Freitag, 10. September 2010
Donnerstag, 9. September 2010
Mittwoch, 8. September 2010
Montag, 6. September 2010
Der Vater liebt uns
Hier eine Geschichte von Mel Tari.
Mama X
Mel Tari
Nach Beginn der Erweckung gebrauchte der Herr sie in wunderbarer Weise. Allein durch ihren Dienst wurden mehrere Menschen vom Tode erweckt. Einer von ihnen war ein Mann auf der Insel Semau, der ermordet worden war. Seine Feinde hatten sein Trinkwasser vergiftet. Als die Familie des Toten Mama X zu sich rief, um für den Verstorbenen zu beten, erweckte ihn der Herr wieder zum Leben.
Ein andermal betete Mama X für ein kleines Kind in Soe, das 24 Stunden tot gewesen war. Der Herr tat an dem Kind das gleiche wundervolle Werk.
Unglücklicherweise wurde aber Mama X sehr aufgeblasen und stolz auf die ihr geschenkten geistlichen Gaben. Als dann auch noch zwei Amerikanerinnen Timor besuchten und hörten, welch mächtige Wunder der Herr durch sie getan hatte, bewunderten sie Mama X und schlugen vor, sie in die Staaten mitzunehmen. Das stieg ihr sehr zu Kopf, und leider muss ich sagen, dass diese Schmeichelei sie richtig verdarb.
Sie ging bei allen ihren Freunden umher und prahlte damit, dass sie nach Amerika gehen würde. Sie kam sich tatsächlich besser vor als wir anderen alle. Ihr Stolz ekelte mich geradezu, und ich geriet vor Ärger ganz außer mich.
Eines Tages konnte ich es nicht länger aushalten, und ich lief in das kleine Zimmer, in dem ich wohnte, ließ mich vor Wut auf mein Bett plumpsen und verbarg mein Gesicht in die Kissen. „O Jesus“, schrie ich in meinem Herzen, „warum gebrauchst du diese schreckliche Frau! Sie bringt hier nur Verwirrung in die Gemeinschaft. Warum hast du sie überhaupt an erster Stelle gebraucht, wenn du wusstest, wie sie einmal enden würde?
Jesus, du hast einen furchtbaren, schrecklichen Fehler gemacht!“ Jesus ließ mich all meine zornigen Gedanken aussprechen. Aber dann sprach er mit sanften, aber bestimmten Worten in meinem Herzen: „Mein Lieber, du solltest nicht so schlecht darüber denken, dass ich sie gebraucht habe, du solltest dankbar dafür sein.
Wenn ich jemanden gebrauchen will, der so „furchtbar“ ist wie sie, dann kann ich auch dich gebrauchen. Doch wenn ich einen sehr hohen Maßstab ansetzten würde und nur vollkommene Leute verwenden würde, dann würdest du nie eine Chance haben. Du verachtest Mama X, weil du nicht meinen ganzen Plan für ihr Leben verstehst.
Ich will dir eine kleine Geschichte erzählen“, fuhr er fort. „Es war ein Bauer, der einen Obstgarten mit Apfelbäumen besaß. Eines Tages nahm er seinen kleinen Sohn mit, um ihn die Bäume anschauen zu lassen. „Wie findest du sie?“ fragte der Vater, als sie Hand in Hand umherschlenderten. „Ach Vater, sie sind einfach furchtbar“ weinte der Kleine. „Diese dummen Bäume geben überhaupt keine schönen Äpfel – nur diese winzigen kleinen grünen Dinger. Vater, ich denke, wir hauen sie am besten ab!“
Doch der Vater lächelte, während er liebevoll an den Stamm eines Apfelbaumes schlug. Er konnte sehen, was sein kleiner Junge nicht sehen konnte. In ein paar Monaten würden diese kleinen grünen Dinger große saftige Äpfel sein. Jetzt waren sie noch nicht reif. Sie hatten aber genau die richtige Größe für die Jahreszeit.
Und nun, mein geliebter Sohn, lass mich dir etwas unumwunden sagen.“ Des Herrn Stimme war sanft, so zart, dass sie mir tief ins Herz schnitt. „Du bist über Mama X außer Fassung geraten, weil du die „kleinen grünen Dinger“ nicht liebst, also den Stolz, den sie jetzt noch hat. Du bist aufgebracht, weil du den Stand ihrer Entwicklung nicht siehst, so wie es meine Augen sehen. Sie macht einen von mir vorausbedachten und geplanten Wachstumsprozess durch. Ich habe die ganze Zeit gewusst, dass sie durch dieses Stadium hindurchgehen wird. Ich weiß, dass sie nicht so bleiben wird. Sie wird weiterwachsen und zu etwas viel Besserem werden als heute. Ich sehe nicht nur das Gegenwärtige, sondern auch das Zukünftige, und ich kann sehen, was für ein
wundervolles Kunstwerk meine Liebe aus ihrem Leben machen wird.
Mein Lieber“, flüsterte Jesus nun – ich musste mich anstrengen, ihn zu hören – „möchtest du gern meine Meinung über Mama X wissen? Dann schau in deiner Bibel nach im Hohelied 4,7.“
Wissen sie, was ich fand, als ich die Stelle aufgeschlagen hatte? „Du bist ganz wundervoll, meine Liebste, und kein Tadel ist an dir.“ Ich war schockiert. Ich wusste nicht, dass sie so kostbar für Jesus war. Ich schämte mich entsetzlich über mich selbst, weil ich mich so ganz anders ihr gegenüber verhielt wie der Herr. Ich weiß noch, wie ich weinte, als wäre mein Herz zerbrochen.
Schließlich erkannte ich, dass ich es war, der eine Wandlung nötig hatte, nicht Mama X. Ich musste Jesus um Vergebung bitten für meinen Mangel an Liebe und Verständnis und auch dafür, dass ich sie nicht auf die Weise angenommen hatte wie er ...
Andere Menschen durch Jesu Augen sehen und sich auf das herrliche Endprodukt zu konzentrieren, das sie mit Gottes Hilfe werden, das meint Jesus, wenn er zu uns sagt, wir sollen andere Menschen so lieben, wie er es tut (Joh 15,12).
© Mel Tari
Sonntag, 5. September 2010
2 verschiedene Seiten
Ich glaube, daß Gott Gebete erhört.
Ich bin in der sogenannten Glaubenslehre verwurzelt.
Ich glaube, daß es wichtig ist Heilswahrheiten auszusprechen.
Ich glaube, daß es gut ist Gottes Verheißungen zu kennen und zu bekennen.
Ich glaube an den Gott der das Nicht-Seiende so ruft als ob es da währe.
Aber ich erlebe auch die Seite, die Wayne Jacobson auf folgenden Seiten beschreibt.
Mit meinem Verstand krieg ich das nicht zusammen, aber ich bin glücklich und geborgen in Ihm.
Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Artikel von Wayne
Vor einigen Jahren las ich ein Buch über einen Mann, der mit seinem krebskranken Vater auf den berühmtesten Anlagen von Schottland das letzte Mal Golf spielte. Am Anfang der Reise war ihm aufgefallen, dass er das Spiel nie genießen konnte, weil er nur darauf aus war, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Wann immer er einen unvollkommenen Schlag ausführte oder der Ball nicht die perfekt Richtung nahm, war er für die nächsten Runden mürrisch und spielte dann erst recht schlecht.
Da zeigte ihm sein Vater, wie er NEO-Golf spielen konnte – Nicht-Ergebnis-Orientiert. Er sagte ihm, dass er sich über den Ausgang des Spiels keine Gedanken machen sollte, sondern die Herausforderung, jeden einzelnen Schlag so gut als möglich auszuführen, genießen sollte. Wenn es mal daneben geht, finde den verschlagenen Ball und dann führe den bestmöglichen Schlag aus, der eben von dort aus möglich ist. Lass das Ziel für sich selber sorgen. Und selbst wenn eine Runde nicht perfekt ist, freue dich trotzdem an dem Gang durch eine wunderschöne Parklandschaft und die Gemeinschaft mit deinen Mitspielern.
Wir sollten jeden Tag lernen, nicht so sehr ergebnisorientiert zu leben. Würde uns das nicht auch in unserem geistlichen Weg Freiheit verschaffen? Anstatt so fokussiert zu sein auf das Ergebnis, welches wir uns wünschen, könnten wir einfach darauf vertrauen, dass Gott sein Werk in und durch uns schon tut – egal wie es ausgeht. Anstatt unsere Zeit damit zu verschwenden, Gott davon zu überzeugen, unsere Vorhaben zu erfüllen, können wir einfach die Gemeinschaft mit ihm genießen, während er mit uns seine Vorhaben erfüllt. Und glaube mir das eine: es ist viel entspannender, mit Gott seinen Vorhaben nachzugehen als ständig zu versuchen, ihn dazu zu kriegen, den eigenen zu dienen.
Samstag, 4. September 2010
Manchmal muß man etwas genau erklären
Diesen Text schrieb eine Versicherungsnehmerin an Ihre Versicherung.
Sie wurde aufgefordert, zu erklären, wie es dazu kommen konnte, dass ein Sturmschaden an Ihrem Gartenzaun entstanden ist.
Sehr geehrte Damen und Herren
Sie fordern eine Begründung wie es dazu kam, dass mein Zaun von einem Sturm zerstört worden ist.
Nach anfänglicher Ratlosigkeit, was man da wohl schreiben soll, ich dennoch gezwungen bin zu antworten, um meine Pflichten als Versicherungsnehmerin nachzukommen, trage ich nun ordnungsgemäß vor:
"Die Sonne wärmt die Luft weltweit unterschiedlich.
Wo sie senkrecht auf die Erde trifft (am Äquator), wärmt sie stärker als da, wo sie schräg auftrifft (Nord- und Südpol).
Und über Land wärmt sie stärker als über dem Meer.
Aufgewärmte Luft dehnt sich aus, der Luftdruck wird an diesen Stellen höher (man nennt das "Hochs").
An kühleren Stellen bleibt der Luftdruck niedrig ("Tiefs").
Die Luft versucht, diese Druckunterschiede wieder auszugleichen: Sie strömt von Gebieten mit hohem Luftdruck in Gebiete mit niedrigem Luftdruck- je größer die Druckunterschiede sind, um so schneller bewegt sich die Luft mit
6 Km/h, nennt man das Wind.
Ab 75 Km/h nennt man diese Bewegung Sturm, ab 118 Km/h Orkan.
So schnell ist die Luft aber nur bei extremen Druckunterschieden.
Ein solcher Druckunterschied lag am Schadenstag über Deutschland vor.
Zur Unglückszeit passierte schnelle Luft den Großraum Hessen, wobei sie auch durch Asterode und an meinem Haus vorbeikam.
Da mein Haus der schnellen Luft im Wege stand, sollte es weggepustet werden.
Das jedoch ließ mein treuer Zaun nicht zu. Um das Haus zu schützen, hat sich mein armer Zaun mit aller Kraft gegen die schnelle Luft gestemmt.
Es gelang ihm zunächst, sich und das Haus erfolgreich zu verteidigen, so dass die schnelle Luft gezwungen war, den Weg durch das Nachbarhaus zu nehmen.
Als das große Dach des Nachbarhauses in einem Stück vorbeigeflogen kam, was nur in sehr seltenen Fällen vorkommt, muß mein Zaun erschrocken oder zumindest kurz abgelenkt gewesen sein.
Die schnelle Luft hat ihre Chance sofort genutzt und meinen treuen Zaun heimtückisch niedergedrückt.
Der Held brach zusammen und starb noch am Boden liegend vor dem Haus, welches er jedoch immerhin erfolgreich beschützt hatte."
Das ist meiner Ansicht nach der Vorgang, so wie er sich real zugetragen hat.
Es könnte jedoch auch weniger dramatisch gewesen sein und der Fall ist als ganz gewöhnlicher Sturmschaden zu behandeln, dem nichts hinzuzufügen ist, außer dass an dem Tag in Asterode - wie in ganz Deutschland - Sturm war.
Sollte weiterer Vortrag notwendig sein, Zeugenaussagen begehrt oder Ihrer Ansicht nach eine Obduktion des Zaunes erforderlich sein, stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
__________________
Sie wurde aufgefordert, zu erklären, wie es dazu kommen konnte, dass ein Sturmschaden an Ihrem Gartenzaun entstanden ist.
Sehr geehrte Damen und Herren
Sie fordern eine Begründung wie es dazu kam, dass mein Zaun von einem Sturm zerstört worden ist.
Nach anfänglicher Ratlosigkeit, was man da wohl schreiben soll, ich dennoch gezwungen bin zu antworten, um meine Pflichten als Versicherungsnehmerin nachzukommen, trage ich nun ordnungsgemäß vor:
"Die Sonne wärmt die Luft weltweit unterschiedlich.
Wo sie senkrecht auf die Erde trifft (am Äquator), wärmt sie stärker als da, wo sie schräg auftrifft (Nord- und Südpol).
Und über Land wärmt sie stärker als über dem Meer.
Aufgewärmte Luft dehnt sich aus, der Luftdruck wird an diesen Stellen höher (man nennt das "Hochs").
An kühleren Stellen bleibt der Luftdruck niedrig ("Tiefs").
Die Luft versucht, diese Druckunterschiede wieder auszugleichen: Sie strömt von Gebieten mit hohem Luftdruck in Gebiete mit niedrigem Luftdruck- je größer die Druckunterschiede sind, um so schneller bewegt sich die Luft mit
6 Km/h, nennt man das Wind.
Ab 75 Km/h nennt man diese Bewegung Sturm, ab 118 Km/h Orkan.
So schnell ist die Luft aber nur bei extremen Druckunterschieden.
Ein solcher Druckunterschied lag am Schadenstag über Deutschland vor.
Zur Unglückszeit passierte schnelle Luft den Großraum Hessen, wobei sie auch durch Asterode und an meinem Haus vorbeikam.
Da mein Haus der schnellen Luft im Wege stand, sollte es weggepustet werden.
Das jedoch ließ mein treuer Zaun nicht zu. Um das Haus zu schützen, hat sich mein armer Zaun mit aller Kraft gegen die schnelle Luft gestemmt.
Es gelang ihm zunächst, sich und das Haus erfolgreich zu verteidigen, so dass die schnelle Luft gezwungen war, den Weg durch das Nachbarhaus zu nehmen.
Als das große Dach des Nachbarhauses in einem Stück vorbeigeflogen kam, was nur in sehr seltenen Fällen vorkommt, muß mein Zaun erschrocken oder zumindest kurz abgelenkt gewesen sein.
Die schnelle Luft hat ihre Chance sofort genutzt und meinen treuen Zaun heimtückisch niedergedrückt.
Der Held brach zusammen und starb noch am Boden liegend vor dem Haus, welches er jedoch immerhin erfolgreich beschützt hatte."
Das ist meiner Ansicht nach der Vorgang, so wie er sich real zugetragen hat.
Es könnte jedoch auch weniger dramatisch gewesen sein und der Fall ist als ganz gewöhnlicher Sturmschaden zu behandeln, dem nichts hinzuzufügen ist, außer dass an dem Tag in Asterode - wie in ganz Deutschland - Sturm war.
Sollte weiterer Vortrag notwendig sein, Zeugenaussagen begehrt oder Ihrer Ansicht nach eine Obduktion des Zaunes erforderlich sein, stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
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Freitag, 3. September 2010
Können die 10 Gebote uns töten?
Das Gesetz Gottes - (und da gehören die 10 Gebote dazu)- werden und töten, wenn wir versuchen es zu tun.
Das Gesetz ist uns gegeben uns zu Jesus zu bringen.
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