Freitag, 25. Dezember 2009
Die Kunst des weghörens
Diese Veränderunsziele sind dann so hoch gesteckt, daß wir von Anfang an aufgeben.
Hier möchte ich ein Zeugnis aus den Anfängen meines Glaubenslebens geben wie ein Leben mit den Verheißungen und ein Leben an der Hand Jesus aussehen kann.
Vor c. 27 Jahren hörte ich eine Predigt über Wiedergutmachung.
Mir viel sofort eine Sache ein.
Ich hatte aus eine alten Firma in der ich gearbeitet hatte noch eine Hacke zuhause stehen, die ich mit nicht zurückgebracht habe.
Ich wollte sie einfach zurückstellen.
Da dachte ich daß Jesus zu mir sagte:
"Nein du wirst sie persönlich abgeben. Du wirst sagen, daß du vorhattest sie zu behalten, und daß es Dir leid tut."
Ich sagte Herr da trau ich mich nicht.
Ich vergaß die Sache völlig. Ich lebte ein normales Leben an der Hand von Jesus. ich hatte mit Ihm Gemeinschaft Hörte sei Reden, und liebte Ihn. Diese Sache stand nicht zwischen mir und Gott.
Nach einem Jahr hörte ich wieder eine Predigt über Wiedergutmachung.
Mir viel sofort die Hacke ein.
Ich sagte zu Jesus:
Herr ich trau mich immer noch nicht, aber ich werde jetzt jeden Abend beten, daß Du mir Kraft gibst es zu tun, und die Hacke dort persönlich abzugeben.
Ich betete am 1. Abend.
In meinen Gedanken hörte ich ganz deutlich:
Helmut; Du hast gar nicht vor das zu tun, Du willst dir nur ein ruhiges Gewissen holen.
Ich sagte Ja Herr, das stimmt, aber hilf mir bitte trotzdem.
Ein paar Tage später arbeitete ich in meinem Beruf, und ich hörte ganz klar in meinen Gedanken :
Heute Abend fährst Du dort hin, und bringst die Sache in Ordnung.
Es war so klar und so deutlich, daß ich wußte daß ich gehorchen sollte.
Was machte ich aber? :-)
Ich dachte, das ist der Teufel, der dir Deinen Frieden mit Jesus rauben will.
Und ich sagte
"Satan weiche von mir"
Ganz schön frech oder? :-)
Sofort fiel mir eine Bibelstelle ein.
[Lk 12,10] Und jeder, der ein Wort sagen wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; dem aber, der gegen den Heiligen Geist lästert, wird nicht vergeben werden.
Sofort entschuldigte ich mich bei Gott und sagte ihm, daß ich hinfahre.
Wenn ich mich in diesem ganzen Prozess von Schuldgefühlen hätte überwältigen lassen. hätte ich nicht so mit dem Vater reden können.
Ich hätte seine Stimme nicht gehört, und ich wäre nicht fähig gewesen im Glauben seine Hilfe zu empfangen.
Wenn ich aber keine lebendige Beziehung zum Vater gehabt hätte, dann hätte ich die letzte Bibelstelle nicht gehört.
Christsein ist keine Ansammlung von moralische Regeln, sondern eine lebendige Beziehung zum Vater, die auf der Grundlage von Golgata möglich geworden ist.
[Eph 2,17] Und er kam und hat Frieden verkündigt euch, den Fernen, und Frieden den Nahen.
[Eph 2,18] Denn durch ihn haben wir beide durch {einen} Geist den Zugang zum Vater.
[Eph 2,19] So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
Noch diese Stelle aus dem Hebr. brief aus der Neues -Leben- übersetzung.
Hebr. 10,16 »Dies ist der neue Bund, den ich an jenem Tag mit dem Volk Israel schließen werde«, spricht der Herr: »Ich werde ihr Denken mit meinem Gesetz füllen, und ich werde es in ihr Herz schreiben.«
17 Und er fügt hinzu: »Und ich werde nie wieder an ihr Unrecht und ihre Sünden denken.
18 Wenn Sünden vergeben worden sind, ist es nicht mehr notwendig, Opfer zu bringen.
19 Deshalb, liebe Freunde, können wir jetzt zuversichtlich in das Allerheiligste des Himmels hineingehen, denn das Blut von Jesus hat uns den Weg geöffnet.
20 Das ist der neue, lebendige Weg durch den Vorhang, den Christus durch seinen Tod für uns eröffnet hat.
21 Da wir also einen großen Hohen Priester haben, der über das Volk Gottes eingesetzt ist,
22 wollen wir mit aufrichtigem Herzen in die Gegenwart Gottes treten und ihm ganz und gar vertrauen. Denn unsere Herzen wurden mit dem Blut Christi besprengt, um unser Gewissen von Schuld zu reinigen, und unsere Körper sind mit reinem Wasser gewaschen!
23 Deshalb wollen wir weiter an der Hoffnung festhalten, die wir bekennen, denn Gott steht treu zu seinen Zusagen.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Immer die gleiche Frage
Jer.36
13 Damit stand er auf und rief mit lauter Stimme auf Judäisch: »Hört die Worte des großen Königs von Assyrien!
14 So spricht der König: `Lasst euch nicht von König Hiskia täuschen, denn er wird euch nicht retten können.
15 Lasst euch nicht von Hiskia mit dem Herrn vertrösten, wenn er behauptet: Der Herr wird uns bestimmt retten! Diese Stadt wird dem assyrischen König nicht in die Hände fallen!´
16 Hört nicht auf Hiskia! Der König von Assyrien bietet euch folgenden Handel an: Schließt mit mir Frieden und kommt heraus. Dann wird jeder Einzelne von euch weiterhin von seinem Weinstock und von seinem Feigenbaum essen und aus seinem eigenen Brunnen trinken,
17 bis ich komme und euch in ein Land bringe, das eurem gleicht - ein Land voller Getreide und Most, Brot und Weinbergen.
18 Lasst euch nicht von Hiskia verführen, wenn er sagt: `Der Herr wird uns retten!´ Haben die Götter irgendeines anderen Volkes ihr Land jemals vor dem König von Assyrien gerettet?
19 Was wurde aus den Göttern von Hamat und Arpad? Und was aus den Göttern von Sefarwajim? Haben sie Samaria vor mir retten können?
20 Welcher von all den Göttern dieser Länder hat jemals sein Land vor meiner Macht schützen können? Und da glaubt ihr, der Herr könnte Jerusalem vor mir retten?«
21 Doch die Menschen schwiegen und antworteten nicht, denn Hiskia hatte ihnen befohlen: »Ihr dürft ihm nichts antworten.«
22 Der Palastverwalter Eljakim, der Sohn Hilkijas, der Schreiber Schebna und der Kanzler Joach, der Sohn Asafs, kehrten mit zerrissenen Kleidern zu Hiskia zurück und berichteten ihm, was der Obermundschenk gesagt hatte.
Ständig kommt diese Art der Entmutigung an uns heran.
Wir sollten uns dann vergewissern daß wir uns an der Hand von Jesus befinden,die Augen auf das vollbrachte Werk am Kreuz richten,
Ich bekenne dann immer, daß Jesus mein Herr ist, daß ich befreit bin von mir selbst, daß nicht mehr ich lebe sondern Jesus. Manchmal zitiere ich Psalm 27.
[Ps 27,1] {Von David.} Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken?
[Ps 27,2] Wenn Übeltäter mir nahen, mein Fleisch zu fressen, meine Bedränger und meine Feinde, so sind sie es, die straucheln und fallen.
[Ps 27,3] Wenn sich ein Heer gegen mich lagert, so fürchtet sich mein Herz nicht; wenn sich auch Krieg gegen mich erhebt, trotzdem bin ich vertrauensvoll.
[Ps 27,4] Eins habe ich vom HERRN erbeten, danach trachte ich: zu wohnen im Haus des HERRN alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Freundlichkeit des HERRN und nachzudenken in seinem Tempel.
Ich bete viel in Sprache, danke Gott für die Fähigkeit seine Stimme zu hören und tue meistens ein paar praktische Dinge, die mir vor den Augen liegen.
Ich weigere mich zu grübeln und solche Vorträgen wie oben zuzuhören.
Wenn Gott uns etwas sagen will, wo wir uns verändern sollen, dann werden wir es hören.
Vielleicht morgen ein Zeugnis.
Sonntag, 20. Dezember 2009
Wie ist Gott?
Er ist von Andrew Wommack.
Ich finde Ihn sehr gut.
Hier ein kleiner Ausschnitt zu Anfüttern. :-)
Gott ist falsch dargestellt worden. Wenn er schuldig wäre für all die Dinge, die wir ihm anlasten, dann gäbe es auf der ganzen Welt keine zivilisierte Nation, die ihn nicht der Verbrechen gegenüber der Menschheit schuldig sprechen würde. Ich halte den Gedanken, dass Gott das Böse verursacht bzw. erlaubt, damit wir geistlich wachsen können, für die schlimmste Irrlehre im Leib Christi. Es macht Menschen passiv und nimmt ihnen ihre Hoffnung.
Wenn du wirklich glaubst, dass Gott alles kontrolliert, wozu ist es dann gut überhaupt noch irgendetwas zu tun? Es ist ja doch alles Gottes Sache. Wenn du glaubst, dass Gott dich irgendetwas durch Krankheit oder Armut lehren will, warum gehst du dann zum Arzt oder suchst dir einen guten Job? Warum nicht soviel wie möglich leiden und dann die Lektion auch wirklich lernen? Ich meine, wie dumm kann man sein und immer noch atmen?
Hier der ganze Artikel
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Freitag, 18. Dezember 2009
Verheißungen erkennen
Sind die Augen unseres Herzens geöffnet?
Hier ein Auszug aus einem Buch von Monika Flach.
Sie hat ein Buch übersetzt von Hanna Withal Smith.
Also, diese Zeilen stammen von Hanna Withal Smith.
Überlass dich dem Hirten!

Die höchsten und großartigsten Wahrheiten unseres Glaubens stehen oft in den einfachsten und gewöhnlichsten Versen der Bibel. Wahrscheinlich kennt so gut wie jeder von uns den 23ten Psalm. Seine Worte sind uns manchmal so geläufig und vertraut, dass wir ihre tiefe Bedeutung nicht mehr sehen können.
Den überfließenden Trost dieser Schriftstelle habe ich zu einem bestimmten Zeitpunkt meines Christenlebens besonders erlebt. Der 23te Psalm war mir von meiner Kindheit an bekannt, aber er schien mir nie eine besondere Bedeutung zu haben. Dann kam ein kritischer Zeitpunkt in meinem Leben, wo ich sehr bedürftig nach Trost war. In dem Moment hatte ich meine Bibel
nicht zur Hand. Verzweifelt versuchte ich, mich an einige Passagen der Bibel zu erinnern, die mir helfen könnten. Sofort blitzten in meinen Gedanken die Worte auf: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln."
Zuerst hätte ich mich beinahe mit Verachtung von ihnen abgewandt. "So ein gewöhnlicher Text wie dieser", sagte ich zu mir selbst, "wird mir jetzt kaum helfen können." Ich bemühte mich sehr, an einen ungewöhnlicheren zu denken, aber es kam keiner. Am Ende schien es mir fast, als gäbe es überhaupt keinen anderen Vers in der ganzen Bibel.
Schließlich war ich darauf reduziert zu sagen: "Nun, wenn mir kein anderer Vers einfällt, dann muss ich versuchen, das wenige Gute, was in diesem steckt, aus ihm herauszubekommen." Ich begann, mir selbst zu wiederholen: "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln." Plötzlich, während ich das tat, wurden diese Worte göttlich erleuchtet. Solche Ströme von Trost flossen zu mir, dass ich mich fühlte, als könnte ich nie wieder irgendein Problem haben.
Der Herr, der Gott des Himmels und der Erde, der allmächtige Schöpfer aller Dinge, der das Universum in seiner Hand hält, als sei es etwas ganz kleines -er ist mein Hirte?
Mit der Zeit baute ich eine Festung von Proklamationen und Verheißungen darüber auf, dass der Herr mein Hirte ist. Sobald diese errichtet war, stellte sie eine unbewegliche und unzerstörbare Front dar, die allen Winden und Stürmen von Zweifel und Anfechtung, die sie angreifen konnten, trotzte. Und ich wurde völlig überzeugt, dass der Herr, ohne den geringsten Zweifel, wirklich mein Hirte ist.
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Donnerstag, 17. Dezember 2009
Neue Identität
Viele Christen erleben kein Wachstum und keine Freiheit, obwohl das ihr eigentliches Erbe in Christus ist, weil sie an einem falschen Selbstverständnis festhalten. Sie sehen ihre herausragende Stellung in Christus nicht.
Sie verstehen auch nicht den grundlegenden Wandel, der sich in ihnen mit ihrer
Hingabe an Gott vollzogen hat. Sie sehen sich selbst nicht so, wie Gott sie sieht, und
leiden in dem Maß an einem kranken Selbstbild. Ihre wahre Identität erfassen sie
nicht, denn sie identifizieren sich mit dem falschen Adam.
Hier die ganze Predigt
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Das Wunder der Neugeburt
Aber wir brauchen wirklich Offenbarung über diese Dinge.
Unser Inneres sollt Jubeln wenn wir an die Wahrheiten der letzten Tage denken.
Ich bin befreit von meiner alten Natur.
Hier noch einmal ein kleines Stück von dem was ich gestern gepostet habe
Dann bekamen wir einen neuen Kapitän - einen neuen "Alten". Der ehemalige Alte hatte uns nichts mehr zu sagen, er war völlig weg von der Bildfläche.
Ich war aber von jenem Alten geprägt und geschult worden. Was glaubt ihr, wie ich jetzt auf den neuen Alten reagierte? Zuerst genau so, wie ich es bei dem alten Käptn gewohnt war. Ich tänzelte um ihn herum und erwartete jeden Moment, daß er mir den Kopf abriß. So hatte ich es zwei Jahre lang bei meinem ersten Kapitän gemacht.
Als ich aber den neuen Käptn besser kennen lernte, merkte ich, daß er nicht so ein schroffer Geselle war wie der frühere Alte. Er wollte die Besatzung überhaupt nicht schikanieren, nein, er war ein prima Kerl und kümmerte sich um uns. Nur war ich eben zwei Jahre auf einen völlig anderen Führungsstil getrimmt worden.
Zwar brauchte ich jetzt nicht mehr genau wie früher auf die Kapitänsabzeichen zu reagieren, doch dauerte es einige Monate, bis ich mich auf den neuen Käptn eingestellt hatte.
Als ihr in Ihren Übertretungen und Sünden tot wart, habt ihr auch unter einem grausamen, egoistischen Kapitän gedient. Der Admiral dieser Flotte ist Satan selbst, der Fürst der Finsternis. Aber aus Gottes Gnade sind wir "errettet von der Macht der Finsternis und ... versetzt in das Reich seines lieben Sohnes" (Kol. 1,13).
Du hast jetzt einen neuen Kapitän:
das neue Ich, das von der göttlichen Natur Jesu Christi erfüllt ist, und Jesus als Admiral. Als heiliges Kind Gottes unterstehst du nicht länger der Autorität Satans und unterliegst nicht der Herrschaft der Sünde und des Todes. Das alte Ich ist tot. Warum also reagieren wir immer noch so, als ob das Alte die Macht über unser Verhalten hätte? Das kommt daher, daß unseres früheres Ich unser gesamtes Tun, unsere Gefühle, unsere Denkweise, die Erinnerungen und Gewohnheiten der Vergangenheit bestimmt und geprägt hat. Dies alles wurde in einem Teil unseres Gehirns gespeichert, den man "Fleisch" nennt.
Das Fleisch ist die Neigung in jedem Menschen, unabhängig von Gott zu fungieren und seine Interessen auf sich selbst zu richten. Wer nicht durch Jesu Blut gerettet ist, lebt völlig im Fleisch (Röm. 8,7-8)
7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht.8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen.
Mit deiner Wiedergeburt hast du Anteil bekommen an Jesu göttlicher Natur. Es entstand ein neues Ich und dein altes Ich ist gestorben. Doch das Fleisch ist geblieben. In das noch junge Leben als Christ hast du ein schon vollkommen entwickeltes Denkmuster und einen ganz bestimmten Lebensstil mitgebracht, der nicht Gott, sondern dich selbst zum Mittelpunkt hatte. All die Jahre, in denen du so von Gott getrennt gelebt hast, haben bestimmte Eindrücke in deinem Gehirn hinterlassen: Denkmuster, Erinnerungen, Verhaltensmuster, die Gott fremd sind.
Obwohl nun der alte Käptn weg ist, bleibt dein Fleisch mit seiner vorprogrammierten Neigung zur Sünde in Oppositionshaltung zu Gott und kann daher der Sünde – dem von Gott unabhängigen Leben - noch Raum geben.
Auf Ihren neuen Kapitän reagieren
Ein Christ muß nun eine deutlich andere Beziehung zum Fleisch entwickeln. Die Bibel macht einen Unterschied zwischen "im Fleisch sein" und "nach dem Fleisch wandeln". Als Gotteskind ist man nicht mehr im Fleisch. Dieser Ausdruck beschreibt nämlich Menschen, die noch geistlich tot und unabhängig von Gott leben (Röm. 8,8). Alles, was sie tun, egal ob moralisch gut oder schlecht, geschieht "im Fleisch".
Als Christ bist du nicht im Fleisch – du bist in Christus. Du bist Gott gegenüber nicht mehr unabhängig, sondern erklärst dich abhängig von seiner Liebe durch den Glauben an Jesus Christus. Auch wenn du nicht im Fleisch bist, kannst du trotzdem beschließen, nach dem Fleisch zu wandeln (Röm.
dem Rest der Predigt
Solche Wahrheiten lernt man nicht nebenbei.
Wenn unser Herz nicht erfüllt ist mit Jubel Danbarkeit und der Liebe Gottes, wenn wir nicht ständig erfüllt sind mit dem Bewußtsen der Gegenwart Gottes. wennn z. B.
-[1Jo 3,19] Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsre Herzen vor Ihm stillen, [1Jo 3,20] daß, wenn unser Herz uns verdammt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß. [1Jo 3,21] Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verdammt, so haben wir Freimütigkeit zu Gott; [1Jo 3,22] und was wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist. -
keine Realität für dich ist, dann müßen wir noch gegründet werden in einem neuem Bewußtsein.
Jesus liebt mich
Ich bin ein Heiliger,
Ich bin reingewaschen.
Früher war ich unverständig
Der alte Kapitän ist weg.
Ich liebe Jesus
Ich bin fähig gemacht Ihn zu Lieben
Ab morgen poste ich die nächste Predigt aus diese FEG.
Dienstag, 15. Dezember 2009
Altes Ich Neues Ich
Vor ein paar Jahren besuchte mich ein Pastor, der ziemlich abgekämpft wirkte. Er sagte auch: "Zwanzig Jahre lang habe ich mich bemüht, ein siegreiches christliches Leben zu führen. Ich weiß, was mein Problem ist. In Kolosser 3, Vers 3 steht:
Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.' All diese Jahre, Neil, habe ich gekämpft, weil ich nicht gestorben bin, wie dieser Vers es sagt. Wie sterbe ich eigentlich?"
"Sterben ist nicht das Problem", meinte ich. "Lies doch den Vers noch mal, nur ein
bisschen langsamer." „Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.
' Das weiß ich, Neil, das ist es ja gerade: Ich bin nicht gestorben." "Lies es noch mal", drängte ich ihn, "und noch ein bisschen langsamer. "
„Denn ihr seid gestorben" - plötzlich ging ihm ein Licht auf. "He, das ist ja Vergangenheit, nicht?"
„Ganz genau. Also geht es nicht ums Sterben; du bist ja schon tot. Du bist bei deiner Bekehrung gestorben. Kein Wunder, daß du dich als Christ so gequält hast. Du hast dich um etwas bemüht, das bereits getan worden ist, und das ist unmöglich. Für Gott ist dein altes Ich schon abgeschlossen. Du brauchst das nur zu wissen, anzunehmen und zu glauben. Denn du kannst nicht noch werden, was du bereits bist." – Werde was du bist!
Dank des unglaublichen Erlösungswerks Christi in deinem Leben ist dein altes Ich durch ein neues Ich ersetzt worden, das von einer neuen, nie dagewesenen Natur bestimmt ist.
„Wenn also ein Mensch zu Christus gehört, ist er schon »neue Schöpfung«. Was er früher war, ist vorbei; etwas ganz Neues hat begonnen“. (2. Kor. 5,17).
Dein altes Ich wurde in Jesu Tod vernichtet und das neue Ich in der Auferstehung Christi ins Leben gerufen (1. Kor. 15,20-22). Das neue Leben, das unser neues Ich bestimmt, ist ja das Leben von Jesus Christus in uns (Gal. 2,20; KoI. 3,4).
Als ich bei der Marine war, nannten wir den Kapitän unseres Schiffes den "Alten". Unser "Alter" war hart und barsch, und keiner konnte ihn leiden. Er ging mit seinen Oberen einen trinken, während er die jungen Offiziere heruntermachte und uns Matrosen fürchterlich schikanierte. Er war kein gutes Vorbild für einen Marineoffizier.
Als dann unser "Alter" auf ein anderes Schiff versetzt wurde, jubelten wir alle. Für unser Schiff war das ein großer Tag. Dann bekamen wir einen neuen Kapitän - einen neuen "Alten". Der ehemalige Alte hatte uns nichts mehr zu sagen, er war völlig weg von der Bildfläche.
Ich war aber von jenem Alten geprägt und geschult worden. Was glaubt ihr, wie ich jetzt auf den neuen Alten reagierte? Zuerst genau so, wie ich es bei dem alten Käptn gewohnt war. Ich tänzelte um ihn herum und erwartete jeden Moment, daß er mir den Kopf abriß. So hatte ich es zwei Jahre lang bei meinem ersten Kapitän gemacht.
Als ich aber den neuen Käptn besser kennen lernte, merkte ich, daß er nicht so ein schroffer Geselle war wie der frühere Alte. Er wollte die Besatzung überhaupt nicht schikanieren, nein, er war ein prima Kerl und kümmerte sich um uns. Nur war ich eben zwei Jahre auf einen völlig anderen Führungsstil getrimmt worden.
Zwar brauchte ich jetzt nicht mehr genau wie früher auf die Kapitänsabzeichen zu reagieren, doch dauerte es einige Monate, bis ich mich auf den neuen Käptn eingestellt hatte.
Als ihr in Ihren Übertretungen und Sünden tot wart, habt ihr auch unter einem grausamen, egoistischen Kapitän gedient. Der Admiral dieser Flotte ist Satan selbst, der Fürst der Finsternis. Aber aus Gottes Gnade sind wir "errettet von der Macht der Finsternis und ... versetzt in das Reich seines lieben Sohnes" (Kol. 1,13).
Du hast jetzt einen neuen Kapitän:
das neue Ich, das von der göttlichen Natur Jesu Christi erfüllt ist, und Jesus als Admiral. Als heiliges Kind Gottes unterstehst du nicht länger der Autorität Satans und unterliegst nicht der Herrschaft der Sünde und des Todes. Das alte Ich ist tot. Warum also reagieren wir immer noch so, als ob das Alte die Macht über unser Verhalten hätte? Das kommt daher, daß unseres früheres Ich unser gesamtes Tun, unsere Gefühle, unsere Denkweise, die Erinnerungen und Gewohnheiten der Vergangenheit bestimmt und geprägt hat. Dies alles wurde in einem Teil unseres Gehirns gespeichert, den man "Fleisch" nennt.
Das Fleisch ist die Neigung in jedem Menschen, unabhängig von Gott zu fungieren und seine Interessen auf sich selbst zu richten. Wer nicht durch Jesu Blut gerettet ist, lebt völlig im Fleisch (Röm. 8,7-8)
7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht.8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen.
Mit deiner Wiedergeburt hast du Anteil bekommen an Jesu göttlicher Natur. Es entstand ein neues Ich und dein altes Ich ist gestorben. Doch das Fleisch ist geblieben. In das noch junge Leben als Christ hast du ein schon vollkommen entwickeltes Denkmuster und einen ganz bestimmten Lebensstil mitgebracht, der nicht Gott, sondern dich selbst zum Mittelpunkt hatte. All die Jahre, in denen du so von Gott getrennt gelebt hast, haben bestimmte Eindrücke in deinem Gehirn hinterlassen: Denkmuster, Erinnerungen, Verhaltensmuster, die Gott fremd sind.
Obwohl nun der alte Käptn weg ist, bleibt dein Fleisch mit seiner vorprogrammierten Neigung zur Sünde in Oppositionshaltung zu Gott und kann daher der Sünde – dem von Gott unabhängigen Leben - noch Raum geben.
Auf Ihren neuen Kapitän reagieren
Ein Christ muß nun eine deutlich andere Beziehung zum Fleisch entwickeln. Die Bibel macht einen Unterschied zwischen "im Fleisch sein" und "nach dem Fleisch wandeln". Als Gotteskind ist man nicht mehr im Fleisch. Dieser Ausdruck beschreibt nämlich Menschen, die noch geistlich tot und unabhängig von Gott leben (Röm. 8,8). Alles, was sie tun, egal ob moralisch gut oder schlecht, geschieht "im Fleisch".
Als Christ bist du nicht im Fleisch – du bist in Christus. Du bist Gott gegenüber nicht mehr unabhängig, sondern erklärst dich abhängig von seiner Liebe durch den Glauben an Jesus Christus. Auch wenn du nicht im Fleisch bist, kannst du trotzdem beschließen, nach dem Fleisch zu wandeln (Röm.
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