von schlimmen Krankheiten wie HIV oder Krebs ganz zu schweigen.
Nach rein sachlichen Gesichtspunkten ist die Heilung von Krankheiten also eine Sache die durchaus eine überdurchschnittliche "Betonung" vertragen kann. Oder hast Du schon mal einen Krebspatienten der nicht mehr lange zu leben hat, gefragt ob er den Wunsch nach Heilung nicht etwas zu sehr überbewertet? Ich glaube Du würdest eine ziemlich... naja... "unverblümte" Antwort bekommen.

Heilung in der Bibel


Natürlich spielt es bei einer biblischen Betrachtung keine Rolle, was wir an äußeren Umständen heute sehen oder was Menschen sagen wie wichtig Heilung ist. Relevant ist nur was im Wort Gottes steht und nicht was uns logisch erscheint oder was wir heute sehen. Daher wollen wir mal im folgenden erstmal schauen wie das Thema Heilung in der Bibel bewertet wird.

Wird das Thema Heilung überbewertet?


Heilung im Alten Testament


Aber schauen wir erstmal ins Alte Testament: Die erste Heilung findet streng genommen sogar schon in der Schöpfungsgeschichte im zweiten Kapitel der Bibel statt:
Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen undverschloß ihre Stelle mit Fleisch.

Okay, zugegeben ist etwas weit hergeholt, aber immerhin, es ist eine Heilung. Weitere Heilungen finden wir bereits bei Abimelech, als Abraham Fürbitte für ihn einlegte (1. Mose 20, 17). Hier sehen wir, wie (auch unbewusste) Sünde Krankheit zur Folge haben kann und wie Gott diese Krankheit heilt nachdem Abraham ihn darum gebeten hat.
Eine sehr interessante Stelle finden wir bei dem Bund den Gott mit Mose bzw. dem Volk Israel schließt:

und er sprach: Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, eifrig gehorchen wirst und tust, was vor ihm recht ist, und seine Gebote zu Ohren fasst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der Herr, dein Arzt

oder später bei den Geboten:
Aber dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und ich will alle Krankheit von dir wenden

Hier sehen wir, dass Heilung also auch Teil des alten Bundes war. An der ersten Stelle sagt Gott sogar wörtlich "ich bin der Herr Dein Arzt". Das ist ein Titel Gottes: Jahwe Raffa (Hebräisch). Gott betitelt sich selber als Arzt. Das wichtigste Anliegen eines Arzt ist die Heilung. Ein Arzt würde die Heilung niemals überbewerten. Dass er sein Versprechen auch eingehalten hat, sehen wir in anderen Stellen zum Beispiel in den Psalmen wo beschrieben wird.
Er führte sie heraus mit Silber und Gold; es war kein Gebrechlicher unter ihren Stämmen

Kein einziger Kranke unter immerhin fast 600.000 Israeliten (Frauen und Kinder nicht mitgezählt, siehe 2. Mose 12,37). Hey, Du musst zugeben, das ist schonmal nicht ganz übel wenn man bedenkt, dass selbst in kleineren christlichen Versammlungen mehr als zwei Drittel irgendeine Krankheit haben.
Ein weiteres Beispiel finden wir in dem Propheten Elisa 2. Könige Kapitel 1-13. Er hatte sogar einen richtigen Heilungsdienst. Aber wir wollen hier nicht zu sehr ins Detail gehen. Einige weitere Stellen findet man im Artikel über Heilung im Alten Testament
Wir sehen also: Heilung war Teil des alten Bundes und also auch damals schon eine wichtige Sache für Gott, sonst würde er nie von sich selber Behaupten "Ich bin der Herr Dein Arzt". Aber schauen wir mal ins neue Testament.

Heilung im Neuen Testament


Eigentlich braucht man über Jesus und Heilung nicht viele Worte zu verlieren. Jesus hat sehr viel geheilt, das ist eigentlich jedem klar. Aber wir wollen uns doch erstmal ein paar zentrale Bibelstellen anschauen:
Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.

Wir erkennen hier also, dass Jesus eine komplette Repräsentation des Willens Gottes ist. Wenn wir also Jesus etwas tun sehen, dann wissen wir, dass es auch Gottes Wille ist dies zu tun. Wenn wir sehen wie Jesus mit Menschen umgeht, können wir auch darauf schließen wie Gott die Menschen sieht. Wenn Jesus die Menschen körperlich heilt können wir auch sehen, dass es Gottes Wille ist, dass Menschen geheilt werden.
Und Jesus hat VIEL geheilt. Heilung war sogar einer seiner hauptsächlichen Dienste.

Und Jesus durchzog ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und verkündigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk.

Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister aus mit einem Wort und heilte alle Kranken

Als aber die Sonne unterging, brachten alle, die Kranke hatten mit mancherlei Gebrechen, sie zu ihm, und er legte einem jeden von ihnen die Hände auf und heilte sie.

Und die ganze Volksmenge suchte ihn anzurühren, denn Kraft ging von ihm aus und heilte alle.


Wir lesen sogar in den Evangelien öfter davon, dass Jesus geheilt hat, als dass er den Leuten die Sünden vergeben hat (mehr als doppelt so viel). Man könnte Jesus also auch vorwerfen dass er Heilung "überbewertet" hat, aber wie wir oben gelesen haben, war er immer im Willen Gottes. Das zeigt uns, dass Heilung etwas ist, was Gott SEHR wichtig ist, so wichtig, dass er diesen Auftrag an uns weiter gibt:

Geht aber hin, verkündigt und sprecht: Das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen! Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es!

Und er rief die Zwölf zu sich und begann, sie je zwei und zwei auszusenden, und gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister.
[...]
Und sie gingen und verkündigten, man solle Buße tun, und trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

Und er sandte sie aus, das Reich Gottes zu verkündigen und die Kranken zu heilen.

Diese Aussage, diesen Auftrag finden wir in drei von vier Evangelien. Auch hieraus können wir entnehmen, dass der Auftrag zur Heilung Gott sehr wichtig war - und ist. Die Jünger damals haben diesen Auftag angenommen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob das alles aufgehört hat, als Jesus in den Himmel aufgefahren ist. In der Apostelgeschichte lesen wir:
Es kamen aber auch viele aus den umliegenden Städten in Jerusalem zusammen und brachten Kranke und von unreinen Geistern Geplagte, die alle geheilt wurden.

so dass sogar Schweißtücher oder Gürtel von seinem Leib zu den Kranken gebracht wurden und die Krankheiten von ihnen wichen und die bösen Geister von ihnen ausfuhren.

Nachdem dies nun geschehen war, kamen auch die übrigen Kranken auf der Insel herbei und ließen sich heilen.

Wir sehen also, dass Heilung auch nach der Himmelfahrt Jesus noch sehr wichtig war.

Heilung heute


Wir haben festgestellt, dass körperliche Heilung zur Zeit der Bibel eine sehr große Rolle gespielt hat, egal ob im Alten oder Neuen Testamant, ob zu Jesu Lebzeiten oder nach seiner Himmelfahrt. Immer wurden Leute geheilt. Heilung wurde immer sehr stark betont. Nun stellt sich natürlich die logische Frage: Denkt Gott heute, immer noch so? Könnte ja durchaus sein, dass er die Sache mittlerweile anders sieht und heute nicht mehr so stark heilen will.

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel

aber meine Gnade will ich ihm nicht entziehen und meine Treue nicht verleugnen; meinen Bund will ich nicht ungültig machen und nicht ändern, was über meine Lippen gekommen ist.

Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss.

Du aber bleibst derselbe, und deine Jahre nehmen kein Ende
Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!

Aus diesen Stellen geht sehr klar hervor, dass in Gott keine Veränderung ist. Wenn er vor 2000 Jahre gesagt hat, dass bestimmte Dinge Sünde sind, dann sind sie heute auch noch Sünde. Wenn er aber vor 2000 Jahren eine Starke Betonung auf Heilung gelegt hat, dann will er, dass Heilung heute auch noch stark betont wird. Gott sagt nicht heute Hüh und morgen Hottund übermorgen Hottehüh. Was er einmal sagt, das gilt.
Wenn wir uns aber die Situation in den meisten Gemeinden und Kirchen anschauen, dann sehen wir, dass eher das Gegenteil der Fall ist, dass Heilung nicht nur unter- sondern so gut wie überhaupt nicht mehr betont wird. Hier stellt sich durchaus die Frage ob das im Sinne Gottes ist. Sollten wir nicht vielmehr wieder anfangen, Kranken die Hände aufzulegen und daran glauben, dass es besser mit ihnen wird, wie Gott es uns verheißen hat (Markus 16,18). Sollten wir nicht auch das stark betonen, was auch Gott stark betont haben will?

Und das Evangelium??


Oft hört man den Vorwurf, dass das Evangelium vernachlässigt wird. Ich möchte darauf hinweisen, dass Heilung von Krankheiten NICHT wichtiger ist als die Vergebung von Sünden. Gott ist immer zuerst daran interessiert, dass die Menschen gerettet werden. Aber es geht nicht um Heilung oder Evangelium! Heilung ist TEIL des Evangeliums (Jesaja 53,4-5). Wir brauchen die Heilung also nicht losgelöst vom Evangelium betrachten. Wir können das eine tun und das andere nicht lassen.
Aber was wäre, wenn wir das wirklich ernst nehmen? Und was wäre wenn Gott sich dann auch zu seiner Verheißung stellen würde? Würden wir dann nicht ganz anders evangelisieren?
Wie sieht es denn heute aus? Wenn sich in unseren Versammlungen mal einer bekehrt, sind wir total happy, bekehren sich 10 sind wir vollkommen aus dem Häuschen, bekehren sich mal 50 reden wir hier schon von einer "großen Erweckung". Aber das sind alles keine biblischen Maßstäbe (Apostelgeschichte 2,41) und zu diesen müssen wir wieder hinkommen.
Und ich glaube daran, dass wir eine neue Art der Evangelisation entwickeln werden. Wo wir die Leute nicht mehr anbetteln werden, dass sie doch ihr Leben Jesus übergeben werden, sondern dass SIE uns anbetteln und fragen was sie tun müssen um gerettet zu werden (Apostelgeschichte 2,37). Glaub mir, wenn DU jemandem die Hände auflegst und diese Person geheilt wird, dann wird diese Person von ganz alleine Fragen stellen und dann können wir sie zu Jesus führen.
Wir müssen einfach lernen da entspannter zu werden und nicht immer alles so verkrampft sehen und Angst haben, dass wir irgendwas falsch betonen.

Gott WILL heilen, er sucht nur sehnsüchtig nach Leuten, die sagen: "Ich nehme Dich beim Wort".
Willst Du einer davon sein?

Sonntag, 1. Januar 2012

Wenn es nicht funktioniert

Hier eine Erklärung zu einer von den 3,5 Bibelstellen, die scheinbar gegen Heilung sprechen. ;-)


Aber Trophimus war doch auch krank? Das zeigt doch, dass Heilung nicht für alle Christen gilt?


Paulus schreibt im zweiten Timotheusbrief, dass er einen Mann namens Trophimus krank zurückgelassen hat. Das zeigt doch eindeutig, dass Gott nicht alle Christen heilt. Wie kann man da behaupten, dass Gott jeden Menschen heilen will?

Schauen wir uns erstmal die Bibelstelle an um die es geht:
Grüße Prisca und Aquila und das Haus des Onesiphorus. Erastus blieb in Korinth, Trophimus aber ließ ich in Milet krank zurück. Beeile dich, vor dem Winter zu kommen! Es grüßen dich Eubulus und Pudens und Linus und Claudia und alle Brüder. Der Herr Jesus Christus sei mit deinem Geist! Die Gnade sei mit euch! Amen.


Dieser Absatz gibt den Abschluss des zweiten Timotheusbriefes wieder. Hier spricht der Apostel einige Grußworte und gibt einnige wenige allgemeine Informationen, darunter auch die Information dass Trophimus krank zurückgelassen wurde.

Exegese oder Eisegese??


Das Problem, dass aber bei vielen Heilungsgegnern besteht ist, dass um diesen Halbsatz herum viele wirklich sehr kreative, spannende und interessante, aber leider unbiblische Geschichten herum erfunden wurden. Es gibt aber einen zentalen Unterschied zwischen biblischer Exegese und Eisegese. Bei Exegese geht es darum, die Bedeutung und den Inhalt einer biblischen Schrift zu herauszulesen, während man bei der Eisegese etwas in einen Text hineininterpretiert (was nicht drinsteht).
Wir lesen hier, dass es in der Bibel einen Menschen Namens Trophimus gab, der in Milet zurückgelassen wurde.
Dort steht aber nicht...
- warum Trophimus krank war
- dass Trophimus nicht gesund wurde
- was er für eine Krankheit hatte
- dass man für Trophimus um Heilung gebetet hat und diese nicht eingetreten ist
- was die Ursache der Krankheit war
- dass er überhaupt gläubiger Christ war
- dass es Gottes Wille war dass Trophimus nicht geheilt wurde
- ja es steht dort nichtmals, dass Trophimus wegen seiner Krankheit zurückgelassen wurde (auch wenn dies in diesem Fall naheliegend ist)

Ist Heilung nicht Gottes Wille? Ist Trophimus ein Beweis dafür, dass Gott heute nicht mehr heilen will?


Wir sehen, dass wir uns zwar in Gedanken oft schon wegen eines kleinen Halbsatzes eine Menge Dinge dazudenken. Dies ist aber nicht zulässig. Dass Trophimus krank war, müssen wir so hinnehmen. Wir können daraus jedoch nicht auf die Umstände der Krankheit schließen geschweige denn auf Gottes Willen dazu. Derartige Interpretationen mögen zwar vielleicht interessant sein, sind aber letztlich nichts anderes als reine Spekulationen. Genauso könnte man eine Geschichte um diesen Vers drumrumbauen, die einen Grund für seine Krankheit angibt. Trophimus war garkein Christ und hat Gott nur gelästert weswegen er nicht geheilt wurde, hat sich, nachdem Paulus Korinth verlassen hat aber unter Tränen bekehrt und ist sofort geheilt worden.
(so etwas wäre natürlich genauso sinnlos).

Einzelfälle und Gottes Wille


Aber okay... tun wir mal so als hätte Paulus Trophimus wirklich die Hände aufgelegt. Hier stellt sich nun die Frage, ob wir anhand dieser potentiell ausgebliebenen Heilung darauf schließen können, dass Gott nicht grundsätzlich heilen will.
Können wir also von einzelnen Beispiel auf Gottes grundsätzlichen Willen schließen? Wir wollen versuchen das anhand eines anderen, leichter verständlichen Falles zu ergründen. Stell Dir vor, Du begegnest jemandem, der nicht gläubig ist, der Interesse an Jesus hat. Er sagt Dir: "Ich glaube ja, dass Jesus die Sünden vergeben KANN und ich glaube auch, dass er es bei einigen Menschen macht. Aber will er wirklich ALLEN die Sünden vergeben?"
Darauf würdest Du natürlich erwidern, dass Gott JEDEN Menschen liebt und will, dass ALLE Menschen gerettet werden.
Woher Du das weißt? Natürlich aus der Bibel:
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Gott liebt die ganze Welt und er will dass wirklich jeder Mensch gerettet wird. Aber wie sieht denn die Realität aus? WIRD jeder gerettet? Natürlich nicht! Es gehen sehr viele Leute verloren. Es gibt viele Beispiele von Menschen, die Jesus ablehnen und nicht an ihn glauben (wollen). Können wir nun daraus, dass es Leute gibt, die verloren gehen, schließen, dass die Rettung ALLER Menschen nicht Gottes Wille ist? Auch diese Frage würde jeder normale Christ natürlich mit "Nein" beantworten - natürlich nicht. Selbst wenn es in der Bibel selber Beispiele von Leuten gibt, die verloren gehen, können wir daraus noch nicht schließen, dass es Gottes Wille ist, dass diese Menschen nicht gerettet werden - und davon gibt es gereade im Neuen Testament sehr viele Beispiele. Gott will dass ALLE Menschen gerettet werden, auch wenn es immer wieder Leute gibt, die trotz Gottes Willen nicht gerettet werden.
Nun übertragen wir das ganze auf das Thema Heilung. Wir haben gesehen. dass wir nicht anhand von einzelnen Beispielen darauf schließen können was Gott will oder was er nicht will. Wenn wir also in der Bibel einige Beispiele von Leuten finden, die NICHT geheilt wurden, können wir daraus noch nicht schließen, dass es Gottes Wille war, dass diese nicht geheilt wurden.
Die beste Möglichkeit Gottes Willen kennenzulernen ist es, sich Jesus anzuschauen. Er war eine komplette Repräsentation des Willens Gottes hier auf der Erde... Und dass Jesus sehr ausgiebig geheilt hat brauchen wir ja hier wohl nicht näher erläutern. Wenn es also nicht Gottes Wille ist jeden Menschen zu heilen, müssten wir in der Bibel doch zumindestens EIN einziges exemplarisches Beispiel finden, wo jemand Jesus um Heilung bittet und dieser den Gesuch mit dem Hinweis ablehnt, dass die Krankheit in diesem Fall Gottes Wille sei und z.B. "pädagogischen" Zwecken diene (also damit die Person Demut oder sonstirgendwas lerne). Aber derlei Beispiele finden wir nirgendwo in der Bibel. Es gibt nur eine einzige Stelle wo Jesus nicht heilen konnte (Markus 6,5-6) - wohlgemerkt Jesus, der Sohn Gottes KONNTE nicht heilen, dort steht nicht, dass er nicht wollte.

Fazit


Wir sehen, dass die Erwähnung Trophimus' Krankheit keinen Aufschluss darüber gibt, ob Heilung bzw. Krankheit Gottes Wille ist oder nicht. Wir müssen es so hinnehmen dass er - warum auch immer - krank war. Wir dürfen aber nicht den Fehler machen in diesen kurzen Satz zu viel hineinzuinterpretieren. Wir sehen an vielen Bibelstellen, dass es Gottes ausdrücklicher Wille ist, zu heilen - ALLE zu heilen. Dass einzelne Fälle existieren, in denen Leute nicht geheilt werden lässt noch nicht darauf schließen, dass Heilung nicht Gottes Wille ist. Wenn wir wissen wollen wie Gott über Heilung denkt, bringt es nichts, sich in wilden Spekulationen zu ergeben, sondern wir müssen schauen was wirklich im Wort Gottes dazu steht zum Beipsiel indem wir uns unser größtes Vorbild anschauen - Jesus Christus (Johannes 13, 15)!


Samstag, 31. Dezember 2011

Heilung ist ein Teil der Erlösung

Diese Texte die ich die nächste Zeit hier veröffentliche sind von 2jesus.de


Ist die Krankheit in Jesaja 53 nicht nur ein Bild für Sünde?


Ist die Krankheit in Jesaja 53 nicht nur bildlich gemeint? In Jesaja 53,4-5 liest man, dass Jesus unsere Krankheit trug. Die Krankheit ist doch lediglich ein Bild für Sünde - zudem ist diese Stelle ja bereits mit Jesu Wirken vor 2000 Jahren erfüllt.

Schauen wir uns die Stelle erst einmal an:
Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.


Das ist eigentlich DIE zentrale Stelle für den Erlösungsplan Gottes. Fast 800 Jahre bevor Jesus auf der Welt war, wurde das bereits vom Propheten Jesaja angekündigt. Hier steht sogar, dass Jesus "durchbohrt" wurde. Lange bevor die Hinrichtungsmethode der Kreuzigung von den Römern erfunden wurde.
Kein Christ zweifelt an, dass Jesus unsere Sünde getragen hat. Aber hier steht eindeutig Krankheit und nicht Sünde. Das sind auch im Hebräischen zwei verschiedene Worte und es gibt keine andere Stelle in der Bibel in der das Wort Krankheit bildlich im Zusammenhang mit Sünde verwendet wird. Auch "Schmerzen" haben eher wenig mit Sünde zu tun. Sünde schadet uns zwar, aber Schmerzen empfindet wohl niemand, wenn er sündigt. Ja, es soll sogar Leute geben, denen das Sündigen Spaß macht - und das sicherlich nicht weil diese Leute masochistisch veranlagt sind und Schmerzen bei der Sünde empfinden ;).
Zudem sollte spätestens in Vers 5 deutlich werden, dass eine bildliche Deutung nur sehr schwer möglich ist: "Durch seine Wunden sind wir geheilt worden." Hier ist nicht nur von Heilung die Rede sondern auch von den Wunden Jesu. Das schließt eine Metapher so gut wie aus. Jesus ist für uns in den Tod gegangen und trug damit unsere Sünde und er ist verwundet worden und trug damit unsere Krankheit.
Der Prophet Jesaja. Kapitel 53 Vers 4-5 sind die zentralen Stellen für die Erlösung von Jesus Christus

Die Erlösung umfasst also nicht nur das stellvertretende Tragen der Sünde, sondern auch das stellvertretende Tragen der Krankheit.
Noch deutlicher wird es im Neuen Testament:
Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister aus mit einem Wort undheilte alle Kranken damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt ist, der spricht: »Er hat unsere Gebrechen weggenommen und unsere Krankheiten getragen«

Hier zitiert Matthäus die besagte Bibelstelle aus Jesaja 53 und begründet damit die Heilung der Kranken. Hier sieht man also deutlich, dass hier nicht nur eine bildhafte Sprache für Sünde verwendet wurde, sondern, dass mit Krankheit wirkliche echte, leibliche Krankheit im Einzelfall gemeint ist (Erwähnt sei noch, dass wenn wir hier in Matthäus 8 anfangen die geheilten Kranken noch als eine Metapher für Sünder denen vergeben wurde umdeuten wollen, dann können wir die Bibel gleich zuklappen).
Jetzt könnte man natürlich auch behaupten: "Klar, ist ja logisch, aber die Prophetie ist damit ein für alle Mal erfüllt und deswegen gilt sie natürlich heute nicht mehr."
Nun, hier stellt sich als erstes die Frage, wie es denn mit der anderen Hälfte des Verses steht, der besagt, dass Jesus unsere Sünde trug. Gilt diese Hälfte etwa auch nicht mehr? Hat Jesus nur die Sünden der damaligen Menschen getragen und unsere heutigen nicht mehr? Müssen wir den Vers aufteilen? Eine Hälfte ist schon erfüllt worden und gilt nicht mehr während die andere Hälfte noch volle Gültigkeit hat?
Das ist nicht sehr wahrscheinlich. Der zentrale Punkt unseres Glaubens ist doch, dass Jesus unsere Sünde getragen hat und genau das ist ja auch was dort steht:
Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.

Jesaja hat hier mehrfach das Wort "uns" benutzt. Er schloss sich also selber mit ein. Aber wie kann das sein, 800 Jahre vor Jesu Geburt? Hat er sich geirrt? Galt das nur für Leute eines bestimmten Zeitpunktes? Wenn ja, woran erkennen wir dann im sonstigen Wort Gottes ob bei der Verwendung des Wortes "uns" nicht eventuell nur die Leute gemeint waren die damals zugegen waren? Nur mal eines aus hunderten von Beispielen:
Er hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.

Paulus redet hier über die Erfüllung mit dem Heiligen Geist und benutzt auch das Wort "uns". Hier könnte man also auch behaupten dass diese Stelle nur für die Apostel und vielleicht noch die damaligen Christen galt. Aber was gilt dann von dem was in der Bibel steht überhaupt noch für uns? Mit der Argumentation könnte man JEDE Verheißung die Gott in seinem Wort mal irgendwann gemacht hat nur auf die damalig anwesenden Personen beschränken.
Wir sehen also, dass wenn der Prophet hier von unseren Krankheiten spricht, dass das also Dich und mich - uns heute - auch mit einschließt. Er hat unsere (heutigen) Sünden getragen und dann logischerweise auch unsere (heutige) Krankheit.
Zudem sehen wir deutlich, dass Jesus auch nach der Zeit von Matthäus 8 noch weitergeheilt hat. Wäre die Prophezeihung hier bereits erfüllt gewesen, dann hätte er ja theoretisch auch aufhören können zu heilen. Hat er aber nicht! Heilung ist Teil der Erlösung und somit Gottes grundsätzlicher Wille für alle Menschen. Jesus war die Repräsentation von Gottes Willen auf der Erde und deswegen hat er geheilt.
Aber wir finden noch einen dritten Autor, der diese Verse benutzt:
Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

Hier geht zwar nicht direkt aus dem Text hevor, dass es sich dabei um ein Zitat handelt, vergleicht man aber den Urtext des Neuen Testaments mit der Septuaginta (der griechische Urtext des Altentestamentes, welchen die Apostel damals verwendeten) wird dies schnell klar:
οσ τασ αμαρτιασ ημων αυτοσ ανηνεγκεν εν τω σωματι αυτου επι το ξυλον ινα ταισ αμαρτιαισ απογενομενοι τη δικαιοσυνη ζησωμεν ου τω μωλωπι ιαθητε

ουτος τας αμαρτιας ημων φερει και περι ημων οδυναται και ημεις ελογισαμεθα αυτον ειναι εν πονω και εν πληγη και εν κακωσει

Auch Petrus zitiert in seinem Brief an die Gemeinde Jesaja 53. Der Brief wurde sehr wahrscheinlich etwa 65 n. Chr. geschrieben. Also lange nach der Himmelfahrt Christi. Trotzdem schreibt Petrus hier sogar direkt an die Adressaten: "Ihr" seid heil geworden. Und der Brief ging nicht an irgendeinen durchlauchten besonders gesegneten Empfängerkreis, sondern es war - wie in 1. Petrus 1,1 zu sehen eine Art Rundbrief an diverse Gemeinden (in der heutigen Türkei).
Wir sehen also deutlich, dass die Verse in Bezug auf Heilung in Jesaja 53 nicht bildlich gemeint sind - geschweige denn nur für einen kleinen Personenkreis bestimmt waren. Sie gelten für alle wiedergeborenen Christen, welche die Erlösung von Jesus Christus angenommen haben. Selbst wenn man alle anderen Stellen der Bibel in Bezug auf körperliche Heilung (von denen es hunderte gibt) ignorieren würde, so reicht schon dieser eine Vers aus, um sehr deutlich zu zeigen, dass Heilung wirklich für alle Christen möglich ist und dass Heilung wirklich Gottes Wille ist.

Auch hier gilt jedoch das gleiche wir für die Vergebung von Sünden: Gott zwingt uns seine Verheißungen nicht auf. Wir müssen erst glauben und dann kann er wirken!

Montag, 26. Dezember 2011

Andacht

Hier eine Andacht aus der katholischen Welt

Aus Philothea


    1. Kapitel

    Man darf sich nicht um das Gerede der Kinder dieser Welt kümmern.

    Sobald die weltlich Gesinnten merken, daß du ein frommes Leben zu führen beginnst, werden sie ihre Zungen über dich wetzen. Schlechte Menschen werden sagen, das alles sei nur Heuchelei, Betschwesterei und Verstellung, oder auch, du seist von der Welt enttäuscht und nur deswegen zu Kreuz gekrochen. Gute Freunde wieder werden sich verpflichtet fühlen, dir eine Menge ihrer Ansicht nach gescheiter und gutgemeinter Warnungen zukommen zu lassen: ³Du wirst ganz trübsinnig werden; man wird dir kein Vertrauen mehr schenken; du wirst unausstehlich, wirst vor der Zeit altern, deine häuslichen Angelegenheiten werden darunter leiden; man kann in den Himmel auch ohne diese Geschichten kommen; wenn man schon in der Welt lebt, muß man auch leben wie die Welt...'' und so fort.

    Das alles ist dummes und leeres Geschwätz. Diesen Leuten ist es weder um deine Gesundheit noch um deine Interessen zu tun. ³Wäret ihr von der Welt'', sagt der Heiland, ³dann würde die Welt lieben, was von ihr ist; weil ihr aber nicht von der Welt seid, deswegen haßt sie euch'' (Joh 15,19). Man sieht Männer und Frauen die ganze Nacht oder sogar mehrere Nächte hindurch beim Karten- und Schachspiel; gibt es eine Aufmerksamkeit, die ernster, anstrengender und empfindlicher ist als die der Spieler? Dazu sagt man nichts, die Kinder der Welt ebensowenig wie ihre Freunde. Wegen einer Betrachtung von einer Stunde aber, oder weil man etwas früher aufstehen mußte, um zur heiligen Kommunion zu gehen, läuft alles zum Arzt, um uns von Melancholie und Gelbsucht zu kurieren. Man kann dreißig Nächte hintereinander tanzen, keiner regt sich darüber auf; aber wegen der einzigen Christmette hustet man und jammert am nächsten Tag über Leibschmerzen. Wer sieht da nicht, daß die Welt ein parteiischer Richter ist, huldvoll für ihre Kinder, hart und streng gegen die Kinder Gottes ?!

    Mit der Welt werden wir nur dann gut stehen, wenn wir bereit sind, mit ihr zugrunde zu gehen. Es ist unmöglich, sie zufriedenzustellen, denn sie ist zu sonderlich. ³Johannes ist gekommen'', sagt der Heiland, ³er aß und trank nicht, und ihr sagt, er ist vom Teufel besessen; der Menschensohn ißt und trinkt, und ihr sagt, er ist ein Fresser und Säufer." (Mt 11,18 ff). Das ist nun einmal so: Lassen wir uns aus Nachgiebigkeit herbei, zu lachen, zu spielen und zu tanzen, dann nimmt man daran Ärgernis; tun wir es nicht, dann heißt das Heuchelei und Trübsinn. Kleiden wir uns besser, dann wittert man dahinter etwas Besonderes; kleiden wir uns einfach, dann ist das unordentlich. Sind wir fröhlich, so nennt man das Ausgelassenheit; sind wir abgetötet, dann heißt man es Traurigkeit. Wir sind nun einmal den Weltmenschen ein Dorn im Auge, deshalb können wir ihnen nichts recht machen. Sie vergrößern den kleinsten Fehler an uns und posaunen ihn als große Sünde aus; aus läßlichen Sünden machen sie schwere; Fehler, die wir aus Schwäche begehen, legen sie als Bosheit aus. ³Die Liebe ist gütig'', sagt der hl. Paulus (1.Kor 13,4 f), die Welt aber ist böswillig. Die Liebe denkt nichts Schlechtes, die Welt aber denkt immer schlecht, und wenn sie unsere Handlungen nicht verurteilen kann, dann wenigstens unsere Absicht. Ob die Schafe Hörner haben oder nicht, ob sie weiß oder schwarz sind: der Wolf frißt sie ohne Unterschied, wenn er sie nur zu fassen bekommt.

    Die Welt wird uns immer bekämpfen, was wir auch tun. Wenn wir lang beim Beichtvater sind, wird sie fragen, was wir denn alles zu sagen hätten; sind wir nur kurz bei ihm, wird sie sagen, daß wir nicht alles beichten. Sie späht jede unserer Bewegungen aus; entschlüpft uns nur ein ungeduldiges Wort, nennt sie uns unausstehlich; kümmern wir uns um unsere Geschäfte, dann sind wir Geizhälse, unsere Güte aber nennt sie Dummheit. Bei den Kindern der Welt dagegen gibt man den Zorn als Mut aus, den Geiz als Sparsamkeit, unanständige Reden als Geselligkeit usw. Die Spinnen verderben eben immer die Arbeit der Bienen.

    Lassen wir die Blinden gehen! Sie mögen schreien, soviel sie wollen, wie der Waldkauz, der die Tagesvögel schreckt. Bleiben wir fest bei unserem Vorhaben, unwandelbar in unserem Entschluß! Die Beharrlichkeit wird zeigen, ob wir uns Gott wirklich und für immer hingegeben und für ein frommes Leben entschieden haben. Kometen und Planeten haben scheinbar denselben Glanz; aber die Kometen verschwinden bald, denn sie sind nur vorübergehend aufleuchtende Feuer, der Glanz der Planeten dagegen ist beständig. Auch Heuchelei und echte Tugend sehen sich äußerlich ähnlich, sie sind aber doch leicht voneinander zu unterscheiden: Die Heuchelei kann sich auf die Dauer nicht halten, schließlich geht es ihr wie dem Rauch, der sich in der Höhe verliert; echte Tugend dagegen ist fest und beständig.

    Es ist von großem Nutzen für die Festigung der Frömmigkeit, wenn wir anfangs um ihretwillen geschmäht und verleumdet werden. Das bewahrt uns vor Eitelkeit und Hochmut, die der Frömmigkeit schon in ihren Anfängen den Garaus machen, ähnlich den ägyptischen Hebammen, die vom Pharao den teuflischen Befehl erhielten, die israelitischen Knäblein am Tag ihrer Geburt zu töten (Ex 1,15 ff).

    Wir sind der Welt gekreuzigt und die Welt soll uns gekreuzigt sein (Gal 6,14); sie hält uns für verrückt, halten wir sie für närrisch!


Montag, 5. Dezember 2011

Ein bisschen Frieden spüren

Achtung !!!!!
Sehr gefährlich für Menschen mit wenig Humor *g*

Frohe Weihnacht
oder