Samstag, 7. August 2010
Dienstag, 3. August 2010
Von ganzem Herzen Charismatiker
Montag, 2. August 2010
Bußpredigten?
Was meinen wir, wenn wir sagen, etwas sei Sünde 4
Teil 4 meiner Reihe (hier Teil 1, 2 und 3 ) habe ich etwas vor mir hergeschoben. Ich finde es nicht leicht, meine heutigen Gedanken verständlich zu machen. Nun gebe ich mir endlich den Ruck, den ich brauche, und schreibe.
Wie erkennt man Sünde?
“Sünde” ist nicht bloß eine juristische, moralische, ethische, theologische oder rationale Kategorie. Deshalb weiß, wer eine “zutreffende” Definition von “Sünde” hat und “richtig” identifizieren kann, was an bestimmten Haltungen und Verhaltensweisen “sündig” ist, noch lange nicht, worum es wirklich geht. Sünde ist eine “existentielle” und eine “geistliche” Kategorie, was bedeutet, dass man Sünde letztlich nur mit dem “Herzen” und durch “Offenbarung” erkennen kann. (Die zahlreichen Anführungszeichen signalisieren, dass jeder dieser Begriffe schon unterschiedlich verstanden werden kann, was meine heutige Aufgabe nicht erleichtert.)
Ein Beispiel kann verdeutlichen, was ich meine. In der Regel glauben Christen, dass Gott uns Menschen liebt. Zumindest glauben sie es mit dem Kopf. Aber viele haben festgestellt, wie weit der Weg vom Kopf zum Herzen ist. Zu wissen, dass Gott uns liebt, und eine Definition von Liebe zu haben, bedeutet noch lange nicht, dass unser Herz wirklich von der Liebe Gottes berührt ist. Immer wieder habe ich beobachtet (bei mir selbst und bei vielen anderen), wie sich das Leben von Menschen verändert hat, wenn die Liebe Gottes zu einer Erfahrung wurde. Auf einmal merken sie, dass sie Gott(es Liebe) nur vom Hörensagen kannten, aber nun hat ihr Herz ihn (und seine Liebe) gesehen (nach Hiob 42,5). Vor solchen Erfahrungen weiß man nicht wirklich, was Gottes Liebe ist, und es kann einem auch keiner erklären.
Ähnlich ist es mit Sünde. Man kann darüber reden und schreiben, soviel man will, doch eigentlich kann kein Mensch verstehen, was Sünde wirklich ist, solange er nicht eine Gottesbegegnung oder Gottesberührung (also eine “Offenbarung”) hat, in der ihm die Sünde gezeigt wurde. Paulus drückt das so aus:
Denn die Betrübnis nach Gottes Sinn bewirkt eine nie zu bereuende Buße zum Heil; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod. (2. Korinther 7,10)
Es gibt viele “tödliche” Erfahrung mit “Sünde”:
bedrückende Schuldgefühle;
erfolglose Besserungsversuche und gute Vorsätze;
moralische Verurteilung und Ausgrenzung.
Wenn diese und änliche Haltungen bei denen, die “gesündigt” haben, oder denen, die ihnen ihre “Sünde” vorhalten, entstehen, ist “Betrübnis nach Gottes Sinn” und damit echtes Verständnis von Sünde sehr weit entfernt.
Wenn hingegen Gott uns unsere Sünde “zeigt”, entsteht eine andere Art von Traurigkeit. Plötzlich ist uns sonnenklar, was an unserem Verhalten das eigentlich “Hässliche” ist. Wir sehnen uns danach, anders zu sein. Und selbst wenn solch eine Erfahrung vorübergehend bitter ist, wird sie für uns zu einem Schatz, den wir nicht mehr missen möchten - sie “bewirkt eine nie zu bereuende Umkehr zum Heil”.
Zwei persönliche Erfahrungen. Als ich Christ wurde, lagen Jahre hinter mir, die man auch nach toleranten Gesichtspunkten als recht “sündig” bezeichnen würde. Ich hatte Menschen nachhaltig und teilweise unwiderruflich verletzt und geschädigt. Vom Kopf her wusste ich, wie schlimm mein Verhalten gewesen war. Aber für mein Empfinden waren es “gefühlte Bagatelldelikte”.
Ich war damals zu traumatisiert, um mich der Tragweite meiner Vergangenheit stellen zu können. Und Gott verschonte mich damit - bis er einige Monate nach meiner Bekehrung anfing, mich mit ihr zu konfrontieren. Dazu wählte er eine Situation, in der meine Mutter kräftemäßig am Ende war. Plötzlich “erkannte” ich, wie sehr ich sie in all den Jahren belastet hatte. Von einem Moment zum anderen wuchs der Maulwurfhügel meiner Schuld zu einem riesigen Berg.
Bemerkenswerterweise war diese Erfahrung frei von aller Verdammnis und Härte. Ich fühlte mich gleichzeitig von Gott geliebt und wusste, dass mir alles vergeben war. Aber ich wusste auf einmal auch, wie gravierend das war, was mir vergeben worden war. Ich war auf eine Weise zutiefst erschüttert, für die ich noch heute dankbar bin. Dieser Tag hat mich verändert und etwas in mein Leben gebracht, dass ich nicht wieder hergeben möchte.
Jahre später war ich junger Pastor. Manchmal, wenn ich mit gleichaltrigen Freunden zusammen war, zogen wir über andere Leute her. Sachlich war manche Kritik vielleicht berechtigt. Aber es war eine Dosis Verachtung und Spott dabei, wenn wir unsere Sprüche machten. God was not amused.
Eines Morgens “erwischte” der Heilige Geist mich in meinem Büro. Plötzlich standen meine Bemerkungen vor mir, und ich wurde von einer großen Traurigkeit erfüllt. Eine halbe Stunde heulte ich Rotz und Wasser über meine Worte. Auch diese Erfahrung ist für mich etwas Kostbares. Sie hat mich weiter verändert. Es gibt eine feine Grenze zwischen Kritik und Widerstand (die oft berechtigt und manchmal geboten sind) und sündhafter Verurteilung oder Verachtung. Manchmal überschreite ich diese Grenze noch, aber generell spüre ich, dass ich auch die Menschen respektiere und achte, gegen die ich Position beziehe(n muss).
Von Herz zu Herz
Wenn also Sünde nur mit dem Herzen richtig erkannt werden kann, dann ist eine notwendige Voraussetzung, über Sünde zu sprechen, dass man das Herz des anderen erreicht.
Es ist (sofern man es nicht zum Schutz Schwächerer tun muss) meist falsch, jemanden auf Sünde anzusprechen, dessen Herz man noch nicht gewonnen hat - der noch nicht eine “Erfahrung” von Gottes Liebe und von unserer Liebe gemacht hat.
Wir selbst brauchen ein reines Herz, d.h. wir müssen sicher sein, dass wir wirklich um des anderen willen handeln. (Wer ein abstraktes Heiligkeitsprinzip aufrechterhalten will, wer sich über das Verhalten eines anderen aufregt und ihn “auf Vordermann” bringen will, wer aggressive oder moralische Untertöne hat, wer religiös drauf ist, wer nach “mehr Buße” schreit, ist höchst ungeeignet, jemanden auf Sünde anzusprechen.)
Es muss in einem Kontext geschehen, indem das Herz des anderen berührt werden kann.
Paulus ist ein gutes Beispiel für den letzten Punkt. Oft wird er in frommen Kreisen als der kompromisslose Vertreter von Wahrheit und Heiligkeit angesehen. Man weist darauf hin, wie er die Galater zusammengeschissen hat, und plädiert für ähnliche Klarheit und Eindeutigkeit. Wer Paulus so einseitig interpretiert (hier bin auch ich für Ausgewogenheit), hat ihn nicht verstanden. An die Korinther schreibt Paulus:
Habe ich nun, indem ich mir dieses vornahm, etwa leichtfertig gehandelt? Oder was ich mir vornehme, nehme ich mir das nach dem Fleisch vor, damit bei mir das Ja-ja und das Nein-nein gleichzeitig wären? (2. Korinther 1,17)
Paulus hatte eine Reise nach Korinth angekündigt, dann aber nicht unternommen. Man warf ihm Wortbrüchigkeit vor. Was war der Grund für seine Reisestornierung?
Ich aber rufe Gott zum Zeugen an gegen meine Seele, daß ich, um euch zu schonen, noch nicht nach Korinth gekommen bin. (2. Korinther 1,23)
In Korinth liefen einige Dinge nicht rund. Man könnte das Sünde nennen. Paulus wusste, diese Dinge würden auf die Tagesordnung kommen, wenn er nach Korinth käme. Und er wusste, dass die Situation der Korinther und ihre Beziehung zu ihm gerade so war, dass er nicht ihr Herz erreichen (und sie zu der göttlichen Traurigkeit, von der eben die Rede war) bringen könnte, wenn er jetzt zu ihnen ginge.
Paulus war also eher bereit, sein Wort nicht zu halten und seine eigene Integrität in Zweifel ziehen zu lassen, als Leute in einer Situation auf Sünde anzusprechen, die nicht produktiv sein konnte. Er ließ lieber einen Schatten auf sich fallen, als einen auf andere zu werfen.
Mich bedrückt Sünde mehr, als der Leser meiner heiteren Blogeinträge vermuten mag. Ich meine zu sehen, wieviel Verletzungen sie anrichtet, wieviel Gutes sie verhindert. Und ich meine immer wieder zu sehen, dass es Bereiche von Sünde gibt, die ich Leuten nicht zeigen kann. Entweder würden sie gar nichts dabei finden; oder sie würden in die “Traurigkeit der Welt” verfallen, von der auch schon die Rede war, und sich selbst verurteilen; oder sie würden sich von mir verurteilt fühlen. Also halte ich die Klappe und liebe sie.
Aber ich sehne mich danach, dass der Heilige Geist in einer ganz neuen Tiefenwirkung als der “Überführende” tätig wird; dass Leute so tief erschüttert werden, wie noch nie zuvor in ihrem Leben; und dass sie sich gleichzeitig so tief geliebt fühlen, wie noch nie in ihrem Leben. Erst dann kann man eigentlich wissen, worüber man redet, wenn man sagt, etwas sei Sünde.
Zur Vertiefung: Hiob 42,1-6; Jesaja 6,1-8; Lukas 5,1-11; Lukas 22,61-62; Apostelgeschichte 2,37
Sonntag, 1. August 2010
Zurück vom Urlaub
Sonntag, 11. Juli 2010
Supergute Artikel
Mittwoch, 7. Juli 2010
Montag, 5. Juli 2010
Im Geist wandeln
Leben im Geist
( „Wandeln im Geist“)
Leben im Geist ist direkt mit unserem Alltags-Lebensstil verbunden. Es ist unsere einzige Chance wahre Veränderung für unseren Charakter zu bekommen.
Gal.5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.
Die „Lust des Fleisches“ ist Ausdruck unserer sündigen Natur, d.h. Alles was wir ohne Gott sind. Sie wirkt ganz automatisch in uns und beeinflusst negativ unser Leben und das unserer Mitmenschen. Das Problem an der Sünde ist, dass sie Lust produziert. Gehorsam ist nicht eine Sache der mangelnden Erkenntnis, sondern der mangelnden Motivation!!!
Gottes Lösung ist nicht ein Katalog an Ver- und Geboten, die wir Mühsam und akribisch Einhalten müssen, sondern ein (von ihm gewirktes) vollständiges Umkrempeln unseres Lebensstils. Er bewirkt eine neue Lust in uns durch seine Liebe, Bestätigung und Kraft. Gottes Art gegen das Böse vorzugehen ist nicht es zu zerstören, sondern uns etwas völlig Neues zu geben.
Gal.5,18 Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, so dass ihr nicht das tut, was ihr wollt.
Solange unsere alte Natur gegen unseren Geist angeht sind wir nicht fähig zu tun was wir wollen.
Mt.26,41 Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.
Die Sünde hat einen Mechanismus in sich, sich selbst aufrechtzuerhalten und zu multiplizieren. Leben im Geist bedeutet für uns dass wir zum ersten mal nicht mehr Teil dieses Problems sondern Teil der Lösung (Teil von Gottes Antwort) sind. Jetzt wird das Böse mit Gutem überwunden.
Das Leben im Geist hat viel mit unserer Reaktion auf unsere jeweilige Situation zu tun. Wir müssen lernen auf eine andere Art und Weise zu reagieren und erkennen dass wir keine Opfer der Umstände sind. Paulus sagt er kennt niemanden mehr dem Fleische nach. (2.Kor.5,16)
Wir hingegen kennen uns zu sehr dem Fleische nach!!! Damit die neue Natur in uns Raum finden kann brauchen wir ein klares Konzept wer wir dem Geiste nach sind z.B. Röm.6,17 Das sind Geschenke die Gott in uns hineingelegt hat. Sie müssen noch nicht unbedingt sichtbar sein, aber im Glauben anerkannt werden.
1.Kor.15,57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!
Die Grundlage für das neue Leben ist ein völliges Vertrauen auf das Wort Gottes. Wir nehmen es an, unabhängig ob wir es so erlebt haben, oder nicht. Denn nur was du erkennst und glaubst wirst du auch erleben. Probleme kommen meist alle gleichzeitig und da ist es wichtig sich ein Beispiel an unseren Vorbildern in der ganzen Schrift zu nehmen:
2.Kor.7,4 Ich bin mit Trost erfüllt, ich fließe über von Freude bei all unserer Bedrängnis.
2.Kor.4,8f. Wir werden überall bedrängt, aber nicht erdrückt; wir kommen in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung; wir werden verfolgt, aber nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um;
Entscheidend ist unsere Sichtweise und damit auch unsere Reaktion:
2.Kor.4,17f. Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare;
Wir sind NICHT dazu berufen zu leiden. Leiden wird nicht etwas Herrliches in uns hervorbringen. Das würde bedeuten dass der Teufel an unserer Heiligung arbeitet.
Wir sind jedoch verantwortlich für unser Leben und für unsere Reaktionen, Gedanken und Gefühle!!! Dabei hilft es nichts, bestimmte Verhaltensweisen auf Automatismen zu schieben, die uns „unter Kontrolle“ haben.
1.Joh.5,3f. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
Die neue Natur ist so gebaut, dass sie den Standards des Wortes entsprechen kann. Es ist kein krampfartiges Einhalten von Regeln, sondern kommt ganz natürlich aus uns hervor. Nun stellt sich natürlich die Frage: Wie kann ich dieser neuen Natur Raum geben?
Zuerst ist es natürlich wichtig zu erkennen und zu glauben was Gott in und hineingelegt hat.(s.Teil3+4) Doch mindestens genauso wichtig ist dass wir beginnen einen Lebensstil zu führen in dem der Heilige Geist uns dienen kann.
Suche nicht nach Gefühlen, sondern erfahre die Gefühle als Resultat deines Glaubenslebens. Dabei ist es wichtig, dass es eine permanente Erfahrung wird, bei der wir unsere Kraft von Gott bekommen. Warte nicht darauf dass endlich Gefühle kommen, oder gehen, lass dich von Gottes Wahrheit bestimmen. Die Gefühle sind nur Resultate bestimmter Denk- und Handlungsweisen.
Rö.5,17 Denn wenn infolge der Übertretung des Einen der Tod zur Herrschaft kam durch den Einen, wieviel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!
Wenn wir nicht unsere Gedanken und Gefühle unter Kontrolle nehmen, werden wir niemals ein siegreiches Überwinderleben führen. Alles wird anstrengend werden und das geistige Leben kommt zum erliegen.
2.Kor.13,13 Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.
Damit ist nicht eine „dogmatische“ Gemeinschaft gemeint, sondern eine echte Beziehung. In diese Beziehung kommen wir, wenn wir dem Heiligen Geist in unserem Leben Raum geben. Dazu müssen wir wissen, wie das Wesen des Heilige Geistes ist und wo er sich wohl fühlt. Wir müssen eine Entscheidung treffen und uns danach ausstrecken und ihn dann regelmäßig erleben.
*Der Heilige Geist ist ein Geist der Wahrheit. Das heisst wir übernehmen was die Schrift über uns zu sagen hat und nennen auch Sünde beim Namen. Gott wird und niemals bedrohlich und ablehnend gegenüberstehen, aber er wird uns Dinge zeigen, die wir in unserem Leben ändern müssen. (s. Gerechtigkeit Gottes)
*Der Heilige Geist ist ein Geist der Gnade und der Vergebung.
1.Joh.1,9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
Wann immer wir gesündigt haben, dürfen wir die Gnade Christi in Anspruch nehmen. Das gleiche gilt aber natürlich auch für die Menschen die an UNS gesündigt haben. Wir können nicht für uns Gnade nehmen und dann nicht weitergeben. Das wird unser ganzes Leben zerstören.
Gal.5,4 Ihr seid losgetrennt von Christus, die ihr durchs Gesetz gerecht werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen!
*Der Heilige Geist ist ein Geist, der gekommen ist um Jesus zu verherrlichen. Wenn wir uns entscheiden dasselbe zu tun und ein Leben der Anbetung zu führen, wird ihm Raum gegeben und er kann uns mit Kraft, Liebe und Zuversicht erfüllen.
Im Epheserbrief finden wir eine konkrete Beschreibung des Lebens im Geist:
Eph.5,15ff. Sehet nun zu, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die gelegene Zeit auskaufend, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht töricht, sondern verständig, was der Wille des Herrn sei. Und berauschet euch nicht mit Wein, in welchem Ausschweifung ist, sondern werdet mit dem Geiste erfüllt, redend zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern, singend und spielend dem Herrn in eurem Herzen, danksagend allezeit für alles dem Gott und Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus, einander unterwürfig in der Furcht Christi.
Achte darauf was du tust! Nicht was du fühlst. Gott möchte nicht dass du durch ein tiefes Tal gehst (seelisch gesehen). Wo Schwierigkeiten auftreten sollen wir es Paulus nachmachen.(2.Kor.7,4) Finde heraus wo du vom Weg abgekommen bist.
Es ist ein sehr wichtiges Konzept, dass wir nur immer eine Sache von ganzem Herzen tun können. Entscheiden wir uns dafür Gott anzubeten, dann müssen wir AUTOMATISCH all unsere Wut und Bitterkeit fallen lassen. Gott die Ehre zu geben ist die beste Therapie gegen Rebellion. Keine Wunde ist so tief, dass wir uns nicht abwenden und Gott preisen können.
Wir sollen immer wieder voll des Geistes werden. Der Heilige Geist freut sich über jede Situation in der er uns dienen kann, denn er liebt uns mehr als wir selbst uns lieben. Aus diesen Begegnungen heraus wird unser ganzer Charakter und unser Leben nachhaltig und von Grund auf verändert
Eph.4,30f. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung! Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit. Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.
Achte darauf dass du den Heiligen Geist nicht betrübst, indem du ihm keinen Raum lässt Dir zu helfen, sondern werde (und bleibe) immer voll des Heiligen Geistes.