Samstag, 9. Oktober 2010

Lehre von Andrew Wommack

Die Lehrbroschüren von Andrew Wommack sind vervollständigt worden.
Alle zusammen sind sie in dem Buch
"Schärfer als ein zweischneidiges Schwert zu finden.
Jede Broschüre ist eine Lehreinheit zu einem Thema.

Hier zu den Broschüren.

Freitag, 8. Oktober 2010

Tu Buße

Ändere Dein Denken--über Erweckung!


Ich glaube an Erweckung, aber ein bisschen anders als früher.

Hier noch eine sehr gute Predigt von Haso über Erweckung

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Wer ist am Steuer

Hier sind 2 Gedichte.

Was ist die Grundhaltung unseres Lebens?


Infictus

Aus tiefster Nacht, die mich umgibt,

so schwarz, so schwer, so endlos weit,

dank`ich den Göttern, so`s sie gibt

für meine Unbesiegbarkeit

Wenn ich des Schicksals Spielball bin,

so klage ich mit keinem Schrei

Ich nehm´ des zufalls Schläge hin,

das Haupt voll Blut, doch hoch und frei.

im Jenseits, nach der Müh; dem Weh

liegt Ungewisses nur bereit,

doch ängstigt mich kein Drohen je

in aller Zeit und Ewigkeit.

Eng sei die Pforte, heißt´s und lang

der Strafen Zahl- was kümmert´s mich?

Mein Schicksal ligt in meiner Hand

mein Seelenkapitän bin ich`!




Und jetzt die Version die einer schrieb, der Jesus gefunden hat.



Mein Kapitän

Im Sonnenlicht, das mich erhebt,

so hell, so warm, so endlos weit

dank´ ich dem Gott, der wirklich lebt,

für Jesus, Sieger allezeit

Das Schicksal liegt in seiner Hand;

mein Herz in froher Andacht schweigt.

Ich fürchte nicht was Los genannt,

das Haupt aus Ehrfurcht tief verneigt.

Im Jenseits, nach der Müh´, dem Weh

leb´ich mit Ihm! welch große Freud´!

Drum ängstigt mich kein Drohen je

in aller Zeit und Ewigkeit.

Das schmale Tor macht mich nicht bang:

Was Jesus tilgte, zählt nicht mehr.

Mein Schicksal liegt in seiner Hand,

mein Seelenkapitän ist er.


Montag, 4. Oktober 2010

Der Feind und die Bibelauslegung

Zuerst eine wunderschöne Bibelstelle.

Jes.54.4-10
4 Hab keine Angst, du wirst nicht mehr erniedrigt werden! Niemand darf dich je wieder beschämen. Du wirst vergessen, wie man dich in deiner Jugend gedemütigt hat, und nicht mehr an die schwere Zeit zurückdenken, in der du als Witwe allein dastandst.
5 Denn der Herr, der dich erschaffen hat, ist dein Ehemann. Er heißt "der Herr, der allmächtige Gott". Er ist der heilige Gott Israels, dein Erlöser, und der Gott der ganzen Welt.
6 Jerusalem, du bist wie eine verstoßene Frau, die tief enttäuscht ist, weil ihr Mann, der sie als junge Frau liebte, sie verlassen hat. Doch der Herr ruft dich zu sich zurück
7 und sagt zu dir: "Nur für kurze Zeit habe ich dich verlassen. Ich will dich wieder zu mir holen, denn ich liebe dich immer noch.
8 Im Zorn habe ich mich für einen Augenblick von dir zurückgezogen. Doch ich habe Erbarmen mit dir, und meine Liebe wird nie mehr aufhören. Das verspreche ich, der Herr, dein Erlöser.
9 Damals nach der großen Flut schwor ich Noah: Nie mehr wird die ganze Erde überschwemmt werden! Und heute schwöre ich: Ich bin nicht mehr zornig auf dich, Jerusalem! Nie mehr werde ich dir drohen!
10 Berge mögen einstürzen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir wird nie erschüttert, und mein Friedensbund mit dir wird niemals wanken. Das verspreche ich, der Herr, der dich liebt!"

Wer ist mit diesem Text angesprochen?
Gilt das nur für Israel?
Darf ein Christ im neuen Bund das für sich nehmen.
Dürfen wir glauben daß Gott nie mehr zornig auf uns ist..
Darf uns niemand bloßstellen und beschämen?
Wird uns Gott nie verlassen egal was wir tun.

Ich glaube daß der Teufel sich in manchen Bibelkommentaren versteckt hält
Er frägt heute nicht mehr

Sollte Gott gesagt haben?

sondern

Zu wem hat Gott das gesagt.?

Ich bin eingeschossen in alle Verheißungen


[Eph 2,12] zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung; und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. [Eph 2,13] Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden.



Sonntag, 3. Oktober 2010

Noch ein Baustein

Noch ein Baustein um das Leben, das in "Schrei der Wildgänse" beschrieben wird Leben zu können.

Hier ist ein Artikel den ich sehr wichtig finde.

Wir haben in unseren Gemeinden Menschen mit verschiedenen Hintergründen.
Schon im alten Testament nahm Gott Rücksicht auf die Herzenshärtigkeit von bestimmten Menschengruppen. Mt. 19,18

Wieviel mehr wir er im neuen Testament auf jeden einzelnen eingehen.
Er liebt uns

Freitag, 1. Oktober 2010

Keine Ismaels


Ist die Bibel ein Gesetzbuch?

Noch einmal ein Artikel aus Römer 7 von Haso.
Warum ich immer wieder die gleichen Artikel schreibe?
Weil ich überzeugt bin, daß die Christen verseucht sind mit Gesetzlichkeit!!! :-)

Der folgende Artikel von Haso ist für mich ein wichtiger Baustein, um in dem zu leben was ich in "Schrei der Wildgänse erkennen kann.





Romans VII: The Word

Abgelegt unter: RomansVII — Haso @ 11:20


Freiheit ist ein hohes Gut. “Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!” (Galater 5,1). Es hat Jesus etwas gekostet, uns von religiöser Pflichterfüllung zu befreien. Nur in Freiheit ist Liebe und Nachfolge möglich. Davon war in den letzten Tagen genug die Rede, und dem einen oder der anderen scheint es gut getan zu haben.


Diese Freiheit gilt es, sich nicht wieder rauben zu lassen. “Steht fest”, schreibt Paulus. Offensichtlich gibt es Kräfte, die uns die Freiheit streitig machen wollen. Hier wird sich der weitere Weg von Mister “Ich” entscheiden. Wird er den Mut haben, sich keine frommen Lasten mehr aufladen zu lassen? Oder ist diese Freiheit nicht doch zu schön bzw. zu “einfach”, um wahr zu sein?


Kann es wirklich sein”, mag Mister “Ich” sich fragen, “dass Gott mich zu nichts mehr verpflichtet? Dass ich völlig frei bin?Warum stehen dann so viele Anweisungen in der Bibel? Warum möchte Jesus, das wir seine Gebote halten? Warum höre ich in so vielen Predigten Aufforderungen, wie ich als Christ zu leben habe?” Gute Fragen. Es gibt darauf gute Antworten.


Eine Schlüsselaussage im Neuen Testament lautet:


Er hat den Schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen und seine Forderungen, die uns anklagten, aufgehoben. Er hat ihn dadurch getilgt, daß er ihn an das Kreuz geheftet hat. (Kolosser 2,14)


Jesus hat durch sein Kreuz in jedem Bereich unseres Lebens neue Tatsachen geschaffen. Das Kreuz legt sogar neu fest, was die Bibel ist. “Vor Christus” war sie (soweit es sie schon gab) ein Buch voller “Forderungen”. Diese Forderungen verpflichteten den Menschen und klagten ihn an, wenn er sie nicht einhielt. Damit ist jetzt Schluss. Die Bibel ist seit Christus nicht länger ein Gesetzbuch. “Was muss ich tun? Was darf ich tun?”, sind keine angemessenen Fragen mehr.


Wofür ist die Bibel dann da? Unter anderem für folgende drei Punkte:


1. Die Bibel führt uns (als Evangelium) in die Freiheit, zu der Jesus uns befreit hat.

2. Die Bibel ist der Same, der selber in uns Neues hervorbringt, anstatt Neues von uns zu fordern. Darüber habe ich unter dem Titel Ich lebe nicht nach der Bibel ausführlich geschrieben.

3. Wenn wir entdeckt haben, dass wir verändert werden wollen, hilft die Bibel uns dabei. Sie ist das Lehrbuch des neuen Lebens.


Den Unterschied zwischen der Bibel als Gesetzbuch und der Bibel als Lehrbuch macht folgender (hinkender) Vergleich deutlich. Mister “Ich” hat zwei Entscheidungen getroffen. Er will Auto fahren, und er will Klavier spielen. Beide Entscheidungen hat er freiwillig getroffen. Bei der ersten ist damit die Freiheit auch schon wieder beendet. Um Auto zu fahren, muss er zunächst den Führerschein machen. Er lernt die Straßenverkehrsordnung kennen, ein “Gesetzbuch”, dem er in Zukunft unterliegen wird. Jede einzelne zukünftige Fahrt wird durch eine Vielzahl von Ge- und Verboten geregelt sein.


Anders ist es mit dem Klavierspiel. Mister “Ich” kann sofort anfangen, und er darf spielen, was er will. Nicht alles hört sich gut an. Aber er lernt ja auch erst. Bald besorgt er sich ein Lehrbuch und sucht sich einen guten Lehrer. Er wird immer besser. Und es macht ihm Spaß, denn er lernt, weil er will.


Beide Bücher enthalten Anweisungen. In der Straßenverkehrsordnung sind sie verpflichtend. Im Lehrbuch nicht. Wenn man eine Vorschrift des Gesetzbuches nicht einhält, ist man ein Übertreter. (Ich bin noch nie für eine eingehaltene Geschwindigkeitsbegrenzung gelobt, aber schon manchmal für eine übertretene zur Kasse gebeten worden.) Durch jede Übung aus dem Lehrbuch, die man bewältigt, wird man hingegen “fortgeschrittener”. Man geht von einem Erfolgserlebnis zum anderen. Der Genuss nimmt zu.


Man wird nicht bestraft für Musikstücke, die man noch nicht spielen kann. Fehler beim Üben sind keine Übertretungen, sondern ein Hinweis darauf, dass man gerade neues Terrain einnimmt. Man muss nicht alles üben und spielen. Der eine liebt Klassik und ist ein Notist. Er wird sich bald an Sonaten versuchen. Der andere wird sich nach Erwerb einer gewissen Grundtechnik ans improvisierte Spiel wagen und ganz andere Sachen zum Klingen bringen. Beides ist in Ordnung.


Dafür, dass Mister “Ich” ein vernünftiger Autofahrer wird, sorgt der Zwang der Straßenverkehrsordnung. Was sorgt dafür, dass Mister “Ich” ein passabler Klavierspieler wird? Er ist begabt und gewillt. Das ist Garantie genug. (Wenn Eltern ihn in jungen Jahren ohne Begabung und Ehrgeiz gezwungen hätten, hätte aller Zwang aus ihm nur einen Schänder der Tasten gemacht.)


Die Bibel ist Mister “Ich”s Lehrbuch, nicht sein Gesetzbuch. Gott hat ihm die Musikalität und Willigkeit des Himmels ins Herz gelegt. (Jeder darüber hinausgehende Zwang hilft ihm nicht, sondern schadet ihm.) Nachdem Mister “Ich” den Drang zu einem neuen Leben in sich vorgefunden hat, erkennt er, dass ihm kostenlos ein Lehrbuch (die Bibel) und ein genialer Lehrer (der Heilige Geist) zur Verfügung stehen. Das, was religiöse Leute als fromme Verpflichtungen ansehen, die man anderen auferlegen muss, erkennt Mister “Ich” als Übungsaufgaben, die ihn zu dem befähigen, was er wirklich will.


Er ist nicht ein Übertreter, wenn er nicht alle diese Aufgaben gleich schafft. (Ich kenne keinen Menschen persönlich, der schon einen Toten auferweckt hat, obwohl das eine klare Anweisung der Schrift ist.) Er hat jedesmal ein Erfolgserlebnis, wenn ihm etwas gelungen ist, was er bis dahin nicht geschafft hat. Er muss sich nicht mit allem gleichzeitig befassen, was in der Bibel steht. Die eine Aufgabe, die sein Lehrer ihm für heute oder die nächsten Tage empfiehlt, wird ihn voranbringen.


So wie der Klavierspieler (Klassik oder Jazz-Improvisation) wird er sich vielleicht “spezialisieren”. Der eine wendet sich mit missionalem Lebensstil seiner Stadt zu, der andere wählt die Stille und Zurückgezogenheit, um dort Gott zu suchen. Beide haben das Recht, ihrem Herzen zu folgen. Keiner von beiden hat das Recht, diese Lebensweise dem anderen aufzudrängen - auch nicht mit Bibelstellen, die sich für beide Lebensentwürfe finden. Die Bibel ist eben kein Gesetzbuch, sondern ein Lehrbuch.


Es gibt keinen Zwang für Mister “Ich”. Er muss nur seinem Herzen folgen. Die Bibel und der Heilige Geist helfen ihm dabei. Das hat er jetzt verstanden. Wenn er in Zukunft in der Bibel eine Befehlsform findet oder Begriffe wie “Gebot” und “Gehorsam”, weiß er: Das sind Übungsaufgaben - manche für jetzt, manche für später, manche überhaupt nicht für mich. Sie stornieren nicht meine Freiheit. Ich folge Jesus nach, weil ich es will. Und ich bin dankbar für diese Aufgaben, weil sie mir dabei helfen.