Donnerstag, 13. Januar 2011

Forderung oder Verheißung?

Wie geh ich mit herausfordernden Botschaften um?
Hier noch einmal ein Link zu einem Auszug aus einem Buch von Torry.
Wie reagire ich auf solche Texte? nehme ich mir vor besser auf Gott zu hören? fasse ich den Vorsatz mich mehr hinzugeben? Treffe ich irgend welche Glaubensentscheidungen die ich dann doch nicht einhalte? Oder verändere ich ein klein wenig die Forderungen um sie mir erträglich zu machen?
Mann hört in diesem Zusammenhang oft den Begriff "Umkehr"
Wohin kehren wir um?
Von "etwas nicht tun, Zu etwas doch tun" ?
Ich glaube das nicht.
Ich glaube unsere Umkehr bezieht sich auf unseren unabhängigen Lebensstil.
Jeden Augenblich meines Lebens entscheide ich mich immer wieder mich bei meinem Vater zu bergen.
Ich vertraue Ihm.

Wenn ich zu wenig Feuer für Ihn habe,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich zuwenig Liebe zu Ihm habe,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich merke, daß meine Motive nicht rein sind,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wen ich sehe, daß ich Furcht habe vor der völligen Hingabe,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich mich fürchte vor den Schritten die ich tun soll,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich selber und andere Menschen über mich schlecht denken,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn ich selber und andere Menschen über mich gut denken,- Ich berge mich in seiner Liebe.
Wenn die Umstände mir sagen "Jetzt bist Du total verkehrt",- Ich berge mich in seiner Liebe.

Ich kehre um, von einem Lebensstil in dem ich mich auf mich selbst und auf meine Werke verlasse, zu einem Lebensstiel, in dem ich mich auf Jesus verlasse.
Auf das, was er am Kreuz getan hat, und auf das was er jetzt für mich tut.



Mein Kapitän

Im Sonnenlicht, das mich erhebt,

so hell, so warm, so endlos weit

dank´ ich dem Gott, der wirklich lebt,

für Jesus, Sieger allezeit

Das Schicksal liegt in seiner Hand;

mein Herz in froher Andacht schweigt.

Ich fürchte nicht was Los genannt,

das Haupt aus Ehrfurcht tief verneigt.

Im Jenseits, nach der Müh´, dem Weh

leb´ich mit Ihm! welch große Freud´!

Drum ängstigt mich kein Drohen je

in aller Zeit und Ewigkeit.

Das schmale Tor macht mich nicht bang:

Was Jesus tilgte, zählt nicht mehr.

Mein Schicksal liegt in seiner Hand,

mein Seelenkapitän ist er.




Das ist ein völlig anderes Lebensgefühl als folgendes Gedicht.

Infictus

Aus tiefster Nacht, die mich umgibt,

so schwarz, so schwer, so endlos weit,

dank`ich den Göttern, so`s sie gibt

für meine Unbesiegbarkeit

Wenn ich des Schicksals Spielball bin,

so klage ich mit keinem Schrei

Ich nehm´ des zufalls Schläge hin,

das Haupt voll Blut, doch hoch und frei.

im Jenseits, nach der Müh; dem Weh

liegt Ungewisses nur bereit,

doch ängstigt mich kein Drohen je

in aller Zeit und Ewigkeit.

Eng sei die Pforte, heißt´s und lang

der Strafen Zahl- was kümmert´s mich?

Mein Schicksal ligt in meiner Hand

mein Seelenkapitän bin ich`!



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